Abschied nach fast 50 Jahren: Kirsten Green und Elke Schröder verlassen Haarkunst Nommels

Kirsten Green und Elke Schröder verabschieden sich nach fast 50 Jahren von Haarkunst Nommels in Eckernförde. Sie haben am selben Tag angefangen und hören am selben Tag wieder auf - und das knapp 50 Jahre später.

Elke Schröder und Kirsten Green lernten beide bei Haarkunst Nommels in der Ostlandstraße in Eckernförde. „Wir haben am selben Tag mit der Ausbildung angefangen“, sagt Kirsten Green. Das war am 1. Juli 1976. Elke Schröder und Kirsten Green waren beide 15 Jahre alt. Warum sie Friseurinnen werden wollten, können sie gar nicht genau sagen. Kirsten Green hatte damals eine Klassenkameradin, die ebenfalls bei Haarkunst Nommels lernte.

„Sie meinte, ich soll mich hier bewerben. Das tat ich dann“, erklärt Kirsten Green und Elke Schröder ergänzt: „Damals hat man das gemacht, was die Eltern gesagt haben. Da war man froh, wenn man eine Lehre hatte.“

Allgemein sei das Arbeiten damals anders gewesen. „Wir haben hier zehn Stunden im Laden gestanden. Pause gab es nur dann, wenn keine Kunden kamen“, sagt Elke Schröder. Vor Weihnachten standen sie auch mal zwölf Stunden im Geschäft. „Die Kunden kamen einfach zu uns, wann es ihnen passte. Termine zu vergeben, war damals nicht so verbreitet“, sagt Elke Schröder. Und wenn Kunden kamen, mussten sie loslegen. „Überstunden hat damals niemanden interessiert.

Doch trotzdem hat ihnen die Arbeit Spaß gemacht. „Wir waren glücklich. Wir wurden gebraucht und bekamen Anerkennung“, sagt Kirsten Green.

Während Kirsten Green nach der Ausbildung weiterhin bei Haarkunst Nommels arbeitete, zog es Elke Schröder weg. „Ich habe an ganz verschiedenen Stellen Erfahrungen gesammelt“, sagt sie. Fünf Jahre lang lebte sie in Schweden.

„Irgendwann rief mich der damalige Inhaber von hier an und fragte, ob ich den Salon übernehmen möchte“, erzählt Elke Schröder. Ja, sie wollte. „Ich habe mich total gefreut, als Elke plötzlich wieder hier war“, sagt Kristen Green. Von da an arbeiteten sie zusammen.

Elke Schröder konzentrierte sich neben der Geschäftsführung auf Frauenfrisuren, Kirsten Green hatte sich schon auf Männerfrisuren spezialisiert. Und damit ist Kirsten Green nach eigenen Angaben mittlerweile die einzige Friseurin in der Region. Warum sie sich damals auf Männer spezialisierte, weiß sie nicht. „Ich fand das gut“, sagt Kirsten Green schulterzuckend.

Dass Männer anspruchsloser seien oder weniger reden, könne sie so pauschal nicht sagen „Es gibt solche und solche“, sagt sie. Anspruchsloser sei die Arbeit bei Männerfrisuren keineswegs.

50 Jahre lang haben sie viel erlebt und nach wie vor bringe ihnen die Arbeit noch Spaß. Trotzdem soll nun Schluss sein. Zeit für Rente, ein bisschen mehr Freizeit, weniger Verantwortung, weniger Stress. Der Schritt fällt beiden allerdings nicht leicht.

„Ich habe hier teilweise drei Generationen die Haare gemacht. Von Opa bis Enkel“, sagt Kirsten Green. Als Friseurin erfahre man so viel. „Einem wird viel Persönliches und Emotionales erzählt.

Gehen könnte Kirsten Green eigentlich schon zum 1. September, doch sie bleibt bis Ende des Jahres. Denn ihre Chefin braucht sie. Sie seien ohnehin schon zu wenige Mitarbeiter und neue finden sie nicht. „Deswegen gehe ich mit Elke Schröder zusammen“, sagt sie. Und wenn die Inhaberin bis dahin keinen Nachfolger gefunden hat, wird sie ihren Salon schließen müssen.

