Falsche Wimpern pieksen: Ursachen, Symptome und Behandlung

Juckende Augen sind ein häufiges und unangenehmes Symptom, das viele verschiedene Ursachen haben kann. Wenn die Augen jucken, ist das zwar sehr unangenehm, aber meist harmlos. Manchmal sind juckende Augen jedoch auch ein Anzeichen einer Erkrankung.

Ursachen für Juckreiz am Auge

Neben Allergien gibt es noch viele andere mögliche Erklärungen, wenn die Augen jucken bzw. ein einzelnes Auge juckt.

  • Allergien: Allergien sind die häufigsten Ursachen für juckende Augen. Die Augenbindehaut spielt eine wichtige Rolle bei der Abwehr von Fremdstoffen und produziert einen Teil des Tränenfilms, der zahlreiche Immunzellen enthält. Diese Immunzellen können auf eigentlich harmlose Substanzen wie Pollen oder Hausstaub überempfindlich reagieren. Dabei setzen sie chemische Botenstoffe frei, die eine Entzündung der Augen hervorrufen - es entwickelt sich eine allergische Bindehautentzündung (allergische Konjunktivitis).
  • Überanstrengung der Augen: Langes Arbeiten am Bildschirm oder eine falsch eingestellte Sehhilfe können die Augen überfordern und zu Juckreiz führen.
  • Kontaktlinsen: Das Tragen von Kontaktlinsen über einen längeren Zeitraum kann die Augen reizen und austrocknen.
  • Reizstoffe: Zugluft, Klimaanlagen, UV-Strahlung oder Chemikalien wie Chlor oder Formaldehyd können die empfindliche Augenoberfläche reizen.
  • Kosmetikprodukte: Inhaltsstoffe in Make-up oder Cremes können allergische Reaktionen oder Irritationen auslösen.
  • Medikamente: Bestimmte Medikamente wie Blutdrucksenker, Antidepressiva oder Retinoide können die Tränenproduktion verringern und trockene, juckende Augen verursachen.
  • Fremdkörper im Auge: Staub, Rauch oder lose Wimpern können mechanische Reizungen hervorrufen und Juckreiz auslösen.
  • Augenverletzungen: Verletzungen wie Hornhautabschürfungen können zu Entzündungen und Juckreiz führen.
  • Altersbedingte Veränderungen: Mit zunehmendem Alter kann die Bindehaut dünner werden, was die Augen anfälliger für Trockenheit und Juckreiz macht.
  • Entzündungen am Auge: Erkrankungen wie Bindehautentzündungen, Augenlidentzündungen oder Hornhautentzündungen gehen oft mit Juckreiz einher.
  • Lidrandentzündung (Blepharitis): Eine Entzündung der Lidränder durch verstopfte Talgdrüsen oder bakterielle Infektionen kann ebenfalls Juckreiz verursachen.
  • Gerstenkorn oder Hagelkorn: Diese Entzündungen der Liddrüsen führen zu Schwellungen und Juckreiz im Bereich der Augenlider.
  • Autoimmunerkrankungen: Erkrankungen wie das Sicca-Syndrom (Sjögren-Syndrom) beeinträchtigen die Tränenproduktion und führen zu trockenen, juckenden Augen.
  • Tumorerkrankungen: In seltenen Fällen können Tumore im Bereich der Augenhöhle oder der Lider Juckreiz verursachen.
  • Demodex-Milben: Eine Infektion mit Haarbalgmilben kann Juckreiz an den Wimpern und Augenlidern hervorrufen.
  • Umweltfaktoren: Luftverschmutzung und Feinstaub können die Augen reizen und Juckreiz auslösen.

Hautausschlag als Ursache für juckende Augen

Ein weiterer Grund für juckende Augen kann ein Ausschlag an der Haut um die Augen sein: Die Haut in diesem Bereich ist besonders dünn und produziert weniger Hautfett, das normalerweise als Schutzbarriere gegen Erreger und Allergene. Ohne diesen Schutz ist die Haut empfindlicher und anfälliger für eine Entzündung der Haut (Dermatitis).

Empfindliche Haut um die Augen kann ebenso von einer entzündlichen Hautreaktion (Dermatitis) betroffen sein wie jede andere Körperstelle. Kontaktdermatitis wird durch eine allergische Reaktion (allergische Kontaktdermatitis) oder eine direkte Reizung der Haut (irritative Kontaktdermatitis) ausgelöst. Häufige Auslöser sind Duftstoffe, Konservierungsmittel oder Nickel in Kosmetikprodukten.

