Fertigteil Schuppen aus Beton: Informationen und Bauanleitung

Die meisten Gartenhäuser benötigen ein stabiles Fundament, um eine ebene Standfläche zu gewährleisten. Ein korrekt gebautes Fundament stellt eine stabile, ebene Standfläche für das Gartenhaus zur Verfügung. Das erleichtert nicht nur die Montage, sondern ist auch für die Stabilität des Gartenhauses erforderlich. Steht es auf schiefem Grund, wird es einem unausgewogenen Druck ausgesetzt, für den es nicht gebaut ist. Die Wände aus hölzernen Blockbohlen können sich verziehen.

Ein weiterer wichtiger Grund für ein Fundament ist der Schutz vor Feuchtigkeit und damit einher gehende Bodenveränderungen. Regen durchfeuchtet den Boden großflächig, so dass er regelrecht absacken kann. Da es Gartenhäuser und Geräteschuppen in vielen Größen gibt, ist oft nicht klar, ob ein Fundament zwingend nötig ist.

Notwendigkeit eines Fundaments

Ob ein Fundament notwendig ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • Bauordnungen: Die jeweiligen Landesbauordnungen der Bundesländer schreiben gelegentlich vor, ob und wann ein Gartenhaus ein Fundament benötigt. Leider sind diese Vorschriften von Bundesland zu Bundesland verschieden. Auskunft erhalten Sie in Ihrem zuständigen Bauaumt, das auch über eventuell vorhandene Vorschriften in den Bebauungsplänen der Gemeinden Auskunft gibt.
  • Vereinssatzungen: In Kleingartenvereinen gibt es ebenfalls genaue Vorschriften zum Fundamentbau.

Kleine Geräteschuppen können auch auf verdichtetem Erdboden stehen. Eine feste Schicht aus Kies als Untergrund ist dennoch zu empfehlen, um dem Schuppen ausreichend Halt zu geben. Alle anderen Gartenhäuser, insbesondere in Blockbohlenbauweise, benötigen ein richtiges Fundament.

Planung des Fundaments

Bei der Planung des Fundaments sind folgende Aspekte zu berücksichtigen:

  1. Beschaffenheit des Untergrunds: Die Beschaffenheit des Untergrunds spielt eine wichtige Rolle und sollte zunächst erkundet werden. Handelt es sich um feuchten Mutterboden oder lockere sandige Erde? Muss das Terrain zuerst von starken Wurzeln befreit werden? Machen sie eine Probegrabung, um sich Gewissheit zu verschaffen! Hohe Schluff- und Tonanteile im Boden können sich auf die Tragfähigkeit auswirken, z.B. indem sich der Grund von den Seiten her bei Starkregen mit Wasser voll saugt, das nicht genügend schnell abläuft. Will oder kann man den Boden nicht abtragen, muss das Fundament dieses Problem lösen.
  2. Strom- und Wasseranschlüsse: Benötigen Sie im Gartenhaus Strom- und Wasseranschlüsse? Die hierfür erforderlichen Leerrohre müssen bereits beim Bau des Fundaments integriert werden.
  3. Maße des Gartenhauses: Zur genauen Planung des Fundaments ziehen Sie die Maße im Grundriss Ihres künftigen Gartenhauses heran. Zudem erhalten Sie beim Kauf schon vor der Belieferung einen Fundamentplan für das jeweilige Modell.
  4. Nutzungsdauer: Neben diesen Aspekten spielt auch die angedachte Nutzungsdauer eine Rolle. Soll das Gartenhaus für immer dort stehen?

Bodenplatte Kosten 2025 – So viel musst du einplanen!

Fundamenttypen für Gartenhäuser

Es gibt verschiedene Arten von Fundamenten, die sich für Gartenhäuser eignen:

  • Fundament aus Wegeplatten: Das Fundament aus Wegeplatten ist das einfachste Fundament. Es ist mit vergleichsweise wenig Aufwand zu bauen und reicht für kleine, leichte Geräteschuppen und Mini-Gartenhäuser.

