Leidest du unter immer dünner werdendem Haar? Du bist damit nicht allein. Bis zu 40 % der Frauen ab 40 Jahren erleben eine Form von dünnem Haar. Dünner werdendes Haar bei Frauen unterscheidet sich von dem bei Männern und kann verschiedene Ursachen haben. Dieser Artikel beleuchtet die Ursachen und bietet Lösungen, um dein Haarvolumen zu verbessern.
Häufige Ursachen für dünner werdendes Haar bei Frauen
Dünnes Haar bei Frauen hat vielfältige Ursachen - von genetischen Faktoren bis zu hormonellen Veränderungen.
- Genetik: Die Genetik spielt eine große Rolle. Wenn ein oder beide Elternteile dünnes Haar haben, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass auch du betroffen bist. Diese Art wird Androgenetische Alopezie oder weiblicher Haarausfall (FPHL) genannt.
- Nährstoffmangel: Dein Körper benötigt ausreichend Vitamine und Mineralien. Wenn du nicht genug Nährstoffe zu dir nimmst, leitet der Körper diese zu den lebenswichtigen Organen und weg von den Haarfollikeln, was zu dünnem Haar führt.
- Stress: Stressige Ereignisse oder langfristiger, chronischer Stress können zu Telogen Effluvium führen, einer Form von dünnem Haar.
- Schwangerschaft: Eine Schwangerschaft kann postpartalen Haarausfall verursachen. Während der Schwangerschaft verlieren Frauen weniger Haare, nach der Entbindung fallen sie oft in Klumpen aus.
- Wechseljahre: Die meisten Frauen erleben dünner werdendes Haar in den Wechseljahren.
- Traktionsalopezie: Das Tragen von Zöpfen oder engen Hochsteckfrisuren kann zu dieser Form von Haarausfall führen.
- Schilddrüsenerkrankungen: Auch eine Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse ist ein möglicher Grund für dünne Haare bis hin zu Haarausfall.
Was tun gegen dünnes Haar?
Frühe Erkennung und gezielte Behandlung können den Haarverlust verlangsamen oder stoppen.
- Ernährungsumstellung: Die erste Massnahme ist daher eine Ernährungsumstellung auf eine vitalstoffreiche und basenüberschüssige Ernährung.
- Silicium: Silicium pflegt das Haar und macht es dicht und glänzend. Dazu muss Silicium über mehrere Monate hinweg (mind. 6 Monate) täglich eingenommen werden.
- Vitamin D: Bei dünnem Haar ist es daher sinnvoll, den persönlichen Vitamin-D-Status bestimmen zu lassen (Blutanalyse beim Arzt oder Heilpraktiker oder per Heimtest) und je nach Ergebnis die individuell erforderliche Menge Vitamin D einzunehmen.
- Aminosäuren: Dünnes Haar kann auch durch einen Mangel an bestimmten Aminosäuren entstehen. Das Haar besteht aus Proteinen (Eiweiss). Wird der Körper nicht mit ausreichend und vor allem nicht mit den richtigen Proteinen versorgt, so fehlen die Bausteine fürs Haar.
- Hormonelles Gleichgewicht: Wenn bei Frauen die Bildung weiblicher Hormone nachlässt (was bereits mit Mitte Dreissig geschehen kann), kann es zu einem hormonellen Ungleichgewicht kommen.
- Schilddrüse überprüfen: Sollten Sie daher dünnes Haar bei sich beobachten, dann lassen Sie zunächst Ihre Schilddrüsenwerte überprüfen.
- Säure-Basen-Haushalt: Ein gestörter Säure-Basen-Haushalt führt zu einer chronischen Übersäuerung des Körpers. Eine chronische Übersäuerung betrifft natürlich nicht nur den Haarboden. Eine Übersäuerung lässt sich jedoch beheben und zwar mit einer basischen Ernährung in Kombination mit der - wenigstens kurweisen - Einnahme hochwertiger Mineralstoffe.
- Stressbewältigung: Übermässige seelische oder körperliche Belastung kann dazu führen, dass das Haar aufhört zu wachsen. Auch sollten Sie eine wirkungsvolle Methode zur Stressbewältigung, wie Meditation, progressive Muskelentspannung oder Yoga erlernen und regelmässig ausüben.
- Geeignete Haarpflegeprodukte: Bei dünnem Haar sollten Sie daher Haarpflegeprodukte mit schädlichen Inhaltsstoffen meiden. Bei dünnem Haar sollten Sie daher besser auf basische Haarpflegeprodukte umsteigen oder wenigstens auf Haarpflegeprodukte aus dem Naturkosmetiksektor.
- Haarboden versorgen: Um den Haarneuwuchs schnellstmöglich zu aktivieren, ist es wichtig, den Haarboden zusätzlich und gezielt mit naturbelassenen und konzentrierten Nährstoffen zu versorgen.
