Graue Haare färben: Eine umfassende Anleitung

Viele Menschen stellen sich die Frage: "Wie kann ich am besten graue Haare färben?", sobald sie die ersten grauen Haare entdecken. Heutzutage gelten graue Haare zwar ebenfalls als stylisch, dennoch wollen viele Menschen diese lieber färben. Dabei gibt es eine Vielzahl an Dingen, die du unbedingt beachten solltest, damit du deinen Haaren nicht schadest und eine perfekte Färbung erreichst. Du kannst deine grauen Haare färben, um sie abzudecken - musst du aber nicht.

Abdeckung grauer Haare mit Extensions

Haarextensions sind eine flexible und schonende Methode, um deine grauen Haare abzudecken und ihnen gleichzeitig Volumen und Länge hinzuzufügen. Extensions schonen deine Haarstruktur, da deine Haare im Gegensatz zu einer Färbung nicht chemisch behandelt werden. Die Extensions können jederzeit von dir eingesetzt, aber auch wieder entfernt werden. Zudem erhältst du ein sofortiges Ergebnis.

Wenn du deine grauen Haare färbst, benötigst du oftmals mehrere Anwendungen, um das Grau vollständig abzudecken. Es gibt verschiedene Anwendungsmöglichkeiten, um deine grauen Haare mit Hilfe von Extensions abzudecken. Zum einen gibt es die gezielte Abdeckung, bei der die einzelnen Extensions-Strähnen genau dort platziert werden, wo deine grauen Haare besonders sichtbar sind. Man kann aber auch mit dem Volumen deiner Haare arbeiten, um dein graues Haar optisch in den Hintergrund zu rücken. Hierzu werden dir Extensions in deiner Naturhaarfarbe eingesetzt, um für mehr Länge und Fülle zu sorgen - so geraten deine grauen Haare in Vergessenheit. Mit der richtigen Haarpflege können deine Extensions mehrere Monate lang halten. Dies bietet dir eine langfristige Lösung, um deine grauen Haare effektiv zu kaschieren.

Die Entscheidung: Färben oder Extensions?

Die Entscheidung, ob du deine grauen Haare färbst oder mit Extensions abdeckst, hängt von deinen Präferenzen ab. Deine Haare zu färben ist eine dauerhafte Lösung, die dir eine vollständige Farbveränderung ermöglicht. Allerdings kann das Färben deiner Haare bei häufiger Anwendung deine Haarstruktur belasten. Zudem ist das Färben grauer Haare etwas knifflig und erfordert somit regelmäßige Nachbehandlungen.

Extensions hingegen sind eine flexible, reversible Lösung, um deine grauen Haare abzudecken. Sie schonen deine natürliche Haarstruktur und verleihen deinem Haar gleichzeitig Volumen und Länge.

Graue Haare als Trend: Der Granny Look

Graue Haare sind eine unvermeidliche Begleiterscheinung des Älterwerdens. Bisher waren graue Haare nicht unbedingt die erste Wahl, wenn es um die Haarfarbe geht. Ein Blick auf die aktuellen Haartrends verrät jedoch: Grautöne für das Haar sind der absolute Beauty-Trend. Das sogenannte “Granny Hair” setzt seinen Siegeszug von den Laufstegen dieser Welt in unseren Alltag fort und lässt derzeit langweilige Gelbblondtöne ins Abseits rutschen. Wenn Du derzeit mit den neuesten Looks gehen willst, bist Du bestens mit der Entscheidung Deine Haare grau färben zu lassen.

Was du über den Granny Look wissen solltest

Grau- oder Weißtöne wirken vor allem bei jungen Leuten extrem stylisch. Ein gepflegtes Grau verleiht eine vornehme, elegante Ausstrahlung. Aber Vorsicht: Je älter Du bist, desto ausgesuchter sollte der Grauton sein. Ansonsten wirkt graues Haar tatsächlich „altbacken“ statt richtig verführerisch.

Graue Haare lassen sich am einfachsten bei hell- und platinblonden Haaren realisieren. Hast Du hingegen dunkelblondes bis dunkles Haar ist der Switch auf Grau ebenso möglich, sollte aber in jedem Fall von einem Profi durchgeführt werden. Die Grundlage ist eine gleichmäßige Blondierung, die vor dem Haare grau färben erfolgen muss, damit das perfekte Ergebnis am Ende gelingt. Nur so ist garantiert, dass der Granny Look seine edle Wirkung entfaltet. Wenn Du die Trendhaarfarbe Grau zu Hause selbst färben möchtest, dann nur, wenn Du bereits hellblonde Haare hast.