Auch Ekzeme können eine Ursache für Juckreiz und Ausschläge um die Augen sein. Chronische Hauterkrankungen wie Neurodermitis führen oft zu entzündlichen Hautveränderungen in diesem Bereich. Das seborrhoische Ekzem, eine häufige Hauterkrankung, betrifft ebenfalls die Augenlider und äußert sich durch Rötung, Schuppung und Juckreiz. Eine weitere Form ist die periorale Dermatitis, die durch übermäßige Anwendung von Pflegeprodukten ausgelöst wird und die Haut um Mund und Augen betrifft.

Spezifische Ursachen im Zusammenhang mit falschen Wimpern

Unangenehme Entzündungen am Augenlid sind oftmals die Folge schlecht gemachter Wimpernextensions - und das ist heutzutage leider keine Seltenheit. Häufig finden verzweifelte Kunden aus anderen Studios den Weg zu uns und wünschen sich Aufklärung und Hilfe.

Was kann also hinter Entzündungen, tränenden Augen, Brennen und Jucken stecken? Zum Beispiel eine Meibomdrüsen-Dysfunktion.

Meibomdrüsen-Dysfunktion (MDD)

Sobald die Zusammensetzung des von den Talgdrüsen produzierten Sekrets aus dem Gleichgewicht gerät, ist von einer Meibomdrüsen-Dysfunktion (kurz: MDD, auch: hintere Blepharitis) die Rede. Die entstandene Entzündung des Lidrandes führt zu einer Störung des Tränenfilms. Somit kann dieser die Tränenflüssigkeit nicht vor dem Verdunsten bewahren.

Was tun bei Meibom-Drüsen-Dysfunktion, Dr. Laszlo Kiraly? - PRIMO MEDICO Fachärzte Talk

MDD - mögliche Ursachen und Folgen

Diese Art krankhafte Störung ist in den letzten Jahren zunehmend immer bekannter geworden. Nicht zuletzt aufgrund der wachsenden Nachfrage nach Wimpernbehandlungen und Augen-Make-up (Stichwort: Beauty-Boom). Doch nicht jede Dienstleistung ist auch automatisch immer von höchster Qualität, weshalb es bei mangelnder Hygiene und zu wenig Know-how zu Entzündungen kommen kann.

Die Drüsenverstopfung im Zuge der MDD wird etwa durch eingedicktes Sekret und eine überschüssige Verhornung der Drüsengänge sowie der sichtbaren Drüsenöffnungen am hinteren Lidrand ausgelöst. Ein instabiler Tränenfilm kommt auch von zu vielen, zu schweren Wimpernextensions. Hier erfährst Du mehr, warum 3D- und 4D-Lashes so schlecht für die Gesundheit sind.

Mögliche Folgen einer MDD sind durch den Ölmangel bedingte Störungen des Tränenfilms, eine lokale Austrocknung des Gewebes sowie eine Reduzierung der Sehstärke.

Tränen und Brennen: Symptome einer Meibomdrüsen-Dysfunktion

Das Augenlid kann sich leichter bis stärker entzünden. Im weiteren Verlauf der Störung kann es auch zu einer Entzündung der Binde- und Hornhaut kommen. Betroffene leiden dann meistens unter unangenehm brennenden Augen und geröteten Lidrändern. Neben Brennen, Jucken, und Tränen, sind auch ein erhöhter Druck, Stechen oder Fremdkörpergefühl möglich.

Außerdem kann das eigentlich trockene Auge - auch wenn es sich merkwürdig anhört - von verstärktem Tränenfluss auftreten. Deshalb gelten tränende Augen als ernstes Warnsignal des Körpers. Es sollte schnell gehandelt und ein Arzt aufgesucht werden. Ansonsten können sich die Drüsenöffnungen komplett verschließen und sogenannte Hagelkörner entstehen. Besonders häufig kommt das bei Frauen in und nach den Wechseljahren vor.

