Splisstrimmer sollen kaputte Spitzen einfach zu Hause entfernen. Je länger die Haare, umso anfälliger sind sie meist auch für Spliss. Zwar gibt es jede Menge Pflege-Produkte, die brüchige Spitzen reparieren sollen. Aber meist hilft nur noch eins: Abschneiden.
Wer sich den Gang zum Friseur oder der Friseurin sparen möchte, findet im Netz sogenannte Splisstrimmer. Diese entfernen die kaputten Enden ganz einfach auf Knopfdruck. Doch funktionieren die Geräte wirklich? Experten haben dazu eine ganz klare Meinung und verraten, warum die Produkte mehr Schaden anrichten können als gedacht.
Mit einem Spliss-Entferner lassen sich gespaltene Haarspitzen trimmen. Dadurch erhält Deine Haarmähne ein glattes, geschmeidiges Erscheinungsbild. Gleichzeitig verhindert ein Splisstrimmer, dass Du mehr von Deiner Haarpracht abschneidest, als Du eigentlich möchtest. Dadurch bleibt Deine Frisur erhalten, sie sieht nur schöner und gesünder aus.
Die Spitzen sind der verletzlichste Teil des Haares. Die tägliche Beanspruchung, z. B. durch Waschen, Föhnen und Styling mit Glätteisen, baut die Schuppenschicht ab und legt die inneren Haarschichten frei. Das Ergebnis sind gespaltene oder ausgefranste Haarspitzen. Um Haarspliss zu entfernen, führt für viele der erste Weg zum Friseur. Die Alternative zu einem neuen Haarschnitt ist ein Splissentferner-Gerät. Mit diesem kannst Du Deine Haarenden selbst zuhause trimmen.
Neben einer richtigen Spliss-Entferner-Maschine hast Du weitere Optionen, wie einen Splisstrimmer-Aufsatz und spezielle Haarschneide-Kämme.
Frisch geschnittene Enden helfen, Deine Mähne zu entwirren. Ist Dein Haarspliss in einem fortgeschrittenen Stadium angelangt, können selbst die teuersten Haarkuren diesen Prozess nicht mehr rückgängig machen. Zu diesem Zeitpunkt bleibt Dir nichts anderes übrig, als die geschädigten Enden zu entfernen. Dafür hast Du verschiedene Optionen.
Keine Lust mehr auf Spliss? Dann seid ihr sicher auch schon über sogenannte Splisstrimmer oder Spliss-Entferner gestoßen. Hierbei wird jede Strähne einzeln zwischen die zwei Bürsten geklemmt. Ähnlich wie einem Glätteisen zieht ihr das Tool dann (ggf. mehrfach) über die Strähne. Die eingebauten Klingen sollen dann die gespaltenen Haarenden kappen und abschneiden.
Die Vorteile der Geräte liegen auf der Hand. Zum einen spart man viel Geld fürs regelmäßige Haareschneiden. Aber auch: Die Gesamtlänge der Haare bleibt erhalten. Es werden also - zumindest laut der meisten Hersteller - nur die splissigen Enden entfernt.
Wer den Splisstrimmer richtig anwendet, kann sich also über eine gesunde Mähne freuen. So zumindest der Plan. Doch was halten die Haar-Profis vom Produkt?
Eine Welt ohne Spliss - das ist für viele Menschen mit langen Haaren ein echtes Träumchen. Möglich machen soll das der elektrische Spliss-Entferner. Doch was taugen solche Geräte wirklich?
Haar-Profi Dejan Garz ist vom aktuellen Hype jedenfalls gar nicht begeistert, wie sein aktuelles Video zeigt.
Sein Fazit: Laut dem Haar-Experten kann das Gerät nicht zwischen Spliss oder gesunden Spitzen unterscheiden. Abstehende Enden werden also auch abgeschnitten, wenn sie noch intakt sind.
Auch ich habe einen solchen Splisstrimmer schon ausprobiert. Und ehrlich gesagt, meine persönlichen Erfahrungen mit dem Gerät halten sich in Grenzen. Denn schon nach wenigen Minuten gab das Tool komplett seinen Geist auf. Seitdem vertraue ich meinen Spliss lieber wieder den Profis im Salon an.
Doch vertraut man den vielen Videos auf Social Media, gibt es unter den User*innen viele Fans des Spliss-Entferners. Ob das Gerät für euch funktioniert, müsst ihr selbst herausfinden.