Haare grau färben: so gelingt 'granny hair' wie bei jenny frankhauser - Die heutigen Neuigkeiten

Die richtige Pflege nach dem Haare grau färben

Das A und O beim Granny-Style ist die richtige Pflege. Spezielle Shampoos und Conditioner sorgen dafür, dass das Haar im Laufe der Zeit keinen unschönen Gelbstich annimmt. Spezielle Produkte wie Silbershampoos enthalten violette Pigmente. Violett ist die Gegenfarbe zu Gelb. Damit wird der Gelbstich neutralisiert. Achte zudem nach einer Blondierung auf die zusätzliche Pflege mit einer nährenden Haarkur. Damit baust Du wieder eine gesunde Haarstruktur auf. Ebenso bietet sich ein Feuchtigkeitsspray an. Bei der Auswahl hilft Dir der Friseur Deines Vertrauens weiter. Verwende die speziellen Pflegeprodukte regelmäßig.

Der Ansatz zeigt sich bei grauem Haar nach rund vier bis acht Wochen. Wenn Du weiterhin auf gepflegtes Granny Hair setzen möchtest, solltest Du auf ein lückenloses Nachfärben achten. Ein regelmäßiger Friseurtermin zum Schneiden ist darüber hinaus wichtig.

Für wen ist Granny Hair geeignet?

Graue Haaren sorgen für einen kühlen und lässigen Look. Dieser funktioniert vor allem bei Kurzhaarfrisuren, Bobs und Big Curls besonders gut. Der richtige Grauton orientiert sich an Deinem Hauttypen. Helle Graunuancen funktionieren mit heller Haut hervorragend, während dunkle Hauttypen auf vereinzelte Highlights in einem Dunkelgrau setzen sollten. Einen großartigen Effekt zaubert Grey Ombré Hair. Bei diesem Haartrend werden nur die Spitzen in die graue Farbe getaucht.

Auch weitere Farben wie blaue Pastelltöne lassen sich zu grauem Haar kombinieren. Dafür eignen sich Farbsprays & Haarmascara hervorragend.

Graue Haare natürlich färben

Graue Haare ohne Chemie zu färben, ist schwierig. Es gibt zwar heute ein großes Angebot an „natürlichen“ Pflanzenhaarfarben. Die Erfahrungen damit zeigen allerdings, dass sie ergrauendes Haar nur bedingt abdecken. Zudem müssen sie teilweise mehrfach angewendet werden, um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erreichen.

Für das Färben mit Henna gilt: Der natürliche Farbstoff Lawson, der in Henna enthalten ist, wurde vom wissenschaftlichen Ausschuss der EU als erbgutschädigend eingestuft. Entwarnung gab es dagegen vom Bundesinstitut für Risikobewertung, nachdem sich diese Annahme nach Tierversuchen nicht bestätigte.

Die richtige Farbwahl

Heutzutage gibt es viele Methoden, um graue Haare zu kaschieren. Beachten Sie bei der Farbauswahl, dass Ihre grauen Haare die Farbe etwas stärker annehmen als die noch pigmentierten Haare. Es ist deshalb besser, tendenziell eine etwas hellere Nuance als Ihren Naturton auszuwählen. Es ist von Vorteil, wenn die Coloration, also die chemische Haarfarbe, nicht mehr als zwei Nuancen von Ihrer Naturhaarfarbe abweicht.

Kann man graue Haare blond färben? Wer seine grauen Haare blond färben oder tönen möchte, begibt sich am besten in Profihände. Ein schönes Blond bei grauen Haaren zu erzielen, ist nicht einfach. Schnell kommt statt des hübschen Blonds ein bläulicher oder türkiser Farbstich heraus. Egal ob Sie Ihre grauen Haare aschblond oder platinblond färben möchten - Ihr Friseur weiß am besten, welche Farbmischung bei Ihnen den gewünschten Blondton ergibt.

Graue Haare rot färben: Auch den Farbsprung von Grau zu Rot schaffen normalerweise nur die Profis. Das gilt insbesondere dann, wenn Ihre Naturhaarfarbe dunkel ist. In diesem Fall müssen die Haare zunächst blondiert werden. Erst im nächsten Schritt färbt Ihr Friseur die Haare rot. Größere Chancen, zu Hause ein gutes Ergebnis zu erzielen, haben blonde Menschen. Wählen Sie jedoch ein Produkt, das eine optimale Grauabdeckung verspricht.

