Wie viele Haare hat eine Katze?

Katzen gehören zu den beliebtesten Haustieren. Jeder Katzenbesitzer kennt das Problem: Katzenhaare überall! Die Menge an Haaren, die eine Katze verliert, kann jedoch stark variieren, abhängig von der Rasse, dem Felltyp und anderen Faktoren.

Seitdem sich die erste hungrige Katze vorsichtig dem Lagerfeuer des Menschen genähert hat, hat sich zwischen beiden eine tolerante und oft liebevolle Beziehung entwickelt, während Katze und Mensch einander durch die verschiedenen Kapitel der Geschichte begleiten.

Welche außergewöhnlichen Alternativen es zur Hauskatze gibt, erfährst du in unserem Video:

Katzenrassen für die Wohnung – 5 super und 5 furchtbare Katzenrassen für Wohnungshaltung

In ihrem Leben verliert eine Katze durchschnittlich sage und schreibe 7 Kilogramm Haare. Ein Großteil davon sicherlich im Frühling und Herbst. Dann findet nämlich regelmäßig der Fellwechsel bei Katzen statt. Doch dieser ist nicht nur lästig, sondern auch anstrengend und gefährlich.

Doch wie viele Haare hat eine Katze eigentlich? Wer genau wissen möchte, wie viele Haare eine Katze hat und folglich auch während des Fellwechsels verliert, kann die Anzahl tatsächlich berechnen.

Dazu benötigt man das Körpergewicht der Katze und die folgende Formel: Anzahl Haare = (Körpergewicht der Katze in Gramm)2/3 x 250.000. Eine Katze mit einem Gewicht von fünf Kilogramm hat dementsprechend etwa 73,1 Millionen Haare.

Eine Katze mit dichtem Fell.

Das sind wahrlich viele Katzenhaare! Kein Wunder also, dass sich Katzenliebhaber oft während des Fellwechsels fragen, wie viele Haare ihre Katze hat.

Das Haarkleid von Hauskatzen - Wie viele Haare hat eine Katze?

Eine Katze, die ungefähr fünf Kilogramm wiegt, hat circa 73,1 Millionen Haare - ziemlich viel. Also Obacht bzw. Vorsicht beim Fellwechsel eines Stubentigers. Das seidige Fell der Katzen lädt nicht nur zum Streicheln ein, es erfüllt auch zahlreiche wichtige Funktionen.

Das Haaren ist ein natürlicher Prozess bei Katzen und dient dazu, abgestorbene Haare loszuwerden und Platz für neues, gesundes Haar zu schaffen. Der Haarzyklus bei Katzen umfasst drei Phasen: Wachstum, Übergang und Ruhe. Während der Ruhephase werden die Haare schließlich abgestoßen.

Katzen haben ein beeindruckend dichtes Fell: Im Durchschnitt wachsen auf einem Quadratzentimeter Haut rund 20 000 Haare. Je nach Rasse, Alter und Felltyp kann eine Katze so insgesamt zwischen 40 und 120 Millionen Haare besitzen.

Kurzhaarkatzen liegen dabei eher am unteren Ende, während Langhaarkatzen deutlich mehr Fell mit sich herumtragen.

Diese enorme Haarmenge sorgt nicht nur für flauschige Kuscheleinheiten, sondern schützt die Tiere auch zuverlässig vor Kälte, Hitze und Nässe.

