Nicht nur eine neue Frisur stellt eine große Veränderung dar, auch eine neue Haarfarbe kann einen gewaltigen Unterschied machen. Vor allem mit zunehmendem Alter kann die falsche Haarfarbe schnell dazu führen, dass wir älter aussehen. Mit einer passend gewählten Haarfarbe können Sie sich hingegen optisch sogar verjüngen. Doch wie findet man heraus, welche Haarfarbe dem eigenen Typen schmeichelt? Wir helfen Ihnen bei der Entscheidung und geben Tipps, wie Sie den passenden Farbton finden.
Sei es der Wunsch nach einer radikalen Typveränderung oder einfach nur nach etwas Abwechslung: Irgendwann verspürt jede*r den Wunsch nach einer neuen Haarfarbe. Manchmal ist es auch die Frisur einer Freundin oder der neue Look eines Stars, der uns zu einer neuen Haarfarbe inspiriert. Doch nur weil es bei jemand anderem gut aussieht, heißt das noch lange nicht, dass der Blondton auch einem selbst steht.
Der beste Anhaltspunkt für eine neue Haarfarbe ist immer der eigene Hautton. Farbtöne, die auf diesen abgestimmt sind, wirken am natürlichsten und schönsten. Der erste Schritt ist die Analyse des Hauttons. Man unterscheidet zwischen warmen und kalten Hauttypen.
Ein weiteres Indiz: Steht Ihnen Silberschmuck besonders gut, sind Sie wahrscheinlich ein kühler Typ. Berücksichtigen Sie bei der Wahl einer Farbe auch Ihre Haarbeschaffenheit. Mit Färbetechniken wie Balayage können Sie bereits große Effekte erzielen, ohne den gesamten Farbton Ihrer Haare zu verändern.
Dabei werden einzelne helle oder dunkle Strähnen in Ihr Haar gesetzt. Ein frischeres Aussehen erreicht man vor allem mit warmen Nuancen. Vorsicht gilt bei extremen Tönen, wie sehr dunkles Schwarz oder helles Blond. Entscheiden Sie sich immer zuerst für eine Tönung.
Willst du dir demnächst die Haare färben, weißt jedoch nicht mit Sicherheit, welcher Ton am besten an dir aussieht? Wie bereits erwähnt, hat deine Augenfarbe einen großen Einfluss darauf, welche Haarfarbe wir dir empfehlen können. Wählst du nämlich den richtigen Ton, kann das deine Augen zum Strahlen bringen und optisch hervorheben.
Hast du grüne Augen, solltest du besonders zu warmen Blond-Tönen sowie zu roter, brauner oder schwarzer Haarfarbe greifen. Sind deine Augen blau, hast du Glück gehabt, denn dann steht dir eine breite Palette an Haarfarben. Am besten zu deinen Augen passen allerdings Rot, Blond und Braun. Besonders schön wirken zudem pinke, lilafarbene oder blaue Untertöne in deinen Haaren.
Gehen deine Augen eher in die graue Richtung, solltest du auf Kontraste setzen. So setzen dunkle Haarfarben wie Schwarz oder Dunkelbraun deine Augen besonders schön in Szene. Wurdest du mit braunen Augen geboren, solltest du auch bei deiner Haarfarbe in diesem Farbspektrum bleiben. Zu braunen Augen passen nämlich goldbraune, mittelbraune, dunkelbraune und schokoladenbraune Töne in den Haaren am besten.
Ein weiterer Faktor, den du bei der Suche nach der perfekten Haarfarbe für dich nicht missachten solltest, ist dein Teint. Die Haarfarbe hat nämlich großen Einfluss darauf, wie deine Haut wirkt. Passen Haarfarbe und Teint nicht zueinander, kann es passieren, dass du blass und müde aussiehst.
