Wie oft lange Haare waschen: Tipps und Empfehlungen

Gesundes und glänzendes Haar bekommst du vor allem durch die richtige Haarpflege. Die Frage, wie oft man die Haare waschen sollte, beschäftigt viele. Dabei gibt es keine pauschale Antwort, denn die richtige Routine hängt von mehreren Faktoren ab - insbesondere vom Haartyp, der Kopfhaut und individuellen Bedürfnissen.

Wie oft du deine Haare waschen solltest, hängt in erster Linie von deinem Haartyp ab - und davon, welche Pflegeprodukte du verwendest. Wie oft du deine Haare waschen solltest, hängt von deiner Haarlänge und deinem Haartyp ab. Wie bereits erwähnt, ist es eine individuelle Frage, wie oft du deine Haare waschen solltest.

In diesem Artikel werden wir einen Blick darauf werfen, wie oft man je nach Situation und Haartyp waschen sollte. So unterschiedlich die Meinungen im Bekanntenkreis sind, so unterschiedlich sind auch ihre Haare und Gewohnheiten.

Meine Haarwaschroutine für lange, volle & gesunde Haare | So wasche ich meine Haare in der Woche!

Faktoren, die die Häufigkeit der Haarwäsche beeinflussen

Es gibt einige Faktoren, die beeinflussen, wie oft du deine Haare waschen solltest:

  • Haartyp: Feines, dickes, lockiges, trockenes oder fettiges Haar hat unterschiedliche Bedürfnisse.
  • Haarlänge: Kurzes Haar fettet schneller als langes Haar.
  • Kopfhautzustand: Trockene, fettige oder empfindliche Kopfhaut benötigt spezielle Pflege.
  • Aktivitätsniveau: Sport und körperliche Anstrengung können häufigeres Waschen erforderlich machen.
  • Stylingprodukte: Die Verwendung von Stylingprodukten kann dazu führen, dass das Haar schneller fettig wird.

Neben dem Haartyp wirken sich weitere Faktoren darauf aus, wie oft das Haar gewaschen werden muss:

  • Hauttyp: Wer grundsätzlich zu einer fettigen Haut neigt, muss seine Haare häufiger waschen als jemand mit normaler oder trockener Haut. Denn auch die Kopfhaut produziert in diesem Fall mehr Talg, was sich durch einen fettigen Ansatz bemerkbar macht. Dann ist eine Haarwäsche öfter nötig.
  • Styling: Föhnen, glätten, locken, legen - beim Frisieren ist das Haar einigen Strapazen ausgesetzt. Das ständige Hineingreifen mit den Händen und verschiedene Stylingprodukte tun ihr Übriges und lassen das Haar schneller fettig wirken. Um Rückstände von Haarwachs, -spray oder -gel zu entfernen, ist häufigeres Haarewaschen ratsam.
  • Körperliche Aktivität: Wer eine körperlich anstrengende Tätigkeit ausübt - sei es bei der Arbeit oder beim Sport - schwitzt mehr. Der Schweiß wird von den Haaren aufgenommen, sie verlieren an Schwungkraft und Volumen. Zudem fördert die Schweißbildung unangenehme Gerüche. Nach einer intensiven, körperlichen Aktivität duschen Sie am besten ausgiebig und waschen auch Ihr Haar.

Die Pflege älterer Haare erfordert tatsächlich andere Wirkstoffe als die Pflege junger, bisher wenig strapazierter, gesunder Haare: Ältere Haare (ab circa 55. Lebensjahr) sind durch den jahrzehntelangen Einfluss schädlicher Substanzen (z.B. waschaktiven Substanzen in Seife oder Shampoo, aber auch organische Schwebstoffe in der Atemluft wie Benzin- oder Dieselreste) oder durch schädliche Strahlung (z.B. ultraviolettes Licht der Sonne) erheblichen Belastungen ausgesetzt. Die aus mehreren Schichten lamellenartig aufgebaute Haarstruktur der einzelnen Haare nimmt langfristig hierdurch Schaden; die Oberfläche des Haares wird aufgeraut die Elastizität des Hornmaterials nimmt ab, das Haar bekommt Spliss und bricht leichter ab.

Sinnvoll ist es dieser Entwicklung zumindest ansatzweise mit Hilfe geeigneter Shampoos entgegen zu wirken, auch wenn man sich nicht der Illusion hingeben darf, mittels eines speziellen „anti-ageing Shampoos“ den normalen Alterungsprozess der Haare aufhalten zu können!

