Verona Pooth und die Schönheitsideale: Ein Blick auf Augenbrauenformen und mehr

Die öffentliche Wahrnehmung von Prominenten und deren Aussehen ist ein viel diskutiertes Thema. Dabei geht es oft um die Frage, inwieweit Schönheitsoperationen und -korrekturen das Bild einer Person verändern und wie dies von der Gesellschaft aufgenommen wird. Ein prominentes Beispiel ist Verona Pooth, deren Aussehen sich im Laufe der Zeit stark verändert hat. Aber auch andere bekannte Persönlichkeiten, wie Königin Silvia von Schweden oder Meg Ryan, werden oft für ihre Schönheitsoperationen kritisiert.

Viele Menschen haben das Gefühl, dass gerade ab einem gewissen Alter das "Vorher" oft besser aussieht, da Falten und hängende Haut weniger schlimm erscheinen als Botox-Clownsgesichter. Dies ist natürlich subjektiv und hängt stark von der persönlichen Wahrnehmung ab. Schließlich guckt man ja jeden Tag in den Spiegel und ist an Falten gewöhnt.

Verona Pooth im Wandel der Zeit.

Die Rolle der Medien und des Selbstbewusstseins

Wenn das aber Lieschen Müller oder Beate Mustermann wiederfährt, interessiert das keine Sau... Schade, dass da nicht soviel Selbstbewußtsein da ist zu sagen, dass man mit 65 oder 70 nunmal nicht mehr wie 25 aussehen muss. Es ist ein Ding der medialen Wahrnehmung.

Es wurde vor längerer Zeit mal einen Spruch gelesen, der so in die Richtung "jeder von uns will alt werden, aber niemand älter werden" ging. Das fand und finde ich ziemlich treffend. Und die Organe im Körper bleiben ja trotzdem alt. Schlimm finde ich es, wenn die Personen nach der Schönheits-OP völlig anders aussehen. Wie zuletzt bei Meg Ryan, die einfach nur noch gruselig aussieht. Alternativ fallen mir noch Linda de Mol ein oder Dagmar Berghoff ein. Der einzige Promi, bei dem Schönheits-OPs ja irgendwie dazu gehören, ist Cher.

Kulturelle Unterschiede und persönliche Entscheidungen

Die Ablehnung oder das Belächeln von schönheitschirurgischen Eingriffen ist meiner Erfahrung nach kulturell bedingt. Ich finde es immer noch interessant wie viele Libanesen z.B. nach ihrer OP noch mit Verband und blutunterlaufenen Haut/Augen mit erhobenen Haupt durch die Innenstadt stolzieren, um jeden zu zeigen das man in sich selbst investiert hat. Aber auch in Istanbul ist mir das aufgefallen. Aber im Endeffekt ist es ihr Leben. Ich gucke vielleicht mal länger als ich bei 0815 Menschen gucken würde, denke mir mein Teil, und lebe dann mein Leben wieder weiter.

Mich hat das dauernde zurechtweisen schon damals, als ich auf den Piercingtrip war gestört. Es ist mein Körper, und wer meint seine ungefragte Meinung über meinen Körper sei wichtiger, als meine Eigene, den kann ich nicht helfen.

Als Prominenter bietet man aus meiner Sicht aber auf einem Markt/Jahrmarkt der Eitelkeiten sein Produkt (Schauspielerei etc.) an, zu dem auch die Hülle gehört- wie bei einem Produkt im Supermarkt. Und genau wie dort kann ich als Konsument sehr wohl entscheiden, ob ich das Produkt mit der neuen Verpackung nun gut oder nicht mehr so gut finde. Was Du beschreibst, bezieht sich auf den privaten Bereich. Da würde ich mich auch immer zurückhalten mit solchen Äußerungen.

Die Schattenseiten der Schönheitsindustrie

Schönheits-OPs halten nicht für immer. Irgendwann kommen Falten und hängende Partien wieder durch. Dann geht's wieder ab unter's Messer bzw. die Spritze. Und irgendwann ist dann der Punkt erreicht, wo das Ergebnis nicht mehr "unsichtbar" ist, sondern die Sache in's Negative abdriftet. Allerdings gilt bei Promis da durch "Wie man's macht, macht man's falsch!". Das beginnt schon damit, dass es nur sehr wenige Menschen gibt, die "schön altern". Wenn im Gesicht alles zu hängen anfängt, sieht es bei den meisten eher nach Müdigkeit, Trauer oder vergrämt aus, nicht nach "Lebenslinien". Da hecheln dann die Medien durch, ob die Person gerade irgendwelche psychische Probleme hat. Oder es heißt "Man, ist der/die alt geworden!".

Auch bei intelligenten, gebildeten Frauen steht nun mal die Optik im öffentlichen Fokus ;). Überleg doch mal, wie oft bei hochrangigen Politikerinnen über Frisur, Kleidung und Make Up diskutiert wird und wie oft im Vergleich dazu über das, was sie politisch tun. Unsere Bundeskanzlerin ist da ein perfektes Beispiel. Wenn es dort zu Kritik kommt, geht es vielleicht gerade mal noch zu Beginn um die Inhalte, aber ganz fix wird dann über hängende Mundwinkel, immer gleiche Hosenanzüge und ihre früheren frisurtechnischen Fehltritte abgezogen. Intelligenz und Bildung schützt da rein gar nicht. aber Änschi ist das Wurst und auch zu Recht!

Die Veränderung von Silvia finde ich aber wirklich entsetzlich. Schließlich sieht ER ja auch nicht geliftet aus, wie kommt sie darauf dass sie aussehen müsste wie 50? Jetzt sieht sie aus wie ein alternder Clown. Echt schade drum.

Ein Glück! schlimm sehen meist die aus, die sich zum dritten oder vierten Mal liften lassen. Die Ärzte warnen, aber die Patientin nimmt es in Kauf. Dazu dann noch die Unterspritzungen, die man heutzutage auch bei jüngeren Frauen sehen kann. Muss halt jeder selbst wissen ob er das für nötig erachtet. Bei z.B. Besonders schade finde ich solche OPs bei jungen Menschen, die sich einfach nur ein schmaleres Näschen oder ein kleineres Kinn wünschen. Da geht jede Individualität flöten.

Verona Pooth mit neuer Frisur.

Verona Pooth: Vom Wandel der Frisuren und Augenbrauenformen

Im ersten Moment dachte ich, ich hätte dreimal dieselbe bekommen - erst beim zweiten Blick stellte ich fest, dass es sich bei den auf dem Titelbild abgebildeten Damen NICHT um ein und dieselbe handelte. - Zugegeben, habe ich ein gewisses Problem mit Gesichtererkennung. (Prosopagnosie.) Trotzdem: alle die gleiche Frisur, die gleiche Augenbrauenform, die gleiche Gesichtsform ... Liegt's daran, dass es schon aufs Cover nur Frauen schaffen, die dem klassischen Schönheitsideal (zufällig) entsprechen? Ist's das Make-up? Lagen die alle schon unterm Messer?

gut, aber ich finde halt, dass zum Beispiel Verona Pooth doch jetzt nicht besser aussieht als zu Bohlens Zeiten oder? Im Gegenteil, die sieht ja mittlerweile auch ordentlich gruslig aus. Oder diese Frau Herzsprung....uah!

Verona Pooth ist sehr wandelbar. Auf einmal zeigt sich die deutsche Moderatorin mit einer komplett neuen Frisur. Verona Pooth steht vor ihrem nächsten großen TV-Job, der sie elf Tage lang mit dem Fernsehsender ProSieben durch Thailand reisen lässt. Sechs Stunden lang dauerte das Prozedere, aus Verona Pooths dicken, braunen Haaren eine neue Braids-Frisur zu fertigen. Zwei Friseurinnen aus Düsseldorf werkelten mehr als einen halben Tag an der Moderatorin, bis sie das Ergebnis in ihren Instagram-Storys zur Umfrage freigab. Als sie ihre knapp 620.000 Instagram-Follower nach ihrer Meinung fragte, welche Frisur sie besser finden, die neuen Braids oder die alte Walla-Walla-Mähne, kommt ein eindeutiges Ergebnis zum Vorschein.

Doch nicht nur die modische Meinung von Pooths Fans ist eindeutig, viele Kommentare gehen auch in die Richtung der "Cultural Appropriation", also der kulturellen Aneignung. Das bedeutet, dass Gesellschaften aus modischen Gründen sich bestimmte kulturelle Bestandteile aneignen. Hierbei lautet der Vorwurf die Kultur aus dem Kontext zu reißen. Dieses Problem wurde jüngst erst laut, als eine Band in der Schweiz Dreadlocks tragend Reggae-Musik spielte, sie jedoch alle hellhäutig sind. 06. Doch nicht alle Follower sind bei diesem Thema einer Meinung. Es sind Kommentare zu lesen wie: "Ein sehr sensibles Thema. Da spricht man von 'rassistischer kolonialer Aneignung', vielleicht magst du dich ja sicherheitshalber vor dem Dreh noch informieren", aber auch Gegenstimmen werde laut, wie zum Beispiel dieser Kommentar: "Eine Frau mit bolivianischen Wurzeln lässt sich Braids machen von schwarzen Hairstylisten.

Schönheit: Wieso setzen wir uns selbst so unter Druck? | Terra Xplore mit Geologin Thora Schubert

Die persönliche Entscheidung

Ich finde nichts verwerflich dran, was irgendwer machen lässt zu welchem Preis und mit welchem Ergebnis, solange er/sie das frei für sich entscheidet und bezahlt.

tags: #verona #pooth #augenbrauen #form

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