Beine richtig rasieren: So geht's für langanhaltend glatte Haut

Die Härchen und Stoppeln werden länger, die Temperaturen steigen - spätestens jetzt sollten Sie Ihre Beine rasieren. Das Rasieren gehört nach wie vor zu den gängigsten Formen der Haarentfernung. Achseln, Beine oder Intimbereich - ob man sich rasieren möchte, ist natürlich optional. Aber für die Menschen, die sich dazu entscheiden, bestimmte Körperstellen von ihren Haaren zu befreien, können schon kleinste Fauxpas beim Rasieren lästige Folgen nach sich ziehen.

Worauf Sie dabei achten sollten und wie Sie lästige Rasierpickel und Co. vermeiden, erfahren Sie hier:

Vorbereitung ist das A und O

Die perfekte Rasur beginnt schon vor der Behandlung. Seien wir mal ehrlich, wer wünscht sich nach dem Rasieren nicht lange glatte Haut? Einige der obigen Schritte verhelfen Ihnen für einen längeren Zeitraum zu glatten Beinen. Hier sind die wichtigsten Schritte:

  1. Anfeuchten: Bevor Sie mit dem Rasieren starten, sollten Sie immer daran denken, die zu rasierenden Stellen mit lauwarmem Wasser anzufeuchten. Das öffnet die Poren und schafft beste Voraussetzungen, um möglichst alle Haare mit dem Rasierer zu erwischen. Vor dem Rasieren hilft aber auch warmes Wasser, um die Poren zu öffnen und die Beine so perfekt auf die Rasur vorzubereiten.
  2. Peeling: Verwenden Sie bevor Sie sich die Beine rasieren ein sanftes Peeling, denn das hat denselben Effekt, wie wenn Sie vor der Rasur die Beine mit warmem Wasser anfeuchten - es öffnet die Poren und beugt eingewachsenen Haare vor, da abgestorbene Hautschüppchen von der Hautoberfläche entfernt werden. Das Peeling vor dem Rasieren beispielsweise befreit die Haut von abgestorbenen Hautschüppchen, sodass die Klinge dichter über die Haut gleiten und jedes noch so kleine Haar erwischen kann.
  3. Rasierprodukt auftragen: Nach dem Befeuchten tragen Sie ein pflegendes Rasiergel oder -schaum auf, um sanfter mit den Klingen über die Härchen gleiten zu können. Natürliche Öle wie Kokos- und Macadamiaöl werden gern anstelle von Rasierschaum, -gel und Co. eingesetzt, denn sie pflegen die Haut während der Rasur und machen sie schön lange geschmeidig - auch noch lange nach der Rasur. Das Beste: Die Öle sorgen auch nach der Rasur für eine optimale Pflege.

Die richtige Technik für eine gründliche Rasur

Die richtige Technik und passende Produkte sind wichtig für ein erfolgreiches Rasurerlebnis.

  1. Wuchsrichtung beachten: Rasieren Sie Ihre Beine immer entgegen der Haarwuchsrichtung, heißt: von unten nach oben - und NIE andersherum. Wenn es um die Bikinizone geht, ist es deutlich angenehmer, nicht entgegen sondern mit der Haarwuchsrichtung zu rasieren. Unter den Achseln können Sie sich in der Regel frei austoben, denn hier funktioniert es meist am besten kreuz und quer.
  2. Klinge nicht andrücken: Achten Sie dabei unbedingt darauf, dass Sie den Rasierer nicht auf die zu rasierende Haut drücken, um unnötige Schnitte, etc. zu vermeiden. Lege den Rasierkopf am Knöchel an und schiebe den Rasierer, ohne Druck auszuüben, von unten nach oben bis zum Knie. Falls notwendig, kannst du den Vorgang an den Oberschenkeln weiterführen. Der Rasierer wird auf Kniehöhe angesetzt und mit etwas Druck vorsichtig gegen die Wuchsrichtung der Haare von unten nach oben bewegt.
  3. Klinge säubern: Sie säubern immer erst nach der kompletten Rasur Ihre Rasierklinge? Dann sollten Sie spätestens jetzt damit anfangen, sie nach jedem Rasierstrich unter heißem Wasser abzuspülen. Andernfalls verstopfen die rasierten Härchen die Klinge und sorgen dadurch für unschöne Rasur-Ergebnisse.

Hygienische Nassrasur | Schritt für Schritt | Grundpflege

Die Pflege danach ist entscheidend

Nachdem Sie Ihre Beine rasiert haben, brauchen Sie Ihre Haut nur trocken zu tupfen. Dann eine feuchtigkeitsspendende (After-Shave)-Lotion oder ein Körperöl (bestenfalls alkoholfrei) direkt auftragen, um die Haut mit ausreichend Feuchtigkeit zu versorgen, sie zu kühlen, zu regenerieren und zu beruhigen. Hier sind weitere Tipps:

  • Kaltes Wasser: Waschen Sie Ihre Beine nach der Rasur mit kaltem Wasser, denn das sorgt dafür, dass sich die Hautporen schneller schließen und beugt so Irritationen vor.
  • Feuchtigkeitspflege: Nachdem Sie Ihre Beine rasiert haben, braucht deine Haut Pflege und eine Extra-Portion Wellness! Verwende am besten eine beruhigende, alkoholfreie (!) Lotion oder ein Aftershave-Balsam, um Rötungen zu verhindern.
  • Babypuder: Das Auftragen von Babypuder wird nach dem Rasieren ebenfalls empfohlen, denn es beugt in der Regel Juckreiz vor. So bieten Sie Ihrer Haut einen weiteren Schutz, um Rasurpickel oder Rasurbrand gänzlich nach der Beauty-Routine zu vermeiden.
  • Lockere Kleidung: Auch das Vermeiden von engen Hosen nach dem Beinerasieren ist sehr hilfreich, denn so wird die Haut nicht unnötig gereizt. Geben Sie Ihrer Haut deshalb unbedingt mindestens 15 Minuten Zeit, um sich vollständig nach der Rasur zu erholen.

Die Wahl des richtigen Rasierers

Sie verwenden schon relativ lange die jetzige Klinge Ihres Rasierers? Vergessen Sie das Wechseln dieser nicht! Mit stumpfen Rasierklingen verletzen Sie sich schneller und erzielen keine erfreulichen Rasur-Ergebnisse.

Je nachdem, wie häufig Sie sich die Beine rasieren, sollten Sie die Klingen mindestens einmal im Monat austauschen. Einwegrasierer werden - wie es der Name bereits verrät - nach einmaligem Gebrauch gewechselt. Und apropos Klingen: Je mehr Klingen Ihr Nassrasierer besitzt, desto gründlicher wird Ihre Rasur! Empfohlen werden mindestens drei oder mehr Klingen pro Nassrasierer - bestenfalls mit einem zusätzlichen Feuchtigkeitsgleitstreifen, so werden Hautirritationen verhindert.

Hier ist eine Übersicht über verschiedene Rasierertypen:

Rasierertyp Vorteile Nachteile
Einwegrasierer Günstig, praktisch für Reisen Weniger gründlich, häufiger Klingenwechsel, nicht nachhaltig
Mehrklingenrasierer Gründliche Rasur, oft mit Feuchtigkeitsstreifen Teurer, Klingen müssen regelmäßig gewechselt werden
Rasierhobel Nachhaltig, langlebig, kostengünstige Klingen Anfangs etwas Übung erforderlich
Elektrischer Rasierer Sanfter zur Haut, gut für empfindliche Bereiche Weniger gründlich als Nassrasur

Umgang mit Hautirritationen

Rasierpickel und rote Stellen sind nach dem Rasieren der Beine immer lästig und unschön anzusehen. Hier sind ein paar Tipps, wie man damit umgeht:

  • Rasierpickel: Sollten Sie bei Ihnen immer nach dem Nassrasieren auftreten, probieren Sie es mal mit einer Trockenrasur mit einem elektrischen Rasierer. Dieser rasiert empfindliche Körperpartien meist nochmal sanfter.
  • Rasurbrand: Wenn die Beine nach dem Rasieren anfangen zu jucken, steckt häufig ein Rasurbrand als Ursache dahinter, der sich durch Reizungen, Rötungen und Jucken sichtbar macht. Kühlen Sie die betroffene Stelle mit Eiswürfeln oder stoppen Sie die Blutung mit einem Alaunstift.
  • Entzündungen: Sollten sich die Rasierpickel oder geröteten Stellen entzünden, ist eine Behandlung bei einem Dermatologen ratsam.

Weitere Tipps und Tricks

  • Zeitpunkt: Während die meisten morgens das Rasieren der Beine in ihre Beauty-Routine einbauen, fanden Experten heraus, dass abends die beste Zeit für eine Rasur ist. Warum? Nachts schwellen die Beine gern mal durch die Wärme im Bett an, wodurch sich am Morgen danach die kleinen Härchen eher noch verstecken und sie so deutlich schwerer zu kürzen sind beim Rasieren.
  • Häufigkeit: Wie oft Sie den Rasierer in die Hand nehmen, hängt unter anderem ganz davon ab, welcher Haartyp Sie sind, welche Farbe Ihre Beinhaare haben, wie stark Ihr Haarwachstum ist und wie viel Lust Sie für eine Regelmäßigkeit mitbringen - eine einheitliche Regel gibt es dafür nicht.
  • Körperpflege: Generell sollten Sie fernab der Beinrasur daran denken, Ihre Beine mit Körpermilch zu pflegen, damit sie erst gar nicht austrocknen und womöglich zu jucken anfangen.

Unbedingt vermeiden sollten Sie eine Beinrasur, wenn an den zu rasierenden Stellen offene Wunden, Schmerzen, Hautausschlag oder gar Rasurbrand vorliegen.

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