Einfache Twister Frisuren Anleitungen für Anfänger

Es gibt Dinge, die Bewunderung auslösen. Sehr viele Dinge sogar. Vielleicht mag es oberflächlich klingen, aber auch Frisuren können natürlich Bewunderung hervorrufen. Wer eine solche Frisur mit Wow-Effekt haben möchte, braucht entweder ein Haarstudio seines Vertrauens oder ein geschicktes Händchen inklusive Styling-Tools, um sich die Haare selbst zu machen. Sind beide Vorschläge keine Option, gibt es noch eine dritte Möglichkeit: Verabschiede dich gedanklich von komplizierten Stylings, die viel zu schwierig und zeitaufwändig sind.Die einfachen Frisuren für Anfänger sehen bestimmt langweilig aus und sind überhaupt nichts Besonderes? Da müssen wir dich leider enttäuschen. Die Stylings, die wir dir jetzt vorstellen, sind zwar super schnell gemacht und wirklich total einfach umsetzbar, wirken aber keineswegs einfallslos. Ganz im Gegenteil. Sie machen optisch echt etwas her. Wobei wir wieder beim Stichwort Bewunderung wären. Hier kommen einige tolle Frisuren mit Anleitung.

Schnelle und einfache 5 Minuten Frisuren: Schule/Uni/Arbeit/Freizeit.FLOWER Hairstyles.Peinados

Inhaltsverzeichnis

  1. Einfache Frisuren für Anfänger: Bubble-Ponytail
  2. Einfache Frisuren für Anfänger: Half Up, Half Down
  3. Einfache Frisuren für Anfänger: Messy Bun
  4. Einfache Frisuren für Anfänger: Topsy Tail
  5. Der Klassiker: French Twist
  6. Die Twist Technik

#1 Einfache Frisuren für Anfänger: Bubble-Ponytail

Pferdeschwanz kann jeder. Grund genug, mutig zu sein und dem Klassiker einfach mal ein Update zu verpassen. Was dabei herauskommt? Der sogenannte Bubble-Ponytail oder Bubble-Zopf. Mithilfe von Haargummis wird ein stinknormaler Zopf in mehrere Abschnitte unterteilt, sodass dieser hinterher aussieht, als ob Kugeln oder Blasen (engl. „bubbles“) wie bei einer Perlenkette aneinanderhängen.

Hier kommt die Anleitung:

  1. Binde deine Haare zu einem klassischen Pferdeschwanz zusammen - entweder tief im Nacken, halbhoch am Hinterkopf oder setze ihn für die High-Variante hoch am Oberkopf an. Alternativ kannst du den Zopf natürlich auch seitlich binden oder dir einen Look mit zwei Zöpfen kreieren.
  2. Damit die Bubbles hinterher richtig schön voll wirken, besprühe deinen Haarzopf mit Volumenspray oder Trockenshampoo. Extra-Volumen bekommt der Zopf, wenn du die Haare leicht antoupierst.
  3. Jetzt werden die „Haar-Blasen“ geformt. Setze dafür einfach ein weiteres Haargummi unter das Erste. Wähle den Abstand nach Belieben - zum Beispiel zwischen zwei und zehn Zentimetern.
  4. Die Haarpartie, die zwischen den beiden Zopfbändern entsteht, solltest du anschließend mit den Fingern leicht auseinanderzupfen, sodass ein „Bubble“ entsteht.
  5. Teile den gesamten Zopf auf diese Weise in weitere Abschnitte ein.

Tipp: Wähle immer denselben Abstand, damit am Ende ein gleichmäßiges Bild entsteht. Schön sieht es auch aus, wenn du einheitliche Haargummis verwendest.

#2 Einfache Frisuren für Anfänger: Half Up, Half Down

Half Up, Half Down - die Frisur klingt irgendwie kompliziert, ist sie aber überhaupt nicht. Übersetzt heißt das Ganze einfach „Halb oben, halb unten“. Und genauso sieht letztlich auch das Haarstyling aus. Die untere Hälfte der Haare bleibt unten - und zwar offen. Die obere Hälfte wird zusammengebunden, sodass dir die Haare nicht ins Gesicht fallen.

Hier kommt die Anleitung:

  1. Lege dir eine Haarklammer bereit. Ob du eine kleine oder eine größere wählst, hängt von deinem Haartyp ist. Wichtig ist, dass das Haar-Accessoire hält. Die Klammer sollte dein Haar also fest umschließen und nicht rutschen.
  2. Teile dein Haar nun in zwei Partien an - eine obere und eine untere.
  3. Damit die obere Haarschicht von der unteren getrennt bleibt, drehe sie ein und stecke sie mithilfe einer Klammer fest.

Tipp: Die Frisur funktioniert auch super, wenn du etwas kürzere Haare hast.

