Schuppen in den Augenbrauen: Ursachen und was Sie dagegen tun können

Schuppige Augenbrauen sind nicht nur ein kosmetisches Problem, sondern können auch unangenehm sein und verschiedene Ursachen haben. In diesem Artikel werden die vielfältigen Ursachen von Schuppen in den Augenbrauen sowie Therapiemöglichkeiten beleuchtet.

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Vielfältige Ursachen für schuppige Augenbrauen

Schuppenbildung betrifft nicht nur die Kopfhaut, sondern auch die Haut unter den Augenbrauen. Da die Haut rund um die Augenpartie besonders empfindlich ist, kommt es hier häufig zu sehr trockener Haut. Folgende Ursachen können eine Rolle spielen:

  • Allergische Reaktionen: Der Kontakt mit einer unverträglichen Substanz kann ein allergisches Kontaktekzem auslösen.
  • Genetische Veranlagung: Eine Vererbung des Problems kann ebenfalls eine Rolle spielen.
  • Hautpilze: Auch Hautpilze können als Ursache in Frage kommen.

Insgesamt gibt es viele Ursachen, die Schuppen in den Augenbrauen begünstigen, von Hauterkrankungen bis hin zu äußeren Einflüssen.

Häufige Ursachen im Detail

  • Seborrhoisches Ekzem: Diese chronische Hauterkrankung betrifft etwa 1 bis 3 % der Bevölkerung. Es wird durch eine Überproduktion von Talg und eine Überbesiedlung mit dem Hefepilz Malassezia verstärkt. Typisch sind fettige, gelbliche Schuppen, oft begleitet von Rötungen und Juckreiz. Stress und hormonelle Veränderungen können Schübe begünstigen.
  • Pilzinfektionen: Hefepilze wie Malassezia können die Schuppenbildung verstärken, da sie Talg in reizende Substanzen umwandeln. Dies irritiert die Haut und führt zu Schuppenbildung, die oft fettig und gelblich ist. Pilzinfektionen treten meist in talgdrüsenreichen Bereichen wie den Augenbrauen auf und werden durch eine geschwächte Hautbarriere begünstigt.
  • Trockene Haut: Wenn die Haut der Augenbrauen nicht ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt ist, kann es zu trockenen, weißen Schuppen kommen. Ursachen sind oft kaltes Wetter, trockene Luft oder der Einsatz von aggressiven Pflegeprodukten.
  • Stress und Lebensstil: Stress, Überarbeitung und eine unausgewogene Ernährung beeinträchtigen die Hautgesundheit. Insbesondere Stress erhöht die Produktion von Stresshormonen wie Cortisol, was Entzündungen fördern und die Hautregeneration stören kann.

Seborrhoisches Ekzem - 5 Tipps die WIRKLICH HELFEN | Sebhorroische Dermatitis

Das seborrhoische Ekzem

Typisch für ein seborrhoisches Ekzem sind schuppige Flecken im Gesicht und am Kopf. Der Hautausschlag ist nicht ansteckend, tritt bei Erwachsenen aber immer wieder auf. Cremes und Shampoos können die Beschwerden lindern. Bei Säuglingen ist keine Behandlung nötig.

Ein seborrhoisches Ekzem - auch seborrhoische Dermatitis genannt - ist eine nicht ansteckende Entzündung der Haut. Dabei bilden sich vor allem im Gesicht und am Kopf rote oder helle Flecken und fettige Schuppen, die nur selten jucken. Fachleute gehen davon aus, dass unter anderem eine verstärkte Talgbildung (Seborrhoe), Hautkeime wie Pilze und eine geschwächte Abwehr zur Entstehung des Ekzems beitragen.

Bildet sich der schuppige Ausschlag zum ersten Mal im Jugend- oder Erwachsenenalter, tritt er meist immer wieder auf. Typisch für ein seborrhoisches Ekzem sind Hautflecken, die mit gelblichen, fettig glänzenden Schuppen besetzt sind. Auf heller Haut erscheinen die Flecken rot. Auf dunkler Haut sehen die schuppigen Stellen eher wie hellere Flecken aus.

Der Ausschlag kann sich auch auf andere Körperbereiche ausbreiten, häufig über dem Brustbein und auf dem Rücken im Bereich der Brustwirbelsäule. Auch Hautfalten können betroffen sein - zum Beispiel unter der Brust sowie in der Achsel- oder Leistenregion.

