Was hilft gegen brüchige Haare? Ursachen und effektive Lösungen

Haarbruch ist ein weit verbreitetes Problem, das viele Frauen betrifft. Sind die Haare erst einmal an einer oder mehreren Stellen beschädigt, kann dies zu einem Albtraum werden. Doch es gibt viele Möglichkeiten, Haarbruch vorzubeugen und bereits entstandene Schäden zu minimieren. Mit der richtigen Pflege und einigen einfachen Tricks können Sie das "Frisch-vom-Friseur"-Gefühl dauerhaft erhalten und sich von Haarbruch verabschieden.

Haaraufbau verstehen

Um zu verstehen, was Haarbruch überhaupt ist, müssen wir uns den Aufbau eines einzelnen Haares genauer anschauen. Haare bestehen zum größten Teil aus Keratin - einer sehr stabilen Eiweißverbindung. Gebildet wird das Keratin in der Haarwurzel selbst. Die Haarwurzel bildet den nicht sichtbaren Teil eines Haares. Den sichtbaren Teil eines Haares bildet der Haarschaft.

Der Haarschaft besteht aus drei Schichten:

  • Cuticula: Die äußerste Schuppenschicht, die aus Zellen besteht, die wie bei Tannenzapfen schuppenartig rund um das Haar angeordnet sind. Liegen diese eng am Haarschaft, glänzt das Haar und ist ein Zeichen für gesundes Haar. Brüchige Haare haben oft eine beschädigte oder aufgeraute Cuticula.
  • Cortex: Die feine Faserschicht, die hauptsächlich aus dem Haarprotein Keratin besteht. Das Keratin ist für die Festigkeit und Elastizität des Haares verantwortlich.
  • Medulla: Sie setzt sich zusammen aus Abbauprodukten der Cortex- Zellen, Fetten und Zellwandungen.

Die Cuticula ist die äußerste Schuppenschicht Deines Haares und besteht aus mehreren übereinander greifenden Zellschichten aus abgestorbenem Horn. Sie ist enorm wichtig, denn sie schützt Dein Haar vor allen schädlichen Umwelteinflüssen. Bei gesundem, normalem Haar liegt die Schuppenschicht flach an und ergibt so eine glatte Oberfläche. Das Licht kann optimal reflektiert werden und erzeugt so einen gesunden Glanz des Haares. Bei strapaziertem, brüchigem Haar ist die Oberfläche nicht flach anliegend, sondern fühlbar aufgeraut. Das Haar wirkt spröde, stumpf und glanzlos. Bei einer ausgeprägten Schädigung können sogar Teile der Schutzschicht abgelöst werden.

Ursachen für brüchige Haare

Haarbruch kann verschiedene Ursachen haben, sowohl äußere als auch innere:

  • Mechanische Belastung: Lange Haare sind aufgrund ihrer Struktur und des faserigen Aufbaus sehr pflegeintensiv und deshalb besonders anfällig für Haarbruch und Spliss. Im Vergleich zu kurzen Haaren werden sie häufiger mechanisch belastet. Lange Haare kommen öfters mit Deiner Kleidung oder Deinen Schultern in Berührung und es entsteht Reibung.
  • Chemische Ursachen: Haarbruch kann aber auch chemische Ursachen haben.
  • Falsche Pflege: Ungeeignete Pflege- und Reinigungsprodukte schaden den Haaren. Dazu gehören beispielsweise Shampoos mit einem positiven pH-Wert. Sie machen durch ihren hohen Säuregehalt die Haare brüchig.
  • Hitze: Haarbruch am Ansatz oder generell im Deckhaar entsteht auch durch hohe Temperaturen - etwa beim Haare föhnen. Durch die Hitze brechen sie schneller. Dasselbe gilt für die Anwendung von Glätteisen und Lockenstab.
  • Einseitige Ernährung: Eine unzureichende Nährstoffversorgung beispielsweise beeinträchtigt die Haarstruktur. Besonders bei einem Mangel an Mineralstoffen, Vitaminen und Aminosäuren können die Haare ihre Widerstandsfähigkeit verlieren und leichter brechen.
  • Psychische und physische Belastung: Stress und körperliche Belastung setzen dem Körper stark zu und können auch die Gesundheit der Haare beeinträchtigen.
  • Hormone: Brechen die Haare ab, können auch Hormone die Ursache sein. Die Wechseljahre bringen beispielsweise viele Veränderungen mit sich. Geht die Östrogenproduktion zurück, verschiebt sich das hormonelle Gleichgewicht.
  • Medikamente: Bestimmte Arzneimittel haben Einfluss auf den Vitaminstatus im Körper und wirken sich entsprechend auf den Zustand der Haare aus. Manche Medikamente beeinträchtigen die Haarfollikelzellen und damit das Haarwachstum.