#3 Einfache Frisuren für Anfänger: Messy Bun

Wenn deine Haare mal wieder machen, was sie wollen und du sie absolut nicht bändigen kannst, kommt hier die Rettung: der Messy Bun! Die Dutt-Variante ist und bleibt einfach mega beliebt und gibt ihren Platz auf der Liste der Trendfrisuren nicht her. Das Besondere: Der Messy Dutt ist alles andere als streng und akkurat. Im Gegenteil. Die Frisur darf ruhig „unordentlich“ („messy“) aussehen. Unperfekt gilt bei dieser einfachen Frisur für Anfänger als perfekt.

  1. Wickle den Zopf nun so oft es geht (je nach Haarlänge) um das Haargummi herum. Wenn du magst, kannst du die Strähne dabei auch zwirbeln.

Tipp: Wenn du sehr feines oder geschmeidiges Haar hast, verwende ein Texturing Spray. Das Spray raut deine Haare leicht an, verleiht ihnen mehr Struktur und macht sie griffiger. Du kannst deine Haare auch leicht antoupieren, damit sie mehr Volumen bekommen.

#4 Einfache Frisuren für Anfänger: Topsy Tail

Eine super Alternative für alle Pferdeschwänze und Dutts dieser Welt ist der sogenannte Topsy Tail - also der „eingedrehte Zopf“. Das Haarstyling ist super easy und in Sekundenschnelle gemacht. Durch den Twist wirkt diese einfache Frisur für Anfänger immer elegant.

Hier kommt die Anleitung:

  1. Binde die Haare im Nacken zu einem Pferdeschwanz zusammen und fixiere sie mit einem Haargummi.
  2. Teile nun mithilfe deiner Finger die Haare in der Mitte über dem Zopfgummi, sodass hier eine Haarlücke entsteht. Alternativ kannst du auch einen Topsy Tail bzw. Hair Twister zur Hilfe nehmen.
  3. Greife nun den Zopf und ziehe die Haare einfach durch die Lücke.

Tipp: Für mehr Halt kannst du die Haare an der Seite mit Haarnadeln feststecken oder mit Haarspray fixieren.

Der Klassiker: French Twist

Du träumst von einer eleganten Frisur, die zu jedem Anlass passt - sei es fürs Büro, eine Hochzeit oder ein entspanntes Dinner - aber dir fehlt die Zeit oder das nötige Geschick? Kein Problem! Mit einem cleveren Tool wird die Trendfrisur der Saison, der French Twist, jetzt kinderleicht. Der Klassiker, der für seinen zeitlosen Chic bekannt ist, wirkt aufwendig, lässt sich aber dank dieser Styling-Hilfe im Handumdrehen nachmachen.

Der French Twist hat seine Wurzeln, wie der Name schon verrät, in Frankreich - einem Land, das für die Kombination aus Lässigkeit und Chic bekannt ist. Schon Stilikonen wie Audrey Hepburn haben den eleganten Look getragen und ihn zum Symbol zeitloser Eleganz gemacht. Warum? Weil er zu nahezu jeder Haarlänge passt: Ob kurze oder lange Haare, Stufen oder Pony - der French Twist sieht immer großartig aus. Allerdings galt er bislang als recht aufwendig zu stylen.

Das Geheimnis hinter dem unkomplizierten French Twist ist eine U-förmige Haarnadel, die du bei Douglas findest. Dieses Tool sorgt dafür, dass die Haare besonders gut halten und der Look den ganzen Tag über sitzt.

Anleitung für den French Twist:

  1. Haare seitlich nehmen: Sammle dein Haar locker im Nacken und lege es leicht seitlich.
  2. Haare eindrehen: Drehe den Zopf nach oben ein, sodass eine elegante Drehung entlang deines Hinterkopfes entsteht.
  3. Das Tool einsetzen: Halte den Twist mit einer Hand fest und setze die u-förmige Haarnadel so ein, dass sie den gedrehten Haarstrang und die Haare am Hinterkopf festhält.
  4. Nachbessern: Fixiere den Look mit etwas Haarspray, um den Halt zu verstärken.

Die Twist Technik

"Twist" bedeutet wörtlich übersetzt "Drehen". Und damit ist auch schon die Entstehungsweise dieser wunderschönen Frisuren beschrieben. Zwei oder mehr Haarsträhnen werden in die entgegengesetzte Richtung gedreht und anschließend wieder ineinander verdreht. Also im Prinzip die gleiche Methode die man zum Drehen von Seilen verwendet.

Ideal für Twists ist sehr lockiges oder krauses Haar. Bei glattem Eigenhaar ist es empfehlenswert Kunsthaar mit einzuarbeiten.

Tabelle: Vor- und Nachteile von Twists

Vorteile Nachteile
Pflegeleicht Können bei zu straffem Flechten Schmerzen verursachen
Ideal für sportliche Aktivitäten und Langschläfer Bei glattem Haar ist die Einarbeitung von Kunsthaar empfehlenswert
Schöne Lösung, wenn man die Haare wachsen lassen möchte

tags: #Twister #Frisur #Anleitung

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