Empfehlungen nach Haartyp

Hier sind einige allgemeine Empfehlungen, wie oft du deine Haare je nach Haartyp waschen solltest:

  • Feines Haar: Feine Haare neigen dazu, schneller fettig zu werden, da sie weniger Volumen haben und der Talg sich schneller verteilt. Daher empfiehlt sich bei feinem Haar eine häufigere Haarwäsche - etwa jeden zweiten Tag. Versuche dich daran zu gewöhnen, deine Haare alle zwei bis drei Tage zu waschen, um der Kopfhaut Zeit zu geben, ihr natürliches Gleichgewicht wiederherzustellen. Verwende dabei milde Shampoos, die das Haar nicht beschweren und es gleichzeitig von überschüssigem Fett befreien.
  • Normales Haar: Du hast normales Haar, ohne Schuppen oder Trockenheit? Dann liegt die Entscheidung, wie oft du deine Haare waschen möchtest, ganz bei dir. Theoretisch kannst du deine Haare täglich waschen. Die heutigen Shampoos sind sogar mit milden Inhaltsstoffen darauf ausgerichtet. Wenn du also normales Haar hast, entscheidet ganz allein das Reinheitsempfinden über die Häufigkeit. Nötig ist jeden Tag Haare waschen dabei kaum, eher im Gegenteil: Wer einmal einen oder zwei Tage Pause einlegt, der merkt schnell, dass es auch Vorteile bringt, da sich die entstehenden natürlichen Fette im Haar verteilen und es schön geschmeidig machen. Das Fett bietet sozusagen eine Gratispflege, bei der man sich im Endeffekt sowohl Shampoo als auch Conditioner spart.
  • Dickes Haar: Dicke Haare sind oft robuster und fetten nicht so schnell nach. Bei dickem Haar reicht es daher oftmals 1-2 Mal pro Woche zu waschen. Es sollte reichen, sie ein- bis zweimal pro Woche zu waschen. Achte darauf, dass du feuchtigkeitsspendende Produkte verwendest, um die Haarstruktur zu pflegen und Frizz zu vermeiden. Solltest du durch Sport oder Umwelteinflüsse das Gefühl haben, dass du deine Haare öfter waschen möchtest, kannst du das auch machen. Grundsätzlich darfst du dich aber gerne darauf ausruhen, dass deine Haare nicht so schnell fettig aussehen. Das kommt der Gesundheit deiner Kopfhaut zugute.
  • Trockenes Haar: Wer zu Spliss, Haarbruch und trockenem Haar neigt, der sollte sein Haar nicht allzu oft waschen, da das Haar durch die Haarwäsche weiter austrocknen kann. Am besten shampoonierst du dein Haar nur jeden zweiten bis dritten Tag, um ihm nicht die eigenen Fette zu entziehen und es noch trockener zu machen. Tipp: Du kannst diese natürlichen Fette auch mit einer Bürste mit Naturhaarborsten in die Längen verteilen, um diese zu pflegen.
  • Fettiges Haar: Wer unter fettigem Haar leidet, der möchte am liebsten täglich unter die Dusche springen. Doch Vorsicht: Wer häufig wäscht, massiert auch die Kopfhaut und regt dadurch die Talgproduktion an. Die Folge: Das Haar wird noch schneller fettig. Daher ist es - ja, es ist schwer, das wissen wir - wichtig, auch bei fettigem Haar hin und wieder eine Waschpause einzulegen. Eine Haarwäsche alle zwei Tage ist ideal. Nutze zwischendurch Trockenshampoo, um das Haar aufzufrischen und die Fettproduktion in Schach zu halten. Mittlerweile gibt es auch Blotting Papers für den Ansatz für unterwegs.
  • Lockiges Haar: Lockige Haare trocknen in der Regel schneller aus als glattes Haar. Daher sollte man sie nicht zu häufig waschen. Einmal pro Woche reicht es in den meisten Fällen völlig aus. Verwende ein mildes Shampoo und reichhaltige Conditioner, um die Sprungkraft der Locken zu erhalten.

Langes Haar solltest du immer nur dann waschen, wenn es anfängt, strähnig zu werden. Kurzes und kinnlanges Haar: Je kürzer dein Haar ist, desto schneller gelangt der Talg der Kopfhaut in die Spitzen. Trockenes Haar: Du hast öfter mit trockener Kopfhaut, trockenen Haarspitzen, Spliss und Frizz-Haaren zu kämpfen? Dann solltest du deine Haare nicht zu häufig waschen. Denn durch das Waschen entziehst du ihnen Fett und trocknest sie noch stärker aus. Wie oft du deine Haare waschen solltest, hängt auch davon ab, wie lange du dich noch wohlfühlst.