Es ist wichtig zu beachten, dass kein Haarpflegeprodukt der Welt ein gebrochenes Haar wieder zusammenfügen kann. Schäden können nur überdeckt werden. Umso wichtiger ist es, Haarbruch mit dem richtigen Shampoo und der richtigen Pflege vorzubeugen und bereits eingetretene Schäden möglichst zu minimieren.

Tipps gegen brüchige Haare

Dein Haar sieht glanzlos und stumpf aus und lässt sich zudem noch schwer kämmen? Deine Haarstruktur ist fühlbar aufgeraut und wirkt strohig? Deine Haarenden neigen häufig zu Spliss (gespaltenen Haarspitzen)? Hier sind wertvolle Tipps gegen brüchige Haare, mit denen wir die Revolution gegen Haarbruch starten:

1. Schonendes Trocknen

Das Haar ist im nassen Zustand sehr sensibel und anfälliger für Haarbruch und Spliss. Anders als im trockenen Zustand, quillt das Wasser das Haar auf und lässt die Schuppenschicht nicht mehr eng am Haarschaft anliegen. Das Haar ist somit instabil und kann leicht verletzt werden. Wenn Du das Haar in nassem Zustand durchbürstest, riskierst Du, dass Deine Haare überdehnt und sogar ausgerissen werden können. Sollte das Haar trotzdem im nassen Zustand gebürstet werden, ist es wichtig die richtige Bürste zu verwenden. Verwende am besten einen grobzinkigen Kamm aus Naturmaterialien oder Deine Finger um das Haar vorsichtig zu entwirren.

Rubble nasses Haar niemals trocken! Und zum Thema Haare trocknen: Haarbruch vermeiden kannst Du auch beim Föhnen. Da einfach öfters mal den COOL Button drücken oder noch viel besser, lasse Dein Haar an der Luft trocknen. Denn ist Dein Haar vom Föhnen einmal geschädigt, hilft meist nur ein radikaler Haarschnitt.

2. Hitzefrei geben

Generell solltest Du Deinem Haar so oft es geht hitzefrei geben. Vermeide im Sommer direkte Sonneneinstrahlung - sie lässt nicht nur die Haarfarbe verbleichen (gut für blondes Haar - schlecht für dunkles), sondern greift auch die Haarstruktur an. Stylings mit dem Lockenstab oder dem Glätteisen strapazieren Dein Haar zusätzlich und sollten ebenfalls minimiert werden. Besonders feuchte, aufgeweichte Haare sind sehr sensibel.

Extra-Tipp: Wer auf sein heiß geliebtes Glätteisen partout nicht verzichten will, sollte zumindest darauf achten, dass es die Haare nicht verbrennt. Unzählige namhafte Hersteller bieten Glätteisen an, die in einem bestimmten, für das Haar noch erträglichen Temperaturbereich, sehr gute Ergebnisse erzielen. Hier lohnt es sich, fleißig Testberichte zu lesen und gegebenenfalls auch ein paar Euro mehr für das Produkt auszugeben.