Die Haut der Katze

  1. Die Haut der Katze nimmt bis zu einem Viertel ihres Gesamtgewichts ein. Als größtes Organ besitzt die Haut viele wichtige Funktionen. Sie bildet eine 0,4 bis 2 Millimeter dicke Schicht, welche die inneren Organe sowie die Muskeln und das Skelett der Katze schützend bedeckt.
  2. Die Epidermis bildet die äußerste Hautschicht. Pigmentbildende Zellen, die Melanozyten, liegen im unteren Bereich der Oberhaut. Dieser Zelltyp produziert Partikel, welche für die Färbung der Haut und des Fells verantwortlich sind.
  3. Die Lederhaut, auch Dermis genannt, bildet die mittlere Hautschicht der Katze. Sie weist ein dichtes, aber auch sehr elastisches Gewebe auf. Die Dermis sorgt für eine bewegliche Körperoberfläche und ihre dichte Kompaktheit hat einen schützenden Effekt bei Risswunden.
  4. Die dritte Hautschicht der Katzen heißt Subcutis und beinhaltet vorrangig Bindegewebe und Fettzellen. Die Fettzellen sorgen für einen Kälteschutz und speichern Energie, Mineralstoffe und Vitamine.
  5. In der Haut der Katze befinden sich zahlreiche Drüsen, die je nach Art unterschiedliche Flüssigkeiten absondern. Die Talgdrüsen produzieren Fett, welches eine ölige Schicht auf der Katzenhaut bildet.
  6. Alle Haare der Katze entspringen den in der Haut liegenden Haarfollikeln. Dort werden die Haarwurzeln und Haare in bestimmten zyklischen Abläufen gebildet. Jedem Follikel entspringen in der Regel mehrere Haare.
  7. Grundsätzlich sind die verschiedenen Fellvarianten der Katze in Kurzhaarkatzen, Langhaarkatzen und haarlose Katzen eingeteilt. Das Deckhaar der Kurzhaarkatzen wird nicht länger als 4 cm.
  8. Ob sensibel, kurzhaarig oder langhaarig: Deine Katze braucht eine Haut- und Fellpflege, die wirkt - von innen heraus. Natürliche Inhaltsstoffe versorgen die Samtpfote gezielt für dichtes Fellwachstum & gesunde Haut.

Verschiedene Fellarten bei Katzen.

Fellwechsel bei Katzen

Vor allem im Frühling und im Herbst verlieren Katzen überdurchschnittlich viele Haare. Während dieser Zeit nehmen die durch die Wohnung fliegenden Katzenhaare häufig überhand. Und das nicht nur bei Besitzern von norwegischen Waldkatzen oder Perserkatzen.

Im Herbst, wenn die Temperaturen sinken, tauschen sie ihr dünnes Sommerkleid gegen einen dickeren Winterpelz. Im Frühling ist es genau umgekehrt. Durch den Fellwechsel ist Deine Katze somit bestens auf die Temperaturunterschiede vorbereitet.

Der Auslöser für diese Phase ist eine Veränderung in der Tageslichtdauer, welche der Körper registriert und darauf entsprechend reagiert. Dieses bewirkt u. a. auch, dass das Winterfell bei Katzen gebildet wird. Die Temperatur spielt ebenfalls eine wichtige Rolle dabei. Sie beeinflusst die Dauer des Fellwechsels bei Katzen und auch die Dichte des Pelzes.

Beginnen wir mit dem Winterfell. Dieses bildet sich im Herbst, wenn die Temperaturen langsam fallen. Es ist deutlich dichter und mit einer dickeren Schicht Unterwolle ausgestattet. Die ist wichtig, hat sie doch eine isolierende Funktion. Wenn die Sonne wieder länger scheint und es wärmer wird, muss diese zusätzliche Masse an Haaren aber wieder runter, damit das Tier nicht überhitzt. Die zweite Runde des Fellwechsels bei Katzen setzt ein und das deutlich leichter ausfallende Sommerfell tritt in Erscheinung.

Bei einer Freigänger-Katze dauert der Fellwechsel für gewöhnlich 6 bis 8 Wochen. Eine reine Hauskatze jedoch ist längst nicht so stark der natürlichen Witterung ausgesetzt. Heizung und künstliche Beleuchtung sorgen darum dafür, dass häufig gar kein richtiger Fellwechsel stattfindet. Dafür schmeißt die Mieze dauerhaft Haare ab.

Du kannst dir das vielleicht schlecht vorstellen, aber vertraue uns: Der Fellwechsel bei Katzen ist wirklich anstrengend. Das liegt zum einen daran, dass der Organismus in dieser Phase eine enorme Leistung erbringt, der Stoffwechsel läuft auf Hochtouren. Dadurch werden viele Ressourcen verbraucht, das Tier ist darum deutlich erschöpfter. Auch die Abwehrkräfte sind schwächer - und das nutzen Krankheitserreger aus.

