Die Welt der Magie ist voller Geheimnisse und Illusionen. Doch nicht nur die Tricks, sondern auch das äußere Erscheinungsbild der Zauberer trägt maßgeblich zur Inszenierung bei. Auffällige Frisuren und extravagante Perücken sind dabei keine Seltenheit. Werfen wir einen Blick auf die Haarpracht einiger bekannter Magier.
David Copperfield, der 61-jährige Meister der Illusion, ließ einst die New Yorker Freiheitsstatue verschwinden und durchquerte die Chinesische Mauer. Dank seiner Beziehung mit dem Supermodel Claudia Schiffer wurde er auch außerhalb der Zauberwelt bekannt. Doch nicht nur seine Tricks, auch seine Frisur erregte Aufmerksamkeit.
In den 1990er-Jahren war Copperfield der Magier schlechthin. Auch heute noch gibt er rund 500 Illusionsshows pro Jahr und nimmt damit jährlich Millionen US-Dollar ein. Vor einigen Jahren präsentierte sich David Copperfield mit einem neuen Look: einer voluminösen "Wuschelmähne". Einige Beobachter sprachen von einem "Haar-Helm".
Der Starfriseur Udo Walz, der Copperfield lange Zeit betreute, verriet: "Tolles Haar hatte er, als ich mit ihm gearbeitet habe. Ich durfte aber nur schneiden und föhnen, gekämmt hat er stets selbst."
Hans Klok, bekannt für seine blitzschnellen Entfesselungs- und Illusionstricks, kokettiert gerne mit seinem Aussehen. Er selbst sieht sich als eine Art "Bee Gee" und gibt auch Beauty-Tipps preis: Bei fettigen Haaren hilft Babypuder!
Udo Walz dazu: „Bee Gees? Deren Haare waren länger, und man brauchte Rundbürsten. Das hier wird geföhnt und mit Haarspray fixiert. Ich weiß das: Er war lange mein Kunde.“
Christian und Andreas Ehrlich, die Clowns unter den Showmagiern, treten seit 2000 als Duo auf. Ihre blonden Strähnen müssen alle vier Wochen aufgefrischt werden. Für die Form braucht es ordentlich Gel oder besser noch Shaping Cream.
Die von Siegfried und Roy waren stilprägend - über die Zaubererwelt hinaus. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen trägt die Frisur heute noch.
Udo Walz sagte über Siegfried und Roy: „Das kühle Schwarz von Roy ist zu dunkel. Das macht alt. Siegfried hat blondierte Strähnen."
Sophie Lloyd verkleidete sich als Mann, um in einen Club von Magiern aufgenommen zu werden. Am 9. Oktober 1991 nahm der Magic Circle ganz offiziell die erste Gruppe von Frauen in seinen Kreis auf. Nun gab Sophie Lloyd sich als Frau zu erkennen - und wurde hinausgeworfen.
Mastermind war die Zauberin Jenny Winstanley, die als erste Frau in den magischen Zirkel aufgenommen werden wollte. Sie selbst traute sich die Täuschung nicht zu und tat sich mit der Schauspielern Lloyd zusammen. Deren Formen waren geeigneter, die Rolle eines Mannes darzustellen.
"Ich habe es für Jenny getan", sagte Lloyd 1991 in einem Interview mit dem Sender CBS. Nach dem Rauswurf verriet Winstanley in einem Radiointerview das Vorgehen. Es gab nämlich ein Problem: Sophie konnte gar nicht zaubern. Also musste sie zunächst ein perfekter Zauberer werden und dann ein Mann.
"Wir wollten wirklich beweisen, dass Frauen genauso gut sind wie Männer", erzählte Winstanley. "Es ging nicht nur darum, eine Perücke, eine Brille und den weiten Anzug anzuziehen und loszugehen. Wir mussten die Figur zwei Jahre lang studieren. "
Heute will der Magic Circle altes Unrecht gut machen und Sophie Lloyd wieder aufnehmen. "Es ist fast so, als hätte man sie einfach verschwinden lassen und versucht, die Sache unter den Teppich zu kehren, aber jetzt ist die Geschichte an die Öffentlichkeit gelangt, und wir wollen dieses Unrecht unbedingt wiedergutmachen", sagte Laura London, die erste weibliche Vorsitzende des Magic Circle dem "Guardian".
Die Berichte über den Fall könnten dazu führen, dass sich Loyd selbst meldet. Andernfalls dürfte es schwierig werden, die Zauberin aufzuspüren.
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