Taurin ist eine schwefelhaltige Aminosäure, die natürlich in vielen Körpergeweben vorkommt, vor allem im Herz, Gehirn, in der Leber und der Muskulatur. Anders als klassische Aminosäuren wird Taurin nicht direkt für den Aufbau von Proteinen verwendet. In den letzten Jahren ist das Interesse an Taurin stark gewachsen - nicht zuletzt aufgrund vielversprechender Studienergebnisse, wie sie unter anderem in einer umfassenden Übersichtsarbeit von Schaffer und Kim (2018) in Biomolecules & Therapeutics veröffentlicht wurden.
Die körpereigene Substanz Taurin, die manchmal auch als Aminoethansulfonsäure bezeichnet wird, hat ein umfassendes Repertoire an gesundheitlichen Benefits zu bieten. Während die meisten Taurin als charakteristische Zutat von Energydrinks kennen, unterstützt die sogenannte Aminoethansulfonsäure als natürliche Substanz zahlreiche physiologische Prozesse. In Anlehnung an wissenschaftliche Arbeiten interagiert Taurin mit zahlreichen lebenswichtigen Prozessen auf zellulärer Ebene, wie folgende Beispiele zeigen.
Taurin wirkt in zahlreichen Geweben und Organen des Körpers regulierend und schützend. Die wissenschaftliche Evidenz zeigt deutlich: Taurin ist weit mehr als ein Energy-Drink-Zusatzstoff. Es handelt sich um eine Substanz, die im gesamten Körper eine schützende und regulierende Funktion einnimmt.
Der menschliche Körper kann Taurin in gewissem Umfang selbst herstellen, etwa aus den Aminosäuren Cystein und Methionin. In bestimmten Lebensphasen oder bei chronischen Erkrankungen kann der Taurinspiegel im Körper sinken. Ein Taurinmangel kann sich negativ auf die Zellfunktion, den Energiehaushalt, das Immunsystem und das Herz-Kreislauf-System auswirken. In westlichen Industrieländern ist die Belastung durch Stress, Bewegungsmangel, unausgewogene Ernährung und Umweltgifte hoch - gleichzeitig sinkt der Anteil natürlicher Taurinquellen in der Ernährung.
Ziel der Übersichtsstudie war es, alle bekannten Wirkmechanismen und gesundheitsfördernden Eigenschaften von Taurin zusammenzutragen. Die Übersichtsarbeit aus dem Jahr 2018 analysiert eine Vielzahl experimenteller und klinischer Studien zu den Wirkmechanismen und Effekten von Taurin. vor toxischen Substanzen.
Taurin hilft dabei, den Wasserhaushalt und den Elektrolytstatus in deinen Zellen zu regulieren, was für die Aufrechterhaltung der Zellfunktion wichtig ist. Es unterstützt die Herzfunktion, indem es die Kontraktionskraft des Herzmuskels verbessert und die Blutfette reguliert. Im Nervensystem wirkt Taurin als Neurotransmitter, der die Kommunikation zwischen den Nervenzellen beeinflusst und eine beruhigende Wirkung haben kann. Zudem wirkt es als Antioxidans und schützt deine Zellen vor Schäden durch freie Radikale.
Taurin hat eine wichtige Schutzfunktion für deine Augen, insbesondere für die Netzhaut. Es wirkt als Antioxidans und schützt die Zellen der Netzhaut vor oxidativem Stress und Schäden durch freie Radikale. Taurin ist auch an der Regulierung des Calciumhaushalts in den Zellen beteiligt, was für die Funktion der Netzhaut entscheidend ist. Ein Mangel an Taurin kann zu Netzhautdegeneration führen und das Risiko von Sehverlust erhöhen.
Laut einer Studie aus der National Library of Medicine kann sich Taurin positiv auf deine Haut auswirken, indem es die Zellen vor oxidativem Stress schützt und den Feuchtigkeitshaushalt der Haut unterstützt. Taurin wirkt als Antioxidans und hilft, die Hautzellen vor Schäden durch freie Radikale zu bewahren, die durch UV-Strahlung und Umweltverschmutzung verursacht werden können. Zudem fördert Taurin die Zellregeneration und kann die Hautbarriere stärken, wodurch Feuchtigkeit besser in der Haut gehalten wird.