Vermutlich führen mehrere Faktoren zu den schuppigen Hautflecken. Zum Beispiel können eine erhöhte Talgbildung der Talgdrüsen und die normalerweise unproblematische Besiedlung der Haut mit einem Hefepilz (Malassezia furfur) an der Entstehung des Ekzems beteiligt sein.

Auch Bakterien, Stress, eine familiäre Veranlagung, Hormone, Nervenerkrankungen wie etwa Parkinson und ein geschwächtes Abwehrsystem können eine Rolle spielen. Das seborrhoische Ekzem kommt häufig vor: Etwa 3 bis 10 von 100 Menschen haben damit zu tun. Männer sind häufiger betroffen als Frauen.

Typischerweise tritt der schuppige Hautausschlag zum ersten Mal im jüngeren Erwachsenenalter oder ab dem 50. Lebensjahr auf. Die Erkrankung verläuft bei Jugendlichen und Erwachsenen chronisch mit mal mehr, mal weniger stark ausgeprägten Symptomen. Die Hautveränderungen können auch für eine gewisse Zeit ganz abklingen - oft im Sommer.

Wenn schuppige, nicht juckende Hautrötungen oder -aufhellungen an den typischen Stellen auftreten, ist die Diagnose einfach. Meist reichen ein ausführliches ärztliches Gespräch (Anamnese) und eine anschließende körperliche Untersuchung aus. Die Ärztin oder der Arzt versucht dabei vor allem, andere Hauterkrankungen auszuschließen, die dem seborrhoischen Ekzem ähneln können. Dazu gehören die Schuppenflechte (Psoriasis) oder die Neurodermitis (atopische Dermatitis). Bei diesen Erkrankungen verändert sich die Haut aber in der Regel an anderen Körperstellen. Bei Neurodermitis jucken die entzündlichen Hautveränderungen und bestehen auf heller Haut aus unscharf begrenzten Rötungen und teilweise kleinen Bläschen. Auf dunkler Haut wirken von Neurodermitis betroffene Stellen noch dunkler als die umgebende Haut. Außerdem entstehen anstatt Bläschen eher kleine, feste Knötchen (Papeln).

Nur selten sind weitere Untersuchungen erforderlich. So kann mithilfe eines Abstrichs im Labor geprüft werden, ob es sich um eine bakterielle Hautinfektion wie die Borkenflechte handelt.

Jugendliche und Erwachsene können die entzündeten Hautstellen mit bestimmten Medikamenten zum Auftragen behandeln, um die Beschwerden zu lindern:

  • teerhaltige Shampoos
  • Cremes mit Salicylsäure
  • Cremes oder Shampoos mit Antipilzmitteln
  • entzündungshemmende Cremes oder Gele mit Kortison

Medikamente einzunehmen, ist in der Regel nicht nötig. Ein seborrhoisches Ekzem ist harmlos, kann für Jugendliche und Erwachsene aber dennoch belastend sein: Die schuppigen Flecken bilden sich oft im Gesicht und sind dann für andere sichtbar. Zudem können sie einen ein Leben lang begleiten. Wer sich in seiner Haut sehr unwohl fühlt, kann mit seiner Ärztin oder seinem Arzt über Möglichkeiten sprechen, zum Beispiel mithilfe einer Verhaltenstherapie anders mit der Erkrankung umgehen zu lernen.

Die entzündeten Hautstellen aus Scham ständig unter einem dicken Make-up zu verbergen, ist nicht sinnvoll, da dies die Hautporen verschließt. Ab und zu ein leichtes Make-up aufzutragen, ist aber kein Problem. Zur Pflege der Haut eignen sich milde, nicht zu fetthaltige Pflegeprodukte.

Ein besonderer Sonnenschutz ist bei einem seborrhoischen Ekzem nicht nötig. Licht und Luft an die Haut zu lassen, zum Beispiel am Strand, kann die Beschwerden vielmehr lindern. Es genügt, sich je nach Hauttyp angemessen vor UV-Strahlen zu schützen.

Therapiemöglichkeiten

Um schuppige Augenbrauen wieder schön aussehen zu lassen, können Sie meistens mit Hausmitteln und Pflegeprodukten nachhelfen. Nur selten ist die Anwendung einer Salbe erforderlich.

Hat die Abschuppung rein kosmetische Ursachen, ist es wichtig, die Haut besonders gut zu pflegen. Inhaltsstoffe wie Aloe Vera oder Harnstoff, auch Urea genannt, wirken besonders durchfeuchtend. Als Hausmittel haben sich Kokos- oder Olivenöl bewährt.

