Will Poulter und seine markanten Augenbrauen: Ein Blick auf seinen Stil und seine Rollen

Will Poulter ist ein britischer Schauspieler, der vor allem durch seine Rollen in Filmen wie "Wir sind die Millers", "Maze Runner" und "Black Mirror: Bandersnatch" bekannt geworden ist. Doch nicht nur sein schauspielerisches Talent, sondern auch seine markanten Augenbrauen haben ihm zu großer Bekanntheit verholfen.

Seine ausdrucksstarken Augenbrauen sind zu seinem Markenzeichen geworden und haben ihm sowohl Lob als auch Spott eingebracht. Einige sehen in ihnen ein charakteristisches Merkmal, das sein Gesicht einzigartig macht, während andere sie als "komisch" oder "ungewöhnlich" empfinden. Ungeachtet der unterschiedlichen Meinungen sind Poulters Augenbrauen jedoch unverkennbar und tragen zu seinem individuellen Erscheinungsbild bei.

Will Poulter. Quelle: Wikipedia

Die "Heartstopper"-Schauspieler Joe Locke und Kit Connor

Die "Heartstopper"-Schauspieler Joe Locke und Kit Connor verrieten die Herausforderungen und Karrierechancen, die die Erfolgsserie mit sich gebracht hat. Joe Locke und Kit Connor sind nicht immer so unterwegs - auf dem plüschigen Rücksitz eines schwarzen Cadillacs, der zu einer Flotte von drei Fahrzeugen gehört, die das Duo an diesem sonnigen Sonntagnachmittag durch Lower Manhattan chauffiert.

„Normalerweise“, sagt Locke, “bekommt man, wenn man Glück hat, einen Uber-Gutschein. Die heutige Fahrt jedoch ist von Netflix gesponsert. Der Plattform also, auf der Locke und Connor die Hauptrollen in der beliebten Teenie-Romanze “Heartstopper” spielen. Wir sind auf dem Weg nach Tribeca, einem hippen Stadtteil in New York City, wo wir vor einem Bistro halten, das mit seinen weißen Tischdecken einladend wirkt.

Wir halten vor dem “Odeon”, das sich zu einem Ort für Lunch-Dates und Promi-Interviews entwickelt hat. Während ich in einem schwarzen Geländewagen und mit Chauffeur für ein frühes Dinner vorfahre, fühle ich mich einerseits wie ein etablierter, erwachsener Geschäftsmann mit Spesenkonto; andererseits aber auch wie Kevin McCallister in “Kevin - Allein zu Haus”. Die beiden Schauspieler, beide 20 Jahre alt, scheinen sich mit der ersten Rolle besser identifizieren zu können.

Joe Locke und Kit Connor sind mit “Heartstopper” erwachsen geworden“Ich bin erwachsen, seit ich acht Jahre alt bin”, sagt Locke. “Ich bin eine alte Seele.” “Ja, ich würde auch sagen, dass ich erwachsen bin,” stimmt Connor zu, der kürzlich sein erstes Haus gekauft hat. Die Branche, erklärt er, “zwingt einen dazu, auf bestimmte Art und Weise zu reifen, wie man es normalerweise nicht tun würde. Aber es ist auch einfach so, dass wir manchmal trotzdem so dumm sind.”

Locke, dessen braune Locken ihm in die Stirn fallen und dessen tolle Augenbrauen die Blicke auf sich ziehen, trägt ein braunes Leinenhemd über einem weißen T-Shirt, dazu eine dunkle Hose und Sambas. Connor, der sein rotbraunes Haar nach hinten gekämmt hat, trägt eine schwarze Jeans, abgetragene Tennisschuhe und ein laues A.P.C. x JW Anderson-Poloshirt. (Der Schauspieler ist ein Freund des Designers Jonathan Anderson, für den er kürzlich in einer Kampagne von Loewe mitspielte.)

In “Heartstopper”, der Serie, die auf dem gleichnamigen Webcomic und der Graphic-Novel-Serie der Autorin und Produzentin Alice Oseman basiert, spielen Locke und Connor die Rollen des leidenschaftlichen Naivlings Charlie Spring und die des sanften Sportlers Nick Nelson. Zwei britische Schuljungen - von denen der eine geoutet und der andere noch voller Fragen ist - die sich übermütig ineinander verlieben.

Beide Schauspieler waren begeistert von dem, was geschah, als die Serie (deren Budget bescheiden war, weil Netflix laut Locke “ein Risiko einging”) im Jahr 2022 Premiere feierte. “Heartstopper” wurde zu einem weltweiten Phänomen und landete in 54 Ländern unter den Top 10 der meist gesehenen Sendungen bei dem Streaminganbieter.