3. Richtige Bürste und Technik

Nicht nur die richtige Bürste ist für den Zustand Deines Haares entscheidend, auch die Technik muss gelernt sein. Beginne nie von der Kopfhaut, also vom Haaransatz aus, sondern kämme Dich von den Spitzen nach oben. Denn die Spitzen sind besonders empfindlich und sollten als erstes entwirrt werden. Wer vom Ansatz nach unten bürstet, schiebt die Knötchen in die Spitzen - wo sie dann meist nicht mehr zu entwirren sind und Haarbruch vorprogrammiert ist. Erst wenn Deine Haare vollständig entwirrt sind, kannst Du sie von oben nach unten durchbürsten - und so das Haarfett auch in den Längen und Spitzen verteilen.

Wenn Du beim Bürsten merkst, dass Du nicht gut durch kommst, dann gehe lieber zu früh als zu spät zum Friseur und lasse Dir regelmäßig die Spitzen schneiden. Du wirst schnell merken: Das Haar wächst wieder gesünder nach! Wir empfehlen Dir, Deinem Friseur alle 2 bis 3 Monate einen kurzen Besuch zum Spitzen schneiden abzustatten. Dabei solltest Du die brüchigen Haarspitzen etwa einen Zentimeter kürzen.

4. Weniger ist mehr

Kämmen und Bürsten gehört sicher auch zu Deiner täglichen Haarroutine. Oft ist weniger aber mehr! Die mechanische Belastung, die beim Kämmen und Bürsten entsteht, kann eine bereits geschädigte äußere Zellschicht zusätzlich aufrauen. Wir empfehlen Dir deshalb nur Kämme mit weiter auseinander stehenden Zinken zu verwenden. Der perfekte Kamm besitzt an den Enden abgerundete Zinken - Pressnähte zeugen von geringerer Qualität und sind bei einem guten Kamm fehl am Platz. Je weiter die Zinken auseinanderstehen, um so schonender ist es für Dein Haar. Haarbruch vermeiden lässt sich also mit einem guten Kamm oder einer guten Bürste.

Bürste Dein Haar regelmäßig, um so die natürlichen Öle der Kopfhaut in Längen und Spitzen zu verteilen. Die Qualität der Bürste spielt eine wichtige Rolle bei der Vermeidung von Haarbruch. Naturhaarbürsten beanspruchen Dein Haar übrigens deutlich weniger als Bürsten mit Metallborsten.

Wie bei Pflegeprodukten gibt es auch bei Bürsten und Kämmen verschiedene Preisklassen. Preislich günstigere Bürsten aus dem Drogeriemarkt verwenden häufig Borsten aus Plastik oder Metall. Beide Materialien weisen durch die schlechtere Verarbeitung oft so genannte Pressnähte (scharfe Kanten) auf, welche die Haarstruktur aufrauen und brüchig machen. Naturborsten sind daher weitaus besser geeignet. Diese behandeln das Haar besonders schonend und beugen so Haarbruch vor.

5. Richtiges Shampoo und Conditioner

Die Grundlage für die Vermeidung von Haarbruch und Spliss ist das richtige Shampoo und der passende Conditioner. Bei brüchigen Haaren solltest Du Dein Haar unbedingt schonend behandeln. Ein Shampoo besteht zu einem großen Teil aus Tensiden. Diese sorgen dafür, dass Dein Haar und Deine Kopfhaut gereinigt und Schmutz- und Talgreste entfernt werden. Besonders wichtig sind die Verwendung hochwertiger und optimal dosierter Tenside in Deinem Shampoo. Diese reinigen Dein Haar schonend und strapazieren es nicht unnötig. Viele herkömmliche Shampoos sind zu hoch dosiert oder verwenden aggresive Tenside wie zum Beispiel Sodium Laureth Sulfate. Diese Tenside werden auch in Putzmitteln verwendet, greifen Deine Haare stark an und machen sie anfällig für Haarbruch und Spliss.