Geeignete Wegeplatten sind 30 x 30, 40 x 40 oder 50 x 50 cm groß und mehrere Zentimeter dick. Große punktuelle Belastungen vertragen sie nicht, sie würden dann einfach durchbrechen. Um die Platten stabil und gerade zu lagern, muss zuerst eine ca. 30 cm tiefe Grube ausgehoben werden, die dann mit je einer Schotter- und Kiesschicht zu befüllen ist.

  • Streifenfundament: Das Streifenfundament heißt so, weil nur ca. 30 cm breite Betonstreifen das Gartenhaus stützen, die unter den tragenden Wänden des Gartenhauses verlaufen.

Um das Streifenfundament frostsicher zu machen, müssen die Gräben mindestens 80 Zentimeter tief gegraben werden. Ein Minibagger ist hier sehr hilfreich! Bei nicht ganz so tragfähigem Untergrund sollte man zusätzlich noch eine 10 cm dicke Betonplatte installieren - auf verdichtetem Kies und einer PE-Folie. Stahlarmierungen (Baustahlmatten) sind nur bei sehr großen Häusern erforderlich.

  • Betonplatte: Eine geschlossene Betonplatte (auf Kies und PE-Folie) bildet ein äußerst stabiles Fundament unter der gesamten Fläche des Gartenhauses.

Die Errichtung ist recht arbeitsaufwändig und kostenintensiv. Die Betonplatte wird manchmal auch gewählt, wo sie nicht zwingend sein muss, weil der Bau einfacher erscheint als die Errichtung eines Streifen- oder Punktfundaments. Allerdings braucht es dafür frischen Beton in einer Menge, die schnell über das hinaus geht, was man noch selbst anmischen möchte. zunächst muss eine ca. Erst dann wird der frische Beton in zwei Schichten eingegossen. Zwischen die Schichten kommen Stahlmatten (“Armierung”) zur Stabilisierung.

  • Punktfundament: Das Punktfundament erfordert weit weniger Beton als eine Betonplatte oder ein Streifenfundament.

Diese Methode spart zwar Material, íst aber nur auf festen, tragfähigen Böden machbar. Wenn die Erde zu locker ist, kann das Gewicht des Gartenhauses sie evtl. verschieben, da sie nicht miteinander verbunden sind. Zwar spart ein Punktfundament Beton, doch erfordert es dafür große Genauigkeit beim Ausmessen, Ausgraben und Verschalen der Einzelfundamente. Die Fundamente müssen genau so weit aus der Erde ragen, dass die Grundbalken des Gartenhauses vollkommen eben aufliegen können. Das Verschalen der Einzelfundamente mit Brettern ist ein nicht zu unterschätzender Aufwand. Findige Do-it-Yourselfer sparen sich das, indem sie stabile Rohre mit entsprechend großem Durchmesser als (“verlorene”) Verschalung verwenden. Ist alles soweit fertig, wird frischer Beton in die Schalung (bzw. Rohre) gefüllt. Der Boden muss kompakt und gut verdichtet sein. Auf gewachsenem Mutterboden bzw. Gartenboden ist ein Punktfundament machbar, sofern die Erde nicht zu sandig und locker ist.

  • Schraubfundament: Wenn der Boden aber passt, ist das Schraubfundament eine elegante, Material- und Arbeit sparende Lösung, die zudem leicht rückbaubar ist.

Der Boden wird nur an wenigen Punkten berührt, es findet keine Versiegelung statt, die Umwelt wird geschont. Weil ein kleiner Abstand zwischen Boden und Fundamentrahmen bestehen bleibt, ist auch nicht mit Schäden durch Feuchtigkeit und Schimmel zu rechnen. Beim Aufbau des Gartenhauses werden dessen Basishölzer auf den fertigen Fundamentrahmen montiert, und zwar quer zu den Bodenlatten des Rahmens, als sogenannte “Konterlattung”.

  • Pfahlfundament: Ein Pfahlfundament kann man als Sonderfall des Punktfundaments betrachten.

