Eine Tattooentfernung (auch Tattoo Removal) wird meist gewünscht, wenn die Tätowierung den Personen nach einigen Jahren nicht mehr gefällt. Auch eine Veränderung der Lebensumstände oder eine neue berufliche Ausrichtung können dazu führen, dass das Tattoo als eher störend wahrgenommen wird. In einigen Fällen bereuen die Personen bereits kurze Zeit nach dem Stechen des Tattoos die Entscheidung, da es nicht wie gewünscht aussieht. Vor allem laienhaft oder schlecht gestochene Tattoos werden zu einem ästhetischen Störfaktor, der auf der Haut verewigt ist. Hier kann eine Tattooentfernung nicht nur das äußere Erscheinungsbild anpassen, sondern auch eine seelische Verbesserung hervorbringen. Eine unliebsame Tätowierung - vor allem an prominenten und schwer zu verdeckenden Hautstellen - kann zu einem regelrechten Leidensdruck führen.
Bei der Entfernung von Tätowierungen wird die hohe Laserenergie der Pigmentlaser innerhalb extrem kurzer Pulszeiten (unterhalb der sogenannten „thermischen Relaxationszeit“) auf die pigmentierten Hautareale gelenkt. Das betreffende Pigment als Zielstruktur wird dabei durch die Wirkung des hochenergetischen Laserlichtes zerstört bzw. zertrümmert. Aufgrund der äußerst kurzen Einwirkzeiten kann sich bei modernen Geräten die entstehende thermische Energie dabei nicht auf umliegende Strukturen ausbreiten, so dass diese weitgehend geschont werden. Anhand der Farbe der Tätowierung sowie der besonderen Beschaffenheit der Haut wählt der behandelnde Arzt den jeweils geeigneten Laser aus.
Die Laserbehandlung zur Tattooentfernung darf ausschließlich von approbierten Ärzten vorgenommen werden. Das Gesetz ist seit Januar 2021 in Kraft und dient der Sicherheit der Patienten und Patientinnen, um laienhafte Durchführungen von Laserbehandlungen und damit verbundene hohe Risiken auszuschließen. In geschulten und erfahrenen Händen ist die Tattooentfernung per Laser ein zuverlässiges und sicheres Verfahren. Zudem führen wir im Hautzentrum Innenstadt die Laserbehandlung so schmerzarm wie möglich durch. Unser Ziel ist es zudem, dass Sie sich möglichst schnell an sichtbaren Ergebnissen erfreuen können.
Die Behandlung dauert etwa 20 bis 30 Minuten pro Sitzung und erfolgt narbenfrei. Zunächst wird das zu behandelnde Areal gereinigt und desinfiziert. Auf Wunsch beziehungsweise an sensiblen Hautstellen kann zur Betäubung eine spezielle Anästhesiecreme aufgetragen werden. Anschließend führt Dr. Wilder beziehungsweise Dr. Tesmann den Laserkopf über die Tätowierung. In kurzen Intervallen werden konzentrierte Lichtimpulse in das Gewebe abgegeben. Diese Lichtimpulse besitzen eine Wellenlänge, die von den Farbpigmenten absorbiert wird. Infolgedessen kommt es zu einer Wärmeentwicklung, die die Pigmente förmlich aufsprengt. Die verbleibenden kleinen Partikel werden dann über das Lymphsystem abtransportiert.
Die Anzahl der Behandlungssitzungen ist unterschiedlich. Bei den meisten Tätowierungen sind jedoch mehrere Behandlungen nötig, die jeweils in einem Abstand von mindestens vier bis sechs Wochen erfolgen. Wie schnell ein Tattoo verschwindet, hängt unter anderem von den Farben und der Qualität des Tattoos ab. So lassen sich professionell gestochene Hautbilder in der Regel leichter entfernen als laienhafte Tätowierungen. Umso älter ein Tattoo ist, desto schwieriger kann es auch sein, es wieder verblassen zu lassen. Durchschnittlich ist mit etwa fünf bis zehn Sitzungen zu rechnen.
Im Regelfall sind 6-10 Sitzungen im Abstand von 8-12 Wochen bis zur zufriedenstellenden Entfernung des Tattoos erforderlich.