Benutze daher nur natürliche und silikonfreie Shampoos, die für Deinen Haartyp konzipiert sind. Wenn Du eher zu trockenen Haaren oder gar Haarbruch neigst, solltest Du kein Shampoo benutzen, das Deine Haare zusätzlich austrocknet. Mehr Feuchtigkeit für die Haare verleihen stattdessen Shampoos und Conditioner mit vielen rückfettenden und hydratisierenden Zutaten. Rückfettend sind zum Beispiel die meisten Pflanzenöle. Sie schützen und stärken Deine Haarstruktur und versorgen Dein Haar mit wichtiger Feuchtigkeit.

Extra-Tipp: Wasche Deine brüchigen Haare nicht zu oft. Ein natürlicher Fettfilm, der durch Deine Talgdrüsen produziert wird, hat die Aufgabe Deine Kopfhaut zu schützen und Dein Haar geschmeidig zu halten. Wäschst Du Dein Haar zu häufig und zu heiß, entziehst Du Deinen Haaren und Deiner Kopfhaut dieses natürliche Fett und damit Feuchtigkeit, wodurch es zur Austrocknung kommen kann.

Damit Du auch langfristig brüchiges Haar vermeidest, solltest Du Im Anschluss an das Waschen Deine Haare immer mit einem natürlichen Conditioner verwöhnen. Vor allem Deine Haarspitzen benötigen extrem viel Feuchtigkeit und sollten über ausreichend Nährstoffe verfügen, um gegen Haarbruch geschützt zu sein. Gerade längere Haare benötigen eine noch intensivere Pflege, da der Talg aufgrund der Haarlänge nicht bis zu Deinen Haarspitzen gelangen kann.

6. Gesunde Ernährung

Wahre Schönheit kommt von innen! Eine ausgewogene und gesunde Ernährung ist wichtig und unverzichtbar für kraftvolles Haar. Neben der Pflege von außen, sollte die Pflege von innen heraus niemals vernachlässigt werden. Schöne Haare sind eine Kombination aus vielen einzelnen Faktoren. Erst das Zusammenspiel dieser vielen Faktoren lässt Dein Haar gesünder werden. Achte stets darauf, dass eiweißreiche Lebensmittel wie Nüsse und pflanzliche Fette auf Deinem Speiseplan stehen, da unser Haar vorwiegend aus Proteinen besteht. Viele Vitamine, Mineralien und Fettsäuren wie das Omega-3, wird von unserem Körper selbst nicht ausreichend produziert, ist jedoch sehr wichtig für schönes und gesundes Haar. Esse daher ausgewogen und trinke mindestens 8 Gläser Wasser pro Tag.

Für brüchige Haare eignen sich besonders Vitamine wie Biotin, Folsäure oder B12, sowie Spurenelemente wie Zink, Eisen oder Selen. Damit diese wichtigen Vitalstoffe Deine Haarwurzel erreichen können, solltest Du besser Schadstoffe wie Nikotin oder Alkohol meiden.

7. Reibung vermeiden

Generell gilt: Jede Reibung strapaziert das Haar. Natürlich lässt sich Reibung im Alltag nicht immer vermeiden, aber sie lässt sich mit ein paar Tipps minimieren. Flechte Dein Haar zu einem lockeren Zopf oder stecke Dein Haar zu einem Dutt hoch, um die Reibung im Alltag möglichst gering zu halten. Allerdings solltest Du bitte keine Haargummis mit Metallelementen verwenden. Besonders schonend lässt sich die Nacht auf einem (veganen) Seiden- oder Mikrofaserkissen verbringen. Alles, was die Schuppenschicht aufraut, führt automatisch zu Haarbruch. Leider passiert das sogar, wenn wir schlafen. Während wir träumen, bewegen wir unseren Kopf die ganze Nacht hin und her.

