Trockene Schuppen: Ursachen und Behandlung

Schuppen sind ein weit verbreitetes und oft lästiges Problem, das viele Menschen betrifft. Die kleinen weißen oder gelben Flöckchen, die auf den Schultern landen oder im Haar kleben bleiben, können nicht nur unansehnlich sein, sondern auch juckende und gereizte Kopfhaut verursachen.

Die Entstehung von Schuppen auf der Kopfhaut hat verschiedene Ursachen. Ein häufiger Auslöser ist trockene oder fettige Kopfhaut. Auch andere Hauterkrankungen wie Schuppenflechte können Schuppen verursachen. Ein Vitamin- oder Mineralstoffmangel, insbesondere an Zink oder Omega-3-Fettsäuren, kann ebenfalls zu Schuppenbildung führen. Eine ausgewogene Ernährung unterstützt die Gesundheit der Kopfhaut.

Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Kopfhaut-Schuppen, die unterschiedliche Ursachen haben:

  • Trockene Schuppen
  • Fettige Schuppen

Im Folgenden werden wir uns auf die Ursachen und Behandlung von trockenen Schuppen konzentrieren.

Ursachen von trockenen Schuppen

Trockene Schuppen sind klein, weiß oder grau und rieseln oft von der Kopfhaut auf die Schultern. Sie entstehen, wenn die Kopfhaut nicht genug Feuchtigkeit halten kann. Trockene Schuppen entstehen vornehmlich durch eine trockene Kopfhaut, u.a. durch trockene Heizungsluft im Winter, ein heißes Klima im Sommer, stark entfettende bzw. austrocknende Shampoos oder durch zu häufiges Haarewaschen und heißes Föhnen.

Weitere Ursachen können sein:

  • Äußere Einflüsse: Heizungsluft, Klimaanlagen oder ein stark entfettendes Shampoo
  • Falsche Haarpflege: Häufiges Haarewaschen mit aggressiven Shampoos und heißes Föhnen führen unter Umständen zu trockener Kopfhaut und Schuppen.
  • Ungünstiges Klima: Hitze und trockene Luft verursachen eine trockene Kopfhaut, die Juckreiz und die Bildung von kleinen, weißen Schuppen fördert.
  • Hormonschwankungen: Bei Frauen führen die Wechseljahre teils zu trockenen Schuppen.

Die Beschwerden auf der Kopfhaut werden wie bei trockener Haut allgemein durch einen Mangel an Feuchtigkeit ausgelöst. Ursächlich ist hierfür in der Regel eine geschwächte Hautbarriere. Die Feuchtigkeit kann nicht mehr ausreichend in der Haut gespeichert werden. In weiterer Folge werden Haut und Haare spröde und es bilden sich Schuppen. Zudem können schädliche Stoffe und Bakterien von außen leichter in die bereits geschädigten Hautstellen eindringen.

In seltenen Fällen kann hinter trockenen Stellen auf der Kopfhaut auch eine Pilzerkrankung stecken. Diese sogenannte Tinea capitis tritt vor allem bei Kindern auf. Hier sind die Beschwerden jedoch meist deutlich ausgeprägter. Außerdem finden sich an den betroffenen Stellen in der Regel abgebrochene Haare. Bei einem Verdacht auf eine solche Pilzinfektion sollte umgehend ein Dermatologe aufgesucht werden.

Die Beschaffenheit der Haut am Körper, und auch am Kopf, ist zu einem Teil genetisch veranlagt - sprich, wenn die Eltern unter trockener Haut leiden, ist auch das Risiko bei den Kindern erhöht. Das Gleiche gilt auch für Hauterkrankungen wie Neurodermitis. Auch hier kann eine Veranlagung vererbt werden.

Symptome trockener Schuppen

Typische Anzeichen für trockene Kopfhaut sind:

  • Spannungsgefühl
  • Juckreiz
  • Schuppen
  • Rötungen

Oftmals sind zudem die Haare trocken und spröde.