Die Herausforderungen der Friseurbranche

Die Friseurbranche steht vor einigen Herausforderungen, wie der Mangel an Fachkräften und die Schwierigkeit, Nachfolger für bestehende Salons zu finden. Kirsten Green bleibt länger, weil zu wenige Mitarbeiter da sind und keine neuen gefunden werden.

Alternativen für Senioren in der Region

Für Senioren, die eine selbstbestimmte Form des Wohnens im Alter suchen, gibt es verschiedene Möglichkeiten in der Region. Eine Option ist das Augustinum Aumühle, das ruhig und grün im Osten der Hansestadt liegt. Umgeben von einem weitläufigen Park mit altem Baumbestand und Skulpturengarten grenzt es unmittelbar an das Naturschutzgebiet Sachsenwald. Direkt am Haus beginnen viele Wander- und Spazierwege, ins Zentrum des gründerzeitlich geprägten Villenvorortes sind es nur wenige hundert Meter.

Das Augustinum Aumühle bietet Betreutes Wohnen Plus mit einem umfangreichen Grundpaket an Serviceleistungen, viele weitere können individuell hinzugebucht werden. Die Bewohner nehmen teil an einer lebendigen Gemeinschaft und an deren Aktivitäten, vom täglichen Besuch des hauseigenen Restaurants über Sport- und Gymnastikkurse bis hin zum Jazz-Konzert im Theatersaal.

Die Seniorenresidenz Augustinum Aumühle liegt ruhig und grün im Osten der Hansestadt. Viele Spazier- und Wanderwege durchziehen das Naturschutzgebiet Sachsenwald, das größte Waldgebiet Schleswig-Holsteins.Vom Augustinum Aumühle sind es nur ein paar Schritte zum Mühlenteich und den drei Ausflugsrestaurants an seinem Ufer.

Ein einladendes und anregendes Umfeld, moderne Wohnkonzepte und qualitativ hochwertige Dienstleistungen stehen bei uns im Mittelpunkt. Unser internes Qualitätsmanagement sichert täglich höchste Pflege- und Betreuungsstandards, unterstützt durch motivierte, qualifizierte Mitarbeitende sowie eigene Küchen- und Service-Teams, die für das Wohl unserer Bewohner sorgen. In den vergangenen Jahren haben wir intensiv in Qualitätssicherung und Digitalisierung investiert, um die Pflege noch besser zu machen.

Überblick über das Augustinum Aumühle

MerkmalBeschreibung
LageRuhig und grün im Osten der Hansestadt, am Naturschutzgebiet Sachsenwald
Wohnungen1- bis 3-Zimmer-Wohnungen von 27 bis 114 m²
ServiceleistungenUmfangreiches Grundpaket, viele weitere individuell zubuchbar
AktivitätenRestaurant, Sportkurse, Gymnastik, Konzerte

Neben dem Augustinum gibt es auch andere Optionen wie das Seniorenzentrum Haus Reeshoop, das neben der stationären Dauerpflege auch Kurzzeitpflege und Tagespflege anbietet. Die Pflege und Begleitung von Menschen mit Demenz ist eine der Kernkompetenzen des Hauses.

Die Höhe der Pflegesätze wird jährlich in Zusammenarbeit mit den Pflegekassen neu verhandelt und angepasst, um eine hochwertige und bedarfsgerechte Versorgung sicherzustellen. Je nach Pflegegrad übernimmt die private Pflegepflichtversicherung oder die Pflegekasse einen festgelegten Anteil der Pflegekosten.

Es gibt viele Möglichkeiten, die den Übergang in den Ruhestand erleichtern und ein erfülltes Leben im Alter ermöglichen.

Die Stadt ist bequem über die Autobahn A1 sowie per Regionalbahn oder U-Bahn erreichbar. Besuchen Sie das Renaissance-Schloss Ahrensburg (erbaut 1585), heute ein Museum für aristokratische Innenarchitektur. Gut Wulfsdorf, ein biodynamischer Hof mit Café und Laden, lädt zum Verweilen ein.

Wir verstehen Sie und sind deutschlandweit an Ihrer Seite in allen Belangen. Wir begleiten Sie bei den Entscheidungen, die Familien und Senioren in Bezug auf die Pflege treffen müssen.

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