Wenn Du Deinem Haar etwas Gutes tun möchtest, solltest Du Dir ein Kissenbezug aus (veganer) Seide oder Satin zulegen. Hierfür gibt es mittlerweile auch super vegane Alternativen, wie zum Beispiel Peruanische Pima, Giza und Pima Cotton (US).

Extra-Tipp: Du liebst Schulter- und Umhängetaschen? Attention please - achte darauf, dass zwischen Schulter und Taschenriemen keine Haare eingequetscht werden.

8. Regelmäßig Spitzen schneiden

Ein ewiges Dilemma: wer seine Haare gerne lang trägt oder wachsen lassen möchte, will sie natürlich nicht abschneiden. Aber wer seine Haare zu selten schneidet, muss mit ausgedünnten und gesplissten Spitzen rechnen. Ein Teufelskreis! Gespaltene Haarenden und Haarbruch lassen Deinen Look nicht nur strohig und ungepflegt aussehen, der Spliss frisst sich auch von den Spitzen langsam nach oben in die Längen und zerstört so Deine gesamte Haarstruktur - der Nährboden für brüchige Haare.

Haare schneiden jedoch, ist nicht die einzige Lösung gegen Haarbruch und Spliss! Denn mit dem richtigen Shampoo kann man bereits vorbeugend der Entstehung und Ausbreitung brüchiger Haare kraftvoll entgegenwirken.

Damit Deine Haarstruktur wieder gestärkt und die angegriffene Zellschicht unterstützt werden kann, benötigt Dein Haar eine intensive Pflege mit viel Feuchtigkeit. Wir empfehlen Dir unsere Anti-Spliss Shampoos, die durch einen Mix aus kräftigenden und glättenden Zutaten der Schlüssel zum Erfolg sind. Je mehr Du Dein Haar kräftigst, desto widerstandsfähiger wird es gegen Haarbruch und Spliss. Gleichzeitig führt eine geglättete Haarstruktur zu weniger Reibung und reduziert so das Risiko für brüchige Haare. Und sollten sich mit der Zeit doch gespaltene Haarenden untergemogelt haben, so versiegeln glättende Pflegezutaten Deine Spitzen und verhindern so, dass sich der Spliss weiter ausbreitet.

Schon gewusst? Mindestens genauso wichtig wie das richtige Shampoo ist bei Haarbruch auch der passende Conditioner. Denn während das Shampoo zur Reinigung die Schuppenschicht öffnet, verschließt der Conditioner diese wieder. So wird die Feuchtigkeit im Haar optimal gespeichert.

Haarbruch und Spliss werden irrtümlicherweise oftmals miteinander gleichgesetzt. In Wirklichkeit aber beschreiben die beiden unterschiedliche Symptome. Haarbruch hingegen können wir an jeder beliebigen Stelle einer Haarsträhne finden. Ein Gang zum Friseur ist allerdings nicht nötig, um festzustellen ob Haarbruch vorliegt - die weißen Punkte verraten es meist schon. Bei längeren Haaren kann man dies ganz easy per Hand überprüfen, bei kurzem Haar genügt ein Blick in den Spiegel. Insbesondere ist die Bruchstelle, an der das Haar abknickt, genauer unter die Lupe zu nehmen. Wenn dort kleinere weiße Punkte zu erkennen sind, liegt in der Tat Haarbruch vor.

Hausmittel gegen brüchige Haare

Mit einer ausgewogenen Ernährung in Verbindung mit den richtigen Pflegeprodukten hast Du bereits eine sehr gute Basis geschaffen, um brüchiges Haar für immer aus Deinem Wortschatz zu verbannen. Aber bekanntlich ist ja immer noch etwas Luft nach oben. Deshalb zeigen wir Dir zwei einfache Hausmittel gegen brüchige und strapazierte Haare zum Nachmachen. So kannst Du noch mehr für eine schöne, geschmeidige Mähne tun.

