Die Haare bleiben vor dem Altern leider nicht verschont. Aber warum sollte das bedeuten, sich mit einem ergrauten Haupt zufriedenzugeben? Es gibt verschiedene Hilfsmittel, die das Haar in neuer Farbe erstrahlen lassen: Haarfärbemittel, aber auch natürliche Alternativen wie zum Beispiel Henna.
Verantwortlich für die Farbe der Haare ist Melanin - ein Farbstoff, der ganz natürlich im Körper vorkommt. Mit zunehmendem Alter produziert dieser immer weniger davon und die Haare ergrauen. Wann genau dieser Effekt eintritt, hängt von der genetischen Veranlagung ab. Im Schnitt erscheinen ab einem Alter von etwa 30 Jahren die ersten grauen Haare auf dem Kopf. Einige entdecken sie schon mit 20, andere hingegen erfreuen sich bis zum 50. Geburtstag oder gar länger an ihrer Haarfarbe.
Aber egal, wann die ersten grauen Haare zum Vorschein kommen, niemand muss sich damit abfinden. Hierbei fällt lediglich das regelmäßige Behandeln der herauswachsenden Ansätze an und kein Nachfärben der gesamten Haarlänge. Die daraus entstehende Lösung raut die Oberfläche der Haare leicht auf, sodass die Inhaltsstoffe besser eindringen können. Die Farbe setzt sich in den äußeren Haarschichten fest und verbleibt dort dauerhaft.
Die Haare bleiben vor dem Altern leider nicht verschont. Aber warum sollte das bedeuten, sich mit einem ergrauten Haupt zufriedenzugeben? Graue Haare färben: Diese drei Top-Produkte aus dem Test der Stiftung Warentest bringen wieder Farbe ins Spiel.
Der Testsieger mit guter Note (1,8), die Excellence Creme von L’Oréal Paris, überzeugte vor allem durch die sehr gute Grauhaarabdeckung und die bequeme Anwendung. Das Haarfärbeprodukt pflegt Haar und Kopfhaut sowohl während als auch nach der Koloration. Möglich machen das Pro-Keratin und Aufbau-Ceramid. Beide kräftigen das Haar und sorgen dafür, dass sich Anwender an einer langanhaltend glänzenden Farbe erfreuen.
Naturhaarfarben bedienen sich pflanzlicher Farbstoffe. Auch sie sorgen für ein dauerhaftes Ergebnis. Mit dem Qualitätsurteil "gut (2,0)" schnitt die Pflanzenhaarfarbe von Sante Naturkosmetik ab. Der natürliche Farbstoff Henna dunkelt graue Haare ab. Bei dunkler Naturhaarfarbe erscheinen diese dann wie etwas hellere Strähnchen.
Laut Packungsangaben ist die Farbe mit Wasser anzurühren. Anwender, die sich besonders intensive Farbergebnisse wünschen, greifen stattdessen auf schwarzen Tee oder auch Rotwein zurück. Für sattere Farben sorgt auch ein zweiter Durchgang. Zwischen den einzelnen Färbungen sollten allerdings mindestens zwölf Stunden vergehen.
Tönungen sind mit schwächer dosierten Inhaltsstoffen die leichtere Alternative zu Haarfarben. Das Farbergebnis: nicht permanent, sondern vorübergehend. Sie hellen die Haare nicht auf, sondern dunkeln sie ab. Während herkömmliche Tönungen etwa acht Haarwäschen überstehen, bereiten Intensivtönungen deutlich länger Freude. Ihre Farbergebnisse halten im Schnitt 24 Haarwäschen stand.
In dieser Kategorie überzeugte die Stiftung Warentest die Tönung Perfect Gloss Color von Poly Palette. Die Tester überzeugten hier vor allem die Haarfreundlichkeit, der entstehende Glanz und die leichte Kämmbarkeit der Haare nach dem Tönen. Grund dafür ist der enthaltene Jojoba-Balsam, der das Haar nachhaltig pflegt. Er lässt das Haar strahlen und glättet dessen Oberfläche.
Egal ob Haarfarbe, Naturfarbe oder Tönung, der erste Schritt vor der eigentlichen Anwendung sollte stets ein gründliches Waschen der Haare mit einem silikonfreien Shampoo sein. Je weniger Rückstände von Pflegeprodukten, Haarspray, Haarfestiger und Co. vorhanden sind, desto gleichmäßiger wird das spätere Farbergebnis ausfallen.
Verfärbte Hände und Textilien rücken die Freude über die frische Haarfarbe schnell in den Hintergrund. Um genau das zu vermeiden, empfiehlt sich das Tragen von Einweghandschuhen und das Abdecken der Kleidung mit einem Handtuch.
Jetzt, wo Du Deine Ausgangshaarfarbe kennst, stellt sich die Frage: Welche Haarfarbe passt zu Dir, wenn die ersten grauen Haare kommen? Blitzen bislang nur einzelne graue Strähnchen durch, reicht eine sanfte Tönung. Willst Du Deinen Ansatz kaschieren, weil dieser schon deutlich grauer ist, benötigst Du eine dauerhafte Coloration mit hundertprozentiger Grauabdeckung. Aber Achtung: Für ein besonders natürliches Finish solltest Du maximal zwei Nuancen von Deiner Naturhaarfarbe abweichen. Der Grund: Die grauen, pigmentlosen Härchen nehmen Farbe viel stärker an als Pigmentierte.
Unser Garnier Virtual Try-On-Tool unterstützt Dich bei der Suche nach der perfekten Nuance. Achte darauf, Dein Gesicht auf dem Selfie gut auszuleuchten und einen neutralen Hintergrund zu wählen.
Wenn Du keine Lust mehr aufs Färben hast, fragst Du Dich vielleicht, wie Du den Wechsel von gefärbtem zu grauem Haar am besten vollziehen kannst. Manche Frauen wählen die radikale Lösung und lassen sich die Haare abrasieren oder zu einem kurzen Pixie schneiden. Es muss aber nicht so ein drastischer Schritt sein! Du kannst Dein graues Haar auch herauswachsen lassen, bis es lang genug für einen trendigen Bob oder schulterlangen Schnitt ist.
Dabei ist so ein „kalter Farbentzug“ gar nicht nötig - Du kannst auch die sanfte Variante wählen: Helle und dunkle Strähnchen im grauen Haar schaffen einen weichen Übergang zwischen den grauen und gefärbten Partien. Bei einem dunklen Grundton kann es auch sinnvoll sein, diesen um ein paar Nuancen aufzuhellen. Es funktioniert wie eine Farbkorrektur, nur dass Du nicht versuchst, Deinem natürlichen oder gefärbten Ton näherzukommen, sondern dem Grau. Colorationen ermöglichen einen graduellen Farbwechsel, der den Übergang erleichtert.
tags: #welche #graue #Haarfarbe #ist #die #beste
Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen
Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.