Taurin hat laut dieser Studie aus der National Librarry of Medicine eine schützende Wirkung auf dein Herz und unterstützt dessen gesunde Funktion. Es hilft, den Kalziumhaushalt in den Herzmuskelzellen zu regulieren, was wichtig für eine normale Herzkontraktion ist. Zudem wirkt Taurin als Antioxidans und schützt das Herzgewebe vor oxidativem Stress und Entzündungen, die zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen können. Bitte beachte, dass es sich hier um eine Studie handelt und nicht um eine Empfehlung für Taurin als Herzmedikament.
Es gibt einige Studien , die darauf hinweisen, dass Taurin dir beim Sport auf verschiedene Weise helfen kann. Zum Beispiel, indem es die Muskelkontraktion unterstützt, die Ausdauer verbessert und die Regeneration beschleunigt. Es wirkt als Osmoregulation, die den Flüssigkeitshaushalt in den Muskelzellen aufrechterhält, was während intensiver körperlicher Anstrengung wichtig ist. Zudem hilft Taurin, die Calciumionen in den Muskeln zu regulieren, was zu einer effizienteren Muskelkontraktion führt und die Leistungsfähigkeit steigert.
Laut dieser Studie aus der National Library of Medicine könnte Taurin dir bei der Fettverbrennung helfen, indem es den Stoffwechsel unterstützt und die Energieproduktion in deinen Zellen steigert. Es hat eine Rolle bei der Regulierung des Fettstoffwechsels und kann die Nutzung von Fett als Energiequelle während des Trainings fördern. Die Studie zeigt ebenfalls, dass Taurin die Oxidation von Fettsäuren erhöht und dabei hilft, Körperfett effektiver abzubauen. Zudem verbessert es die Insulinsensitivität, was den Fettstoffwechsel weiter begünstigen kann.
Der beste Zeitpunkt, um Taurin einzunehmen, hängt von deinem Ziel ab. Wenn du Taurin zur Unterstützung deiner sportlichen Leistung verwenden möchtest, könnte es am effektivsten sein, es etwa 30-60 Minuten vor dem Training einzunehmen. Dies gibt deinem Körper genügend Zeit, das Taurin aufzunehmen und dessen Effekte auf die Muskelkontraktion und Ausdauer während des Trainings zu nutzen. Für allgemeine gesundheitliche Vorteile oder zur Unterstützung des Stoffwechsels kannst du Taurin auch zu den Mahlzeiten einnehmen, um eine gleichmäßige Versorgung über den Tag hinweg sicherzustellen.
Nun hat eine aktuelle Studie enthüllt, dass Taurin das Potential eines Anti-Aging-Boosters besitzt. Die Aminosäure Taurin - bekannt auch als Zutat in Energy Drinks - soll dem Alter ein Schnippchen schlagen können. Alle diese Eigenschaften weisen bereits darauf hin, dass Taurin ein Stoff zu sein scheint, der bei so manchen typischen Altersbeschwerden Hilfe verspricht. Dies würde bedeuten, dass zuerst ein Taurinmangel vorliegen muss, der dann die Alterung beschleunigt. Weiterhin, so die These der Wissenschaftler, müsste man dann durch eine gezielte Supplementierung von Taurin dem Alterungsprozess entgegenwirken können.
Im Rahmen einer aktuellen Tierstudie, deren Ergebnisse kürzlich im Fachmagazin Science veröffentlicht wurden, injizierten die Forscher Mäusen und Würmern eine bestimmte Dosis an Taurin - in Abhängigkeit ihres individuellen Körpergewichts. Dabei wurde beobachtet, dass die Gabe von Taurin zu einer Verlängerung der Lebensdauer der Versuchstiere führt. Erstaunlich: Bei den Mäusen ergab sich eine lebensverlängernde Wirkung um 10 bis 12 Prozent.
