Die Wahl der richtigen Haarpflegeprodukte und Haarfarben kann eine Herausforderung sein. In diesem Artikel werden wir uns mit Nook Shampoos, verschiedenen Arten von Haarfarben und wichtigen Aspekten der Haarpflege auseinandersetzen. Dabei berücksichtigen wir Testergebnisse und geben praktische Tipps für die Auswahl der besten Produkte.
Der Markt für Haarfarben und Shampoos hat sich dynamisch entwickelt. Große Kosmetikkonzerne sind mit echten Pflanzenhaarfarben in Drogeriemärkten präsent, während Reformhäuser immer mehr chemische Oxidationsfarben neben die Naturkosmetik stellen. Dies macht es für Verbraucherinnen und Verbraucher schwierig, den Überblick zu behalten.
Pflanzenhaarfarben setzen auf Farbstoffe aus zermahlenen Blättern, Blüten oder Wurzeln. Im Gegensatz dazu dringen chemische Oxidationshaarfarben tief ins Haarinnere ein, wo Wasserstoffperoxid zunächst die natürlichen Melanin-Pigmente zerstört.
Es gibt Haarfarben im Handel, die für Verbraucherinnen und Verbraucher aufgrund ihrer Aufmachung rein pflanzlich daherkommen, es allerdings nicht sind. Auch bei Begriffen wie „Natur-„, „Bio-“ oder „Öko-Haarfarbe“ geht es nach unseren Erfahrungen ziemlich durcheinander. Letztere können zwar durchaus viele Pflanzenzusätze enthalten, aber auch mit harter Chemie daherkommen. Letztere werben mitunter mit blumigen Versprechen („Von der Natur inspirierte Farben, angereichert mit natürlichen, biologischen Pflanzensamenölen“ usw.), entpuppen sich beim Blick auf die INCI-Liste aber als konventionelle chemische Oxidationsfarben.
Im Oktober hatte Öko-Test in seinem Haarfarben-Test nur zwei Noten vergeben - „sehr gut“ oder „ungenügend“. Unter den neun echten pflanzlichen Haarfarben im Test, die tatsächlich mit Blättern, Wurzeln & Co. färben, war beispielsweise die Garnier Color Herbalia Pflanzenhaarfarbe Naturbraun. Sie erhielt ein „sehr gut“. Ebenfalls unter den „sehr guten“ Testsiegern war das Henné Pulver Color Braun, das mit rund 6 Euro zu den günstigeren Farben im Test zählt. Eine dritte „sehr gute“ Farbe war die Logona Pflanzenhaarfarbe Creme, 230 Maronenbraun, die mit ca. 15 Euro allerdings auch die teuerste im Test war. Dafür trägt sie ein Naturkosmetik-Siegel.
Die Oxidationsfarbe Korres Dauerhafte Haarfarbe Arganöl 5.0 hingegen fiel neben anderen mit „ungenügend“ durch, ebenso wie das Naturtint Permanente Farbgel 5N Kastanienbraun Hell. In beiden fand das Labor extrem sensibilisierende Kontaktallergene sowie weitere umstrittene Stoffe wie halogenorganische Verbindungen und PEG/PEG-Derivate.
Das Problem: Die künstlichen Permanent-Haarfarben enthalten unter anderem sogenannte aromatische Amine, die nur an ihren kryptischen INCI-Namen - wie p-Phenylendiamin (PPD) oder Toluene-2,5-Diamine Sulfate - zu erkennen sind. Einige dieser aromatischen Amine werden vom wissenschaftlichen Ausschuss für Verbrauchersicherheit der EU jedoch als starke oder sogar sehr starke Kontaktallergene eingestuft, was bedeutet, dass sie Rötungen, Schwellungen oder Juckreiz auslösen können.
Allzu bunt treibt es eine Haarfarbe im Test. Unter ihren insgesamt sechs verschiedenen aromatischen Aminen befindet sich auch p-Aminophenol.
| Inhaltsstoff | Bewertung | Mögliche Auswirkungen |
|---|---|---|
| p-Phenylendiamin (PPD) | Starkes Kontaktallergen | Rötungen, Schwellungen, Juckreiz |
| Toluene-2,5-Diamine Sulfate | Starkes Kontaktallergen | Rötungen, Schwellungen, Juckreiz |
| p-Aminophenol | CMR-Stoff | Potenziell gesundheitsschädlich |
| Halogenorganische Verbindungen | Umstritten | Allergieauslösend, potenziell krebserregend |
| PEG/PEG-Derivate | Umstritten | Kann Hautirritationen verursachen |
Gute Vorbereitung ist wichtig. Vor dem Färben Reste von silikonhaltigen Shampoos oder Spülungen mit einer Tiefenreinigung auswaschen. Ganz entscheidend ist die richtige und konstante Temperatur des Färbebreis: Richten Sie sich dabei akribisch nach den jeweiligen Angaben. Während des Auftragens die Farbe konstant auf Temperatur halten, am besten in einem Wasserbad. Solange sie einwirkt, die Haare mit Folie oder Handtuch warm und am besten auch feucht halten.
Die Haare sind trocken und haben einen Grünstich? Probieren sie es mit heiß föhnen. Im Laufe der ersten beiden Tage können sich die Farben auch noch entwickeln oder nachdunkeln und sollten deshalb nicht mit Shampoo gewaschen werden.
Das Nook Magic Argan Oil One Leave-in wurde gezielt entwickelt, wenn für aufwändige Haarpflege keine Zeit bleibt, aber dennoch Wert auf gepflegtes Aussehen legst. Die Rettung sind Leave-In-Pflegen wie das Nook Magic Argan Oil One Leave-in. Diese Produkte - ob Creme oder Spray - wirken wie eine leichte Haarkur, müssen jedoch nicht ausgewaschen werden. Sie entwirren, verbessern die Kämmbarkeit und versorgen dein feines Haar mit Feuchtigkeit. Mit seiner Textur ist das Produkt für feines Haar geeignet. Das Pflegemittel von Nook enthält Keratin, Macadamiaöl und Arganöl.
Die Annahme, dass Friseure für die Haarwäsche nur beste Shampoos verwenden, ist häufig falsch. Viele Produkte sind lediglich teuer, aber nicht gesund, meldet „Öko-Test“ im aktuellen Ratgeber zum Thema „Kosmetik und Wellness“. Die Tester bewerteten keines der 15 Friseurshampoos für strapaziertes und trockenes Haar mit „sehr gut“.
Die Untersuchung im Labor ergab, dass einige Produkte Formaldehyd und Formaldehyd-Abspalter als Konservierungsmittel enthielten. Diese Stoffe können die Haut, aber auch Augen und Atemwege reizen. Außerdem fanden sich in drei Proben umstrittene halogenorganische Verbindungen, die als Auslöser von Allergien und sogar Krebs gelten. Fünf Produkte waren mit aggressiven Duftstoffen parfümiert - das Produkt von Tigi sogar mit dem starken Allergen Cinnamal. Drei Shampoos dufteten durch eine polyzyklische Moschusverbindung, die sich im menschlichen Fettgewebe anreichert und unter Verdacht steht, Leberschäden zu verursachen.
Die 27 Shampoos, die in Drogerien, Supermärkten und Discountern erhältlich sind, kamen im Test besser weg. Mehr als die Hälfte der Produkte erhielt die Note „sehr gut“ (darunter die dm-Naturmarke Alverde) oder „gut“ (z. B. Nivea, Weleda, Bebe oder Schauma).
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