Du findest auf dem Markt verschiedene Produkte, die gegen splissige Haarspitzen helfen. Mit einem Splissentferner-Gerät haben schon viele Nutzerinnen gute Erfahrungen gemacht. Alternativen sind spezielle Aufsätze oder Haarschneide-Kämme. Lerne hier die verschiedenen Arten von Splisstrimmern kennen.
Die professionelle Lösung, um Haarspliss zu entfernen, ist eine Spliss-Entferner-Maschine. Artikel wie der Split-Ender Pro 2 kosten zwar um die 180 € bis 200 €, übernehmen aber den Großteil der Arbeit für Dich. Sie verfügen über Schutzvorrichtungen, in die Du Deine Haarsträhnen sicher hineinführst. Währenddessen kürzen die Klingen am unteren Ende die Strähne.
Aufsätze für den Haarschneider sind günstige Splisstrimmer, die schon für 15 € bis 25 € zu haben sind. Ein besonders günstiger Splissentferner ist das Effiliermesser, auch Rasierkamm genannt. Dieses sieht auf den ersten Blick aus wie ein Kamm und liegt preislich bei etwa 5 € bis 10 €. Im Inneren befinden sich herausnehmbare Klingen, die Deine Haare während des Kämmens zurechtstutzen. Friseure verwenden Effiliermesser häufig, um Haare auszudünnen.
Je nach Art des Splisstrimmers unterscheidet sich die Anwendungsweise. Während eine Splissentferner-Maschine elektrisch bedient wird, musst Du bei einem Effiliermesser komplett selbst Hand anlegen.
Je nach Produkt unterscheidet sich die Anwendungsweise. Elektrische Spliss-Schneider nehmen Dir einen Großteil der Arbeit ab und sind sicher gegen mögliche Anwendungsfehler. Bei Effiliermessern und Kämmen ist hingegen mehr Fingerspitzengefühl gefragt. Dennoch eignen sich die Produkte auch für Anfänger. Erfahre hier, wie Du die Spliss-Entferner aus dem Test 2025 richtig benutzt.
Wasche Deine Haare ohne Shampoo und trockne sie. Bürste die Haare anschließend gut durch, sodass sie frei von Knoten sind. Wenn Du lockige, wellige Haare hast, kannst Du sie vor der Anwendung glätten. Das macht die Beauty-Anwendung einfacher.
Unterteile Deine Haare in mehrere Strähnen, mindestens 8-10. Befestige die Haarsträhnen, die gerade nicht geschnitten werden, mit Haarclips am Kopf. Lege nun die erste Strähne ab dem Haaransatz in die Splissentferner-Maschine. Drücke auf den Knopf und führe die Maschine von oben nach unten durch die Strähne.
Wie oben beschrieben sollten Deine Haare vor der Anwendung ohne Shampoo gewaschen und getrocknet sein. Eine lockige Mähne solltest Du vorab glätten. Nun unterteilst Du Deine Haare wieder in mehrere Strähnen. Stecke den Schneideaufsatz auf den elektrischen Haarschneider und schalte diesen an. Lege die erste Strähne in den Splissaufsatz ein und führe diesen langsam von oben nach unten.
Wasche und trockne Deine Haare und kämme sie ordentlich durch. Auch hier heißt es bei Locken und Wellen: immer vorher glätten. Teile Deine Haare in 6-8 Strähnen auf. Diese müssen nicht so schmal sein wie bei einem elektrischen Gerät als Haarspliss-Entferner. Führe das Effiliermesser nun von oben nach unten durch die einzelnen Strähnen.
Je weiter oben Du das Effiliermesser ansetzt, und je stärker die Zickzack-Bewegungen sind, desto mehr schneidet es ab. Hast Du von Natur aus dünne oder wenige Haare, solltest Du daher vorsichtig sein. Sonst dünnen Deine Haarsträhnen zu sehr aus.
Je nachdem, welchen Splissschneider Du kaufst, musst Du mit anderen Vor- und Nachteilen rechnen. Die Spliss-Schneider im Online-Test unterscheiden sich in ihrer Anwendung, Einfachheit und natürlich im Preis. Erfahre hier, was die wichtigsten Merkmale und Unterschiede sind.
Es gibt nicht nur einen bestimmten Weg, wie sich Deine Haare spalten können. Daher ist es wichtig zu wissen, auf welche Arten von Schäden Du achten solltest und wie Du sie bekämpfen solltest.