Sind allergische Reaktionen oder Hautpilze die Auslöser der schuppigen Augenbrauen, hilft der Gang zum Hautarzt. Dieser stellt mit einem Abstrich fest, um welche Art es sich handelt und verschreibt eine entzündungshemmende bzw.

Spezielle Pflegeprodukte

Bei der Reinigung unterstützt ein antimikrobielles Anti-Schuppen-Shampoo wie KELUAL DS. Dieses können Sie sanft in die Augenbrauen einmassieren, um hartnäckige Schuppen zu lösen. Zugleich werden Symptome wie Rötungen und Juckreiz gelindert.

Die enthaltenen Wirkstoffe bekämpfen den Hefepilz und reduzieren Entzündungen. Tragen Sie die Creme nach der Gesichtsreinigung direkt auf die betroffenen Stellen auf und folgen Sie den Anwendungshinweisen des Produkts.

Hausmittel gegen Schuppen in den Augenbrauen

Neben medizinischen und kosmetischen Produkten können Hausmittel Ihre Haut auf natürliche Weise unterstützen:

  • Teebaumöl: Dieses ätherische Öl wirkt pilz- und entzündungshemmend. Mischen Sie wenige Tropfen mit einem Trägeröl (z. B. Kokosöl) und tragen Sie die Mischung vorsichtig auf.
  • Aloe vera: Die Heilpflanze spendet Feuchtigkeit und beruhigt gereizte Haut. Tragen Sie das Gel direkt auf die Augenbrauen auf und lassen Sie es einziehen.
  • Kokosöl: Kokosöl versorgt die Haut mit Feuchtigkeit und kann trockene, schuppige Hautpartien regenerieren.

Ganz gleich, welches Hausmittel Sie ausprobieren: Testen Sie dieses immer zuerst an einer kleinen Hautstelle, um allergische Reaktionen auszuschließen.

Hygienetipps zur Vorbeugung

Reinigen Sie Ihre Augenbrauen und die umliegende Haut regelmäßig, um überschüssigen Talg und Schmutz zu entfernen. Denn beides kann die Schuppenbildung begünstigen. Verwenden Sie milde Reinigungsprodukte, die die Haut nicht austrocknen.

Weitere Tipps für die Hautpflege

Da die Kopfhaut bei vermehrter Schuppenbildung zu Irritationen neigt, ist die richtige Pflege besonders wichtig. So bildet sie die Grundlage für eine ausgeglichene Kopfhaut mit normaler Schuppenbildung. Dafür musst du zuerst bestimmen, ob du trockene oder fettige Schuppen hast.

  • Wähle daher nur für deine Kopfhaut passende Anti-Schuppen-Shampoos.
  • Wasche deine Haare möglichst mit lauwarmem Wasser. Heißes Wasser kann die Kopfhaut zusätzlich beanspruchen und so die Anzeichen von Schuppen verstärken.
  • Lasse deine Haare anschließend nach Möglichkeit lufttrocknen, denn heißes Föhnen kann die Kopfhaut zu sehr irritieren. Wenn du deine Haare föhnen möchtest, verwende eine niedrige Temperaturstufe und halte ausreichend Abstand zur Kopfhaut.
  • Vermeide spitze Kämme und Borsten, um die Kopfhaut nicht zusätzlich zu beanspruchen. Für eine ausgeglichene Kopfhaut sind Wildschweinborstenbürsten besonders zu empfehlen.

Auch die Wahl von Kamm und Haarbürste spielen eine Rolle für die Milderung von Schuppen.

Bei besonders hartnäckigen Anzeichen von Schuppen kannst du auf spezielle apothekenpflichtige Wirkstoffe zurückgreifen - wie z. B. Selen-Disulfide. Selen-Disulfide (auch: Selensulfide) können zu einer Verringerung von Haarschuppen innerhalb von drei bis vier Wochen beitragen.

Was ist die Ursache für das seborrhoische Ekzem?

Bis zum heutigen Zeitpunkt sind Ursache und Entstehung der seborrhoischen Dermatitis nicht vollständig bekannt. Dermatologen sind sich aber in dem Punkt einig, dass eine erhöhte Talgproduktion für die Hauterkrankung verantwortlich sein muss. Diese Annahme basiert darauf, dass sich das seborrhoische Ekzem vermehrt an Körperstellen zeigt, die sehr viele Talgdrüsen besitzen.

Talg ist auch die perfekte Nahrungsgrundlage für den Hefepilz Malassezia furfur, der eigentlich ganz natürlich auf der Hautflora jedes Menschen lebt.

