Es gibt mittlerweile tausende von Hundepflegeprodukten für langhaarige, kurzhaarige, gelockte, weiße, dunkle und empfindliche Hunde. Da blickt doch keiner mehr durch! Viele Hundebesitzer waschen Ihre Hunde schon öfter, vor allem wenn sie sich mal wieder in etwas Fiesem gewälzt haben. Deswegen ist öfter baden erlaubt, damit der Arme sich auch wohl in seiner Haut (Fell) fühlen soll.
Hundeshampoo selber machen ist eine praktische und umweltfreundliche Option für Hundebesitzer. Mit einfachen, naturbelassenen Zutaten wie Haferflocken, Kokosöl und pflanzlicher Seife kann man ein mildes Shampoo für den Hund kreieren. Es ist wichtig, Seife ohne künstliche Zusätze zu verwenden und auf den pH-Wert der Hundehaut zu achten, der sich von dem des Menschen unterscheidet.
Dafür musst Du allerdings weder tief in die Tasche greifen, noch Hundeshampoo mit eventuell schädlichen Chemikalien oder einer wenig nachhaltigen Plastikverpackung kaufen. Hundeshampoo kannst Du nämlich auch prima selber herstellen! Das spart Geld, schont die Umwelt und ist ganz einfach!
Heute zeige ich dir, wie du easy-peasy und ganz schnell ein DIY Hundeshampoo selber machen kannst. Da weißt du wenigstens, was drin ist: jedenfalls keine Zusatzstoffe, Parfüms, Parabene oder sonstiges unnötiges Zeugs für das Hundefell. Dazu wird noch Verpackungsmüll gespart. Yeah! Das Basis-Rezept kannst du gerne auch mit ein paar ätherischen Ölen verfeinern und somit dein DIY Hundeshampoo auf eure Bedürfnisse individuell anpassen. Ich verrate dir gleich, welches Öl du wofür nutzen kannst.
Wenn es um das Baden von Hunden geht, rückt vor allem das Shampoo in den Fokus: Es soll die Hundehaut optimal pflegen, Feuchtigkeit spenden und auch das Fell schön glänzend und geschmeidig machen. Gleichzeitig sollen aber natürlich keinerlei ungesunde Stoffe und unnötige Zusätze enthalten sein. Um auf Nummer sicher zu gehen, kann man das Hundeshampoo selber machen. Wie das genau funktioniert, erfährst Du in diesem Beitrag.
Die Hundepflege ist ein riesiges Geschäft, und viele Hundeeltern legen Wert darauf, dass ihre kleinen Lieblinge gut aussehen und gut riechen. Diese Rezepte für selbstgemachtes Hundeshampoo könnt ihr bequem zu Hause herstellen. Viele Zutaten für selbstgemachtes Hundeshampoo hat man Zuhause, weitere bekommt man in den bekannten Drogerie- oder Supermärkten. So einfache Dinge wie Essig und Kaiser Natron finden sich in vielen Rezepten für selbstgemachtes Hundeshampoo wieder.
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Mit ein paar Hausmitteln können Sie in wenigen Minuten ein natürliches Hundeshampoo selber machen - für ein sauberes, gesundes und glänzendes Fell.
Hundeshampoo selber machen schont den Geldbeutel und die Umwelt und mit dem richtigen Rezept auch die empfindliche Hundehaut. Natürliche Zutaten wie Haferflocken oder Kokosöl eignen sich hervorragend für den Frischekick fürs Fell, als Basis solltest Du stets pflanzliche Seife ohne künstliche Zusatzstoffe verwenden. Shampoos für Menschen sind für Hunde nicht geeignet, da die Anforderungen der Haut von Mensch und Hund an ihr Shampoo unterschiedlich sind.
Selbstgemachtes Hundeshampoo schont Deinen Geldbeutel und die Umwelt. Es vermeidet Chemikalien und ist sanfter zur empfindlichen Hundehaut.
Hundehaut ist anders aufgebaut als die Haut des Menschen: Die obere Hautschicht des Hundes ist deutlich dünner als unsere, so dass Wirkstoffe aus Shampoos ganz anders eindringen.
Der ph-Wert von Menschenhaut liegt bei 5,5. Hunde haben einen Haut-ph-Wert von 7,5. Shampoo für Menschen ist wegen des anderen ph-Werts zu sauer für die Haut Deines Hundes.
Da Hunde eine andere Hautflora als Menschen haben, hat sie auch andere Ansprüche an ein Shampoo als die des Menschen.
Wenn es bei einer einmaligen Anwendung bleibt, musst Du Dir keine Sorgen machen, wenn Du Babyshampoo oder ein anderes Shampoo für Deinen Hund verwendest. Regelmäßig solltest Du allerdings nicht darauf zurückgreifen.
Grundsätzlich solltest Du die Fellnase nur dann waschen oder baden, wenn es wirklich notwendig ist. Eine Wäsche im Monat ist völlig im Rahmen, häufigeres Waschen oder Baden kann die Haut des Vierbeiners aus der Balance bringen und ihre natürliche Schutzfunktion beeinträchtigen.
Allerdings gibt es Hunde mit Hautkrankheiten, die ein regelmäßiges Waschen mit einem Spezialshampoo erforderlich machen. In diesem Fall solltest Du die Anwendung mit Deinem Tierarzt besprechen.
Normalerweise muss man seinen Hund gar nicht baden, denn viele Hunderassen besitzen ein selbstreinigendes Fell. Die Haare sind mit einem ganz leichten Fettfilm überzogen, so dass Schmutz und Nässe nicht allzu lange haften bleiben.
Es ist also besonders wichtig für deinen Hund ein geeignetes Hundeshampoo zu verwenden. Wenn du es selbst herstellst, kannst du sichergehen, dass es kein Parfum oder chemische Inhaltsstoffe enthält. Außerdem lässt sich ein selbst hergestelltes Hausmittel mit entsprechenden Zusätzen individuell auf deine Fellnase abstimmen.
Wenn es aber dann doch mal Zeit für ein reinigendes und pflegendes Bad wird, sollten einige Grundregeln befolgt werden, damit sich Deine Fellnase sicher und wohl fühlt:
Wenn Du Hundeshampoo selber machen willst, benötigst Du nicht viele Zutaten. Einige davon, wie zum Beispiel beim Rezept für Haferflocken Shampoo für Hunde, hast Du vielleicht sogar schon im Haus.
Folgende Rezepte empfehlen sich für ein DIY-Hundeshampoo. Allesamt sind vegan und ganz einfach herzustellen:
Die Seife, die Du für dieses Rezept verwendest, sollte frei von tierischen Fetten, Parfüm, oder anderen Zusatzstoffen sein. Achte auch darauf, dass sie sulfatfrei ist. Gut geeignet ist zum Beispiel eine pflanzliche Olivenseife, auch als Castile Soap erhältlich oder andere pflanzlichen Seifen mit naturbelassenen Inhaltsstoffen. Statt Kokosöl kannst Du auch Mandelöl oder Olivenöl verwenden. Kokosöl hat allerdings den Vorteil, dass es die Wundheilung beschleunigt und Parasiten abwehrt. Auch gegen Zecken hat es sich bewährt. Außerdem sorgt es für seidiges, glänzendes Fell beim Hund.
Tipp: Bei Bedarf kannst Du noch einige Tropfen Lavendelöl hinzufügen. Es beruhigt und hält Insekten fern. Setze es aber nur sparsam ein, denn sonst kann es die empfindsame Hundenase mit seinem Duft irritieren.
Haferflocken haben die optimalen natürlichen Eigenschaften, die benötigt werden, um irritierte Hundehaut zu beruhigen. Sie lindern Juckreiz, versorgen trockene Haut mit Feuchtigkeit und sind sehr gut verträglich.
Tipp: Sollte das Hundeshampoo zu flüssig oder zu fest sein, kannst Du mehr Wasser verwenden oder die Menge der Haferflocken verändern.
Wenn Zeit ein rares Gut ist, kann Trockenshampoo ein Segen sein. Doch nicht nur für Menschen ist Trockenshampoo ein simpler und schneller Weg, die Frisur aufzufrischen - auch für Deinen Hund kannst Du ein Trockenshampoo selber machen. Es eignet sich hervorragend, um Deinen Vierbeiner zu entmüffeln und macht unangenehmen Gerüchen den Garaus. Auch wenn Dein Hund ein Bademuffel ist, kann selbstgemachtes Trockenshampoo eine tolle Alternative als wasserfreie Fellpflege sein. Es entfernt nicht nur Gestank, sondern auch Schmutz aus dem Fell. Und ist ganz einfach herzustellen!
Maisstärke und Backpulver miteinander vermischen, ggf. einige Tropfen Lavendel- oder Kamillenöl hinzufügen. In einen Gewürzstreuer geben und gewünschte Menge ins Fell Deines Hundes einmassieren - sauber ist der Hund!
TIPP: Da die Anwendung von Trockenshampoo eine krümelige Angelegenheit sein kann, führe die Expresswäsche am besten draußen im Garten oder in der Badewanne durch.
Wenn ihr ein Trockenshampoo in die Haut eures Hundes einmassiert, hat er das Gefühl, gestreichelt und liebkost zu werden.
Streut die Mischung auf das Fell eures Hundes und massiert sie mit den Händen oder mit einem Kamm oder einer Bürste in die Haut ein. Am besten ist es, nicht zu viel Natron auf einmal zu verwenden - 120 g für einen mittelgroßen Hund, 60 g für einen kleinen Hund oder Welpen.
Es ist wichtig, dass ein Hundeshampoo aus hochwertigen Zutaten besteht. Dabei muss es in jedem Fall auf den pH-Wert der Haut abgestimmt und gut verträglich sein.
Das Basis-Rezept des DIY Hundeshampoos ist sanft zum Fell und kann durch die Zugabe von ätherischen Ölen noch verfeinert werden.
Bitte achte darauf, dass du naturbelassene Seife verwendest. Denn diese ist frei von tierischen Fetten, Farb- oder Zusatzstoffen und auf rein pflanzlicher Basis hergestellt. Die Stückseife bekommst du in jedem Drogeriemarkt und kannst du auch super für dich zuhause verwenden. Im Fall der Fälle bist du dann gewappnet und brauchst nur fix ein paar Raspel mit der Kartoffelreibe für das Hundeshampoo abhobeln.
Am besten mischt du dein Hundeshampoo direkt in einer Flasche. Diese kannst du gut schütteln, um die Zutaten zu vermischen. Löse zuerst die Seifenraspel im warmen Wasser auf und gib anschließend den Essig und das Öl hinzu. Alles nochmal gut schütteln und schon seid ihr bereit für das Hundebad!
Du kannst dein Basis-Hundeshampoo mit verschiedenen Zusätzen auf eure Bedürfnisse abstimmen:
Feste Shampoo Bars sehen zwar aus wie feste Seifenstücke und werden genauso angewendet, haben aber ganz andere Inhaltsstoffe und Eigenschaften. Die Vorteile gegenüber herkömmlichem, flüssigem Hundeshampoo liegen auf der Hand:
Für das Grundrezept benötigst Du nur vier Zutaten. Unnötige Zusatzstoffe wie Parfüm, Palmöl oder bedenkliche Konservierungsstoffe kannst Du Dir einfach sparen und stattdessen die Rezeptur individuell an die Bedürfnisse Deines Hundes anpassen.
Im Grundrezept haben die Hundeshampoo-Bars einen pH-Wert von 7.5, also perfekt abgestimmt auf die Hundehaut.
Das Tensid SCI ist vegan, palmölfrei und wird auch in Naturkosmetik eingesetzt. Es ist sehr mild, hautfreundlich mit hervorragender Reinigungswirkung und bildet einen festen und üppigen Schaum.
Mangobutter, mit ihrer stark regenerierenden Eigenschaften, sorgt im Shampoo für die nötige Rückfettung. Du kannst sie aber auch z.B. mit Sheabutter oder Kakaobutter ersetzen.
Natron reguliert nicht nur den pH-Wert der Shampoo-Bars, es wirkt auch geruchsreduzierend und beruhigt gereizte Hundehaut.
Alternativ kannst Du auch Rosenwasser , Kamillenwasser oder Orangenblütenwasser verwenden.
Außerdem benötigst Du Förmchen , um die Shampoo-Bars zu portionieren. Alternativ kannst Du sie auch zu Kugeln rollen.
Zum Gramm-genauen Abwiegen eignet sich eine Feinwaage. Die kannst Du immer wieder gebrauchen, auch zum perfekten Dosieren von Futterzusätzen für Deinen Hund.
Optional kannst Du noch eine kleine Kordel mit einarbeiten, damit Du die Shampoo-Bar zum Trocknen aufhängen kannst.
Vorsicht: Das Tensid ist ein sehr feines Pulver und staubt stark. Am Besten rührst Du das Rezept draußen oder bei geöffnetem Fenster und trägst eine Mund-Nase-Maske (haben wir doch gerade eh Zuhause :))
Nach Wahl kannst Du weitere pflegende Zutaten oder Düfte hinzufügen, wie etwa wenige Tropfen ätherische Öle, Aloe Vera, natürliche Farbstoffe oder getrocknete Blüten. Alle flüssigen Zutaten fügst Du zur Mangobutter dazu. Statt dem destillierten Wasser kannst Du auch einen selbst hergestellten Lavendel- oder Rosmarinsud verwenden. Alles ist erlaubt, was Deinem Hund gut tut!
Die Anwendung von festen Shampoo-Bars ist einfach und bequem:
Als Faustregel gilt: Wenn Du denkst, alle Shampoo-Reste sind ausgespült, spüle nochmal nach 🙂 Nach der Verwendung sollte die Shampoo-Bar vollständig durchtrocknen und nicht im Wasser liegen.
Hier sind einige häufig gestellte Fragen zum Thema Hundeshampoo selber machen:
Selbstgemachtes Hundeshampoo schont Deinen Geldbeutel und die Umwelt. Es vermeidet Chemikalien und ist sanfter zur empfindlichen Hundehaut.
Ja, viele Zutaten wie Haferflocken und Kokosöl findest Du häufig schon in Deinem Haushalt. Pflanzliche Seifen ohne Zusatzstoffe sind in Bioläden oder online erhältlich.
Wasche Deinen Hund nur, wenn es notwendig ist, zum Beispiel bei Schmutz oder unangenehmen Gerüchen. Einmal im Monat ist in der Regel völlig ausreichend.
Menschliches Shampoo ist wegen des unterschiedlichen pH-Werts und der anderen Hautbeschaffenheit nicht für Hunde geeignet. Es kann die Hundehaut reizen.
Kokosöl hat eine heilende Wirkung, wehrt Parasiten ab und sorgt für glänzendes Fell. Es ist eine natürliche und pflegende Zutat in DIY Hundeshampoos.
Für DIY Trockenshampoo mischst Du Maisstärke und Backpulver und gibst bei Bedarf ein paar Tropfen ätherisches Öl hinzu.
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