Zu einem sehr hellen Teint passen eher helle Haarfarben wie Aschblond oder Platinblond. Wichtig ist jedoch, dass deine Haare keinen Gelbstich haben, denn das kann bei deiner Haut ungesund aussehen. Blond ist die Farbe für dich, wenn du einen hellen Teint hast. Doch auch aschige Braun-Nuancen, Hellbraun oder Töne mit rötlichem Schimmer wie beispielsweise Kupferfarben können an dir gut aussehen. Von dunklen Farbtönen wie Dunkelbraun oder Schwarz solltest du hingegen besser die Finger lassen.
Bist du mit einem mittleren Teint gesegnet, solltest du in Sachen Haarfarbe auf sandige Töne oder Karamell-Nuancen setzen. Hast du einen dunklen Teint, kannst du fast jede Haarfarbe tragen. Es empfiehlt sich jedoch, auf der dunkleren Seite zu bleiben und zu Tönen wie Rotbraun, Dunkelrot, Mahagoni oder sogar Schwarz mit einem blauen Schimmer zu greifen.
Eine allgemeine Faustregel ist hier: Je heller der Teint ist, desto heller sollte auch die Haarfarbe sein. Nun weißt du bereits, welche Haarfarbe am besten zu deiner Augenfarbe und zu deinem Teint passt.
Hier unterscheidet man zwischen einem warmen oder einem kalten Typ: Während der warme Typ oftmals braue oder grüne Augen hat, überwiegen beim kalten Typ graue oder blaue Augen. Der entscheidende Unterschied liegt jedoch an der Venenfarbe. Willst du wissen, welcher Jahreszeiten-Typ du bist, bist jedoch unsicher, solltest du das am besten mit einem oder einer Expert*in besprechen.
Beim Frühlingstyp ist die Haut sehr hell, sie hat aber einen rosigen Unterton. Die Naturhaarfarbe dieser Personengruppe ist meist hell oder rötlich. Das kommt dir bekannt vor? Dann solltest du zu Haarfarben mit einem warmen Grundton greifen, darunter beispielsweise Hellblond, Goldblond, Hellbraun oder Karottenrot. Doch auch Rottöne, Kupfer und Karamell sind für deinen Typen ideal.
Hast du einen olivfarbenen Teint sowie hell- bis dunkelblonde Haare, könntest du ein Sommertyp sein. Zu diesem Typ passen unter anderem Hell- oder Dunkelblond, Hellbraun, kühle Blondtöne und Rosé.
Dein Teint ist recht dunkel, hat aber einen warmen oder honiggelben Unterton und deine Haare sind ebenfalls dunkel, mit einem goldenen oder rötlichen Schimmer? Dann könntest du ein Herbsttyp sein. Genauer kannst du es bestimmen, wenn du herausfindest, ob du ein warmer oder kalter Herbsttyp bist.
Zu guter Letzt gibt es noch den Wintertyp, bei dem eine helle Hautfarbe in Kombination mit einer dunklen Haarfarbe typisch ist. Da deine Haare von Natur aus eher dunkel sind, solltest du diesem Farbschema treu bleiben. Dir stehen demnach besonders braune oder schwarze Farb-Nuancen gut - im dunklen Spektrum kannst du dich dann allerdings so richtig austoben.
Viele Frauen verbinden Blond mit Jugendlichkeit. Doch wer es mit dem Blond übertreibt, kann schnell älter und blass aussehen. Ein zu heller Blondton lässt die Gesichtszüge härter wirken, Fältchen und Krähenfüße werden in den Vordergrund gerückt. Außerdem sollten nur Naturblonde oder leicht Brünette ihre Haare in diesem Ton färben, da er bei einem dunkleren Teint typbedingt schnell aufgesetzt wirkt. Besonders geeignet sind natürliche, warme Highlights oder aschige Blondtöne, die nicht nur die ersten grauen Haare überdecken, sondern auch unschöne Rötungen im Gesicht verschwinden lassen.
