Sie möchten ein glatt rasiertes Gesicht - ganz oder teilweise? Manchmal reicht ein kleiner Impuls, um alten Routinen neuen Schwung zu geben. Der Wilkinson Sword Classic Rasierer ist wie eine Zeitreise in eine Ära, in der Rasur noch richtig zelebriert wurde. Weg vom Einwegrasierer-Einerlei, hin zu einer Rasur mit Stil und Präzision.
Der Wilkinson Sword Classic Rasierhobel ist ein schlichtes Teil, das für unter zehn Euro den Weg in den Warenkorb fand, und hat mehr verändert, als man je gedacht hätte. Vom Dosenschaum-Standardprogramm zum gepflegten Nassrasur-Erlebnis und das mit einem Hauch Retro-Charme.
Nach einem langen Tag wurde der Wilkinson Sword Classic zum ersten Mal ausgepackt. Der erste Eindruck: schlicht, fast schon spartanisch. Trotzdem macht er was her.
Metallkern im Griff, angenehmes Gewicht, alles sitzt fest. Keine Wackelei, keine Billig-Vibes. Auch wenn der Wilkinson Sword Classic auf den ersten Blick viel Kunststoff zeigt, steckt im Inneren ein Metallkern, der für gutes Gewicht und Balance sorgt. Das macht den Unterschied: Er liegt satt in der Hand und fühlt sich wertig an.
Die Klinge wird sicher eingespannt, nichts wackelt oder klappert. Das Design: Klassisch, schlicht, kein Schnickschnack. Hier zählt Funktion, nicht Show. Die Rasurgründlichkeit, Hautschonung, Handhabung und Verpackung wurden für gut befunden.
Geeignet für:
Vorteile:
Dann der Praxistest: Bart zwischen Drei- und Vierzehntagewuchs, Dosenschaum drauf und los. An den Wangen und Koteletten sofort ein Volltreffer. Die Konturen wurden sauber und präzise, der Hobel glitt kontrolliert über die Haut. Kein hektisches Nachjustieren, kein Gezerre.
Am Hals gab’s einen kleinen Dämpfer. Leichte Rötungen, ein bisschen Brennen, nicht das ganz glatte Ergebnis wie an den Wangen. Klar, Technik und Winkel muss man lernen und die Klinge spielt auch mit. Die mitgelieferte Klinge war solide, aber nicht perfekt. Schon nach ein paar Rasuren ließ die Schärfe nach.
Um sich seines Bartes zu entledigen, gibt es viele Möglichkeiten. Wenn der Bart im Jugendalter zu sprießen beginnt, wählen die meisten männlichen Zeitgenossen die Nassrasur. Das hat vor allem finanzielle Gründe, denn ein guter Elektrorasierer ist eine kostspielige Anschaffung, während man Systemrasierer schon für ein paar Euro bekommen kann - die Ausgaben wachsen erst im Lauf der Zeit aufgrund der Ersatzklingen.
Viele Männer entscheiden sich für die Nassrasur mit Systemrasierern und nicht wenige nehmen einfach den nächstbesten, den sie günstig bei ihrem Discounter oder Drogeriemarkt entdecken. Mit welcher Rasurvariante man sich am Ende am wohlsten fühlt, ist eine äußerst individuelle Sache. Hier sind einige Alternativen:
Beide Varianten haben ihre Vorteile. Für die Nassrasur spricht ihre Gründlichkeit. Weil die Klinge sehr nah über die Haut gleitet, werden Barthaare ebenda abgeschnitten. Elektrorasierer haben zum Schutz fein gelochte Metallplatten, die zwar die Haut vor Verletzungen schützen, aber aufgrund des größeren Abstands zur Haut minimale Stoppeln hinterlassen. Dadurch wird die Haut nicht ganz so glatt und der Bartschatten wird früher wieder sichtbar.
Auch die Kosten sind ein wichtiger Faktor. Nassrasierer kosten zwar bei der Anschaffung nicht viel, die Klingen gehen jedoch stark ins Geld - und man muss sie oft wechseln. Auch für Männer mit unebener Gesichtshaut geht nichts über die Elektrorasur.
Sich mit einem Rasierapparat zu schneiden, ist nahezu unmöglich. An den offenen Schneiden von Nassrasierern kann man sich hingegen relativ leicht verletzen, und das Risiko wird durch den Rasierschaum noch gesteigert. Darüber hinaus ist Nassrasieren zeitaufwendiger als die Trockenrasur.
Viele Nassrasur-Afficionados schwören auf Rasierhobel. Diese sind teurer in der Anschaffung, aber meist auch hochwertiger und oft auch schöner gestaltet. Im Gegenzug sind die Klingen deutlich günstiger und man ist flexibel bei der Wahl des Herstellers, denn Rasierhobel nutzen standardisierte Klingen. Der Umgang mit Rasierhobeln erfordert aber Übung und Konzentration, denn hier zieht man die Klinge direkt über die Haut - eine Schutzzone gibt es nicht. Aus diesem Grund kann man sich mit Rasierhobeln leichter verletzen, gleichzeitig ist ihre Gründlichkeit unschlagbar.
Hier ist eine Tabelle mit einigen Rasierklingen im Vergleich:
| Klinge | Preis pro Klinge (ca.) | Eigenschaften |
|---|---|---|
| Gillette 7 O’Clock Super Platinum | 0,80 € | Sanfte und gründliche Rasur, auch gegen den Strich |
| My-Blades Platinum | - | Nachhaltig, 80% recycelter Stahl |
| Isana Men Classic | - | Günstig, sanft und gründlich |
| Balea Men Rasierklingen Classic | - | Ähnlich wie Isana, plastikfreie Verpackung |
Der Wilkinson Sword Classic hat überrascht. Für unter zehn Euro bekommt man ein solides Werkzeug, das den Einstieg in die klassische Nassrasur leicht macht. Konturen werden sauber, die Handhabung ist einfach und das Gewicht passt perfekt. Heute nutze ich ihn nicht mehr für jeden Tag, aber regelmäßig für die Körperrasur. Und ich bereue keinen einzigen Cent.
Rasieren ist eine wiederkehrende Aufgabe und begleitet Männer ab dem ersten Bartwuchs bis zu ihrem Lebensende. Keine triviale Tätigkeit - es lohnt sich also, die richtige Methode für sich zu finden.
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