Juckreiz am Auge: Begleitsymptome

Juckende Augen treten oft nicht allein auf. Zu den häufigsten Begleitsymptomen bei Augenjucken gehören unter anderem:

  • Tränende Augen
  • Brennende Augen
  • Trockene Augen
  • Rote Augen
  • Geschwollene Augen
  • Druckgefühl auf dem Augapfel
  • Fremdkörpergefühl im Auge
  • Sekretausfluss aus dem Auge (Eiter, Blut)
  • Verklebte Augen (vor allem am Morgen)

Weitere Begleiterscheinungen bei juckenden Augen können Schuppung oder Rötung der Haut um die Augen, Schmerzen beim Blinzeln, Lichtempfindlichkeit (Photophobie) oder Schmerzen bei Augenbewegungen sein. In einigen Fällen treten auch systemische Beschwerden wie Fieber, Kopfschmerzen oder geschwollene Lymphknoten auf, insbesondere bei Infektionen oder allergischen Reaktionen.

Wann zum Arzt?

Juckende Augen sind in der Regel unangenehm, jedoch meist auf harmlose Ursachen wie trockene Augen oder allergische Reaktionen zurückzuführen. In bestimmten Fällen kann jedoch ein Arztbesuch notwendig sein.

  • Unklare oder anhaltende Beschwerden über einen längeren Zeitraum.
  • Plötzliche Verschlechterung des Sehvermögens, verschwommenes Sehen oder „Blitze“ im Sichtfeld
  • Lichtempfindlichkeit
  • Starke Schwellungen der Augenlider
  • Augenschmerzen
  • Stark gerötete Augen
  • Sekretausfluss aus dem Auge (eitrig, wässrig, schleimig)
  • Fieber
  • Fremdkörper (Staub, Sand) oder Schadstoffe (Chemikalien) im Auge
  • Reaktion auf Augentropfen oder -salben

Ein Arztbesuch ist ebenfalls dringend erforderlich, wenn das Augenjucken mit systemischen Symptomen wie Gelenkschmerzen, trockenen Schleimhäuten oder Hautausschlägen verbunden ist, da dies auf eine Autoimmunerkrankung wie das Sjögren-Syndrom hinweisen könnte.

Untersuchungen und Diagnose

Um die Ursache für juckende Augen zu ermitteln, führt der Arzt oder die Ärztin eine gründliche Untersuchung durch. Diese umfasst ein ausführliches Gespräch, eine körperliche Untersuchung sowie spezifische Tests, um mögliche Auslöser wie Trockenheit, Allergien oder Infektionen zu identifizieren.

Anamnese

Im Rahmen der Anamnese, also der Erhebung der Krankengeschichte, kann der Augenarzt oder die Augenärztin Ihnen unter anderem folgende Fragen stellen:

  • Seit wann jucken Ihre Augen?
  • Ist das Augenjucken einseitig oder beidseitig?
  • Jucken die Augen permanent oder nur in bestimmten Situationen?
  • Könnten Fremdkörper ins Auge gelangt sein, z.B. Staub, Chemikalien oder andere reizende Stoffe?
  • Wenden Sie Medikamente wie zum Beispiel Augentropfen oder Augensalben an?
  • Gibt es Begleitsymptome wie Schmerzen, Lichtempfindlichkeit oder Sehstörungen?
  • Bestehen bekannte Allergien oder Vorerkrankungen wie Neurodermitis, Asthma oder Autoimmunerkrankungen?

Weitere Untersuchungen

Anschließend folgt eine gründliche körperliche Untersuchung. Der Arzt oder die Ärztin untersucht den Bereich um die Augen, um mögliche Ursachen für den Juckreiz zu finden. Im Fokus stehen dabei Schwellungen, Rötungen oder andere Auffälligkeiten im Bereich der Augenlider und der umliegenden Haut.

Der Arzt oder die Ärztin prüft beispielsweise die Größe der Pupillen, die Reaktion der Augen auf einfallendes Licht und die Augenbewegungen. Zusätzlich werden die Augen mit einer sogenannten Spaltlampe untersucht, um Entzündungen, Fremdkörper oder Schäden an Hornhaut und Bindehaut zu erkennen.

Weitere Untersuchungen, die bei juckenden Augen mitunter notwendig sind:

  • Sehtest
  • Untersuchung der Tränenflüssigkeit
  • Allergietest
  • Abstrich aus dem Auge
  • Fluoreszein-Färbung
  • Osmolaritätstest
  • Meibographie
  • Optische Kohärenztomographie (OCT)
  • Hornhauttopographie

Ärztliche Behandlung

Die Behandlung von juckenden Augen richtet sich nach der Ursache des Juckreizes und zielt darauf ab, die Symptome zu lindern.