Behandlung und Heilung des seborrhoischen Ekzems

Ein seborrhoisches Ekzem verläuft chronisch, das heißt, es kommt in unterschiedlicher Stärke immer wieder zum Vorschein. In den Sommermonaten zeigt sich oft eine Besserung, im Winter oder bei Stress kann es verstärkt auftreten.

Aktuell ist das seborrhoischen Ekzem noch nicht dauerhaft heilbar. Allerdings lassen sich die Beschwerden mit Shampoos und Cremes, die z.B. Kortison oder Wirkstoffe gegen Hautpilze enthalten, lindern. In manchen Fällen ist auch eine Therapie mit UVB-Licht hilfreich.

Ist das Ekzem nur leicht ausgeprägt, können verschiedene Hausmittel die Symptome lindern, z.B. Apfelessig, Aloe-Vera-Gel, Ringelblumensalbe oder Ölbäder. Manche Betroffene machen mit Tinkturen aus Honig oder Teebaumöl gute Erfahrungen.

Bei Babys lassen sich Schuppenkrusten am Kopf meist gut mit Olivenöl ablösen, das über Nacht einweicht und am nächsten Tag abgewaschen wird. In Hautfalten ist Zinkpaste hilfreich.

Begleitsymptome und Folgen des seborrhoischen Ekzems

Die Symptome beim seborrhoischen Ekzem können unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Bei manchen Betroffenen kommt es neben der Schuppung zu einer starken Hautentzündung, bei anderen kann sich das Ekzem auf andere Körperteile ausbreiten, wie z.B. die Augenlider oder den Genitalbereich.

Kratzen und die Infektion mit Bakterien und Pilzen können die Haut zusätzlich belasten. Auch Haarausfall kann in seltenen Fällen als Folge des seborrhoischen Ekzems auftreten.

Wie beeinflusst der Lebensstil ein seborrhoisches Ekzem?

Bei Menschen mit einem seborrhoischen Ekzem sind die Rötungen und Schuppungen auf der Kopfhaut oder an anderen Körperstellen mal mehr und mal weniger ausgeprägt - spielt der Lebensstil hier eine Rolle? Laut einiger Theorien wirkt sich die Ernährung auf ein seborrhoisches Ekzem aus. Derzeit gibt es aber keine anerkannten Ernährungsempfehlungen für Betroffene. Ein stressiger Alltag kann jedoch eine Verschlechterung bewirken. In vielen Fällen bessert sich der Hautauschlag durch regelmäßige Sonnenbäder. Dabei ist der Sonnenschutz wichtig. Herkömmliche Sonnenschutzmittel reichen aus, um sich gemäß dem eigenen Hauttyp vor UV-Strahlen zu schützen.

Körperstellen, an denen das seborrhoische Ekzem vermehrt auftritt

Das seborrhoische Ekzem zeigt sich häufig an talgdrüsenreichen Hautregionen wie:

  • Kopfhaut und Haaransatz
  • Gesicht (Augenbrauen, Hautfalten zwischen Nase und Mund, Bart, Ohr)
  • Brust oder Rücken
  • Hautfalten in den Achseln oder der Leiste.

Beim Baby tritt das seborrhoische Ekzem vor allem an der Kopfhaut auf, man bezeichnet dies auch als „Kopfgneis“. Die Schuppen können sich auf das Gesicht, den Windelbereich oder Hautfalten ausbreiten. Im Gegensatz zu Erwachsenen heilt die Hautkrankheit bei Babys nach wenigen Monaten von alleine ab.

Was hilft bei einem seborrhoischen Ekzem auf Kopfhaut oder Gesicht?

Wer auffällige Hautstellen bei sich entdeckt, kann sich zunächst an die hausärztliche Praxis wenden. Sie stellt bei Bedarf eine Überweisung zu einem Dermatologen oder einer Dermatologin aus. Für die Diagnose seborrhoisches Ekzem reichen in der Regel die Angaben zur Krankengeschichte und ein geschulter Blick auf die Haut. So grenzen Medizinerinnen und Mediziner auch das seborrhoische Ekzem von einer Schuppenflechte oder einer Neurodermitis ab. Bei einer Neurodermitis ist die Haut in der Regel an anderen Stellen auffällig und die entzündeten Hautstellen jucken typischerweise. Ist die Diagnose trotz körperlicher Untersuchung unklar, kann der Arzt oder die Ärztin einen Abstrich ins Labor schicken, um eine Infektion auszuschließen.