Hat man die Gelegenheit, ein Gartenhaus dicht an einem Gewässer zu errichten, kann ein Pfahlfundament in Betracht kommen, da es das Bauwerk zuverlässig über dem feuchten Untergrund stabilisiert. Auch an Land kann ein Pfahlfundament sinnvoll sein, etwa wenn zeitweilige Überschwemmungen drohen oder der Boden sehr feucht ist. In solchen Fällen sorgt die Gründung auf Pfählen dafür, dass das Gebäude dauerhaft trocken und standsicher bleibt.

Anleitung zum Verlegen eines Plattenfundaments aus Gehwegplatten

Ob als Terrasse für Tisch und Stühle oder als Grundfläche für Gartenhaus oder Geräteschuppen: Mit einem Plattenfundament aus Gehwegplatten schaffst du einen ebenen und tragfähigen Untergrund. Im Vergleich zu anderen Fundamentarten wie einem Punktfundament oder einer Bodenplatte aus Beton lässt sich ein Plattenfundament recht schnell anlegen und ist sofort ohne Wartezeiten nutzbar.

Das Prinzip eines Plattenfundaments ist immer gleich: Einzelne Betonplatten werden nebeneinander auf Kies verlegt und bilden so ein stabiles Fundament.

Hier eine Schritt-für-Schritt Anleitung:

  1. Vorbereitung: Ggf. Abstand zum Nachbargrundstück einhalten und Fläche begradigen, Störobjekte entfernen.
  2. Boden ausheben: Boden mindestens 30 cm tief ausheben und nährstoffreichen Mutterboden aufbewahren.
  3. Schnurgerüst setzen: Schnurnägel senkrecht einschlagen, mit Maurerschnur verbinden und prüfen, ob die Schnur gerade gespannt ist. Nachträglich Gefälle von 2 % einbauen.
  4. Vorverdichten des Bodens: Boden mit Rüttel- oder Vibrationsplatte vorverdichten. Überlappende Bahnen von außen nach innen ziehen und Schotter gleichmäßig verteilen. Fläche erneut vom Rand zur Mitte verdichten.
  5. Randeinfassung errichten: Beton erdfeucht nach Herstellerangaben anrühren, an den Rändern verteilen und Randsteine hochkant aufsetzen. Randeinfassung mit Rückenstützen stabilisieren und Randsteine ggf. mit Trennschleifer zuschneiden.
  6. Tragschicht erstellen: Schotter mit einer Schaufel verteilen und verdichten. Zweite Tragschicht bis zur Markierung mit Schotter auffüllen und verdichten. Gleichmäßig eine Schicht Edelsplitt verteilen.
  7. Ausgleichsschicht anlegen: Abziehbrett längen, ausklinken und Schicht abziehen oder Abziehbrett über zwei Rohre gerade über die Fläche ziehen.
  8. Terrassenplatten verlegen: Gehwegplatten oder Terrassenplatten verlegen. Fugenkreuz für einheitliche Abstände verwenden, Fugen mit Splitt verdichten, Platten mit Gummihammer festklopfen und Fugen mit Wasser, Basalt und Besen einschlämmen.

Materialien für ein Plattenfundament

Für ein Plattenfundament eignen sich verschiedene Formen von Gehwegplatten oder Terrassenplatten. Betonplatten sind meist vergleichsweise kostengünstig und eignen sich besonders gut bei Plattenfundamenten für Gartenhäuser oder Geräteschuppen. Auch Platten aus Naturstein kommen prinzipiell in Frage. Im Vergleich zu Betonplatten kosten Natursteinplatten meist deutlich mehr. Sie sind daher vor allem dann eine Option, wenn die Fläche später etwa als Terrasse im Sichtbereich liegt. Grundsätzlich ist es sinnvoll, Platten zu wählen, die auch im restlichen Garten verwendet werden.