Die Serie, die Charlie, Nick und ihre zutiefst mitfühlende Gruppe von Außenseiterfreund:innen begleitet, sieht so aus, wie sich Verliebtheit anfühlt. Ihren Wurzeln im Comic treu geblieben, werden Momente der höchsten Gefühle durch pastellfarben animierte Zeichnungen untermalt. Blätter fallen, wenn die Charaktere in ein Gefühlschaos geraten; ein Feuerwerk zischt, wenn sich die Hände der Liebenden berühren. Zart werden die Gefühle der Charaktere untermalt. Das Spektrum an queeren Charakteren in der Serie bietet den Fans der Serie potenzielle Identifikationsfiguren.

Locke und Connor haben die dritte Staffel von Oktober bis Dezember des vergangenen Jahres gedreht. Die Episoden, die ab dem 03. Oktober ausgestrahlt werden, machen da weiter, wo die letzte Staffel aufgehört hat. Sowohl die schweren Themen werden fortgesetzt - Charlies Angehörige haben erkannt, wie schwerwiegend seine Essstörungen sind - als auch der Alltag der Jugendlichen. Die Vorbereitungen auf die GCSE-Prüfungen laufen weiter, sie schauen sich verschiedene Universitäten an. Und wie die Fans der Serie zweifellos spüren, denken auch Charlie und Nick darüber nach, weiterzugehen.

Obwohl Locke und Connor sich wohl miteinander fühlen, heißt es nicht, dass sie sich “die sexy Szenen” mit der gleichen Leichtigkeit anschauen können. Kit Connor, der im Süden Londons aufgewachsen ist, war das erste Mal im Alter von acht Jahren auf der Leinwand zu sehen. Eine Rolle als liebenswertes Kind in der britischen Weihnachtskomödie “Get Santa”, die 2014 erschien. 2019 spielte er die Teenager-Version von Taron Egertons Elton John in “Rocketman”.

Als er die Rolle in “Heartstopper” bekam, machte ihn seine Erfahrung zu einem Mentor für seine jungen, meist noch unerfahrenen Mitstreiter. Joe Locke hingegen nahm sein Vorsprechen während der Pandemie aus der Ecke seines Jugendzimmers auf der Isle of Man auf. Er war mit Kleinstadttheater aufgewachsen, aber die Serie war seine erste professionelle Rolle. Ein gewaltiger Sprung, der sich noch verrückter anfühlt, wenn man bedenkt, dass seine zweite Rolle an der Seite von Kathryn Hahn in der neuen Marvel-Serie “Agatha All Along” sein würde, die in der vergangenen Woche auf Disney+ Premiere feierte.

Die beiden haben zuletzt viel Zeit in New York verbracht, um ihre jeweiligen Ambitionen am Broadway zu verfolgen. Locke gab im vergangenen Frühjahr sein Broadway-Debüt in “Sweeney Todd” und Connor wird neben der “West Side Story”-Darstellerin Rach Ziegler die Hauptrolle in einer zeitgenössischen Version von “Romeo und Julia” spielen.

Locke hat sich in New York verliebt - jetzt ist Connor dran. Kürzlich aßen die beiden zusammen in dem trendigen italienischen Lokal Saint Theo's im West Village - “sceny, aber ich liebe es”, so Locke -, wo Connor das gerahmte Poster von Derek Jarmans Caravaggio (1986) im Eingangsbereich bewunderte.

Vier Emmys für "The Bear": Wer die Dramedy-Show noch nicht gesehen hat, hat etwas verpasst. Bei der Emmy-Verleihung 2024 war neben dem großen Abräumer "Shôgun" erneut die Serie "The Bear" unter den Siegern: Vier Trophäen konnte die Show ergattern, darunter etwa für Hauptdarsteller Jeremy Allen White als bester Schauspieler einer Comedyserie.

In mittlerweile drei Staffeln geht es um den Spitzenkoch Carmen "Carmy" Berzatto, der nach dem Tod seines Bruders den alten Sandwich-Laden der Familie übernimmt und ihn auf neues Niveau heben will. Geplagt von Schuldgefühlen, Trauer, den eigenen Ansprüchen und der komplizierten Familiengeschichte muss er seinen Weg neu finden.

Die Show wirkte als Star-Katalysator für White, der zuvor hauptsächlich aus der Serie "Shameless" bekannt war. Es hagelte Auszeichnungen für den 32-Jährigen, so auch jetzt wieder bei den Emmys. Endgültig zum Popkultur-Phänomen der Stunde machte ihn allerdings seine Werbe-Kampagne für Calvin Klein. Die Fotos vom durchtrainierten White in den bekannten Boxershorts sorgten tagelang für Aufruhr und Memes im Netz.