Wenn du unter fettigem Haar leidest, wäschst du es wahrscheinlich öfter - vielleicht sogar täglich. Dass häufiges Waschen dem Haar schadet, ist übrigens ein Mythos. Laut dem Dermatologen Dr.

Bei Haarausfall gilt die Faustregel “Weniger ist mehr!”, da die Kopfhaut ohnehin schon belastet ist. Eine zu häufige Wäsche kann die Kopfhaut austrocknen und noch empfindlicher machen. Die Haare sollten 2-3 Mal pro Woche mit einem milden Shampoo gewaschen werden. Zudem können spezielle Shampoos gegen Haarausfall die Haarwurzel stärken und weiteren Verlust vorbeugen.

Schuppen entstehen durch eine gestörte Kopfhautfunktion, häufig begleitet von trockener oder fettiger Haut. Für die Pflege bei Schuppen gilt: Wasche die Haare 2-3 Mal pro Woche mit einem speziellen Anti-Schuppen-Shampoo. Wer an fettigen Schuppen leidet, kann häufiger waschen, da das helfen kann, den überschüssigen Talg zu entfernen, der die Schuppenbildung begünstigt.

Eine juckende Kopfhaut kann durch Trockenheit, Reizungen oder sogar Allergien entstehen. Grundsätzlich solltest du bei juckender Kopfhaut auf aggressive Produkte verzichten und milde Shampoos verwenden. Eine Haarwäsche 2-3 Mal pro Woche ist meistens ausreichend.

Dabei spielt der Zustand Deiner Kopfhaut eine große Rolle. Die Frage, wie oft Haare waschen bei Schuppen, ist oft schwer zu beantworten. Zwei- bis dreimal pro Woche mit einem speziellen Anti-Schuppen-Shampoo ist ideal. Wie oft Du Deine Haare bei juckender Kopfhaut waschen solltest, hängt davon ab, ob Deine Kopfhaut trocken oder fettig ist. Idealerweise wäschst Du Deine Mähne alle zwei Tage, um überschüssiges Fett zu entfernen. Neigst Du zu trockenem Haar, Spliss und Haarbruch, solltest Du Deine Haare maximal zwei- bis dreimal pro Woche waschen. Zu häufiges Waschen entzieht ihm die wichtigen Fette.

Bei Haarverlängerungen solltest Du Dein Haar nicht häufiger als zwei-bis dreimal pro Woche waschen, um die Extensions nicht zu belasten und ihre Lebensdauer zu verlängern. Bei Haarverlängerungen solltest Du Dein Haar nicht häufiger als zwei-bis dreimal pro Woche waschen, um die Extensions nicht zu belasten und ihre Lebensdauer zu verlängern.

Zusammenfassung der Empfehlungen

Haartyp Empfohlene Häufigkeit
Feines Haar Jeden zweiten Tag
Normales Haar Nach Bedarf (alle 2-3 Tage)
Dickes Haar 1-2 Mal pro Woche
Trockenes Haar Alle 2-3 Tage
Fettiges Haar Jeden zweiten Tag
Lockiges Haar 1 Mal pro Woche
Haarverlängerungen 2-3 Mal pro Woche

Tipps für die richtige Haarwäsche

Damit deine Haare schön geschmeidig bleiben, solltest du dich nicht nur fragen, wie oft du deine Haare waschen sollst, sondern auch, welche Pflege die Beste ist.

Wichtig bei der Haarwäsche ist, dass nicht zu heißes Wasser für die Haarwäsche verwendet wird! Hierdurch werden Haare und Kopfhaut zu stark entfettet. Besser ist es mit lauwarmem Wasser die Haare zu waschen.

Von Vorteil ist darüber hinaus die Verwendung von möglichst milden Shampoo´s, die farblos, duftstofffrei und arm an Konservierungsstoffen sind. Möglichst milde Shampoo´s verwenden, die wenig Farb-, Duft-. Oder Konservierungsstoffe enthalten. Die Haare können strohig, trocken oder spröde werden und verkleben, wenn sie zu stark entfettet werden. Bei zu geringer Reinigungskraft des Shampoos fetten die Haare zu schnell nach. Bei sehr empfindlicher Kopfhaut oder beim Vorliegen echter Allergien können darüber hinaus Kopfhautprobleme auftreten (Rötung, Schuppung, Juckreiz).