Behandlung bei trockenen Augen

Bei trockenen Augen helfen Augentropfen, die das Auge feucht und geschmeidig halten. Sie lindern zwar die Symptome, bekämpfen jedoch nicht immer die zugrunde liegende Ursache, wie etwa eine Fehlfunktion der Tränenproduktion.

Künstliche Tränen oder lipidhaltige Augentropfen stabilisieren den Tränenfilm und reduzieren Juckreiz. In schweren Fällen können Punctum Plugs eingesetzt werden, um die Tränenflüssigkeit zu erhalten.

Behandlung bei bakterieller Augenentzündung

Bei einer bakteriellen Bindehautentzündung verschreibt der Arzt oder die Ärztin ein lokales Antibiotikum in Form von Augensalben oder Augentropfen (z.B. Gentamicin oder Ofloxacin).

In schweren Fällen oder bei Ausbreitung der Infektion auf andere Körperregionen können zusätzlich Antibiotika in Tablettenform erforderlich sein.

Behandlung bei viraler Augenentzündung

Liegt eine virale Augenentzündung - zum Beispiel mit Herpes Viren (Augenherpes) - vor, helfen Virostatika wie zum Beispiel Aciclovir (lokal oder systemisch). Sie hemmen die Vermehrung der Viren.

Bei viralen Infektionen ohne spezifische Therapie (z.B. durch Adenoviren) können kühlende Umschläge und künstliche Tränen Linderung verschaffen.

Behandlung bei Allergie

Wenn die Augen aufgrund einer Allergie jucken, ist es wichtig, den Kontakt mit dem Allergieauslöser zu vermeiden. Bei bestimmten Allergieformen ist zudem eine Hyposensibilisierung möglich.

Zur Linderung akuter Allergiesymptome verschreibt der Arzt Antihistaminika in Form von Tabletten oder Augentropfen. Sie lindern das Jucken im Auge (und andere Allergiesymptome), indem sie die Ausschüttung des Botenstoffs Histamin hemmen.

Weitere Behandlungen

Zusätzlich können Mastzellstabilisatoren wie Cromoglicinsäure in Form von Augentropfen vorbeugend wirken und allergische Reaktionen verhindern. In schweren Fällen kann die Anwendung von Augentropfen mit Kortison notwendig sein, um Entzündungen und damit den Juckreiz schnell zu lindern.

Bei einem Ausschlag am Auge richtet sich die Behandlung nach der Ursache. So können spezielle Salben und Auflagen hilfreich sein. In manchen Fällen kann es sinnvoll sein, den Ausschlag unter oder um den Augen mit Kortison zu behandeln. Pflegende Cremes für empfindliche Haut können helfen, die Hautbarriere zu stärken und Reizungen zu reduzieren.

Bei einer Lidrandentzündung (Blepharitis) kann regelmäßige Reinigung der Lidränder mit speziellen Reinigungstüchern oder Lösungen helfen, den Juckreiz zu reduzieren.

Bei Autoimmunerkrankungen wie dem Sjögren-Syndrom ist eine interdisziplinäre Behandlung notwendig. Neben künstlichen Tränen können immunsuppressive Medikamente wie Cyclosporin-Augentropfen eingesetzt werden, um Entzündungen zu reduzieren und die Tränenproduktion zu fördern.

Wenn die juckenden Augen durch ein Medikament (Augentropfen, Augensalbe etc.) verursacht werden, wird der behandelnde Arzt Ihnen nach Möglichkeit ein anderes Präparat verschreiben oder die Dosierung anpassen.

Vorbeugung von Problemen durch falsche Wimpern

Die Lösung: Experten aufsuchen, Dysfunktion vorbeugen

Wer sich für eine Wimpernverlängerung interessiert, der sollte nicht gleich zum erstbesten und womöglich günstigsten Wimpernstudio rennen. Achtet auf Qualität - wir können es nicht häufig genug predigen. Bei einem professionellen, erfahrenen und gut ausgebildeten Wimpernstylisten werdet Ihr gut beraten und auch über mögliche Risiken aufgeklärt. Außerdem bekommt Ihr wertvolle Tipps (z.B. zur Pflege) mit auf den Weg und habt immer eine Adresse, an die Ihr Euch vertrauensvoll wenden könnt. Es geht hier schließlich um Eure Augen, um Euren Körper.