Die Forscher untersuchten Blutproben von alten und jungen Mäusen, Affen und Menschen und zeigten, dass es bei allen drei Spezies zu einer deutlichen Abnahme des Taurinspiegels im Alter kommt. In Tierversuchen an Fadenwürmern, Mäusen und Rhesusaffen konnte weiterhin gezeigt werden, dass sich die Lebenszeit bei Tieren, die täglich Taurin erhalten hatten, im Vergleich zur Kontrollgruppe ohne Taurin-Ergänzung des Futters, verlängerte (1). Die Tiere hatten ab ihrer statistischen Lebensmitte (ca. Alter von 14 Monaten) täglich bis zu ihrem Lebensende 1000 mg Taurin pro kg Körpergewicht erhalten. Beim Menschen würde dies etwa 80 mg Taurin pro kg Körpergewicht entsprechen. Bei einem Gewicht von z. B.
Anti-Aging bedeutet nicht nur, dass man älter wird, sondern auch, dass man gesund älter wird. Taurin verlängert daher nicht nur die Lebenszeit, sondern auch die Gesundheitsspanne, also die Lebenszeit ohne Erkrankungen. Die Untersuchung menschlicher Probanden ergab ganz ähnliche Ergebnisse. Taurin schützt z. B. auf verschiedenen Wegen unser Erbgut und wirkt der Telomerenverkürzung entgegen. Auch durch freie Radikale, die z. B. durch Umweltgifte vermehrt im Körper entstehen, werden die Telomere angegriffen. Es kommt zur Alterung und einem erhöhten Risiko für Erkrankungen.
Stammzellen sind Zellen mit einem großen Entwicklungspotential, die sich je nach Bedarf im Körper in verschiedene Zelltypen ausdifferenzieren können. Dadurch ergibt sich ein enormes Regenerationspotential bei Erkrankungen und Verletzungen. Im Alter nimmt die Menge an Stammzellen ab, weshalb Heilung bei Kindern oft schneller verläuft als bei älteren Menschen.
Die Studie hebt hervor, dass Taurinspiegel im Körper mit dem Alter abnehmen und eine Ergänzung mit Taurin möglicherweise dazu beitragen kann, altersbedingte Gesundheitsprobleme zu verzögern. In Experimenten mit Mäusen, die Taurin-Supplemente erhielten, wurde eine Lebensverlängerung von etwa 10 % im Vergleich zur Kontrollgruppe beobachtet. Weiterhin wurde gezeigt, dass Taurin die Darmmikrobiota positiv beeinflusst und zur Wiederherstellung der Darmgesundheit beitragen könnte, was wichtig für die allgemeine Gesundheit im Alter ist.
Die Studie verweist auch auf eine frühere Untersuchung aus Südkorea, die gezeigt hat, dass Taurin das kardiometabolische Risiko bei älteren Männern senken kann. Außerdem wurde in einer doppelblinden Studie mit älteren Frauen festgestellt, dass Taurin die Plasmaspiegel des antioxidativen Enzyms SOD (Superoxiddismutase) stabilisieren kann, was darauf hindeutet, dass Taurin helfen könnte, oxidativen Stress während des Alterungsprozesses zu kontrollieren.
| Tierart | Ergebnis |
|---|---|
| Mäuse | Lebensverlängerung von 10-12% bei täglicher Tauringabe |
| Fadenwürmer | Verlängerung der Lebenszeit bei täglicher Tauringabe |
| Rhesusaffen | Verlängerung der Lebenszeit bei täglicher Tauringabe |
Bezüglich Taurin und seiner Wirkung auf die Psyche gibt es einige Studien, die darauf hinweisen, dass Taurin eine beruhigende Wirkung haben kann, indem es die GABA-Rezeptoren im Gehirn moduliert. Welche für die Hemmung von Nervensignalen verantwortlich sind. Eine relevante Quelle ist eine Studie von Huxtable (1992) in Physiological Reviews, die die neuroprotektiven Eigenschaften von Taurin hervorhebt. Eine andere wichtige Quelle ist eine Studie aus der National Library of Medicine, die die Auswirkungen von Taurin auf Stress- und Angstsymptome bei Ratten untersucht.
Zusammengefasst: Taurin kann potenziell beruhigend auf die Psyche wirken, indem es die Funktion von GABA, einem beruhigenden Neurotransmitter, unterstützt.
Zu diesem Thema möchten wir zuerst anmerken, dass die Wirkung von Taurin auf den Schlaf bis jetzt nicht vollständig erforscht ist und die Effekte individuell variieren können.
