Die britische Sängerin und Songschreiberin Amy Winehouse war für ihren einzigartigen Nest-Look bekannt. Ihre ausgefallenen Frisuren dürfte wohl noch jedem im Kopf geblieben sein. Doch warum trug Amy Winehouse eigentlich eine so auffällige Frisur?
Amy Winehouse' Beehive-Frisur war in Wirklichkeit eine Perücke. Ihre echten Haare waren schulterlang. Sie trug diesen riesen Eyeliner und die Beehive-Frisur ab dem Jahr 2006, weil sie ihren Image wechseln wollte und zudem war sie sehr von den 60er Jahren inspiriert worden und in dieser Zeit war diese Friseur im Trend. Ihre echten Haare kannst du nach Googeln indem du „Amy Winehouse St.Lucia 2009“ eingibst.
In ihrer ''Back to Black''-Phase entwickelte Amy auch ihren ganz eigenen Stil: Passend zu den musikalischen Anleihen an die Sixties trug sie einen hochaufgetürmten Beehive, für den sie nicht nur auf ihre eigenen Haare, sondern auch auf eine Perücke zurückgriff, und 14 Tattoos im Retro-Look.
Toupierte Haartürme im Stil eines Beehive genannten Bienenkorbs à la Brigitte Bardot und Amy Winehouse oder voluminöse Bouffant-Mähnen à la Farrah Fawcett zählen derzeit zu den angesagten Retro-Frisuren-Trends. Wieder mal höchste Zeit, sich einen großen Vorrat an Haarspray zuzulegen. Denn aktuell taucht neben den Dauertrends Sleek Hair, Out of Bed oder Messy Bun ein nostalgischer Sixties-Style aus der Versenkung auf, der die Mähne mächtig voluminös himmelstürmend aufragen lässt.
Der wesentliche Unterschied zum Bouffant, der das Haar vor allem auch in die Breite aufbauschte und dabei die Ohren bedeckte, bestand darin, dass der Beehive sich mit einem runden Kegel vom Oberkopf nach oben schraubt. Je länger die Haare, desto höher der Bienenkorb, mit kurzer Mähne ist nichts zu machen, mittel- oder am besten superlang sollten die Haare schon sein.
Amy Winehouse war jedoch mehr als nur ihre Frisur. Sie war eine talentierte Sängerin und Songwriterin, die mit ihrer Musik die Herzen vieler Menschen berührte. Eine Ausstellung im Londoner The Design Museum blickt zehn Jahre nach dem Tod auf Amy Winehouse, die im Alter von nur 27 Jahren an den Folgen einer Alkoholvergiftung starb. Nie gezeigte Originaldokumente sowie einzigartige Outfits verraten viel über die Ausnahmesängerin.
„Wir wollten sie anlässlich ihres Todes vor zehn Jahren aus einer neuen Perspektive betrachten“, aus der „Designperspektive“, sagte Maria McLintock, Kuratorin der Ausstellung, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Im Fokus: ihre Anfänge als Künstlerin, ihre musikalischen Einflüsse, ihre wichtigsten Alben „Frank“ und „Back to Black“ sowie ihr ikonischer Stil.
Ihr Stil ist es dann auch, auf den sich die Ausstellung in weiten Teilen konzentriert. Dabei werden unter anderem Outfits gezeigt, die sie auf der Bühne und auf roten Teppichen trug: knappe Kleider, Taschen, Schuhe von berühmten Designermarken. Dabei offenbart die Kleidung mehr als nur den Einfluss der Künstlerin auf die Modebranche. Sie zeigen, wie sich Amy Winehouse verändert hat: von ihrem Retrostil mit langem offenem Haar in den frühen 2000ern, hin zu ihrem Stil, den man mit ihrem zweiten Album „Back to Black“ verbindet: extravagant, mit Eyeliner und Perücke, aber auch sehr dünn.
Je mutiger die Outfits wurden, umso unsicherer fühlte sich die Sängerin, wie sie selbst einmal sagte. Denn sie wollte vor allem Musikerin sein, nicht aber berühmt. „Ich glaube, damit könnte ich nicht umgehen. Wahrscheinlich würde ich dann verrückt“, wird sie in der Ausstellung zitiert. Tatsächlich interessierten sich Journalistinnen und Journalisten in den Jahren vor ihrem Tod immer weniger für ihre Musik. Stattdessen rückte ihr persönliches Leben in den Fokus.
Die in der Ausstellung gezeigten Bilder aus ihrer Jugend zeichnen ein anderes Bild von Amy Winehouse. Das einer jungen Frau mit einem einzigartigen Talent, die ihr Leben schon früh der Musik widmete. Dies spiegelt sich in nie zuvor gezeigten Dokumenten aus ihrer Jugend: ein Notizbuch, das sie als Teenager nutze, handgeschriebene Liedtexte geschmückt mit Herzen und Schnörkeln. „In dieser Ausstellung geht es um Amy als kreative Person, aber die besondere Art und Weise wie sie aufgewachsen ist, ist ebenfalls wichtig“, sagt die Kuratorin Maria McLintock. „Musik war in ihrem Zuhause sehr präsent.“
Bekannte Lieder wie „Back to Black“ begleiten den Besucher, während man Gitarren und Kostüme betrachtet, Interviewausschnitte hört. Ein Raum, der die Atmosphäre ihrer Liveauftritte einfangen soll. Man lauscht dem Mitschnitt eines Konzerts, welches sie einst in dem Londoner Musiklokal „Shepherd‘s Bush Empire“ gegeben hat, sieht ihre Silhouette, Musiker, den Vorhang. Dann erklingt der Applaus des Publikums.
Sie hatte im Jahr 2009 eine erfolgreiche Entziehungskur von den Drogen gemacht, aber ist leider am 23. Juli 2011 wurde Winehouse leblos in ihrer Wohnung im Londoner Stadtteil Camden gefunden. Als Todesursache wurde später eine Alkoholvergiftung festgestellt. Amy Winehouse reiht sich somit in den ''Club 27'' ein: Wie so einige berühmte Musikerkollegen wurde sie nur 27 Jahre alt. Sie und ihre Hits wie ''Valerie'' bleiben unvergessen, ihre CDs sind weiterhin ebenso gefragt wie die unzähligen Videos auf YouTube.
Schauspieler Russell Brand erinnerte an die Soulsängerin, mit der er befreundet war. Er rief dazu auf, Leidenden zu helfen. "Viele Menschen werden krank, wenige haben das unglaubliche Talent, mit dem Amy gesegnet war", sagte Brand, der einst selbst drogenabhängig war. Er sprach anderen Erkrankten Mut zu. "Es gibt eine Lösung", sagte Brand.
Tony Bennett, der gemeinsam mit Amy Winehouse ihren wohl letzten Titel für sein "Duets II"-Album aufnahm, zeigte ein Video, wie er gemeinsam mit der Britin den Titel "Body and Soul" singt. Anschließend trat Bruno Mars mit Winehouses Song "Valerie" auf.
Neben Amy Winehouse gibt es noch weitere Prominente, die mit ihren extravaganten Frisuren für Aufsehen gesorgt haben:
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