Betongartenhäuser

Unsere individuellen Gartenhäuser sind eine Ergänzung zu unseren hochwertigen Standard-Gartenzäunen. Die Außenwände der Gartenhäuser bestehen aus den Motivplatten des Zaunsystems Standard. Die Betongartenhäuser der Serie Standard bestehen, genau wie unsere Betonzäune, aus Betonelementen, die im Baukastensystem zusammengesetzt werden.

Wir empfehlen, die Betonelemente mit Beckers Betonzaun Farbe zu lackieren. Mit der Auswahl des Zubehörs wie zum Beispiel Fenstern und Türen können Sie Ihr Betongartenhaus individuell gestalten. In unserem Zubehörprogramm finden Sie jede Menge Möglichkeiten, die Optik und Funktionalität Ihres Betongartenhauses nach Ihren Wünschen anzupassen.

Ihnen steht Ihr Betongartenhaus Standard in den Größen 3x2 m, 3x3 m oder 3x4 m zur Verfügung. Alle Betonteile sind ungefärbt erhältlich und können in unseren Beckers Sonderfarben oder in RAL-Farbe gefärbt werden. Die Motivplatten haben eine einseitige Struktur.

Geübte Handwerker können unser Betongartenhaus Standard mit wenig Aufwand errichten. Sie möchten den Aufbau gerne durch unser Fachpersonal durchführen lassen?

Sie wünschen ein pflegeleichtes Gartenhaus aus Beton für Ihren Garten? Füllen Sie einfach Ihre Kontaktdaten im Anfrageformular aus und geben Sie an, für welche Größe und welches Motiv Sie sich interessieren. Wir melden uns dann bei Ihnen.

Bei einem Betongartenhaus handelt es sich um ein Gartenhaus aus Betonzaunelementen. Betongartenhäuser verschönern nicht nur optisch Ihren Garten, sondern sie bieten darüber hinaus eine Reihe weiterer Vorteile. Gartenhäuser aus Beton haben eine enorme Standfestigkeit durch eingelassene Pfosten im Betonfundament. Durch Ihre stabile und widerstandsfähige Bauweise sind sie resistent gegen alle äußeren Witterungseinflüsse und mechanische Beschädigungen. Dies bescheinigt ihnen eine hohe Lebensdauer im Vergleich zu anderen Gartenhäusern.

Die Kosten für ein Betongartenhaus variieren je nach Modell und Ausstattung. Der Preis ist zudem abhängig davon, ob Sie Ihr Betongartenhaus inklusive Lieferung und Montage bei uns bestellen wollen. In unserem 3D-Konfigurator können Sie sich Ihr Gartenhaus aus Beton nach Ihren Wünschen zusammenstellen.

Unser Motto: „Ein Betongartenhaus für die Ewigkeit“. Durch den Einsatz von hochwertigem Zement, Beton und einer Stahlarmierung bei der Herstellung, attestierten wir unseren Betongartenhäusern und Betonzaunelementen eine besonders hohe Lebenserwartung.

Unsere individuellen Betongartenhäuser ergänzen unsere hochwertigen Betonzäune perfekt. Außenwände aus den Motivplatten der Betonzaunsysteme Standard oder Mediterran machen unzählige Kombinationen möglich - ganz nach Wunsch!

Genau wie unsere Betonzäune werden die Gartenhäuser aus Beton im Baukastensystem zusammengesetzt.

Überschreitet das geplante Gartenhaus eine gewisse Größe, so ist eine Baugenehmigung notwendig. Deutschland erhalten. Nutzen Sie unser Kontaktformular oder rufen Sie uns an.

Gartenhausfabrik Fundamente

Sie suchen eine schnelle Lösung für Ihr Gartenhausfundament? Ohne Betonarbeiten, in kurzer Zeit mit üblichen Werkzeugen selbst zu montieren? Es ist das erste Fundament, das von jedem Gartenhausbesitzer problemlos allein aufgebaut werden kann, und zwar passend für jedes Gartenhaus, einschließlich Terrasse. Messen Sie den Grundriss Ihres geplanten Gartenhauses aus, bzw. entnehmen Sie die Daten aus der Artikelbeschreibung. Dann wählen Sie aus den sechs Sets jene aus, die zusammen die Grundfläche des Gartenhauses vollständig abdecken - einschließlich einer eventuell vorhandenen Terrasse. Auch L- oder T-förmige Gartenhausfundamente lassen sich so im Handumdrehen realisieren. Kombinierte Sets sind sogar besonders einfach zu tragen und zu handhaben.