Graue Haare weiß färben: Genau genommen werden unsere Haare mit dem Alter nicht grau, sondern weiß. Da einige Haare noch Restpigmente der Naturhaarfarbe enthalten, wirken sie grau. Insofern ist ein Wechsel von vollständig ergrautem zu weißem Haar etwas einfacher. Beim Färben werden die restlichen Naturpigmente entfernt und die Haare intensiv aufgehellt. Die größte Herausforderung bei diesem Farbwechsel ist es, einen Gelbstich zu vermeiden. Die meisten Färbesets für zu Hause enthalten einen sogenannten Anti-Gelbstich-Balsam. Das beste Ergebnis erzielt wie immer der Friseur.

Tönen oder Färben?

Wer graue Haare kaschieren möchte, fragt sich meist, ob Tönen oder Färben sinnvoller ist. Eine Tönung für graue Haare enthält Farbstoffe, die sich an die äußere Schuppenschicht der Haare anlagern beziehungsweise so klein sind, dass sie in das Haar eindringen und ihm so Farbe geben. Graue Haare lassen sich damit allerdings oft nicht vollständig abdecken.

Besser geeignet, um graue Haare zu färben, ist chemische Haarfarbe. Doch diese belastet die Haarstruktur. Der Grund: Damit sich die Farbpigmente einlagern, muss das Haar zunächst einmal zum Aufquellen gebracht werden. Zudem greift das in den Mitteln oft enthaltene Wasserstoffperoxid die Haarsubstanz an.

Graue Haare abdecken ohne Färben: Die Repigmentierung

Inzwischen gibt es noch eine weitere Möglichkeit, graue Haare ohne Färben zu kaschieren: die sogenannte Repigmentierung. Bei ihr geht es Schritt für Schritt zurück zur Naturhaarfarbe. Eine Creme bildet mithilfe von Sauerstoff Farbpigmente im Haar. Die Effekte sind ähnlich wie bei einer Coloration. Jedoch werden vor allem natürliche Farbstoffe verwendet. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, die Farbintensität selbst zu bestimmen.

Es gibt bei der Repigmentierung jedoch auch Einschränkungen: Derzeit ist sie nur bei Menschen mit dunklen Haaren möglich. Auch darf das Haar vorher nicht gefärbt sein. Der gewollte natürliche Farbton kommt außerdem nicht immer zustande, manchmal gibt es einen Stich ins Violette.

Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Färben grauer Haare

Wie Sie beim Färben Ihrer grauen Haare vorgehen sollten, um ein gleichmäßiges Ergebnis mit perfekter Abdeckung zu erzielen, erfahren Sie im Folgenden:

1. Vorbereitung zum Färben grauer Haare

  • Führen Sie 48 Stunden vor dem Färben einen Allergietest mit der Farbe durch, um Hautreaktionen auszuschließen.
  • Waschen Sie Ihre Haare nicht unmittelbar vor dem Färben, natürliche Öle können die Kopfhaut schützen.
  • Bereiten Sie alles Nötige vor. Wichtig sind Haarfarbe, Handschuhe, Pinsel, alte Handtücher und eine Uhr.
  • Um keine Flecken auf Ihrer Kleidung zu riskieren, ist es empfehlenswert, ein altes Handtuch auf den Schultern zu platzieren. Genauso gut können Sie aber auch ein altes T-Shirt tragen.
  • Tragen Sie Vaseline (oder eine andere Creme mit hohem Fettgehalt) auf den Rändern Ihres Gesichts rund um den Haaransatz herum auf.

2. Strähnentest

  • Testen Sie die Farbe an einer kleinen, unauffälligen Strähne, um das Endergebnis zu prüfen.
  • Lassen Sie die Farbe für die auf der Verpackung angegebene Zeit einwirken.
  • Spülen Sie die Strähne aus und trocknen Sie diese, um die tatsächliche Farbe zu sehen.

3. Haarfarbe für graue Haare auftragen

  • Tragen Sie die Farbmischung gemäß der Anleitung auf. Beginnen Sie am Haaransatz und arbeiten Sie sich Strähne für Strähne vor. Ist der gesamte Haaransatz bedeckt, können Sie die Farbe auch auf Haarlängen und Haarspitzen verteilen. Nutzen Sie den Pinsel für einen gleichmäßigen Auftrag und scheuen Sie sich nicht, die Farbe bis in die Wurzeln einzuarbeiten.
  • Setzen Sie einen Wecker, um die Einwirkzeit überwachen zu können.