Selten hat man so detaillierte Einblicke in die Welt der Spitzenküche bekommen. Der fast schon militärisch genutzte Ausruf "Yes, Chef!" am Herd wurde schnell zum geflügelten Wort unter Fans. Besonders in der zweiten Staffel lernen die Zuschauer und Zuschauerinnen gemeinsam mit den Charakteren, auf was es in der Sterneküche ankommt, wenn jede Sekunde zählt und und jederzeit Perfektion erwartet wird.

Der Stress und das Chaos in der hektischen Umgebung kommen glaubhaft rüber, ebenso die persönliche Ebene, wenn in Küchenteams fast familiäre Bande entstehen. Die Familie Berzatto lebt in Chicago, und dorthin kehrt Carmy nach dem Tod seines Bruders zurück. Es ist tatsächlich erfrischend, eine andere US-Stadt als das ewige New York als Kulisse zu erleben.

"The Bear" strotzt nur so von bekannten Gesichtern, etwa der großartigen Jamie Lee Curtis als Donna Berzatto, die problembehaftete Mutter der Geschwister. Vor allem in der zweiten Staffel scheinen die Stars Schlange gestanden zu haben, um mitmachen zu dürfen: Oscar-Gewinnerin Olivia Colman taucht als Carmys Mentorin auf, die Sterneköchin Terry, der Marvel-Superheld Will Poulter verkörpert auch einen Koch. Bob Odenkirk aus "Better Call Saul" spielt einen fiesen Onkel, Golden-Globe-Gewinnerin Sarah Paulson eine Cousine - die Liste der Hochkaräter ist lang.

Es macht einfach Spaß, sich leckeres Essen auf dem Bildschirm anzusehen. Und das gibt es bei "The Bear" zuhauf zu sehen, mit schnellen Schnitten und ungewöhnlichen Bildern. Der Serie gelingt es, sogar die Zubereitung eines Omelettes spannend erscheinend zu lassen.

Will Poulter, bekannt aus Maze Runner, schließt sich der Fantasy-Serie an. Dem Hollywood Reporter zufolge übernimmt Poulter eine der Hauptrollen. Die Ähnlichkeit mit dem Elrond-Darsteller Hugo Weaving ist jedoch frappant. Beide Gesichter teilen sich die erwähnte ausdruchsstarke Augenpartie. Alles andere als eine Elbenrolle käme hier der Verschwendung wertvoller Physiognomieressourcen gleich. Sagen wir's so: Will Poulter, der auch mal den Clown Pennywise in ES spielen sollte, hat ein Elbengesicht, wenn es so was gibt.

Die Produktionsfirma "New Line Cinema" hat jetzt bekannt gegeben, dass diesen Sommer in New York die Dreharbeiten zu einer bereits seit längerem angekündigten Neuverfilmung von Stephen Kings Roman Es beginnen, unter dem Titel It: Part One. Einige Leser werden sich bestimmt noch an die mehr als dreistündige 1990er Mini-Serie Es erinnern, ebenfalls basierend auf Kings gleichnamiger Vorlage. Damals tauchten u.a. Richard Thomas, Anette O'Toole und Richard Masur in Hauptrollen auf, sowie Tim Curry als mörderischer Clown "Pennywise".

Weil auch die Romanvorlage von Horror-Großmeister King sehr umfangreich ist (und sich über Jahrzehnte erstreckt), hat man sich dazu entschlossen, die Verfilmung in zwei Teile zu splitten. Der erste Film behandelt die Kinder- bzw. Jugendzeit der Protagonisten, der zweite Film legt dann sein Augenmerk auf das erneute Zusammentreffen der inzwischen erwachsenen Hauptpersonen. Da auch der breit angelegte Roman eine derartige Strukturierung nutzt, ist die Aufteilung auf zwei Filme also dieses Mal durchaus angemessen.

Der aus Wir sind die Millers oder Maze Runner bekannte Will Poulter wird in beiden Filmen in die Rolle des Clown-Monsters "Pennywise" schlüpfen. Alleine schon seine Augenbrauen erinnern mich im direkten Vergleich an Tim Curry. Außerdem wird er in dem Film wohl wie in der alten Verfilmung/Buch als Clown auftauchen und nicht so, wie er in natura aussieht. Da haben Maskenbildner etc.