Haarschuppen & juckende Kopfhaut endlich los werden! - Hautärztin klärt auf I DoktorJulie

Behandlung von trockenen Schuppen

Für die Behandlung sind feuchtigkeitsspendende Pflegeprodukte geeignet, die die Kopfhaut beruhigen. Ideal sind milde Shampoos, die speziell für empfindliche oder trockene Kopfhaut entwickelt wurden, wie unser SQUANORM Shampoo für trockene Schuppen. Anti-Schuppen-Shampoos sind in vielen Fällen sinnvoll, besonders wenn sie auf die Bedürfnisse der Kopfhaut abgestimmt sind. Sie wirken gezielt gegen Schuppen, beruhigen die Kopfhaut und regulieren die Talgproduktion.

Die gute Nachricht: Mit der richtigen Haarpflege können die typischen Beschwerden in der Regel schnell gelindert werden. Ziel dabei ist es, die geschwächte Hautbarriere zu stärken und so den Schutz wieder aufzubauen. Verwenden Sie Shampoos bzw. Haarpflege für empfindliche, juckende Kopfhaut. Diese sind beispielsweise gekennzeichnet mit Zusätzen wie "Anti-Schuppen", "pH-neutral" oder "für empfindliche/ juckende Kopfhaut geeignet".

Weitere Tipps zur Behandlung trockener Schuppen:

  • Massieren Deine Kopfhaut jeden Tag einige Minuten lang, um die Durchblutung anzuregen und abgestorbene Hautzellen zu lösen
  • Vermeide eine übermäßige Verwendung von Haarpflegeprodukten auf der Kopfhaut und wechsle das Shampoo, wenn Du das Gefühl hast, dass Du es nicht verträgst. Ein allergiefreies Produkt, also ein mildes Shampoo könnte dann besser für Dich geeignet sein, sofern die Kopfhaut schnell spannt und juckt
  • Zu den Nahrungsergänzungsmitteln, die gegen Schuppen helfen können, gehören Leinsamenöl und Zink
  • Es ist bekannt, dass Stress und negative Emotionen bei Hautkrankheiten wie Schuppen eine Rolle spielen, daher können Entspannungstechniken hilfreich sein

Empfehlungen von Dr. med. Alice Martin für die Pflege einer trockenen Kopfhaut:

„Generell sollte man bei einer trockenen Kopfhaut nicht zu häufig und auch nicht zu heiß duschen, da so der Talg, bzw. die körpereigene Fettschicht ausgewaschen wird. Für die richtige Pflege empfehlen wir milde Produkte, die zum Beispiel auch bei Babys eingesetzt werden können, da diese in der Regel keine Parfümstoffe oder Alkohol enthalten. Außerdem entfetten diese die Kopfhaut weniger aggressiv. Wertvolle Wirkstoffe, wie Panthenol und reichhaltige Öle helfen bei der Rückfettung der Haut.“

Hausmittel gegen trockene Schuppen:

  • Quark: Milchprodukte wie Quark sind ein altbewährtes Hausmittel bei trockener Haut, auch im Kopfbereich. Der Nachteil: Das Auftragen ist mühsam und man kann sich während der Einwirkzeit nur schwer irgendwo an Polster anlehnen und entspannen. Wer es trotzdem versuchen möchte, sollte um die Quark-Haarmaske am besten ein Handtuch wickeln oder eine Duschhaube aufsetzen und diese für etwa 15 bis 20 Minuten einwirken lassen. Anschließend sollte der Quark vorsichtig und kurz mit Wasser ausgewaschen werden.
  • Aloe Vera: Der beruhigende Milchsaft aus der Pflanze wirkt feuchtigkeitsspendend und entzündungshemmend und wird häufig bei trockener, geröteter Haut oder beispielsweise auch bei einem Sonnenbrand aufgetragen. Aloe Vera hilft aber auch bei trockenen Stellen auf der Kopfhaut, erhältlich in verschiedenen Formen.

Die richtige Haarpflege spielt eine wichtige Rolle bei der Behandlung von Schuppen:

  • Menschen mit Schuppen sollten ihre Haare regelmäßig, aber nicht zu häufig waschen.
  • Zu häufiges Waschen kann die Kopfhaut austrocknen, während zu seltenes Waschen die Talgproduktion erhöht.
  • Die klare Empfehlung lautet, 2 bis 3 Mal pro Woche ein mildes Shampoo zu verwenden, um die Kopfhaut in Balance zu halten.