Die innovativen Gartenhausfabrik Fundamente für Gartenhäuser tragen ein Vielfaches des Gewichts des Hauses selbst. Alle Maße und Preise der verschiedenen Sets finden Sie auf der Shopseite “Gartenhausfabrik Fundamentsparsets“.

LogFoot-Gartenhaus Fundament

Ein Fundament aus Beton ist die zeitaufwändigste, arbeitsintensivste und teuerste Variante, Ihr Gartenhaus am Boden zu befestigen. Trotzdem ist das Gartenhaus Fundament aus Beton bei vielen Gartenhäusern im Einsatz.

Für eine Betonplatte oder ein Streifenfundament müssen Sie zunächst die Erde bis zu 80 cm tief abtragen und den Inhalt der entstandenen Grube entsorgen. Dann wird die Grube mit Schotter ausgelegt. Anschließend wird die Schotterschicht verdichtet. Auf den verdichteten Schotter wird eine Schalung aus Brettern aufgebracht. Als Nächstes werden eine PE-Folie als Feuchtigkeitssperre und eine Stahlbewehrung eingebracht. Nun wird eine Fundamentplatte aus Beton gegossen. Die Bodenplatte muss anschließend einige Tage aushärten, um ausreichende Stabilität für das Gartenhaus oder den Schuppen zu bieten. Anschließend wird die Betonplatte poliert und die Schalung entfernt.

Fazit: Die für das Betonfundament notwendige Arbeit am Untergrund führt unweigerlich zu Schäden im Garten und ist in der Regel mit einer aufwändigen Planung und komplizierten Arbeiten verbunden. Außerdem würden zusätzliche Kosten und Zeitaufwand bei einem zukünftigen Abriss des Gartenhauses entstehen. Aufgrund dessen, dass das Gewicht des Gartenhauses auch vom LogFoot-Gartenhaus Fundament getragen werden könnte, ist das Betonfundament in der Regel nicht sinnvoll.

Betonplatten als Fundament

Das Plattenfundament wird in der Regel als Alternative zu anderen Fundamenttypen aus Beton gehandelt. Statt gegossener Pfeiler kommt bei dieser Fundamentart eine Betonplatte zum Einsatz. Allerdings sind für das Fundament aus Gehwegplatten trotzdem Maschinen und Know-how notwendig, um die folgenden Schritte fachgerecht durchzuführen:

Im ersten Schritt muss eine Grube in der gewünschten Größe ausgehoben und der Aushub des Bodens entsorgt werden. Die Grube wird dann mit einer Schotterschicht ausgelegt und der Schotter wird verdichtet, um einen ebenen Grund zu schaffen. Auf dem verdichteten Schotter wird eine gleichmäßige Sandschicht aufgetragen und dann werden auf dem Sand die Betonplatten verlegt.

Fazit: Der Bau eines Plattenfundaments ist ähnlich kompliziert wie das klassische Betonfundament. Wenn Sie allerdings Ihre bestehende Terrasse mit Gehwegplatten durch ein Gartenhaus aufwerten wollen, können Sie problemlos das LogFoot-System verwenden. Wählen Sie dazu einfach die spezielle Variante für den Aufbau auf steinernen Untergrund, um Ihrem Gartenhaus oder Geräteschuppen einen festen Stand auf dem Boden zu verleihen.

Schraubfundament

Während viele Fundamentarten auf Beton setzen, liegt beim Schraubfundament eine Rahmenkonstruktion auf Fundamentschrauben auf, die zuvor mit einer schweren Bohrmaschine in den Boden getrieben werden müssen.

