Dünnes Haar oder kahle Stellen an der Kopfhaut können für Frauen in jedem Alter zum Problem werden. Besonders während der Wechseljahre klagen viele Frauen über Haarausfall und zu dünnes Haar. In den Wechseljahren verändert sich der Hormonhaushalt der Frau zwangsläufig, was sich häufig auf Haarwurzeln auswirkt und Haarausfall begünstigen kann.
Haarausfall in den Wechseljahren kann viele Ursachen haben.
Ein veränderter Hormonspiegel ist jedoch nicht die einzige mögliche Ursache für Haarausfall in den Wechseljahren. Hier sind einige Faktoren, die zu Haarausfall während der Wechseljahre beitragen können:
Es ist ganz normal, wenn du während deiner Wechseljahre unterschiedliche Symptome wie unter anderem Haarausfall feststellst. Denn während der Menopause fangen die Eierstöcke an, weniger Fortpflanzungshormone wie Östrogen und Progesteron zu produzieren. Wenn der Hormonspiegel ins Schwanken gerät, sind im Körper der Frau im Verhältnis zu viele männliche und zu wenig weibliche Hormone.
Die hormonelle Umstellung in den Wechseljahren kann zu Haarausfall führen.
Menschen mit gesunden Haarwurzeln verlieren etwa 100 Kopfhaare pro Tag. Vermehrter Haarausfall fällt den meisten Frauen gar nicht auf, bis die Kopfhaut am Haaransatz durchschimmert. Sollten die Haare sich im Zopf dünn anfühlen oder Ihre Kopfhaut an bestimmten Stellen beim Kämmen anfangen zu kratzen, können Frauen verschiedene Maßnahmen zur Vorbeugung von lichten Stellen im Haar ergreifen.
Anzeichen für Haarausfall in den Wechseljahren:
Um beginnenden Haarausfall einzudämmen, bieten sich in manchen Fällen Hormonersatztherapien an. Zur Abklärung der Ursache für schwindende Haarfülle sollten Betroffene zunächst einen Hautarzt konsultieren. Je nach Ursache kommen medikamentöse Behandlungen oder Behandlungen mit Hormonen in Frage.
Behandlungsmöglichkeiten:
Es gibt verschiedene Behandlungsmöglichkeiten für Haarausfall in den Wechseljahren.
Um erblich-hormonell bedingtem Haarausfall vorzubeugen, sollten Frauen ab 40 außerdem auf ihre Ernährung und die richtige Haarpflege achten. Hier sind einige natürliche Methoden, mit denen Frauen Haarausfall vorbeugen können:
Eine ausgewogene Ernährung und sanfte Haarpflege können Haarausfall vorbeugen.
Als Hausmittel gegen Haarausfall kann Arganöl in die Haare einmassiert werden. Als weiteres Mittel wird eine Haarspülung mit Apfelessig empfohlen. Auch Haarwasser oder Haarkuren mit Brennesselextrakt können hilfreich sein. Bei Haarausfall in den Wechseljahren kann insbesondere die Einnahme von Globuli mit dem Inhaltsstoff Sepia D12 helfen.
Weitere Tipps und Tricks:
Es ist wichtig, frühzeitig zu reagieren und einen Arzt oder eine Ärztin aufzusuchen, um die Ursache des Haarausfalls festzustellen und die richtige Behandlung zu beginnen.
Die Symptome können durchaus über mehrere Jahre bestehen - in der Regel so lang, bis die Wechseljahre vorbei sind. Danach regeneriert sich das Haar wieder. Wenn aber die Behandlung anschlägt, kann der hormonell bedingte Haarausfall schon nach einigen Monaten wieder enden.
Wie lange Haarausfall in den Wechseljahren dauert, lässt sich pauschal nicht beantworten. In einigen Fällen kann der Haarausfall über mehrere Monate oder Jahre andauern. Bei den meisten Frauen ist der Haarausfall jedoch mild und nicht dauerhaft.
Bei starkem Haarausfall während der Wechseljahre kannst du dich an verschiedene Fachärzte wenden. Etwa um das 50. Lebensjahr herum ändert sich der weibliche Hormonstatus. Die fruchtbare Phase, in der eine Schwangerschaft auf natürlichem Wege möglich ist, geht zu Ende.
Wem Hausmittel, Shampoos, Medikamente oder Regenerationstherapien nicht helfen und der Haarverlust ein beeinträchtigendes kosmetisches Problem darstellt, für den bietet die Haartransplantation oft eine letzte rettende Alternative.
Auch wenn man das Thema Haartransplantation eher bei Männern verorten würde: Für Frauen ist volles Kopfhaar immer noch ein Zeichen von Schönheit, Attraktivität und Eleganz. Haarausfall in den Wechseljahren kann zu einer großen psychischen Belastung und einem hohen Leidensdruck führen, da die Patientinnen ihrem eigenen Schönheitsideal nicht mehr entsprechen.
Eine Weiterentwicklung ist die I-FUE-Methode (Intermittend Follicular Unit Extraction). Dabei befinden sich die entnommenen follikulären Einheiten nur für einen kurzen Zeitraum außerhalb der Haut und werden zügig wieder eingepflanzt.
Eine Haartransplantation kann bei starkem Haarausfall eine Lösung sein.
Ein Verlust an Lebensqualität durch Haarausfall muss heute nicht mehr hingenommen werden! Wenden Sie sich frühzeitig an ein Zentrum für Haartransplantation Ihres Vertrauens - damit Sie Ihre Schönheit weiterhin genießen können.
tags: #Haarausfall #Wechseljahre #was #tun
Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen
Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.