Taurin kann sich positiv auf die Gesundheit deiner Haare auswirken, indem es die Haarfollikel stärkt und den Haarausfall reduziert. Taurin wirkt als Antioxidans, das die Zellen vor Schäden durch freie Radikale schützt und somit die Gesundheit der Haarfollikel unterstützt. Zudem kann es helfen, die Verhärtung des Bindegewebes um die Haarwurzeln zu verhindern, was als ein Faktor für Haarausfall gilt.
Interessant: Neben einer Supplementierung hat sich körperliche Belastung als günstiger Modulator für ausreichende Taurinspiegel erwiesen.
Im Rahmen einer Studie konnten 12 Prozent der Proband*innen, die Taurin supplementierten, einen Tinnitus, der mit einem Hörverlust in Verbindung stand, vollständig eliminieren. Da Taurin in großen Mengen in den Augen vorkommt, kann es zu Augenproblemen kommen, wenn der Taurin-Wert sehr niedrig ist.
Seit März ist ein Nahrungsergänzungsmittel speziell für Männer auf dem Markt. „Bio-H-Tin Hair Essentials Men Forte“ enthält eine Kombination aus essenziellen Mikronährstoffen, Spurenelementen und Taurin. Biotin, Zink und Selen tragen zum Erhalt normaler Haare bei. Außerdem unterstützt Zink die Erhaltung eines normalen Testosteronspiegels im Blut und Selen eine normale Spermabildung.Taurin ist aus Energydrinks bekannt. Doch das Abbauprodukt der Eiweißbausteine Methionin und Cystein ist auch Bestandteil verschiedener Gewebearten wie Gehirn, Netzhaut, Herz und Muskulatur. Taurin stabilisiert Zellmembranen und besitzt antioxidative Eigenschaften. Zudem soll es die Mikrozirkulation anregen.
Dieser Applikator verfügt über 2 Kammern in denen ein Wirkkonzentrat aus Phytohormonen und Collagen getrennt von einem aktivierenden Taurin-Booster aufbewahrt wird. Zur Erzielung einer optimalen Wirkung werden die beiden Komponenten erst kurz vor der Anwendung miteinander vermischt.
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Auch Menschen, die Taurin als Nahrungsergänzungsmittel einnahmen, wiesen in verschiedenen Studien eine verbesserte Trainingsleistung auf.
Taurin ist eine sogenannte Aminoethansulfonsäure, damit ein Baustein für Aminosäuren und nimmt eine Vielzahl von wichtigen Funktionen im Körper wahr. Die höchsten Taurin-Konzentrationen finden sich im Gehirn, in der Netzhaut des Auges (Retina), im Herz, in der Muskulatur, den weißen Blutkörperchen (Leukozyten) und im zentralen Nervensystem. Sogar in der Muttermilch ist Taurin enthalten.
Neben einer überlebensnotwendigen körpereigenen Produktion von etwa 25-50 mg Taurin pro Tag, werden über die Nahrung noch optimalerweise 400 mg Taurin aufgenommen. Die tägliche Aufnahme variiert jedoch stark mit der Ernährungsform. Du findest Taurin hauptsächlich in tierischen Produkten. Gute Quellen sind zum Beispiel Dorsch, Muscheln, Muskelfleisch, aber auch Milch und Käse. Besonders Veganer sollten daher auf ihren Taurinspiegel achten.
Taurin erfüllt im Körper vielfältige Aufgaben. Antiarrhythmische Wirkung, d. h. Taurin wird von einigen Wissenschaftlern als “Wundermolekül” beschreiben. Das ist sicherlich übertrieben, da es - wie jeder Stoff - nur ein Rädchen im großen Zusammenspiel ist. Doch allein die Vielzahl an Funktionen verdeutlicht, wie wichtig eine gute Versorgung ist. Leider steckt die Forschung, gerade beim Menschen, bisher noch in den Kinderschuhen.
Blutdruck: Hohe Taurinwerte können den Blutflusswiderstand in den Blutgefäßwänden verringern, was den Blutdruck senkt. Herzkraft: Die antiarrhythmische Wirkung von Taurin bewirkt einen gleichmäßigen Herzschlag. Zudem weist Taurin positive inotrope Effekte auf, das heißt, die Kontraktionskraft des Herzens wird gestärkt. In unseren Zellen ist Taurin auch an der Regulation des Kalzium- und Magnesiumhaushaltes sowie an der Stabilisierung der Herzmuskelzellen beteiligt.