Braun ist eine Farbe, die viel zu oft unterschätzt wird. Dabei ist die Nuancenbreite so vielfältig wie bei keinem anderen Haarton: vom satten Kastanienbraun bis hin zu zarten Karamelltönen und roten sowie goldenen Reflexen - die warmen Töne schmeicheln fast jedem Typen. Wie bei blonden Haartönen ist aber auch hier zu beachten, dass das Haar nicht zu hell gefärbt wird, denn auch hier kann das schnell zu künstlich wirken. Experimentierfreudig dürfen Sie aber dennoch sein: Techniken wie Ombré oder Balayage vertragen sich gut mit den ersten grauen Haaren und sind nicht nur in Hollywood gefragte Trendfrisuren. Wer von Natur aus ein dunkleres Braun hat, nicht auf seine ursprüngliche Farbe verzichten, aber etwas Pep in die Frisur bringen will, färbt einfach nur die Spitzen etwas heller.
Es ist kein Geheimnis, dass bei schwarzem - und sehr dunkelbraunem - Haar graue Haare besonders ins Auge fallen. Gefärbte Schwarztöne wirken oft aufgesetzt, deswegen sollte beim Kolorieren unbedingt ein Friseur aufgesucht werden, der die passende Haarfarbe ermitteln kann. Einige Frauen sollten jedoch unbedingt von einer schwarzen Haarfarbe absehen: Frauen mit sehr hellem Teint, die von Natur aus hellere Haare haben. Der offensichtlich aufgesetzte Look ist das komplette Gegenteil von Natürlichkeit und lässt sie schnell wesentlich älter und blass aussehen.
Kupfergoldblond ist die perfekte Mischung aus Blond und Rot, die Frauen einen besonders frischen Teint verleiht. Außerdem wirkt der Ton wie ein Weichzeichner auf dem Gesicht und verringert optisch die Fältchen. Doch nicht jede Frau kann diese Farbe tragen. Zu kräftige Rottöne können jedoch leider das Gegenteil von einer Verjüngungskur sein: Unnatürliche und starke Nuancen von rotem Haar lassen die Trägerin blass erscheinen, Hautrötungen werden betont. Viele Nuancen beleben das Erscheinungsbild, graue Härchen fallen dabei fast nicht auf. Das Zauberwort aus der Friseurwelt lautet „Bronde“. Dabei handelt es sich um verschiedene Töne, die von Blond bis Hellbraun reichen und mit goldenen Reflexen akzentuiert werden. Da das Haar durch den Strähnchen-Look dicker wirkt, ist er vor allem für Frauen über 40 und mit feinem Haar geeignet.
Der häufigste Fehler bei der Auswahl einer neuen Haarfarbe nach Stylistin Stefanie Gottschalk vom Salon Pony Club München ist, dass die Kund:innen mit Bildern von Beauty-Influencer:innen oder Stars ankommen und denken, das Ergebnis sieht bei ihnen dann genauso aus. “Aber jede:r hat andere Haare, die Ausgangssituation ist bereits unterschiedlich - und so auch das Ergebnis.” Daher sollte man mehrere Faktoren wie Hautton, Augen und Struktur der Haare berücksichtigen und so vorab gut abwägen, ob die Haarfarbe zu einem passen könnte.
Für eine ausgewogene Harmonie im Gesicht spielen ebenso die Augenbrauen eine große Rolle. Sie verleihen dem Gesicht Ausdrucksstärke, weshalb es wichtig ist, die richtige Balance zur Haarfarbe zu finden. Prinzipiell sollten die Augenbrauen der Haarfarbe entsprechen oder dieselben Untertöne haben. Beispielsweise passen zu braunen Haare, Augenbrauen in einem ähnlichen oder etwas helleren Ton. Zu dunkle Augenbrauen können das Gesicht schnell hart wirken lassen.
“Die neue Haarfarbe sollte an die Naturhaarfarbe angepasst werden”, weiß Stylistin Gottschalk. “Wer etwa mittelblondes Haar hat, kann beim Blondieren besser gelbe Akzente erreichen. Je dunkler der natürliche Ton der Haare ist, desto mehr geht das aufhellende Ergebnis ins Rötliche bzw. goldene Orange.” Aber auch radikale Veränderungen können gut aussehen, vorausgesetzt die Haarfarbe passt zum Hautton.