1. Honig-Haarkur:

Zusammen mit Eigelb und Mandelöl lässt sich damit eine Kur für kaputtes Haar herstellen. Enthält sie Rosmarin- und Lavendelöl trägt sie außerdem zur Beruhigung der Kopfhaut bei. Sie benötigen für solch eine Kur:

  • 2 EL Honig
  • 1 EL Mandelöl
  • 1 Eigelb
  • 3 Tropfen ätherisches Rosmarinöl
  • 3 Tropfen ätherisches Lavendelöl

Schlagen Sie den Honig, das Mandelöl und das Eigelb. Fügen Sie das Lavendel- und Rosmarinöl dazu. Feuchten Sie das Haar mit warmem Wasser an und massieren Sie die Kur in das Haar ein. Ziehen Sie eine Plastikhaube darüber und lassen Sie die Kur 30 Minuten einziehen. Spülen Sie danach den Mix mit warmem Wasser ab und waschen Sie die Haare mit Shampoo.

2. Bierwäsche:

Was ebenfalls gegen Haarbruch helfen kann, ist eine Bierwäsche. Sie dient der Kräftigung des Haars. Verwenden Sie dafür ein 0,2-Liter-Glas voll Bier. Spülen Sie Ihr Haar zunächst mit warmem Wasser, dann massieren Sie das Bier in Ihre Kopfhaut ein. Lassen Sie den Gerstensaft 15 Minuten wirken. Danach spülen Sie das Haar wiederum mit warmem Wasser aus.

Die richtige Haarpflege

Um Haarbruch vorzubeugen, ist die richtige Haarpflege entscheidend. Hier sind einige Produktlinien, die sich besonders bewährt haben:

  • Olaplex: Dient dem Aufbau, der Reparatur und der Pflege von strukturgeschädigtem Haar. Besonders geeignet für coloriertes, blondiertes oder überstrapaziertes Haar.
  • Kérastase Genesis: Eine zweifach-wirksame Haarpflegeserie, mit der du Haarbruch und Haarausfall stoppen kannst. Die hochwertigen Inhaltsstoffe Edelweiß, Ingwer und Aminexil verbessern die Haargesundheit und verringern Haarbruch nachweislich um 65,9%.
  • K18 Haarmaske: Mit dem K18 Peptide zurück zum gesunden, ursprünglichen Haarzustand.
  • Wellaplex: Ein professionelles Reparatursystem, das die Haargesundheit langanhaltend verbessert.
  • Fibreplex & Color Enablers von Schwarzkopf Professional: Schützt das Haar während und nach dem Färben und Blondieren und sorgt für eine dauerhaft gesunde Haarstruktur.
  • Goldwell Sun Reflects: Bietet Schutz für sonnengestresstes Haar und baut gleichzeitig die Haarstruktur wieder auf.
  • KMS Moistrepair: Gleichen den Feuchtigkeitshaushalt im Haar aus und bilden somit einen natürlichen Schutz, der spröde Stellen und Haarbruch verhindert.

Zusammenfassung

Haarbruch ist ein häufiges Problem, das durch verschiedene Faktoren verursacht werden kann. Mit der richtigen Pflege, einer ausgewogenen Ernährung und einigen einfachen Tricks können Sie Haarbruch jedoch effektiv vorbeugen und bereits entstandene Schäden minimieren. Achten Sie auf schonendes Trocknen, vermeiden Sie Hitze, verwenden Sie die richtige Bürste und pflegen Sie Ihr Haar mit den passenden Produkten. So steht einer gesunden und glänzenden Mähne nichts mehr im Wege!

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Tabelle: Ursachen und Lösungen für brüchige Haare

Ursache Lösung
Mechanische Belastung Schonende Haargummis, lockere Frisuren
Chemische Behandlungen Weniger Färben, natürliche Alternativen
Falsche Pflege pH-neutrale Shampoos, Conditioner
Hitze Hitzeschutz, Lufttrocknen
Einseitige Ernährung Ausgewogene Ernährung, Vitamine

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