Dieses Thema ist stark diskutiert, denn viele Ausdauer- und Kraftsportler schwören seit Jahren auf Taurin. Gleichzeitig sind einige dieser Effekte bisher nicht in randomisierten, kontrollierten Studien validiert. Doch diverse kleinere Studien weisen Vorteile für die sportliche Leistung nach.
Da Taurin wohl dabei hilft, die Muskelkontraktionen zu regulieren, könnte Taurin Krampfanfälle reduzieren und bei der Behandlung von Krankheiten wie Epilepsie helfen. Forschungen sind diesbezüglich in Gange. Taurin scheint hier dadurch zu wirken, indem es an die GABA Rezeptoren im Gehirn andockt, welche bei der Kontrolle und Beruhigung des zentralen Nervensystems eine Schlüsselrolle spielen.
Neuere Studien haben gezeigt, dass Taurin auch bei der Behandlung von Diabetes eine Rolle spielen kann. Es wurde festgestellt, dass Taurin den Blutzuckerspiegel senken und die Insulinempfindlichkeit verbessern kann. Ferner kann es auch helfen, die Nierenfunktion bei Diabetes-Patient*innen zu verbessern.
Zu guter Letzt kann Taurin die Leberzellen vor einer Beschädigung durch freie Radikale oder Toxine schützen.
Auch wenn der Körper den geringen notwendigen Teil selbst produzieren kann, ist die externe Taurinzufuhr wichtig. Taurin gibt es als Monopräparat (ein reines Taurin-Produkt) oder als Bestandteil eines Kombiproduktes, in dem mehrere Wirkstoffe gemeinsam Synergieeffekte bilden. Je nach Ziel und Ernährungsgewohnheiten hat beides seine Berechtigung. Es gibt Taurin als Pulver, Tabletten oder Kapseln. Der Einnahmezeitpunkt ist unwichtig, sodass du Taurin sogar abends vor dem Schlafengehen nehmen kannst. Denn entgegen häufiger Annahmen wirkt Taurin für sich eingenommen eher beruhigend.
Liegt dein Augenmerk eher auf dem sportlichen Effekt, solltest du Taurin circa zwei Stunden vor dem Training (Ausdauersteigerung) oder direkt nach dem Training (Muskelregeneration und unterstützender Aufbau) zu dir nehmen.
Das in Lebensmitteln natürlich vorkommende Taurin verursacht in der Regel keine Beschwerden. Im Gegenteil: Wie bereits ausgeführt, benötigt der Körper Taurin. Bei empfindlichen Personen kann Taurin als Zusatz in Nahrungsergänzungsmitteln bei hoher Dosierung gegebenenfalls zu einem Anstieg der Magensäure führen.
Wird Taurin supplementiert, gelten Dosen zwischen 0,5 und 3 Gramm pro Tag als üblich und nützlich. Die von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) empfohlene Tageshöchstdosis liegt sogar bei 6 g (bei im Schnitt 60 kg Körpergewicht) oder 100 mg pro kg Körpergewicht. Nimmt man zu viel Taurin auf, wird es einfach über die Nieren ausgeschieden.
Weiterer wichtiger Aspekt: Taurin hat die Eigenschaft, Stoffen den Übertritt in die Blutbahn zu erleichtern. Kombinierst du Taurin also beispielsweise mit Koffein (wie in Energydrinks), wird die Wirkung des Koffeins verstärkt. Demzufolge sind Energydrinks mit Taurin in Verruf geraten: Das Gemisch aus Zucker, Farbstoffen, Zusatzstoffen und Koffein bekommt nicht jedem.
Taurin hat zu Unrecht einen zwielichtigen Ruf. Es hat - für sich genommen - nichts mit extremen Energiekicks oder schlaflosen Nächten zu tun. Vielmehr ist es als Nahrungsergänzungsmittel ein veganes Add-on, welches dich in vielen Prozessen der langfristigen Gesundheit unterstützt.
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