Im Online-Test schneidet der Talavera Split-Ender Pro am besten ab. Diese Maschine ist darauf spezialisiert, splissige Haarenden zu entfernen. Das Modell überzeugt durch ein gutes Ergebnis und eine einfache Bedienung. Zudem kommt es mit einer integrierten Auffangschale für Haarreste. Das Produkt verfügt über zwei Trimmeinstellungen. Im Vergleich dazu hat die Mini-Ausgabe nur eine Einstellung. Dafür ist sie aufgrund ihrer Größe gut zu transportieren.
Eine günstigere Alternative ist ein Splissaufsatz. Dieser funktioniert ähnlich wie die beiden Splissentferner, Du benötigst jedoch einen kompatiblen Haarschneider.
Splissige Enden sehen nicht besonders schön aus. Sie sind ausgetrocknet, dünn und wirken unordentlich. Zudem lassen sie sich nicht gut kämmen oder stylen, da sie schnell verknoten und abbrechen. Kaputte Enden wachsen außerdem nicht gesund weiter, was Dein Haarwachstum beeinträchtigt. Das Entfernen von Splitterungen gehört daher zur regelmäßigen Beauty-Routine Deiner Haare dazu. Mit einem Splissentferner kannst Du das zuhause selbst machen, auch ohne viel Erfahrung. Du solltest damit Deine Haarenden mindestens alle drei Monate stutzen. Verwöhne Deine Haare also nicht nur durch Produkte, sondern auch durch den richtigen Schnitt.
Hierbei handelt es sich um einen Haarschnitt für kaputte Haarenden. Sein Ziel ist es, die geschädigten Enden zu entfernen. Dadurch wirkt Deine lange Haarpracht wieder gesund und frisch. Ein Splissschnitt gehört zur regelmäßigen Haarpflege dazu. Er wird in jedem Beauty-Salon angeboten und ist einer der günstigsten Haarschnitte. Du solltest ihn mindestens alle drei Monate durchführen lassen. Möchtest Du Deine Enden häufiger kürzen und dabei Geld sparen, kannst Du einen Splissschnitt auch zuhause durchführen. Dazu benötigst Du statt einer Schere einen Splissschneider.
Um die Splitterung zu beseitigen, gibt es verschiedene Produkte auf dem Markt. Ein elektrischer Splissschneider kürzt beschädigte Haarenden auf Knopfdruck. Wasche Deine Haarpracht ohne Shampoo und trockne sie. Lege dann eine Strähne in das Gerät ein und ziehe den Schneider langsam vom Haaransatz nach unten. Ähnlich funktionieren Aufsätze für den Haarschneider. Mit ihnen lässt sich mittels einer elektronischen Bedienung Haarspliss entfernen. Ein günstiger Splissentferner ist ein Kamm mit Effiliermesser. Versteckte Klingen stutzen Deine Strähnen, während Du den Kamm führst. Diese Produkte sind präziser als eine Schere.
Um einen Schneideaufsatz zu verwenden, benötigst Du einen Haarschneider. Da Aufsätze aber nicht mit jedem Haarschneider kompatibel sind, solltest Du Dir vor dem Kauf im Shop die Informationen des Herstellers durchlesen. Häufig steht im Online-Shop, welche Produkte mit dem Spliss-Schneideaufsatz kompatibel sind.
Vorbeugen ist immer besser als Nachsorgen - das gilt auch für Spliss. Doch hat sich der Spliss in den Haaren festgesetzt, solltest du auf jeden Fall über einen Haarschnitt nachdenken - und die kaputten Spitzen entfernen.
Stylist Charly Butzé vom Salon Arnoldy und Team in München weiß: "Natürlich ist es am besten, Spliss in den Haaren erst gar nicht entstehen zu lassen und regelmäßig die richtige Haarpflege anzuwenden".
Butzé rät: "Du solltest regelmäßig Kuren verwenden, die das Haar und insbesondere die Enden vor dem Austrocknen schützen. Darüber hinaus sollten beim Föhnen, Glätten oder wenn du sonst mit Hitze arbeitest, einen Hitzeschutz in die Haare auftragen und auf hochwertige Geräte mit Keramikbeschichtung achten".
Weitere Tipps, wie du deine Spitzen retten kannst: "Immer eine Pflege mit UV-Schutz aufsprühen, denn auch die Sonne schädigt das Haar und macht es trocken! Salzwasser ist ebenfalls schädlich und trocknet aus. Deshalb die Haare nach dem Baden im Meer immer gleich mit Süßwasser auswaschen."