Wimpern und Augenlider pflegen - so geht’s

Viel zu viele Frauen nehmen an, dass es schädlich sein könnte, Wasser an die Wimpernverlängerung zu lassen. Doch das ist nicht richtig. Ganz im Gegenteil ist es sogar wichtig, den Lidrand zu pflegen. Aber richtig. Ansonsten kann es zu Verstopfungen der empfindlichen Talgdrüsen kommen. Beispielsweise durch Schminke oder abgestorbene Hautschüppchen. Auch einer Überproduktion der Talgdrüsen ist möglich.

Was Sie vermeiden sollten

Folgende Fehler lassen laut Beautyexperte Tommy Toro aus München deine Fake-Wimpern schneller ausfallen:

  1. Du benutzt ölhaltige Abschminklotions? Finger weg davon, denn die Inhaltsstoffe lösen die Klebeverbindung zwischen der Naturwimper und der Extension. Besser: Speziell entwickelte Pflegeprodukte für Extensions verwenden!
  2. Du bist nahe am Wasser gebaut und weinst oft? Da heißt es in Zukunft besser zusammenreißen. Denn Tränen sind säurehaltig und lösen ebenfalls den Kleber.
  3. Du benutzt Mascara? Vorsicht, denn die meisten Mascaras haben ölhaltige Inhaltsstoffe. Selbst wenn du dir damit nur die unteren Wimpern tuschst (auf denen keine Extensions angebracht werden), so kommt der obere Wimpernrand durch Blinzeln mit der Mascara in Berührung und schwupp, schon löst sich der Kleber. Besonders zu vermeiden: wasserfeste Wimperntusche!
  4. Du hantierst gerne mit der Wimpernzange? Lieber nicht! Denn der Druck auf die Wimpern kann dazu führen, dass diese brechen und sich ablösen.
  5. Die Wimpern sind verklumpt und kleben zusammen? Dann wurden sie nicht sorgfältig aufgeklebt. Der Grund für die „Wimpern-Päcken“: Wenn eine Extension-Wimper mit zwei Naturwimpern zusammengeklebt wird, dann kann es sein, dass die eine Wimper früher ausfällt - und die andere dadurch an der Wurzel mit ausreißt. Vorsicht: Dadurch entstehen Lücken im Wimpernkranz! Laut Tommy bemerkt man das nach etwa 2 Wochen, wenn es beim über's Lid streichen piekst wie kleine Nadelstiche. Sollte das der Fall sein, kann es sogar zu einer Lidentzündung kommen. Sofortiges Ablösen in einem professionellen Studio ist die einzige Lösung.
  6. Du reibst dir oft die Augen? Versuche das lieber zu vermeiden. Mit dem Gesicht im Kissen vergraben zu schlafen ist zum Beispiel kein Problem - doch zu dolles Reiben um die Augen kann die Wimpern unnötig strapazieren und zum Ausfallen führen.
  7. Wurden deine Wimpern vor dem Kleben gründlich gereinigt? Wenn nicht, dann ist die Wimper von Mascararesten & Co. noch ummantelt - was verhindert, dass der Kleber direkt am Naturhaar angebracht wird. Fazit: Die Extension hält nicht so gut!

Was tun bei anhaltenden Beschwerden?

Setzen Sie Medikamente nie ohne Rücksprache mit dem Arzt ab. Auch die Dosierung eines Präparats sollten Sie nie eigenständig verändern. Ist eine Fehlsichtigkeit verantwortlich dafür, dass Ihre Augen jucken (und evtl. brennen), brauchen Sie eine passende Sehhilfe - eine Brille und/oder Kontaktlinsen. Ist eine andere Erkrankung die Ursache für juckende Augen, muss diese fachgerecht behandelt werden, damit sich die Beschwerden bessern.

Symptom Mögliche Ursachen Behandlung
Juckende Augen Allergien, trockene Augen, Reizstoffe, Entzündungen Augentropfen, Antihistaminika, Lidrandreinigung
Tränende Augen Reizung, Entzündung, verstopfte Tränenwege Künstliche Tränen, Lidrandmassage, ärztliche Behandlung
Brennende Augen Trockenheit, Entzündung, Allergie Augentropfen, Entzündungshemmer, Allergenvermeidung
Rote Augen Entzündung, Infektion, Reizung Augentropfen, Antibiotika, Kühlung

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