Künstliche Wimpern sind längst nicht mehr nur ein Accessoire für besondere Anlässe. Die Auswahl ist riesig und bietet für jeden Geschmack und Bedarf das Richtige. Von natürlich wirkenden Styles bis hin zu dramatischen Wimpernfächern ist alles dabei. Wer bisher zögerte, sollte den Fake Lashes eine neue Chance geben!
Heutzutage ist es keine Seltenheit mehr, Fake Lashes im Alltag zu tragen. Doch wie findet man die richtigen für sich? Hier ein Überblick über verschiedene Arten und worauf man achten sollte:
Grundsätzlich unterscheidet man zwischen synthetischen und natürlichen Haaren. Früher waren künstliche Wimpern aus Menschenhaar, Seide oder Tierhaaren den künstlichen "Borsten" optisch überlegen. Das hat sich jedoch stark verändert, und der Unterschied ist oft kaum erkennbar. Für eine besonders feine und zarte Optik sind ausgewählte Menschenhaare jedoch immer noch eine gute Wahl.
Das typische Wimpernbändchen erstreckt sich über die gesamte Länge des Augenlids. Je länger es ist, desto schwieriger ist die Handhabung. Künstliche Wimpern gibt es auch als einzelne Härchen, in Büscheln oder als halbe Bändchen. Teilstücke eignen sich, um gezielt Stellen aufzufüllen und hervorzuheben. Das Ergebnis wirkt unauffälliger und ist oft angenehmer zu tragen. Allerdings ist das Anbringen einzelner Strähnen aufwendiger, und sie sind nur bedingt wiederverwendbar.
Bei sogenannten 3D Lashes werden die Wimpern nicht nur in Länge und Breite, sondern auch in der "Höhe" gestylt. Mehrere Lagen sorgen für ein besonders dichtes Ergebnis. Die feinen Haare ermöglichen ein vielschichtiges, aber nicht zwangsläufig dickeres oder schwereres Ergebnis. Die verwendeten Haare sind meist feiner und haben zart zulaufende Spitzen, sodass das Ergebnis trotz Fülle natürlich wirkt.
Auch bei den Bändchen gibt es Unterschiede: Manche sind durchsichtig, andere durchgehend schwarz. Ein dickes Bändchen kann jedoch unangenehm zu tragen sein.
Es ist schwierig einzuschätzen, wie ein Wimpernpaar in der Packung am eigenen Auge wirkt. Das Ergebnis kann je nach Augenform, Typ und Auftragswinkel unterschiedlich sein. Es erfordert etwas Erfahrung, um die richtige Form zu finden. Wer sich von einem bestimmten Wimpern-Styling inspirieren lässt, sollte bedenken, dass selten die gleichen Wimpern für denselben Look sorgen.
Profis kleben falsche Wimpern oft unterhalb der Wimpern auf, um ein natürlicheres Ergebnis zu erzielen. So sieht man das Bändchen selbst bei Nahaufnahmen nicht. Die Wimpern dieses Systems sind in der Regel in Büscheln angeordnet und daher universell, handlich und komfortabel. Je nach Hersteller können sie nach dem Bestreichen mit Bond (Kleber) von innen nach außen an die natürlichen Härchen fixiert werden. Abschließend fixiert man das Resultat mit einer flüssigen Versieglung.
Einfaches Anbringen versprechen "magnetic lashes", die keinen Wimpernkleber mehr erfordern. Winzige Magnete an den Bändchen halten sie am Lid. Mit etwas Übung ist das Anbringen eine Sache von Sekunden. Allerdings können sie verrutschen und die kleinen Magnete sind sichtbar. Eine Weiterentwicklung sind Eyeliner mit Eisenpulver, an denen mit Magneten versehene Wimpernbändchen halten können. Die Idee ist vielversprechend, aber noch nicht ganz ausgereift.
Eine anwenderfreundlichere Alternative zu Magnetwimpern sind Wimpernkleber in Eyeliner-Form. Sie sind als klassischer Dip-Eyeliner oder mit Filzspitze erhältlich, in transparent oder schwarz. Sie werden in einer dünnen Schicht direkt auf das Augenlid aufgetragen und ersetzen in schwarzer Variante den Eyeliner. Die Klebeleistung ist gut, aber der Halt an den Enden könnte schwächeln. Besonders starre Bändchen könnten sich vorzeitig lösen.
Übung macht den Meister! Die ersten Versuche, künstliche Wimpern aufzukleben, gelingen selten perfekt. Mit jedem Mal wird es jedoch besser.
Die meisten künstlichen Wimpern werden traditionell mit Wimpernkleber am Lid befestigt. In der Regel bestehen sie aus flüssigem Latex. Da jedoch viele Menschen auf Latex allergisch sind, gibt es Alternativen auf dem Markt. Die meisten Wimpernkleber sind transparent, es gibt aber auch schwarz trocknende Kleber.
Eine gut gemachte Wimpernverlängerung betont den eigenen Typ, fügt sich harmonisch in das Gesicht ein und unterstreicht die eigene Schönheit. Erfahrene Wimpernstylisten spielen geschickt mit Länge, Schwung, Dicke und Anordnung der Extensions.
| Augenform | Empfohlene Wimpernverlängerung |
|---|---|
| Mandelaugen | Alle Wimpernlängen und Curls passen |
| Runde Augen | Kürzere Wimpernextensions, flügelförmig auslaufend |
| Schlupflider | Nach außen hin länger werdende Wimpernextensions oder Extensions mit starkem Schwung |
| Katzenaugen | Verschiedene Längen und Curls zum Ausgleichen |
| Abfallende Außenwinkel | Geschwungene und kürzere Lashes am äußeren Augenwinkel |
| Engstehende Augen | Lange Extensions mit leichtem Schwung, Betonung des äußeren Augenwinkels |
| Hervorstehende Augen | Kurze und leichte Wimpernextensions |
Lassen Sie sich bei der Bestimmung Ihrer Augenform und der Auswahl von Wimpernart und Methode von Ihrem Wimpernstylisten beraten.
Künstliche Wimpern sind ideal, wenn Sie unzufrieden mit Ihrer Wimpernlänge oder Wimperndichte sind und von vollen langen Wimpern träumen.
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