Steht fest, dass es sich, etwa im Gesicht, um ein seborrhoisches Ekzem handelt, existieren verschiedene Behandlungen. Oral einzunehmende Medikamente sind nicht nötig, stattdessen wird die Hautstelle lokal therapiert: Die Kopfhaut profitiert von teerhaltigen Shampoos und Waschlösungen mit pilzhemmenden Eigenschaften. Außerdem steht eine große Bandbreite an Cremes bereit. Medizinerinnen und Mediziner beraten, welche Creme gegen das seborrhoische Ekzem hilft - infrage kommen auch salicylsäurehaltige Cremes oder solche mit Antipilzmitteln. Manchmal sind auch entzündungshemmende Cremes und Kortison-Gele notwendig. Je nachdem, wie stark die Entzündungen ausfallen und um welches Produkt es sich handelt, dauert die Behandlung mehrere Tage bis wenige Wochen.

Keratolyse zur Entfernung der Schuppen

Durch die Entfernung der Schuppen (Keratolyse), wird das Hautbild verbessert. Das ist besonders dann wichtig, wenn die Schuppen an gut sichtbaren Stellen, wie dem Gesicht, der Kopfhaut oder den Händen auftreten.

Die sichtbaren Schuppen des seborrhoischen Ekzems werden - neben möglichem Juckreiz - oft als besonders unangenehm empfunden, können zu Scham führen und sehr belastend sein. Die Haut von den lästigen Schuppen zu befreien, trägt dazu bei, sich wieder wohl in seiner Haut zu fühlen.

LOYON® eignet sich sehr gut zur Keratolyse. Es entfernt die Schuppen wirksam und schonend, auf rein physikalische Weise, wobei es weder klebt noch unangenehm riecht. LOYON® wird einfach in die betroffenen Hautareale einmassiert, wo es mindestens drei Stunden verbleiben sollte. Auch zur Behandlung der Kopfhaut, die beim seborrhoischen Ekzem meist betroffen ist, ist es gut geeignet. LOYON® kann beispielsweise abends gegen die Kopfschuppen aufgetragen und am nächsten Morgen mit einem milden Shampoo ausgewaschen werden.

Weitere Mittel, die ebenfalls zur Keratolyse auf betroffenen Hautpartien verwendet werden können, sind z. B. Shampoos oder Cremes mit Harnstoff oder Salicylsäure. Auch auf Hausmittel, z. B. Apfelessig greifen manche Menschen zurück. Sie sind jedoch nicht für jeden geeignet. So kann etwa Harnstoff auf der Haut Rötungen und Brennen verursachen oder der Geruch von Apfelessig als unangenehm empfunden werden. Salicylsäure darf bei eingeschränkter Nieren oder Leber-Funktion nicht angewendet werden, da der Wirkstoff sich im Körper ansammeln und zu Vergiftungen führen kann. Außerdem sollte Salicylsäure auch bei gesunden Menschen nicht großflächig über einen längeren Zeitraum angewendet werden.

Hemmung des Pilzwachstums

Um das Wachstum der am seborrhoischen Ekzem beteiligten Malassezia-Pilze zu hemmen, werden zur Therapie meist Cremes oder Shampoos mit speziellen Wirkstoffen wie z. B. Ketoconazol und Ciclopirox verwendet. Darüber hinaus eignen sich auch Shampoos mit Zinkpyrithion oder Seleniumsulfid.

Kortisonpräparate zur Linderung von Entzündungen

Zur Linderung der Entzündungen, die mit dem seborrhoischen Ekzem einhergeht, können Kortisonpräparate eingesetzt werden. Auf der behaarten Kopfhaut werden sie als Shampoo oder Schaum aufgetragen, auf der übrigen Haut in Form von Cremes oder Salben. Bei längerer Anwendung können Kortikoide zu einem Ausdünnen der Haut führen. Gerade im Gesicht sollten daher alternativ Wirkstoffe aus der Gruppe der Calcineurin-Inhibitoren eingesetzt werden (z. B. Pimecrolimus, Tacrolimus).

Zusammenhang mit dem Immunsystem

Man vermutet heute, dass bei vielen Betroffenen eine erbliche Veranlagung für eine Fehlfunktion des Immunsystems besteht, die das Auftreten der Erkrankung fördert. Hierfür spricht auch, dass Menschen, deren Immunsystem durch eine Erkrankung oder Stress stark geschwächt ist, sehr viel häufiger am seborrhoischen Ekzem erkranken als die Normalbevölkerung.

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