Wenn Sie vorab sehen möchten, wie eine Haarfarbe zu Ihnen passt, bietet sich ein Test mittels App an. In der kostenlosen “Modiface Hair Color”-App kann man ein Selfie hochladen, die eigenen Haare anwählen und in der gewünschten neuen Haarfarbe einfärben. Wenn du deine Haare selbst färben möchtest, kannst du die Haarfarben von Anbietern wie L’Oréal Paris, Garnier oder Schwarzkopf ebenfalls vorher in den dazugehörigen Firmen-Apps testen.
Wenn du dir mit deiner gewünschten Haarfarbe noch nicht sicher bist, kannst du zunächst eine Tönung wählen. Diese ist deutlich schonender für die Haare und wäscht sich nach gewisser Zeit wieder raus. Damit ist diese Methode die beste Möglichkeit, um Haarfarben auszuprobieren, bevor man zur Permanentlösung Färben greift. Möchte man jedoch heller als seine Naturhaarfarbe werden, wird man ums Färben nicht herumkommen.
Auch die Haarstruktur sollte nicht außer Acht gelassen werden. Wenn dein Haar bereits sehr brüchig ist, solltest du zum Beispiel lieber auf Glossings oder Tönungen setzen und beim Blondieren eine Pause einlegen. Noch ein Tipp von Stefanie Gottschalk: “Überlege immer, wie viel Zeit du in die Haare nach dem Färben investieren möchtest. Bei wenig Zeit, solltest du eine Haarfarbe und Technik wählen, die deinen natürlichen Haaren ähnlich ist, damit du nicht ständig nachfärben musst.” Gleiches gilt für die Pflege zu Hause. Blondiertes Haar braucht mehr Aufmerksamkeit als durch ein Glossing veränderte Haare.
Falls du dich immer noch fragen solltest: “Welche Haarfarbe passt zu mir?”, hilft garantiert eine tiefgreifendere Analyse des Hauttons. Denn die Hauttypen unterscheiden sich nicht nur bei einem bloßen Blick auf sie. Es kommt auf feine Nuancen an, die sich mit der Farbtypenlehre unterscheiden lassen.
Hier sind einige Methoden, um Ihren Hautton zu bestimmen:
Falls es dir schwerfällt, deinen Hauttyp zu bestimmen, oder mehrere Antworten zutreffen, kannst du einen neutralen Hauttyp haben.
Dank immer wiederkehrender neuer Trends, steigt auch das Bedürfnis nach einer abwechslungsreichen Veränderung. Doch eine trendige Haarfarbe zu tragen, bedeutet nicht direkt, dass diese die richtige Wahl ist. Letztendlich kann aber die Augenfarbe darüber entscheiden, wie ein Haarstyle wirkt. Die richtige Kombination lässt die Augen strahlen und hebt diese gekonnt hervor, während eine falsche die Augen eher stumpf wirken lässt. Um die Frage “Welche Haarfarbe passt zu mir?” zu beantworten, haben wir die passenden Kombinationen nachfolgend zusammengestellt:
Neben der Augenfarbe ist der zweite Schritt hin zur richtigen Haarfarbe die Analyse des eigenen Hauttons. Prinzipiell gilt: je heller oder dunkler der Hautton, desto heller beziehungsweise dunkler die Haarfarbe. Was das genau für die Frage “Welche Haarfarbe passt zu mir?” bedeutet, lest ihr hier.
Falls du dich immer noch fragen solltest: “Welche Haarfarbe passt zu mir?”, hilft garantiert eine tiefgreifendere Analyse des Hauttons. Denn die Hauttypen unterscheiden sich nicht nur bei einem bloßen Blick auf sie. Es kommt auf feine Nuancen an, die sich mit der Farbtypenlehre unterscheiden lassen.
Unsere Haarexperten möchten Ihnen einige Tipps geben, wie Sie Ihre gefärbten Haare länger schön halten können:
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