4. Einwirkzeit beachten

  • Lassen Sie die Farbe so lange einwirken, wie auf der Packungsbeilage empfohlen.
  • Bei sehr resistenten grauen Haaren kann eine etwas längere Einwirkzeit erforderlich sein.

5. Ausspülen und pflegen

  • Spülen Sie Ihr Haar gründlich mit lauwarmem Wasser aus, bis das Wasser klar ist.
  • Verwenden Sie einen farbschützenden Conditioner oder eine Haarmaske, um die Haarstruktur zu pflegen und den Farbglanz zu verstärken.

Methoden zum Färben grauer Haare

Wie genau Sie den grauen Härchen den Kampf ansagen, bleibt Ihnen überlassen. Wir stellen Ihnen die beliebtesten Vorgehensweisen zum Färben grauer Haare vor.

1. Graue Haare mit Haarfarbe färben

Die beste und meistgenutzte Methode, um graue Haare zu färben, ist mit konventioneller Haarfarbe. Bei der Färbung legen sich die chemischen Farbpigmente um die Haare und verändern so dauerhaft die Farbe. Im Normalfall müssen Sie alle drei bis sechs Wochen nachfärben, da ein grauer Ansatz nachwächst.

Der Nachteil: Das dauerhafte Färben mit chemischer Haarfarbe ist für empfindliche Kopfhaut oft sehr belastend und verursacht Reizungen. Auch die Haare können dabei kaputtgehen.

Pflege-Tipps: Gefärbte Haare müssen Sie daher auf jeden Fall intensiv und regelmäßig mit Conditioner und Kuren pflegen. Auch spezielles Shampoo für coloriertes Haar ist empfehlenswert. So bleiben der Glanz und die Farbe länger erhalten.

2. Graue Haare mit Strähnen färben

Wenn Sie von Natur aus nicht gerade dunkle Haare haben, müssen Sie eventuell nicht den ganzen Kopf färben. Es reichen einzelne Strähnchen. Dafür nehmen Sie am besten professionelle Hilfe in Anspruch, denn die Auswahl der richtigen Strähnen und der korrekte Auftrag der Farbe ist in diesem Fall deutlich anspruchsvoller, als wenn der komplette Schopf gefärbt wird.

Blonde Haare sind von Natur aus schon hell, daher ist es leicht, die grauen Haare in den Look zu integrieren, ohne dass sie groß auffallen.

Ähnlich sieht es bei roten Haaren aus. Auch hier kann man mit gefärbten Strähnchen die Übergänge so sanft gestalten, dass die weißen Haare unauffällig integriert werden.

Ist Ihre Naturhaarfarbe Mittelbraun oder auch Hellbraun, sollten Sie sich auf jeden Fall vom Profi beraten lassen. Er weiß, inwieweit er die grauen Haare mit Strähnen kaschieren kann oder ob Sie doch zu einer kompletten Färbung greifen müssen.

3. Graue Haare mit pflanzlichen Haarfarben färben

Viele Frauen* wollen ihre Haare nicht regelmäßig mit Chemie belasten und greifen daher lieber zu natürlichen Mitteln. Manchen bleibt auch nichts anderes übrig, da die Haut auf dem Kopf und um den Haaransatz vom Färben so stark gereizt ist, dass sie brennt. Für sie empfiehlt sich eine biologische Pflanzen-Haarfarbe. Auch sie kann graue Haare sehr gut abdecken und wäscht sich nicht so schnell raus wie eine Tönung.

Der Nachteil: Mit den Pigmenten aus der Natur lassen sich nicht so viele Nuancen herstellen wie mit chemischen Farben. Henna-Farben sind meistens sehr Ton in Ton, verleihen dafür aber einen schönen Glanz. Wenn Sie Henna verwenden und irgendwann eine andere Art der Färbung ausprobieren wollen, müssen Sie das Ihrer Fachkraft beim Friseur unbedingt mitteilen. Oftmals reagiert die konventionelle Haarfarbe sehr schlecht auf die Bio-Pflanzenhaarfarbe.

4. Graue Haare mit einer Tönung abdecken

Ziehen sich nur ein paar einzelne Silberfäden durch Ihr Haar, können Sie getrost erst einmal zur Haartönung greifen. Auch sie verleiht einen wunderschönen Glanz, hat eine leichte Abdeckungskraft und vor allem ist das Auftragen viel einfacher. Eine Tönung wäscht sich in der Regel nur nach einigen Haarwäschen wieder aus, sodass Sie diese regelmäßig anwenden müssen.

