Berufsschule Burgstraße: Friseurausbildung in Hamburg

Die Berufliche Schule Burgstraße in Hamburg bietet eine umfassende Ausbildung in den Bereichen Friseur, Kosmetik und Maskenbild an. Mit viel Fachkenntnis werden hier die notwendigen Fähigkeiten und Kenntnisse vermittelt, um im jeweiligen Beruf erfolgreich zu sein. Die Schule legt Wert auf einen offenen Austausch mit allen Beteiligten im Dualen System und fokussiert dabei immer die persönliche Entwicklung und das erfolgreiche Lernen.

Die duale Ausbildungsvorbereitung richtet sich an Schüler, die noch schulpflichtig sind, aber keinen Ausbildungsplatz haben. Ziel ist es, ihnen berufliche Orientierung und Ausbildungsreife zu vermitteln. Unter bestimmten Voraussetzungen kann auch der erste allgemeinbildende Schulabschluss erworben werden.

Die Berufsvorbereitung für Migranten hat das Ziel, individuelle Übergänge in Ausbildung oder Arbeit zu gestalten. Hier werden junge Menschen aus verschiedenen Herkunftsländern unterrichtet, wobei die Erweiterung der deutschen Sprachkenntnisse und die Integration im Mittelpunkt stehen. Aufgrund der unterschiedlichen Wissensstände wird eine individuelle Begleitung angeboten.

Individuelle Unterrichtskonzepte

Aufgrund der Heterogenität der Auszubildenden im Friseurhandwerk hat die Berufliche Schule Burgstraße individuelle Unterrichtsdesigns entwickelt, um optimalen Lernzuwachs und eine intensive Prüfungsvorbereitung zu ermöglichen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Selbstständigkeit und Eigenverantwortung beim Planen, Durchführen und Beurteilen beruflicher Arbeitsabläufe.

Besondere Klassenkonzepte

  • „Lernen Frühling“: Für Auszubildende, die ihre Ausbildung im Frühjahr begonnen haben.
  • „Lernen plus“: Ein Konzept für den Führungsnachwuchs der Friseure, geprägt von enger Zusammenarbeit mit den Ausbildungsbetrieben und der Fachindustrie.
  • „Lernen Salon“: Die Auszubildenden führen den Lernsalon der Beruflichen Schule Burgstraße in eigener Regie, inklusive Waren- und Salonverwaltung sowie Werbestrategie.
  • „Lernen Vielfalt“: Für Schüler mit besonderen Lebensläufen, wobei neben berufsspezifischen Zielen ein wohlwollendes Lernklima und die Integration im Vordergrund stehen.

In den plus-Klassen, Salonklassen, Frühlingsklassen und Vielfaltklassen gelingt es, die aktuellen Herausforderungen in Bezug auf Heterogenität, Leistungs- wie Sprachvermögen, Vorbildung, Arbeitsauffassung und Motivation individuell zu lösen. Es gibt ein Preboarding, Onboarding und stete Begleitung über den Unterricht hinaus, sei es im Lernen oder bei Problemen aller Art.

Zusammenarbeit und Wertschätzung

In Zeiten der kritischen Auseinandersetzung mit dem Dualen System wird die in Hamburg etablierte Lernortkooperation sehr positiv erlebt. Die Begleitung der Auszubildenden von beiden dualen Ausbildungspartnern wird gegenseitig wertgeschätzt. Es gibt verbindliche Absprachen, vereinbarte Strukturen und Regeln, stets auf Augenhöhe.

Im vernünftigen Rahmen wünscht man sich noch mehr Chef*innen und Ausbilder*innen, die einfach mal vorbeikommen und von ihrem Salonalltag, von Ansprüchen und Herausforderungen berichten. Die ideale Auszubildende möchte unbedingt im schönsten Beruf der Welt, als Friseur*in, ein Leben lang arbeiten. Es gilt in der Ausbildung Hürden und Motivationstiefs zu überwinden. Ziel ist der Prüfungserfolg und eine individuelle persönliche Entwicklung.

Rückläufige Ausbildungszahlen

In allen Ausbildungsberufen sind die Ausbildungszahlen rückläufig. In den 80er Jahren wurden der Schule weit über 1.000 junge Menschen gleichzeitig zur Ausbildung anvertraut.

Ausbildung zum/zur Friseur/in | Digitaler Berufsinfomarkt 2021

Weitere Informationen

Voraussetzung für die Ausbildung im Friseurhandwerk ist der Abschluss eines Ausbildungsvertrages mit einem Salon in Hamburg. Während der dreijährigen Ausbildung wechseln sich betriebliche und schulische Lernphasen ab. Unter bestimmten Voraussetzungen kann diese Ausbildungszeit verkürzt werden. Das Anmeldeformular „Anmeldung zur Berufsschule“ kann auch digital ausgefüllt werden.

Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung können sich die Absolventen für das Förderprogramm „Begabtenförderung berufliche Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung für ein Begabtenstipendium bewerben.

Hinweis: Das Berichtsheft (Ausbildungsnachweis) kann ab der Sommerprüfung 2021 nur noch online eingereicht werden. Alle Informationen und Vorlagen finden Sie auf der Internetseite der Handelskammer.

Der Beruf des Friseurs vereint Kreativität und Handwerk. Styling und Make-up zu verschiedenen Anlässen, typgerechte Schnitte sowie Farb- und Formveränderungen sind nur einige der Ausbildungsbereiche. Fachkundige Lehrkräfte, regelmäßige Fortbildungen und Kooperationen mit der Fachindustrie gewährleisten eine facettenreiche Ausbildung auf dem neuesten Stand und bilden damit die Grundlage für unterschiedliche berufliche Werdegänge der Auszubildenden.

Konzept Zielgruppe Besonderheiten
Lernen Frühling Auszubildende, die im Frühjahr begonnen haben Spezieller Unterricht für Frühstarter
Lernen Plus Führungsnachwuchs Enge Zusammenarbeit mit Betrieben und Industrie
Lernen Salon Alle Auszubildenden Eigenverantwortliche Salonführung
Lernen Vielfalt Schüler mit besonderen Lebensläufen Wohlwollendes Klima und Integrationsförderung

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