Wenn der Spliss erst einmal da ist, hilft auch bei Frisuren mit langen Haaren nur noch schneiden: "Spliss kann man auf drei verschiedene Methoden entfernen", so Experte Butzé. "Es gibt den Twist-Cut mit der Spliss-Schere, den Schnitt mit dem Messer - oder etwas neuer und auch für den Heimgebrauch, den Schnitt mit einem Spezialgerät, dem sogenannten Splissender oder Splisstrimmer für die Haare!"
Bei dieser Technik zum Haarspliss schneiden handelt es sich um die am häufigsten angewendete Methode. "Dafür nimmt man einzelne Strähnen in die Hand, die etwa einen Zentimeter breit ist", so der Experte. "Diese dreht man um sich selbst, bis eine feste Kordel entsteht." Dann kommt die Schere zum Einsatz. "Mit einer speziellen Friseurschere schneidet man alle aus der Kordel überstehenden Härchen einfach ab!" Je dünner die Kordel ist, umso mehr kaputte Haare erwischt man. Die Twist-Cut-Methode ist eine sehr schonende und einfache Methode, man kann sie daher auch gut Zuhause durchführen.
Eine weitere Methode, um Spliss aus dem Haar zu entfernen, ist der Cut mit dem Messer. Dafür fährt der Friseur mit einem Kamm und einem Messer einzelne Strähnen entlang, wodurch abstehende Härchen direkt mit dem Messer gekürzt werden. "Für diese Methode braucht man Profi-Werkzeug ", so Butzé. Unter Profis wird diese Methode auch Calligraphy-Cut genannt.
Bei Splisstrimmern handelt es sich um Aufsätze, die man auf einen Rasierer oder einen Haartrimmer aufsetzen kann. Dafür legt man einzelne Strähnen der Haare zwischen den Aufsatz. Alle abstehenden Haare werden, wenn man die Strähne entlangfährt, herausgebogen und direkt durch das gegenüberliegende Messer abgeschnitten. So kann man theoretisch den Spliss selbst entfernen. "Wir haben Splisstrimmer auch im Salon, finden aber, dass sie nicht ganz so gründlich sind wie ein guter manueller Splissschnitt, auch wenn der etwas mehr Zeit braucht", so Friseur Charly Butzé. "Man erwischt mit ihnen leider auch mal gesunde Haare und manch kaputte Spitze wird übersehen." Allerdings können solche Trimmer zum Splissschnitt selber machen eine schnelle Alternative sein, da sie den gröbsten Spliss schonend und einfach entfernen.
Beim Friseur kostet ein Splissschnitt ab 5 Euro aufwärts. Die Anschaffung einer Splissschere kostet ab 7 Euro. Wer den Splisstrimmer nutzen möchte, muss um die 30 Euro für einen Aufsatz investieren und eventuell noch einen Haartrimm-Maschine oder einen Rasierer dazu kaufen.
Egal, welcher Splissschnitt am besten für dich und deine Haare geeignet ist - Splissschnitte solltest du regelmäßig in deine Routine zur Haarpflege aufnehmen. Dann bleibt das Haar inklusive der Haarspitzen auch gesund und kann besser und vor allem schneller wachsen. Perfekt also für alle, die ihre Haare gerade züchten möchten!
Ein Splissschnitt entfernt gezielt gespaltene Haarspitzen entlang der Haarlängen, ohne die Gesamtlänge stark zu kürzen. Beim normalen Haarschnitt werden die Haare meist gleichmäßig gekürzt, unabhängig davon, ob Spliss vorhanden ist.
Spliss entsteht durch mechanische Belastung (z.B. Kämmen, Reibung), Hitze (Föhnen, Glätteisen), chemische Behandlungen oder Trockenheit, wodurch sich die Haarspitzen aufspalten.
Techniken sind z.B. das Twisten (Haarsträhnen eindrehen und abstehende Spitzen abschneiden), Spliss-Trimmer-Geräte oder der professionelle Thermoschnitt mit erhitzter Schere, die das Haar versiegelt.
Ja, mit einer guten Haarschere und etwas Übung (z.B. durch Twisten oder Spliss-Trimmer). Wichtig ist, keine Bastel- oder Küchenschere zu verwenden, da diese das Haar zusätzlich schädigen können.
Etwa alle 6-8 Wochen, je nach Haarzustand. Bei stark beanspruchtem Haar kann ein kürzerer Abstand sinnvoll sein.
Ja, vor allem bei unzureichender Pflege oder starker Belastung.
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