Wollen Sie einen gänzlich neuen Farbton im Haar, dann funktioniert das vor allem bei Blond perfekt. Bei dunklen Haaren werden hingegen nur die grauen Strähnen übertönt. Beachten Sie, dass Tönungen graue Haare nicht so gut abdecken wie eine chemische Färbung. Außerdem sollte Ihnen klar sein, dass weißes Haar die Farbpigmente anders aufnimmt als Haare, die noch nicht grau sind.

5. Graue Haare mit Ansatz-Kaschierspray färben

Es kann leicht passieren, dass Sie mal nicht rechtzeitig zum Friseursalon oder zum Nachfärben kommen und dann im Spiegel einen grauen Ansatz sehen. Ist Ihr Haar dunkel, ist der Kontrast zum Weiß natürlich noch größer und auffälliger. Auch langes Haar alle paar Wochen immer komplett färben zu lassen, ist nicht nur zeitaufwendig, sondern auch kostenintensiv und macht das Haar kaputt.

Hier reicht es oftmals, mit ein bisschen Farbe nachzuhelfen. Das eingefärbte Spray müssen Sie nur auf den Ansatz sprühen und kaschiert so die grauen Haare. Achten Sie darauf, dass Sie ein Spray in Ihrer Haarfarbe wählen. Also dunkel für dunkles Haar und hell für blondes Haar.

Pflege nach dem Färben

Nach dem Färben benötigen Ihre Haare besondere Zuwendung, um die Farbe zu erhalten und das Haar gesund zu halten. Greifen Sie daher zu Haarpflege-Produkten, die speziell für coloriertes Haar entwickelt wurden. Diese sind darauf abgestimmt, die Farbe zu schützen und gleichzeitig Feuchtigkeit zu spenden.

Vermeiden Sie zudem häufiges Waschen und Shampoos mit starken Reinigungsmitteln (wie zum Beispiel Peeling-Partikeln), die die Farbe schneller verblassen lassen. Einmal wöchentlich können Sie Ihrem Haar darüber hinaus mit einer reichhaltigen Haarkur oder Maske etwas Gutes tun - dadurch unterstützen Sie die Reparatur und Stärkung der durch das Färben beanspruchten Haarstruktur.

Hausmittel und Naturprodukte gegen graue Haare

Neben chemischen Haarfärbemitteln sind solche besonders interessant, die graue Haare auf ganz natürliche Art und Weise bekämpfen. Im Gegensatz zu Ersteren strapazieren diese nämlich nicht die Haarfollikel, Kopfhaut etc. und sind im Schnitt auch günstiger. Hier findest du daher eine Liste der wirkungsvollsten Hausmittel und Naturprodukte:

  • Apfelessig gegen graue Haare: Apfelessig soll deinem Haar zu mehr Glanz verhelfen und es weich machen. Es beinhaltet viele wichtige Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente wie Zink, Eisen und Magnesium. Die enthaltene Essigsäure desinfiziert zusätzlich die Kopfhaut und öffnet verstopfte Poren. Anwendung: Verdünne den Essig mit kaltem Wasser und verwende die Mischung dann als Spülung nach dem Haarewaschen.
  • Zwiebelsaft gegen graue Haare: Zwiebelsaft ist ein altbekanntes Mittel, das schon seit der Antike bei der Repigmentierung grauer Haare Anwendung findet. Es soll die Produktion von Katalase anregen. Dieses Enzym hat wiederum die Aufgabe, Wasserstoffperoxid in den Haarzellen abzubauen - es „entbleicht“ deine Haare also. Zwiebelsaft wirkt außerdem antibakteriell und reinigt somit deine Kopfhaut. Anwendung: Schneide einfach eine Zwiebel und reibe deine Kopfhaut mit der Schnittstelle ein. Alternativ kannst du die Zwiebel auch entsaften und den gewonnenen Saft täglich einmassieren.
  • Kokosöl gegen graue Haare: Ähnlich wie Apfelessig wirkt Kokosöl desinfizierend und antibakteriell. Es soll außerdem das Haarwachstum und die Pigmentation anregen - es stützt also die natürliche Haarfarbe. Anwendung: Mische das Kokosöl mit ätherischem Salbeiöl bei einem Verhältnis von 3 : 2. Die Mischung massierst du dann in deine Kopfhaut ein und lässt sie über Nacht einwirken.

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