Viele Menschen schäumen ihr Haare 2x hintereinander mit Shampoo ein; besser und schonender ist es, sich die Haare nur 1x zu waschen!

Durch eine Kopfhautmassage kommt es tatsächlich zu einer provozierten Teilentleerung der unter der Kopfhaut an den Haarschäften befindlichen Talgdrüsen.

Jeder Mensch, bei dem Allergien (z.B. auf Nickel oder Chromat = Modeschmuckallergie) bekannt sind oder der bestimmte Kosmetika nicht verträgt, weil sie Hautallergien auslösen, sollte vorsichtig sein mit stark gefärbten, stark parfümierten Shampoos bzw. Shampoos mit Methyl- oder Ethylparabenen als Konservierungsstoffen. Bei Gluten-Unverträglichkeit soll ein glutenfreies Shampoo benutzt werden. Menschen mit einer Gluten-Sensitivität haben eine Überempfindlichkeit der Darmzotten gegenüber Weizen-Eiweiß. Wenn zusätzlich die feuchte (Kopf-) Haut mit Gluten belastet wird, kann das zu einer Potenzierung dieser Überempfindlichkeit führen. Das bedeutet, dass beim nächsten Essen von Produkten aus Weizenmehl (z.B. Weißbrot, Brötchen) die Gefahr einer noch größeren Unverträglichkeit (Aufstoßen, Magenkrämpfe, Bauchgrummeln, Durchfall bis hin zu Hauterscheinungen wie einer Nesselsucht) besteht.

Sinnvoll kann der Zusatz Coffein artiger Substanzen sein ( auch Tinctura pfaffia als Extrakt der Ginseng-Pflanze), mit denen die Durchblutung der Kopfhaut angeregt und die Versorgung der Haarwurzeln mit Sauerstoff und Nährstoffen verbessert wird.

Der Zusatz von Lichtschutzfaktoren zu Shampoos als Schutz vor dem Einfluss ultravioletten Lichtes ist nach wie vor umstritten. Unklar ist bisher, in welchem Umfang dieser Lichtschutz nach der Kopfwäsche auf dem Hornmaterial der Haare und der Kopfhaut verbleibt und ob hierdurch überhaupt ein effektiver Lichtschutz gegeben ist. Ohne Zweifel sinnvoll ist hier das Tragen einer Kopfbedeckung!

Sinnvoll können auch Zusätze wie Harnstoff (=Urea) sein. Diese Substanz bindet Wassermoleküle in der Hornstruktur des Haares und macht diese wieder geschmeidiger!

Q Enzym 10 (Q10) hingegen bindet freie Radikale (=aggressive Moleküle) und verhindert dadurch Schädigungen der Haarstruktur z.B.durch UV-Strahlung, sinnvoll kann auch ein Zusatz an Aloe Vera sein, eine Kopfhaut beruhigende Substanz, welche Irritationen der Kopfhaut abmildern oder sogar verhindern kann!

Das richtige Shampoo: Wenn du deine Haare täglich waschen möchtest, solltest du ein mildes Shampoo benutzen. Achte darauf, dass es keine Sulfate enthält - die Stoffe können Haare entfetten und zu Hautirritationen führen. Herkömmliche Shampoos enthalten häufig Mikroplastik und Silikone, die nicht nur deine Haare beschweren, sondern auch über den Abfluss ins Grundwasser gelangen und die Umwelt schädigen können. Das gilt auch für Friseur-Shampoos. Greife stattdessen zu Bio-Shampoos. Auch milde feste Shampoos kannst du verwenden. Dann solltest du aber auch eine saure Rinse anwenden.

Was ist mit Spülung? Grundsätzlich spricht nichts dagegen, auch täglich Spülung zu verwenden - solange du zu einem milden Produkt greifst. Spülung lässt dein Haar geschmeidig werden und sorgt dafür, dass du es besser kämen kannst. Für den täglichen Gebrauch kannst du es auch nur auf deine Spitzen geben und die Kopfhaut aussparen. Hast du lockige, wellige oder trockene Haare kann die tägliche Anwendung von Spülung oder Conditioner vom Vorteil sein.

Nicht zu heiß ausspülen und föhnen: Achte darauf, dass du deine Haare möglichst mit lauwarmem oder kühlem Wasser ausspülst. Heißes Wasser kann deine Haare austrocknen und brüchig machen. Wenn dein Ansatz etwas fettig aussieht, kannst du zu Trockenshampoo greifen oder deine Haare zum Beispiel mit einem Tuch nach hinten stylen.