1967 begann ein Aufstand aufgrund einer Razzia in einer Bar, in der es keine Ausschenklizenz gab. Der Aufstand dauerte 5 Tage, war begleitet von Plünderungen, Schießereien und Brandschatzungen. In dieser Zeit hatten 43 Menschen ihr Leben lassen müssen, es gab über 1000 Verletzte, mehr als 7000 Verhaftungen und hunderte zerstörte Gebäude….diese Zahlen muss man sich mal verinnerlichen…in 5 Tagen!!!

Was ich jedoch nicht wusste, ist die Situation welche der Film als Aufhänger nutzt. In dieser wurden nachweislich mehrere schwarze Bürger (und 2 weiße Frauen) während einer Befragung in einem Hotel von der Polizei misshandelt. Ihr Name hat dann auch dafür gesorgt, dass man namhafte Darsteller für das Projekt gewinnen konnte. John Boyega kennen wir alle aus „Star Wars“ und demnächst ist er auch in „Pacific Rim 2“ zu sehen. Will Poulter, kennen die meisten wohl als Junge mit den komischen Augenbrauen aus „Maze Runner“ oder auch aus „Wir sind die Millers“.

Es war sicherlich grundsätzlich nicht einfach die schicksalhaften Ereignisse und die damit verbundene Tragweite auf Zelluloid zu bannen. So wird in den ersten 5 Minuten versucht die Vorgeschichte, wie es letztlich zu diesem Pulverfass kommen konnte und welche politischen Verwicklungen zu diesem Moment führten, per Tricksequenz klarzustellen, was einen erstmal regelrecht erschlägt und für mich ein sehr unglücklicher Einstieg ist. Danach wird man jedoch ziemlich gut involviert und der Film steigt bei der besagter Bar-Razzia ein, mit der alles beginnen soll und führt unweigerlich zu der Hotelsituation, die die meiste Zeit des Films einnimmt.

Für jeden normal denkenden Menschen dürften rassistische Übergriffe schwer zu ertragen sein. Für mich persönlich hatte es schon was Horrorfilm-artiges und am liebsten hätte ich manche Passagen übersprungen, was nur aufzeigt wie gut-realistisch-intensiv vorgegangen wurde. Dass fast alles so detailgenau passiert, sind den akribischen Vorbereitungen und Interviews zu verdanken, die mit allen Beteiligten bereits 2014 begonnen wurden. Dadurch wird der Kloß im Hals auch nur noch fetter und das Geschehen mit zunehmender Laufzeit immer schwerer zu verdauen.

Der Anspruch wird in diesem Sinne leider auch etwas verraten, denn die ausschlaggebende, negative Figur ist eine erfundene. Es handelt sich dabei um das Alphatier der Polizei, der als Quasiboss die Misshandlungen erst in Kraft setzt. Trotzdem überwiegt das positive und wenn auf diese Art und Weise wichtige historische Ereignisse wieder ins Gedächtnis gerufen werden, bitte sehr. Denn wie die realen Geschehnisse, ist der Film unerträglich intensiv und auch der Zeitgeist wird hier perfekt wiedergegeben.

Filme und Serien mit Will Poulter
Titel Rolle
Wir sind die Millers Kenny Rossmore
Maze Runner Gally
Black Mirror: Bandersnatch Colin Ritman
The Bear Luca
ES Pennywise (geplant)

Ungeachtet der Meinungen über sein Aussehen hat Will Poulter bewiesen, dass er ein talentierter und vielseitiger Schauspieler ist. Er hat in zahlreichen erfolgreichen Filmen und Serien mitgewirkt und sich einen Namen in der Branche gemacht. Seine markanten Augenbrauen sind dabei zu einem Teil seines Images geworden und tragen zu seiner Einzigartigkeit bei.

Letztendlich ist Schönheit subjektiv, und was den einen gefällt, mag der andere ablehnen. Will Poulter hat jedoch gelernt, seine Individualität anzunehmen und sich nicht von negativen Kommentaren entmutigen zu lassen. Stattdessen konzentriert er sich auf sein schauspielerisches Talent und seine Leidenschaft für die Kunst.

Es bleibt abzuwarten, welche Rollen Will Poulter in Zukunft übernehmen wird und wie sich seine Karriere weiterentwickeln wird. Eines ist jedoch sicher: Seine markanten Augenbrauen werden ihm weiterhin Aufmerksamkeit bescheren und ihn von anderen Schauspielern abheben.

Ein urkomischer 4/20-Film – WIR SIND DIE MILLERS (2013) – Erstes Mal gesehen

tags: #will #poulter #augenbrauen #form

Populäre Artikel:

Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen