Hauterkrankungen kommen bei Hunden sehr häufig vor und machen sich in Form von Juckreiz, Haarausfall, Entzündungen, Schuppenbildung, Schorf oder Rötungen bemerkbar. Die Vielzahl möglicher Gründe für Juckreiz hat zur Folge, dass es zahlreiche verschiedene Behandlungsmöglichkeiten gibt. Ihr Tierarzt muss deshalb spezielle Untersuchungen vornehmen, um zu einer klaren Diagnose und zu einer schnellen Verbesserung der Lebensqualität für Ihren Hund zu gelangen.
Die Wahl einer geeigneten diätetischen Therapie bzw. Therapiebegleitung und deren konsequente Umsetzung sind wichtige Voraussetzungen für den Heilungserfolg. Wenn bei Ihrem Hund eine Hauterkrankung diagnostiziert wurde, braucht er eine entsprechende Ernährung, möglicherweise ein Leben lang.
Es gibt verschiedene Anzeichen dafür, dass die Haut oder das Fell Ihres Hundes geschädigt ist. Zu den wichtigsten Symptomen zählen:
Wenn die Hautprobleme Ihres Hundes durch eine systemische Krankheit verursacht werden, kann er auch weitere Krankheitssymptome zeigen. Dazu gehören zum Beispiel Müdigkeit, Appetitlosigkeit oder Magen-Darm-Beschwerden. Sie sollten daher immer einen Tierarzt aufsuchen, wenn Haut und Haare Ihres Hundes ungesund erscheinen.
Hunde können genauso wie Menschen unter Schuppen leiden. Schuppen treten bei Hunden auf, wenn die Talgdrüsen - die für die Herstellung von Fetten zum Schutz und zur Pflege der Haut verantwortlich sind - anfangen, übermäßig zu produzieren.
Die Haut des Hundes ist in drei Schichten unterteilt. Während die unterste Hautschicht Zellen bildet, dient die äußerste Hülle (Epidermis) als Barriere zur Umwelt. Sie schützt vor Umwelteinflüssen wie Staub, Regen, Kälte und Wärme, aber auch vor Keimen und Bakterien. Die wichtigste Aufgabe der Epidermis ist allerdings der Schutz vor den UV-Strahlen der Sonne.
Zu häufigen Ursachen für Fell- und Hautprobleme zählen unter anderem:
| Ursache | Beschreibung |
|---|---|
| Nährstoffmangel | Bei einem Mangel an essenziellen Nährstoffen (z. B. Biotin, Omega-Fettsäuren, Zink) kann die Haut austrocknen und das Fell abstumpfen. |
| Allergie | Es ist bekannt, dass Allergien die Haut und das Fell beeinträchtigen können. Häufige Allergene sind Futterbestandteile wie Weizen oder Rindfleisch, aber auch eine Flohspeichelallergie kann Juckreiz und Hautentzündungen verursachen. |
| Infektionen und Parasitenbefall | Wenn Ihr Hund an einer Infektionskrankheit leidet oder von Ektoparasiten befallen ist, kann dies zu Juckreiz und Haarausfall führen. Flöhe, Milben und Zecken sind bei Hunden besonders häufig. |
| Autoimmunkrankheiten & hormonelle Störung | Das Immunsystem und der Hormonhaushalt können sich negativ auf die Gesundheit der Haut Ihres Hundes auswirken. Die größten Probleme treten daher häufig bei Hunden mit einer Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose), dem Cushing-Syndrom (Nebennierenüberfunktion) oder Lupus auf. |
| Stress | Die negativen Auswirkungen von Stress auf die Gesundheit Ihres Hundes sollten nicht unterschätzt werden. Zu viel Anspannung oder auch Langeweile können zu Hautproblemen führen. |
Schuppen können auch ein Symptom für einen Parasitenbefall sein. Denn beißende und saugende Läuse sowie Raubmilben (Cheyletiellen) leben im Fell und können die Haut reizen. Als Folge kratzt sich der Hund und seine Haut reagiert darauf. Wenn Sie bemerken, dass Ihr Hund über einen längeren Zeitraum schuppige Haut oder andere Hautprobleme zeigt, die zu starkem Jucken und Kratzen führen, sollten Sie unbedingt mit einer Tierärztin oder einem Tierarzt sprechen.