Weitere Tipps und Produkte für volleres Haar
- Haarergänzungsmittel: Haarergänzungsmittel wie Hair Formula Gummies für Frauen ermöglichen es dir, sicherzustellen, dass du alle Vitamine und Mineralien erhältst, die du für ein gesundes Haarwachstum benötigst.
- Kopfhautmassage: Die Verbesserung der Durchblutung deiner Kopfhaut ist wichtig. Eine Kopfhautmassage kann die Durchblutung fördern und Nährstoffe zu den Haarfollikeln transportieren.
- Minoxidil: Minoxidil ist ein frei verkäufliches Mittel, um dünnes Haar dicker zu machen.
- Ätherische Öle: Einige ätherische Öle wie Pfefferminzöl oder Rosmarinöl können, gemischt mit einem Trägeröl, als Hausmittel gegen dünne Haare eingesetzt werden.
- Haarbruch verhindern: Auch Frauen mit dünner werdendem Haar können von Haarpflegegewohnheiten profitieren, die Haarbruch verhindern.
- Schutz vor UV-Strahlen: Längere UV-Belastung schwächt und bricht die Schichten in den Haarsträhnen ab, was sprödes und dünnes Haar verursacht.
- Haargummis ohne Metall: Diese Haargummis halten dein Haar an Ort und Stelle, ohne den Haarschaft zu sehr zu belasten.
- Volumenpuder und Haarspray: Volumenpuder verleiht sofort Fülle und Textur. Verwende Final Touch Hair Spray, ein Haarspray mit mittlerem Halt, das auf Pflanzenextrakten basiert.
Die Rolle des Friseurs
Neben den passenden Produkten spielen auch Friseur:innen eine wichtige Rolle bei der Haarpflege für dünnes Haar. Ein professioneller Haarschnitt, der das Haar geschickt in Szene setzt und den individuellen Bedürfnissen entspricht, kann Wunder wirken. Mit Kurzhaarschnitten kannst du deinem feinen Haar Volumen und Schwung verleihen. Generell fallen kurz geschnittene Haare schwungvoller und wirken optisch fülliger.
Empfohlene Haarschnitte:
- Stufige Kurzhaarfrisur (kinn- oder schulterlang)
- Bob mit Locken
- Volumenschnitt mit Pony
- Pixie Cut
Hausmittel gegen dünnes Haar
Zusätzlich zum Arztbesuch können Sie auch selbst einiges gegen dünner werdendes Haar tun. Probieren Sie beispielsweise folgende Hausmittel, um Ihre Haare zu stärken:
- Avocado: Als Kur stärkt und pflegt sie die Haare. Lösen Sie dazu das Fruchtfleisch einer reifen Avocado mit einem Löffel heraus und mischen es mit einem Teelöffel Olivenöl. Massieren Sie sowohl den Haaransatz als auch die Längen gut ein und bedecken Sie anschließend alles mit einem Handtuch. Nach einer halben Stunde waschen Sie die Kur mit einem milden Shampoo aus.
- Natürliche Öle: Rizinusöl enthält Vitamin E, spendet Feuchtigkeit und wirkt beruhigend. Massieren Sie einige Tropfen Rizinusöl vor der Haarwäsche in die Kopfhaut und den Haaransatz. Lassen Sie dies einige Minuten lang einwirken. Ebenfalls pflegt und nährt Kokosöl sowohl die Kopfhaut als auch die Haare.
- Salbei: Den fertigen Sud können Sie als Spülung für die Haare mehrmals pro Woche verwenden.
Nährstoffe für gesundes Haarwachstum
Welche Nährstoffe können nun aber helfen, um das Haar wieder ideal zu versorgen? Hier hält die Natur zum Glück einiges bereit: die Goldhirse etwa, die mit wertvollem Silizium einen wichtigen Bestandteil von vollem Haar enthält. Ebenfalls zu nennen ist hier das „Schönheitsvitamin“ Biotin, dass das Haar nicht nur glänzend macht, sondern auch das gesunde Haarwachstum unterstützt. Ebenfalls wichtig: Selen - ein Mangel dieses wichtigen Spurenelementes kann erwiesenermaßen zu Haarausfall führen.
| Nährstoff | Wirkung |
| Silizium | Wichtiger Bestandteil von vollem Haar |
| Biotin | Macht das Haar glänzend und unterstützt das gesunde Haarwachstum |
| Selen | Ein Mangel kann zu Haarausfall führen |
Wir hoffen, dass dieser Beitrag alle deine Fragen zum Thema dünner werdendes Haar bei Frauen beantwortet hat! Denke daran, dass du nicht allein bist und es viele Möglichkeiten gibt, dein Haarvolumen zu verbessern und dein Selbstbewusstsein zu stärken.
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