Auch die Haare selbst können zum Problem werden. So verfilzen sie sich beim Ausfallen besonders schnell und bieten dadurch Parasiten die idealen Umstände, um sich auf der Haut anzusiedeln. Zudem verschlucken unsere Stubentiger viel Fell auch bei ihrer selbstständigen Pflege. Dieses Übermaß kann problematisch werden. Schnell verkleben sie sich nämlich im Magen-Darm-Trakt zu Haarballen. Diese können zu einer eingeschränkten Verdauungsfunktion führen oder noch schwere gesundheitliche Folgen ergeben wie z. B. einen Darmverschluss.

Unabhängig von der Länge des Fells hilft es unseren Lieblingen im Frühjahr und Herbst enorm, wenn wir ihnen bei der Fellpflege unter die Pfoten greifen. Das bedeutet, dass du am besten täglich in diesen Wochen selbst zu Kamm und Bürste greifst und fleißig das Tier striegelst - natürlich nur in Wuchsrichtung. Das hat zwei positive Effekte. Zum einen wird so loses Fell entfernt. Dadurch vermeidet man, dass die Katze viel davon verschluckt und sich die gefährlichen Haarballen bilden. Außerdem fliegt natürlich auch deutlich weniger Pelz in der Wohnung umher. Zum anderen regt das Bürsten aber auch die Durchblutung der Haut an.

Auch das Futter hat einen großen Einfluss auf den Fellwechsel bei Katzen und den damit verbundenen Zustand des Tieres. In dieser Zeit steigt der Bedarf an zahlreichen Stoffen, welche zusätzlich zugeführt werden sollten. Hochwertige Öle, z. B.

Umgang mit Katzenhaaren im Haushalt

Aber Herr über das wahnsinnig hohe Haar-Aufkommen in diesen Monaten zu werden, ist wirklich eine Herausforderung. Schnell wundert man sich, wo denn die zweite Katze herkommt, bis einem auffällt, dass es nur ein großer Batzen Fell ist, der da auf dem Laminat rumliegt.

Für viele Fellnasen ist der Staubsauger ja der geschworene Todfeind. Darum ist der erste Impuls, täglich das Monster einzusetzen, definitiv verständlich, sollte aber vielleicht noch einmal unserer Katzen zuliebe überdacht werden. Denn nicht immer ist er der beste Weg, um die Haare wirklich wegzubekommen.

Bei Teppichen und Co. hilft dieser aber auch nicht. Hier solltest du darum auf einen Staubsauger achten, der eine gute Saugleistung hat und vielleicht sogar einen speziellen Aufsatz mitbringt. Kleine Flächen auf Sofa und Stühlen lassen sich prima mit der Fusselrolle oder etwas Klebeband vom neuen Pelzbezug befreien.

Bevor du also Massen an teuren Rollen verbrauchst, könnte vielleicht auch ein einfacher Haushaltshandschuh aus Gummi helfen. Diesen etwas anfeuchten und über die Oberflächen reiben - so lassen sich die Haare sehr gut entfernen.

Achtung - versuche unbedingt das Gros der Haare von Textilien zu entfernen, bevor du sie in die Waschmaschine steckst. Zum einen wird diese es dir danken, denn dann verstopfen Flusensieb und ähnliche Einsätze deutlich weniger schnell. Einige schwören darauf, die Textilien vor dem Waschen in einen Trockner zu geben. Dadurch würden die Haare sehr effektiv entfernt.

Um Sofa, Bettzeug und Co. vor übermäßigem Haaren während des Fellwechsels bei Katzen zu bewahren, kannst du auch Folgendes tun: Lege besonders kuschelige Decken extra auf die bekannten Lieblingsplätze deines Tigers. Sein phasenweise intensiver Fellschmiss landet dann vor allem in diesen, anstatt sich unkontrolliert in der Wohnung zu verteilen.

Diese Maßnahmen taugen sicherlich nicht dafür, dass man überhaupt keine Katzenhaare mehr bei dir zu Hause sieht. Aber es verringert die Mengen vielleicht etwas. Und wie heißt es doch so schön: Ohne Katzenhaare bin ich nicht richtig angezogen.