Zusätzlich sollten Sie folgende Pflegefehler vermeiden:

  • übermäßiges Waschen der Haare (v. a.
  • niedrige Temperaturen (z. B.

Sofortmaßnahmen, um Schuppen schnell zu beseitigen:

  • Anti-Schuppen-Shampoo: Spezielle Produkte helfen, die abgestorbenen Hautzellen schneller zu lösen und die Kopfhaut zu beruhigen.
  • Haare bürsten: Bürsten oder kämmen Sie Ihre Haare sanft, um lose Schuppen zu entfernen.
  • Nicht Kratzen: Trotz des Drangs, die Schuppen wegzukratzen, sollten Sie dies unbedingt vermeiden. Kratzen reizt die Kopfhaut zusätzlich und kann die Schuppenbildung sogar verschlimmern.

Im Winter bzw. bei entsprechend niedrigen Temperaturen sollte immer eine Kopfbedeckung getragen werden. Denn über den Kopf verliert der Körper nicht nur viel Wärme, sondern auch Feuchtigkeit, die aus der geschwächten Haut schneller verloren geht.

Wer unter trockener Haut leidet, sollte besonders darauf achten, ausreichend zu trinken. Ideal sind 1,5 bis 2 Liter über den Tag verteilt. Ohne ausreichend Flüssigkeit, kann der Körper den Feuchtigkeitsmangel in der Haut nicht ausgleichen. Außerdem nimmt auch die Ernährung Einfluss auf die Beschaffenheit der Haut. Eine gesunde, ausgewogene Ernährung wirkt sich positiv auf das Hautbild aus.

Wann sollte man einen Arzt aufsuchen?

Wenn die Schuppen trotz regelmäßiger Pflege und Anti-Schuppen-Shampoos nicht verschwinden, sollten Sie einen Dermatologen oder eine Dermatologin aufsuchen. Dies gilt besonders dann, wenn die Schuppen von starkem Juckreiz, Rötungen oder Krusten begleitet werden.

Schuppen sind für viele Betroffene ein kosmetisches Problem, das sich aber meist ohne ärztliche Hilfe in den Griff bekommen lässt. In folgenden Fällen ist es jedoch wichtig, dass Sie zum Hautarzt (Dermatologen) gehen:

  • Schuppenbildung, die länger als einen Monat besteht oder immer wiederkehrt
  • Starker Juckreiz, Rötung oder Schwellung der Kopfhaut
  • Haarausfall
  • Brennen oder Entzündung der Kopfhaut
  • Nässende oder verkrustete Stellen auf der Kopfhaut

Um der Ursache der Schuppen auf den Grund zu gehen, erhebt der Arzt zuerst im Gespräch Ihre Krankengeschichte (Anamnese). Dann schaut er sich die Haut Ihres Körpers an. Hautveränderungen an anderen Körperstellen liefern dem Arzt unter Umständen entscheidende Anhaltspunkte.

Vorbeugung

Wenn Sie verschiedene Dinge im Alltag beachten, beugen Sie vor allem trockenen Kopfschuppen vor:

  • Vermeiden Sie es, Ihre Haare zu heiß zu waschen oder zu föhnen. Das strapaziert die Kopfhaut und trocknet sie aus.
  • Überlegen Sie genau, welche Haarpflegeprodukte Sie tatsächlich benötigen. Haargel und -schaum verschließen beispielsweise die Kopfhaut - was förderlich für eine Schuppenbildung ist.
  • In der kalten Jahreszeit sollten Sie die Räume, in denen Sie sich häufig aufhalten, regelmäßig lüften oder befeuchten. So vermeiden Sie Schuppen im Winter.

Schuppen sind heilbar. Um sie wirksam zu bekämpfen, muss die Kopfhaut wieder in ihr natürliches Gleichgewicht gebracht werden.

Hier ist eine Übersicht über einige Produkte zur Behandlung von Schuppen:

Produkt Größe Preis
Shampoo 100 ml € 16,89
Shampoo 2x390 ml € 43,29
Shampoo 60 ml € 8,59
Lösung 60 ml € 12,99
Creme 50 ml N/A
Creme 200 g € 31,99
Bad 200 ml € 10,79
Shampoo 200 ml € 16,99

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