Allerdings musst du deine Haare nicht täglich waschen, nur weil dein Haaransatz etwas fettig aussieht. Trockenshampoo ist eine gute Zwischenlösung, denn es fängt das Fett der Kopfhaut auf und lässt ein Haar wieder frisch aussehen. Laut dem Dermatologen Dr. Christoph Liebich ist Trockenshampoo allerdings wirklich nur eine Notfalllösung. Nach spätestens zwei Anwendungen solltest du deine Haare „richtig“ waschen. Trockenshampoos können zudem Allergien auslösen. Deswegen sollten vor allem Allergiker:innen und Asthmatiker:innen vor Gebrauch die Inhaltsstoffe checken. Achte aber auch bei Trockenshampoo darauf, Produkte mit Naturkosmetik-Zertifizierung zu nutzen.

Die richtige Anwendung: Sprühe das Trockenshampoo aus etwa 30 Zentimetern Entfernung auf den Ansatz, massiere es mit den Fingern ein und lass es ein paar Minuten einziehen. Tipp: Für extra Pflege kannst du auch Hair Oiling ausprobieren.

Wichtig ist es, die Kopfhaut und Haare daran zu gewöhnen, weniger Talg zu produzieren. Wir wissen ja: Je häufiger wir unsere Haare waschen, desto mehr Fett wird produziert. Hier sind einige Tipps, wie du es schaffst, deine Haare seltener zu waschen und einige Tage Pause zwischen den Haarwäschen zu machen:

  • Trockenshampoo verwenden: Trockenshampoo ist eine ausgezeichnete Möglichkeit, um überschüssiges Fett zu absorbieren und dem Haar einen Look wie frisch gewaschen zu verleihen. Es verlängert die Zeit zwischen den Haarwäschen, ohne die Kopfhaut zu belasten. Wende es direkt an den fettigen Stellen am Ansatz an und kämme es gut aus.
  • Haare weniger berühren: Häufiges Berühren oder Kämmen verteilt die natürlichen Fette von der Kopfhaut schneller in die Längen, was das Haar fettig aussehen lässt. Achte darauf, die Haare in der Umgewöhnungsphase weniger oft zu berühren und vermeide es, sie unnötig zu kämmen.
  • Auf milde Shampoos umsteigen: Wenn du deine Haare wäschst, nutze milde, sulfatfreie Shampoos, die die Kopfhaut schonen und nicht zu aggressiv reinigen. Dadurch wird die Kopfhaut weniger ausgetrocknet und produziert weniger schnell Fett.
  • Haare öfter hochstecken: Wenn die Haare am zweiten oder dritten Tag fettig aussehen, kann es helfen, sie zu einem lockeren Dutt oder Pferdeschwanz hochzustecken. Dadurch fällt das fettige Haar weniger auf und wirkt dennoch gepflegt.
  • Den Waschrhythmus schrittweise verlängern: Beginne damit, die Haarwäschen schrittweise hinauszuzögern. Wenn du bisher täglich gewaschen hast, versuche zunächst, nur jeden zweiten Tag zu waschen. Nach ein paar Wochen kannst du versuchen, den Abstand auf drei Tage zu erweitern. Deine Kopfhaut wird sich langsam an den neuen Rhythmus gewöhnen und weniger Talg produzieren. Probier’s aus!
  • Kalte Rinse nach der Haarwäsche: Wasche dein Haar nicht zu heiß, da dies die Talgproduktion anregt. Eine abschließende Rinse mit kaltem Wasser hilft, die Poren zu schließen und die Talgproduktion zu reduzieren.
  • Ernährung und Pflegeprodukte anpassen: Eine gesunde Ernährung mit ausreichend Vitaminen und Mineralstoffen fördert ebenfalls eine gesunde Kopfhaut. Außerdem kannst du Naturborstenbürsten verwenden, um das natürliche Fett gleichmäßig im Haar zu verteilen und die Spitzen zu pflegen.

Alternativen zum Shampoo

Haare waschen ohne Shampoo? In den sozialen Medien taucht immer häufiger die No-Poo-Diskussion auf. Anwender:innen testen dabei, ob sich ihr Haar positiv verändert, wenn sie kein Shampoo, sondern nur Wasser verwenden. Der Eigentest hat uns bisher nicht überzeugt, weil dann einfach zu viel Schweiß und Fett im Haar hängen bleiben.