Katzenrassen und Haaren

Das Haaren bei Katzen kann variieren, je nach Rasse und Felltyp. Während einige Katzen, wie die Perserkatze oder die Maine Coon, für ihr starkes Haaren bekannt sind, verlieren andere, wie die Sphynx oder die Cornish Rex, nur sehr wenige Haare.

Einige Katzenrassen neigen besonders stark zum Haaren - allen voran Langhaarkatzen wie Perser, Maine Coon oder Norwegische Waldkatzen. Ihr dichtes, langes Fell muss regelmäßig gepflegt werden, denn sie verlieren nicht nur viele Haare beim Fellwechsel, sondern auch zwischendurch.

Aber auch kurzhaarige Rassen wie die Britisch Kurzhaar können ordentlich haaren, vor allem im Frühling und Herbst. Wer möglichst wenig Katzenhaare in der Wohnung haben möchte, sollte auf Rassen wie die Sphynx-Nacktkatze, die Bengalkatze oder die Russisch Blau setzen - sie verlieren deutlich weniger Fell.

Manche Katzen haaren so stark, dass du jeden Tag staubsaugen musst. Wenn deine Katze jedoch kahle Stellen oder gereizte Haut hat oder viel mehr Haare als gewöhnlich verliert, kann dies auf ein zugrunde liegendes Gesundheitsproblem hindeuten, wie z. B. eine Allergie, eine unausgewogene Ernährung, Stress, Parasiten oder ein anderes medizinisches Problem.

Cornish Rex - eine Katzenrasse, die wenig haart.

Katzenallergie und haarende Rassen

Du bist hier sicher nicht gelandet, weil du eine Katze suchst, die viel haart, sondern weil du Katzen mit dieser Eigenschaft von deiner Liste streichen willst. Ok, wir helfen dir dabei! Dazu gehören z. B. die Sibirische Katze, die Ragdoll und die Norwegische Waldkatze.

Eine Katzenhaar-Allergie ist der häufigste Grund, warum jemand eine Rasse, die viel haart, ausschließen möchte. Leider reichen manchmal schon wenige Haare, um Reaktionen wie gerötete Augen und Niesen auszulösen. Schuldig ist aber eigentlich der Speichel, der an ihnen klebt.

Wie viele Haare „zu viel“ sind, kommt immer auf den Menschen und sein persönliches Empfinden an. Der eine kriegt schon bei einer handvoll eine mittelschwere Krise, der andere nimmt sie gar nicht wahr und zuckt ratlos mit den Schultern.

Weitere interessante Aspekte

Wir Menschen verlieren übrigens auch ständig Haare. Und Hautschuppen.

Wenn du dir nicht sicher bist, ob du mit Katzenhaaren klar kommst, sieh dich bei Freunden, die eine Katze haben, genauer um. Sieh dir das Sofa an, die Kleidung deiner Freunde, die Teppiche. Auch wenn häufig gesaugt und geputzt wird, wirst du Haare sehen.

Es gibt viele Gründe, warum eine Katze manchmal ein bisschen „riecht“. Wenn keine Infektion, ein Pilz, Flöhe oder ähnliches die Ursache sind, dann handelt es sich vielleicht um Haare, die beim „Toilettengang“ auf dem Katzenklo schmutzig geworden sind. Das passiert oft bei Katzen mit langem Fell.

Sowohl langhaarigen, als auch kurzhaarigen Katzen fallen Haare aus - das ist ja bei uns Menschen auch nicht anders. Weil diese aber bei den langhaarigen einige cm länger sind, fallen sie mehr auf. Man sieht sie einfach deutlicher als kurze. Welche Katze mehr oder weniger haart ist keine Frage der Felllänge, sondern der Rasse.

Katzen verlieren ständig Haare - aber wie viele tragen sie eigentlich auf dem Körper?

Sämtliche Haare, die du bei der Fellpflege deiner Katze sammelst, sind Haare, die nicht im Haus herumfliegen.

Katzenfell ist ein kleines Wunderwerk der Natur - es schützt, wärmt und verrät uns viel über die Bedürfnisse unserer Samtpfoten. Gerade im Sommer lohnt sich ein genauer Blick, denn Hitze macht auch Katzen zu schaffen.

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