Da die Fundamentlöcher mindestens 80 cm tief in den Boden gebohrt werden müssen, können sie elektrische Kabel, Kommunikationsleitungen oder Wasserrohre beschädigen. Schraubfundamente sind für einen steinigen Boden ungeeignet. Zudem könnten Bauschutt und lose Steine unter einer scheinbar guten Bodenbeschaffenheit den Bau des Schraubfundaments verhindern und die Kosten für Ihr Gartenhaus fundament um ein Vielfaches in die Höhe treiben.

Fazit: Das Schraubfundament ist relativ kompliziert, schädigt das Bodenleben im Untergrund und bietet vor allem keine Vorteile gegenüber dem LogFoot Gartenhaus fundament. Sollte sich die Bodenbeschaffenheit als steinig erweisen, muss die Arbeit am Fundament möglicherweise abgebrochen werden.

Wichtige Hinweise zur Fundamenterstellung

Das Erdreich muss fest, tragfähig und frostfrei sein. Je nach vorgesehener Belastung sollte der Beton bewehrt werden. Bei der Aushubtiefe und -breite ist der Einsatz des Bewehrungsstahls (Betonüberdeckung mindestens 5 cm) zu berücksichtigen. Bei größeren Flächenfundamenten empfehlen wir, diese mittels einer Frostschürze aus Streifenfundamenten frostfrei zu gründen.

Hier eine Anleitung zur Erstellung eines Flächenfundaments:

  1. Mit einem Spaten das Erdreich ausreichend tief ausheben.
  2. Für Sauberkeitsschicht und Betonplatte bitte eine Mindestschichtdicke von zusammen 30 cm einplanen! Die ausgehobene Fläche anschließend glätten.
  3. Schalbretter an den Außenseiten anbringen und mit Holzbalken oder Stahlnägeln rückwandig abstützen. Die Oberkante der Schalbretter stellen dabei die Oberkante des Flächenfundamentes dar und müssen entsprechend ausgerichtet und nivelliert werden. Anschließend eine 15-20 cm Sauberkeits- und Drainageschicht aus Schotter oder Mineralgemisch (0/32er Körnung) einfüllen und mit der Setzlatte einebnen.
  4. Es empfiehlt sich die Betonplatte im Regelfall mit Stahlmatten zu bewehren. Bei größeren Bauvorhaben für eine statische Berechnung der Betonplatte grundsätzlich einen Statiker hinzuziehen!
  5. Eine ausreichende Menge des Produktes nach Verpackungsangabe z.B. mit Hilfe eines Trommel-/Freifallmischers anmischen.
  6. Den Frischbeton in die Schalung gießen und mit Hilfe eines Betonstampfers verdichten. Anschließend den Beton auf Höhe Oberkante der Schalungsbretter bündig und glatt abziehen.

Hinweis: Für weiterführende Baumaßnahmen die Aushärtungszeit des Betons berücksichtigen (in der Regel 28 Tage). Nach der Fundamenterstellung die Fläche einige Tage mit Folie wetterfest abdecken und bei starker Sonneneinstrahlung regelmäßig mit Wasser benetzen.

Sollten Sie Fragen zum Fundament haben, können Sie uns gerne vor der Anlieferung Ihres Gartenhauses ansprechen.

Fundamenttypen im Überblick
Fundamenttyp Geeignet für Aufwand Kosten Besonderheiten
Wegeplatten Kleine, leichte Schuppen Gering Niedrig Einfach zu bauen
Streifenfundament Mittelgroße Gartenhäuser Mittel Mittel Frostsicher
Betonplatte Große Gartenhäuser Hoch Hoch Sehr stabil
Punktfundament Gartenhäuser auf festem Boden Mittel Mittel Präzises Ausmessen erforderlich
Schraubfundament Geeigneter Boden erforderlich Mittel Mittel Material- und Arbeit sparend

tags: #fertigteil #schuppen #beton #information

Populäre Artikel:

Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen