Übermäßiger Haarwuchs bei Frauen: Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten

Von Hirsutismus spricht man, wenn Frauen dichte Körperbehaarung an Stellen aufweisen, die normalerweise eher bei Männern stark behaart sind. Dazu zählen zum Beispiel der Bereich zwischen Nase und Oberlippe (“Damenbart“), Kinn und Wangen, die Oberschenkel oder die Region zwischen den Brüsten. Hirsutismus kann psychisch sehr belastend sein, ist in den meisten Fällen jedoch gesundheitlich harmlos. Verschiedene Methoden zur Haarentfernung oder Medikamente können den starken Haarwuchs eindämmen.

Seltener führen Erkrankungen oder Nebenwirkungen von Medikamenten zu Hirsutismus, wenn etwa ein hormonelles Ungleichgewicht entsteht. Hirsutismus, der plötzlich auftritt, sehr stark ist oder mit weiteren Beschwerden einhergeht, sollte immer ärztlich abgeklärt werden.

Übermäßiger Haarwuchs bei Frauen ist nicht nur ein ästhetisches Problem, sondern kann auf eine ernsthafte gesundheitliche Erkrankung hinweisen. „Verstärkte Körperbehaarung, auch Hirsutismus genannt, kann als eine Begleiterscheinung von Störungen des Hormonhaushalts auftreten, die Fruchtbarkeitsprobleme und chronische Erkrankungen nach sich ziehen können", erklärt Dr. Christian Albring, Präsident des Berufsverbandes der Frauenärzte e. V. (BVF).

Was ist Hirsutismus?

Unter Hirsutismus versteht man eine ungewöhnlich starke, androgenabhängige Körperbehaarung bei Frauen. Frauen mit Hirsutismus haben einen sehr starken Haarwuchs, der eher der typischen männlichen Körperbehaarung entspricht. Zum Beispiel wachsen vermehrt dicke und dunkle Haare am Kinn und auf der Oberlippe, am Oberkörper oder Po. Zudem ist die Behaarung unter den Achseln und im Genitalbereich oft stark ausgeprägt - ähnlich wie bei Männern. Dieser sehr starke Haarwuchs kann nach der Pubertät bei Frauen auftreten, deren Körper zu viele männliche Geschlechtshormone bildet.

Haare wachsen nahezu am ganzen Körper - bei beiden Geschlechtern. An bestimmten Stellen sind lange und kräftige Haare zu finden: die Terminalhaare. Sie bilden unter anderem das Kopfhaar, die Wimpern und die Augenbrauen. Während bei Männern auch Bereiche wie Kinn, Wangen oder Brust mit Terminalhaaren bedeckt sind, wachsen bei Frauen dort normalerweise die weniger sichtbaren Vellushaare.

Bei einem Hirsutismus treten statt der Vellushaare hingegen an den „typisch männlichen Stellen“ Terminalhaare auf, sodass die Behaarung deutlich kräftiger ist. Wenn die starke Behaarung andere Körperstellen oder den ganzen Körper betrifft, handelt es sich nicht um Hirsutismus, sondern um eine sogenannte Hypertrichose.

Charakteristisch sind etwa ein „Damenbart“ oder Haare an Brust und Rücken.

Auf einen Blick:

  • Als Hirsutismus bezeichnet man eine übermäßig starke Körperbehaarung bei Frauen.
  • Häufig wachsen vermehrt Haare im Gesicht, beispielsweise als Oberlippen- oder Kinnbart, sowie am Rücken und auf der Brust.
  • Frauen mit Hirsutismus haben meist mehr männliche Geschlechtshormone im Körper als Frauen ohne Hirsutismus.
  • Die häufigste Ursache ist das polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS), eine Hormonstörung der Eierstöcke.
  • Unerwünschte Haare lassen sich kosmetisch, wie durch Rasieren oder mit Licht (Photoepilation), entfernen.
  • Auch eine Behandlung mit Medikamenten ist möglich, dies dauert aber eine längere Zeit.

Typisches Symptom von Hirsutismus: Bei der Frau sind Körperstellen stark behaart, an denen in der Regel nur bei Männern kräftige Haare zu sehen sind. Bei manchen Frauen treten zudem Symptome einer sogenannten Vermännlichung auf.

Ursachen von Hirsutismus

In neun von zehn Fällen hat Hirsutismus keine erkennbaren krankhaften Ursachen. Ärzte sprechen dann von einem idiopathischen Hirsutismus. Bei vielen Frauen ist der verstärkte Haarwuchs schlicht Veranlagung. Ihre Haarfollikel reagieren vermutlich von Natur aus besonders empfindlich auf männliche Sexualhormone (Androgene).

Auch Frauen haben männliche Geschlechtshormone (Androgene) im Körper, aber in der Regel deutlich weniger als Männer. Die Menge an Androgenen beeinflusst, wo welcher Haartyp wächst. Bei Jungen in der Pubertät werden dadurch die Haare im Gesicht dicker und dunkler, der Bartwuchs beginnt. Auch am restlichen Körper verändert sich die Behaarung. Nimmt der Anteil an Androgenen im Körper der Frau zu, kann es zu einer solchen eher für Männer typischen Ausprägung der Körperbehaarung kommen.

Seltener lässt sich ein bestimmter Auslöser feststellen, etwa eine hormonelle Störung. Bestimmte Hormone sind dann im Übermaß vorhanden. Ein möglicher Hinweis auf eine hormonelle Ursache sind zusätzliche Symptome einer Vermännlichung.

Zur Vermännlichung kommt es, wenn im Körper zu viele männliche Sexualhormone vorhanden sind.

  • polyzystisches Ovarialsyndrom (PCOS): Dabei befinden sich an den Eierstöcken viele kleine Zysten.
  • androgenitales Syndrom: Die Nebennieren bilden durch einen Enzymdefekt zu wenig Kortisol und oft auch zu wenig Aldosteron.
  • Cushing-Syndrom: Bei dieser Erkrankung ist das Hormon Kortisol im Körper aus unterschiedlichen Gründen im Übermaß vorhanden. Zusätzlich kann ein Überschuss an männlichen Hormonen entstehen.

Ursachen für Hirsutismus und Behandlungsmöglichkeiten

Mit bis zu 80 Prozent ist das polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS) die häufigste Ursache für einen ausgeprägten Hirsutismus. Andere Ursachen für Hirsutismus sind seltener.

„Denn oft steckt das so genannte Polyzystische Ovarsyndrom - kurz PCOS - dahinter. Das PCOS tritt in unterschiedlich starker Ausprägung auf. Typisch sind neben dem Hirsutismus auch Akne, Haarausfall, Zyklusstörungen und Unfruchtbarkeit.

Die Veränderungen im äußeren Erscheinungsbild der Betroffenen wie dem typischen Damenbart und stärkerer Körperbehaarung haben meist Auswirkungen auf psychosozialer Ebene.

„Viele Frauen leiden unter Lebensunzufriedenheit und aus Scham unter Einschränkungen ihrer Sexualität", ergänzt der Gynäkologe. „Aber es leiden auch etwa 70% der Betroffenen an Übergewicht und einer Insulinresistenz. Als Folge der Insulinresistenz erhöht sich das Risiko für Typ 2-Diabetes mellitus. Daneben sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen als Spätfolge des PCOS häufig", fügt Dr. Albring hinzu.

Das PCOS tritt bei etwa 5-10% der geschlechtsreifen Frauen auf. Der Erkrankungsbeginn liegt typischerweise zwischen dem 15. und 25. Lebensjahr.

Als idiopathisch bezeichnet man Hirsutismus, wenn die Ursache auch nach umfassender Diagnostik nicht geklärt werden kann. Diese Form des Hirsutismus ist mit bis zu 20 Prozent aller Fälle relativ häufig. Die betroffenen Frauen besitzen eine normale Funktion der Eierstöcke und unauffällige Hormonwerte.

Insbesondere Medikamente aus der Klasse der Androgene sowie Anabolika (meist anabole Steroide) können Hirsutismus begünstigen. Dabei handelt es sich um pharmakologische Substanzen, die eine muskelaufbauende Wirkung haben und oft von Bodybuildern verwendet werden. Die Medikamente Minoxidil und Phenytoin können ebenfalls Hirsutismus auslösen. Minoxidil wird zur Behandlung von erblich bedingtem Haarausfall verwendet, während Phenytoin zur Behandlung von Epilepsie, sowie Herzrhythmusstörungen eingesetzt wird.

Bestimmte Tumore können durch die Produktion männlicher Sexualhormone (Androgene) und anderer Botenstoffe den Hormonstoffwechsel beeinflussen und so Hirsutismus auslösen.

Auch Stoffwechselstörungen können das Auftreten von Hirsutismus begünstigen. Dazu gehören unter anderem ein zu hoher oder zu niedriger Insulinspiegel (beispielsweise im Rahmen von Diabetes) und Störungen des Steroidstoffwechsels (beispielsweise durch eine Nebennierenrindeninsuffizienz).

Ein am ganzen Körper stärker ausgeprägter Haarwuchs, wird als Hypertrichose bezeichnet und ist genetisch bedingt. Bei Hirsutismus hingegen, tritt der verstärkte Haarwuchs nicht gleichmäßig am ganzen Körper auf, sondern in Bereichen, die typischerweise einem männlichen Behaarungsmuster entsprechen, wie beispielsweise Gesicht, Rücken und Unterbauch.

Diagnose von Hirsutismus

Die Diagnose Hirsutismus ergibt sich für den Arzt unmittelbar aus dem charakteristischen männlichen Behaarungstyp einer Patientin: An Stellen wie Kinn, Oberlippe oder Brust finden sich vermehrt die kräftigen Terminalhaare.

Ein einfacher Bluttest gibt darüber Auskunft, ob erhöhte Testosteron-Werte vorliegen, und eine eventuelle Fehlfunktion der Eierstöcke kann mit Hilfe eines Ultraschalls ermittelt werden.

„Sind die Testosteron-Werte normal und es besteht kein PCOS, kann die übermäßige Behaarung auch dadurch zu Stande kommen, dass die Haut der Betroffenen besonders sensibel auf das männliche Sexualhormon reagiert - dies wäre gesundheitlich weit weniger bedenklich", erläutert der Präsident des BVF.

Der Arzt oder die Ärztin wird im nächsten Schritt herausfinden wollen, ob bestimmte Erkrankungen oder Medikamente den Hirsutismus hervorgerufen haben. Verschiedene Blutwerte geben Aufschluss darüber, ob der Hirsutismus eine hormonelle Ursache hat und welche Erkrankung dahinterstecken könnte. Je nachdem, welche Ursache der Arzt vermutet, sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen sinnvoll.

Ein plötzlich neu auftretender verstärkter Haarwuchs sollte ärztlich abgeklärt werden. Dies gilt umso mehr, wenn sich zusätzlich weitere Merkmale einer Vermännlichung (Virilisierung) darstellen. Hirsutismus entwickelt sich in der Regel während der Pubertät bzw. im frühen Erwachsenenalter. Es gibt jedoch auch Fälle, in denen er sich erst ab dem mittleren Lebensalter zeigt.

Erste Ansprechpartner für das Feststellen von Hirsutismus sind der Hausarzt oder der Frauenarzt. Zunächst wird der behandelnde Arzt eine körperliche Untersuchung durchführen und das Ausmaß der Körperbehaarung einschätzen. Zudem gehören zur typischen grundlegenden Diagnostik die Bestimmung des Sexualhormonspiegels und gegebenenfalls weiterer Werte, wie die der Schilddrüsenhormone oder des Zuckerstoffwechsels.

Behandlung von Hirsutismus

Eine von Natur aus starke Körperbehaarung bedarf nicht zwingend einer speziellen Behandlung. Ob der übermäßige Haarwuchs stört oder nicht, ist individuell sehr unterschiedlich. Viele Frauen fühlen sich aber wohler damit, die Haare zu entfernen.

Bei Hirsutismus, der durch eine bestimmte Erkrankung oder Medikamente ausgelöst wurde, richtet sich die Therapie vor allem nach der jeweiligen Ursache.

Für das Polyzystische Ovarsyndrom gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten, darunter hormonelle und medikamentöse Therapien.

Hat ein PCO-Syndrom den Hirsutismus begünstigt, kann bei übergewichtigen Frauen eine Gewichtsabnahme den Hormonhaushalt positiv beeinflussen. Da bei einem PCO-Syndrom häufig der Zuckerstoffwechsel gestört ist, kann auch eine Behandlung mit dem Antidiabetikum Metformin infrage kommen, welches als Tablette eingenommen wird.

Eine Alternative ist die Behandlung mit sogenannten Antiandrogenen oder der „Antibabypille“. Antiandrogene Wirkstoffe in Tablettenform, zum Beispiel das verschreibungspflichtige Cyproteronacetat, hemmen den Einfluss der männlichen Sexualhormone auf die Haarfollikel. In der Schwangerschaft und Stillzeit sind sie allerdings nicht geeignet. Zu häufigen Nebenwirkungen zählen Gewichtszunahme, depressive Verstimmungen oder Zwischenblutungen.

Bei übermäßiger Gesichtsbehaarung steht der Wirkstoff Eflornithin als Creme zur Verfügung. Die Creme wird meist zweimal täglich auf die betroffenen Partien aufgetragen und vollständig einmassiert. Bis eine Wirkung sichtbar ist, können einige Wochen vergehen. Nach Absetzen der Behandlung kehrt die Behaarung nach und nach zurück, sodass häufig eine dauerhafte Anwendung nötig ist. Zu möglichen Nebenwirkungen zählen lokale Reaktionen wie Kribbeln, Brennen, Juckreiz oder Rötungen.

Hormonelle Verhütungsmittel mit Östrogen und Gestagen wie die Antibabypille können die Menge männlicher Geschlechtshormone im Körper senken. Sie eignen sich jedoch nur für Frauen, die aktuell nicht schwanger werden möchten. Andere Arzneimittel hemmen die Aufnahme von Androgenen im Körper. Alle diese Medikamente können Nebenwirkungen haben. Es ist daher wichtig, gemeinsam mit der Ärztin oder dem Arzt den möglichen Nutzen und die Risiken abzuwägen.

Frauen mit Hirsutismus wird empfohlen, die Medikamente mindestens 6 Monate lang zu nehmen. Erst dann zeigt sich, ob die Behandlung anschlägt oder nicht.

Antibabypillen mit den Gestagenen Chlormadinonacetat, Cyproteronacetat, Dienogest oder Drospirenon wirken antiandrogen, das heißt die Wirkung der männlichen Sexualhormone (Androgene) wird gehemmt. Da Hirsutismus häufig durch einen Androgenüberschuss ausgelöst wird, kann dieser durch die Einnahme einer entsprechenden Pille, wie zum Beispiel Lilia®, meist gut behandelt werden. Besonders für Frauen, die sowieso eine hormonelle Verhütungsmethode verwenden möchten, kommt diese Behandlungsmöglichkeit in Frage. Allerdings können gegebenenfalls typische Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen und Übelkeit, Zwischen- oder Schmierblutungen, Libidoverlust, Wassereinlagerungen und Stimmungsveränderungen auftreten.

Außer bestimmten Antibabypillen gibt es noch weitere Medikamente, die eine antiandrogene Wirkung haben. Dazu gehören zum Beispiel Spironolacton, Flutamid, Bicalutamid und Finasterid. Die meisten antiandrogenen Medikamente sind allerdings entweder nicht für die alleinige Behandlung von Hirsutismus zugelassen oder können zu starken Nebenwirkungen führen. Deswegen werden antiandrogen wirkende Gestagene bzw. Durch Insulin-Sensitizer wie Metformin und Glitazone wird die Empfindlichkeit des Körpers für Insulin verbessert. Diese Medikamente können die Behaarung bei Patientinnen reduzieren, deren Hirsutismus auf einer Insulin-Resistenz beruht,.

Die verschreibungspflichtige Creme Vaniqa® enthält einen Wirkstoff, der das Wachstum der Haarfollikel verlangsamt. Vaniqa ist allerdings nur zur Reduktion der Behaarung im Gesicht zugelassen und wirkt lediglich für die Dauer der Anwendung. Bei einer Studie mit fast 600 Frauen haben 70% der Probandinnen eine Verbesserung der Symptome festgestellt.

Methoden zur Haarentfernung

Zur Haarentfernung gibt es Produkte und Methoden, die man selbst anwenden kann, zum Beispiel:

  • Blondierungscremes mit Wasserstoffperoxid („Bleichen“)
  • Enthaarungscremes
  • Rasieren
  • Wachsen
  • Auszupfen, entweder mit einer Pinzette oder einem elektrischen Epiliergerät

Bei diesen kosmetischen Verfahren wachsen die Haare nach einer gewissen Zeit wieder nach, da die Haarwurzeln intakt bleiben. Es ist möglich, dass bei der Anwendung Hautreizungen auftreten.

Um die Haare dauerhaft und sachgerecht entfernen zu lassen, kann man eine Fachärztin oder einen Facharzt aufsuchen. Hier kommen zwei Methoden infrage: die Photoepilation und die Elektrolyse.

Bei der Photoepilation werden Haarfollikel mithilfe von Licht geschädigt, bei der Elektrolyse mit Strom. In beiden Fällen wachsen die Haare weniger oder gar nicht mehr nach. Auch bei diesen Verfahren sind Nebenwirkungen möglich.

Bei Frauen mit einem sehr ausgeprägten Hirsutismus kommen die Haare trotzdem oft wieder zurück. Dann können zusätzlich Medikamente helfen.

Rasieren: Das Rasieren beseitigt die Haare nur kurzfristig.

Enthaarungscreme/-schaum: Enthaarungsprodukte werden auf die Haut aufgetragen und nach einer Einwirkzeit von einigen Minuten wieder entfernt. Sie enthalten alkalische Chemikalien (z. B. Thiomilchsäure), welche an der Hautoberfläche befindliche Haarteile auflösen. Bis eine erneute Behandlung nötig ist, dauert es mehrere Tage. Mögliche Nebenwirkungen sind Hautreizungen oder allergische Reaktionen. Daher sollte man das Produkt vor der ersten Anwendung auf einer kleinen Hautpartie testen.

Bleichen: Durch Bleichen können dunkle Haare gut kaschiert werden.

Laserhaarentfernung: Bei der Laserhaarentfernung wird zunächst handelsübliches Ultraschallgel auf die zu behandelnden Körperareale aufgetragen. Im Anschluss bewegt man den Kopf des Lasers in stempelnden oder streichenden Bewegungen über die zu enthaarenden Stellen. Ganz schmerzfrei ist diese Methode der Haarentfernung jedoch nicht. Sollten sehr empfindliche Körperstellen durch eine Laserbehandlung enthaart werden, kann zusätzlich vor der Behandlung eine Betäubungscreme, die die Wirkstoffe Prilocain und Lidocain enthält, angewendet werden.

Zur kosmetischen Haarentfernung zählen sowohl mechanische Methoden wie Epilieren, Waxen und Zupfen mit der Pinzette als auch die Laserbehandlung.

Psychische Belastung und Selbsthilfe

Hirsutismus ist für viele Betroffene nicht nur eine körperliche, sondern auch eine große psychische Belastung. Betroffene Frauen schämen sich oft für ihre starke Behaarung, fühlen sich unattraktiv und verwenden viel Zeit für die Entfernung ihrer Körperbehaarung. Dies kann in manchen Fällen sogar zu sozialem Rückzug und psychischen Erkrankungen führen.

Es gibt eine Reihe von Selbsthilfegruppen für Hirsutismus-Patientinnen. Auch für mögliche Grunderkrankungen existieren entsprechende Gruppen, beispielsweise die PCOS-Selbsthilfe.

Wichtig zu wissen: Der übermäßige Haarwuchs kann sehr unterschiedlich ausgeprägt sein.

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