Obwohl Schuppen häufig sind, kann Ihr Tierarzt oder Ihre Tierärztin andere Probleme, wie z. B. Neurodermitis, ausschließen. Sorgen Sie für eine angenehme Umgebungstemperatur und eine optimale Luftfeuchtigkeit. Werden Schuppen durch zu trockene Haut oder den Fellwechsel verursacht, kann regelmäßiges leichtes Bürsten helfen, Schuppen zu lösen und die Durchblutung der Haut anzuregen.
Für eine gute Hautbarriere und ein glänzendes Fell braucht Ihr Hund ein Futter mit vielen guten Nährstoffen. Hundefutter bei Hautproblemen zeichnet sich daher in der Regel durch die folgenden Inhaltsstoffe aus:
Eine mögliche Ursache für schuppige Haut bei Hunden kann eine falsche Ernährung sein. Über die Nahrung nehmen Hunde die Nährstoffe auf, die für die Entwicklung von gesundem Fell und gesunder Haut benötigt werden. Essenzielle Fettsäuren wie Omega 3 und 6 sind für die Haut Ihres Hundes von entscheidender Bedeutung. Auch Protein ist sehr wichtig: Die Haut und das Haar Ihres Hundes benötigen 30 % seines täglichen Proteinbedarfs, um zu wachsen und sich zu erneuern.
Daher müssen hochverdauliche und hochwertige Proteinquellen Teil seines Futters sein. Basiert die Schuppenbildung auf einer Fehlernährung, kann eine Futterumstellung möglicherweise helfen.
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Die richtige Ernährung Ihres Hundes ist entscheidend für die Bereitstellung von essentiellen Nährstoffen zur Unterstützung der Hautgesundheit und Förderung der Hautheilung im Fall einer Erkrankung.
Bei leichten Schuppen ist das einfachste Mittel, deine Fellnase zu bürsten. Apfelessig: Du kannst ein wenig Apfelessig in das Fell deines Hundes einmassieren. Öle: Ein paar Tropfen Öl im Futter deines Lieblings können nicht nur helfen, sein Immunsystem zu stärken und seine Ernährung zu verbessern, sondern auch Schuppen bekämpfen. Dafür eignen sich Lachsöl, Leinöl oder Kokosöl, die mit ihren Omega-3- oder Omega-6-Fettsäuren die Gesundheit deines Fellfreundes unterstützen.
Zur Vorbeugung gegen Schuppen solltest du für eine ausgewogene Ernährung bei deinem vierbeinigen Schatz sorgen. Bekommt er genügend Nährstoffe, ist das förderlich für seine Gesundheit im Allgemeinen, die sich auch auf sein Fell auswirkt: Es zeigt mehr Glanz und ist schuppenfrei.
Ein weiteres Mittel zur Vorbeugung gegen Schuppen ist die richtige Fellpflege. Um Parasiten wie Zecken frühzeitig zu bemerken, solltest du nach euren Spaziergängen das Fell deines Lieblings untersuchen. Dadurch werden dir auch Hautveränderungen auffallen. Fellpflege wie das Entfernen von loser Unterwolle beim Fellwechsel.
Verwenden Sie bei Ihrem Haustier geeignete Spezialshampoos für gegebenenfalls notwendige Fellwäschen - und kein Shampoo für Menschen.
Regelmäßige Tierarztbesuche können verhindern, dass Erkrankungen so schlimm werden, dass sie im Fell durch Schuppenbildung sichtbar werden.
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