Was aber super ist: Nur ganz wenig Shampoo verwenden und nur in die Kopfhaut und die Haare am Ansatz einzumassieren. So wird die Kopfhaut und das meiste Fett entfernt, und die Längen werden trotzdem nicht zu trocken. Und natürlich unser liebster Hack für frische Haare ohne Haarwäsche: das Trockenshampoo.

Kein Shampoo und Haare ausfetten lassen: Wie lange sollte man Haare nicht waschen?

Schon mal davon gehört, die Haare ausfetten zu lassen? Das bedeutet, über einen längeren Zeitraum (empfohlen werden sechs Wochen) bewusst auf das Haarewaschen zu verzichten, um die Talgproduktion der Kopfhaut zu regulieren. Ziel dieser Methode ist es, die Kopfhaut daran zu gewöhnen, weniger Fett zu produzieren, da durch häufiges Waschen die natürliche Fettproduktion oft überstimuliert wird.

Während des Ausfettens werden die Haare zunächst fettig und können ungepflegt wirken, doch nach ein bis zwei Wochen beginnt die Kopfhaut, weniger Talg zu produzieren. Unterstützend kann man in dieser Phase auf Trockenshampoo oder spezielle Bürsten mit Naturborsten zurückgreifen, um das Fett im Haar zu verteilen und die Haare gepflegt wirken zu lassen.

Und so geht die Noo-Poo-Variante: Shampoo bleibt für sechs Wochen tabu, du kannst während des Ausfettens aber die Haare mit Wasser waschen. Eine Haarwäsche nur mit Wasser entfernt Schmutz, Schweiß und Rückstände, ohne die natürlichen Öle der Kopfhaut vollständig abzuspülen, wie es bei Shampoos der Fall wäre. Nach erfolgreichem Ausfetten solltest du in der Lage sein, deine Haare nur noch alle paar Tage mit Shampoo waschen zu können, ohne dass du aussiehst, als wärst du in einen Eimer Öl gefallen.

Tipps und No-Gos zur Haarwäsche für jeden Haartyp

Shampoo verteilen, ausspülen und fertig? Wer seine Haare nicht nur sauber, sondern auch gepflegt haben möchte, muss noch ein paar weitere Dinge bei der Haarwäsche beachten. Diese Fehler solltest du vermeiden.

  • Fehler Nr. 1: Bürsten vor der Haarpflege vergessen: Du springst morgens direkt unter die Dusche, ohne die Haare davor zu entwirren? Nicht gut. Insbesondere langes Haar sollte vor der Haarwäsche gebürstet werden. Zum einen, um Rückstände diverser Stylingprodukte zu beseitigen. Zum anderen, um Haarbruch zu vermeiden. Nasses Haar ist besonders empfindlich und bricht schnell ab. Wer die Haare vor dem Waschen bändigt, verhindert, dass sie sich unter der Dusche stark verheddern und entzottelt werden müssen.
  • Fehler Nr. 2: Zu heiß waschen: Umso höher die Temperatur, desto gründlicher werden die Haare gewaschen? Von wegen! Zu heißes Wasser trocknet das Haar aus und lässt sie nach der Wäsche spröde aussehen. Darum besser lauwarmes Wasser verwenden und für die Extraportion Glanz den Conditioner mit kaltem Wasser ausspülen.
  • Fehler Nr. 3: Zu viel Shampoo bei der Haarpflege verwenden: Je mehr, desto besser? Nein! Eine haselnussgroße Menge reicht völlig aus, um das Shampoo in Kopfhaut und Ansatz einzumassieren. Für die Pflege der Längen gibt es schließlich im zweiten Schritt noch eine Spülung. Das spart nicht nur Zeit, weil weniger Shampoo schneller aus dem Haar gespült wird, sondern auch Geld!
  • Fehler Nr. 4: “Irgendein” Produkt verwenden oder Haare waschen mit Seife statt Shampoo: Die Flasche ist ganz hübsch und der Duft ist auch lecker? Das sind definitiv die falschen Kriterien bei der Auswahl eines Shampoos. Auch Seife hat auf dem Haupt nichts zu suchen, sie ist zu stark austrocknend.
  • Fehler Nr. 5: Kopfhaut irritieren: Du hast irgendwo mal gehört, dass Kopfmassagen die Durchblutung anregen und somit auch das Haarwachstum? Das ist vollkommen richtig. Falsch ist es allerdings, die Kopfhaut wie wild zu schrubben und zu starken Druck auszuüben. Das gilt vor allem für diejenigen, die von Haus aus eher fettiges Haar haben.

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