Die erforderliche Behandlungsdauer ist von verschiedenen Faktoren abhängig. In erster Linie von der Größe, aber auch von Farbe, chemischer Beschaffenheit, Dichte und Eindringtiefe der verwendeten Pigmente. Noch ganz frische, aber auch „alte“ Tattoos mit blauschwarzer Farbe lassen sich besonders gut entfernen. Dagegen benötigen helle Farben (gelb, orange, hellgrün) deutlich mehr Zeit. Mit 10 Sitzungen (Abstand 8-12 Wochen) ist in jedem Fall zu rechnen. Nicht immer läßt sich ein Tattoo komplett entfernen. Ein unvollständig entferntes Tattoo kann jedoch als Cover up Vorbereitung für ein neues Tattoo sein. Häufig wird auch nur ein Cover up gewünscht, was bereits nach 3-5 Sitzungen erfolgen kann.
Die Anzahl der notwendigen Behandlungen zur Tattooentfernung in Hannover fällt von Person zu Person unterschiedlich aus. Ausschlaggebend sind hierfür unter anderem die behandelte Körperregion, Einbringtiefe sowie Zusammensetzung der Farbe oder auch die Größe des Tattoos.
Um die Anzahl der Sitzungen verlässlich abschätzen zu können, ist in jedem Fall eine fachärztliche Begutachtung erforderlich.
Um Ihre Tätowierung entfernen zu lassen, sind mindestens vier Sitzungen notwendig. Außerdem sollten Sie bedenken, dass zwischen den Sitzungen ausreichend Zeit liegen muss (ca. 8 Wochen).
Die Anzahl der benötigten Sitzungen hängt von Faktoren, wie dem Alter, den Farben und der Größe des Tattoos sowie dem eingesetzten Lasersystem ab. Wird ein Pikosekundenlaser verwendet reichen oftmals 2 bis 5 Sitzungen zur vollständigen Entfernung aus. Bei anderen Lasersystemen können es 6 bis 10 Sitzungen (oder mehr) sein.
Auch wenn die Ungeduld möglicherweise groß ist und das ungeliebte Tattoo schnell “weg” soll: Es ist bei einer erfolgreichen Tattooentfernung viel Geduld gefragt. Zwischen den einzelnen Sitzungen benötigt die Haut genügend Zeit um sich zu regenerieren und die zersprengten Farbpigmente abzubauen. Hierfür werden jeweils ca. 4 bis 6 Wochen empfohlen. Diese Zeitangabe ist allerdings nicht für jeden gleich zutreffend, da jeder Körper anders auf den Prozess reagiert.
Nach einer Tattooentfernung sind die Patienten und Patientinnen sogleich wieder gesellschaftsfähig. Mit einer Ausfallzeit im Beruf ist für gewöhnlich nicht zu rechnen. Lediglich von intensivem Sport und körperlich anstrengenden Aktivitäten ist vorerst abzuraten. Während des Behandlungszeitraums beziehungsweise unmittelbar nach der letzten Behandlungssitzung ist zudem auf Sauna- und Schwimmbadbesuche zu verzichten, um das Risiko für eine Infektion so gering wie möglich zu halten.
Die Tattooentfernung setzt im Körper Prozesse in Gang, die beim Abtransport der Partikel behilflich sind. Meist zeigen sich leichte Schwellungen und Rötungen. Auch können die Behandlungsareale brennen. Um hier ein wenig Linderung zu schaffen, können Sie die Bereiche regelmäßig und vorsichtig kühlen. Bei Schmerzen können Sie auch auf handelsübliche Schmerzmittel zurückgreifen. Wichtig für die Nachsorge bei einer Tattooentfernung ist die individuelle Pflege der Haut. Mit speziellen Cremes kann die Heilung unterstützt werden. Auch hierüber klären wir Sie gern auf und zeigen Ihnen geeignete Produkte. Insbesondere sollte darauf geachtet werden, sanfte Pflegeprodukte zu verwenden, die die Haut nicht zusätzlich reizen. Überdies ist der Sonnenschutz ein wichtiges Thema. Die Behandlungsareale sollten möglichst keiner direkten Sonnenstrahlung ausgesetzt werden.
Unmittelbar nach jeder Laserbehandlung wird das betroffene Areal für einige Minuten mittels Kryopack gekühlt. Anschliessend wird von uns ein Spezialverband aufgebracht, der für 2 Tage getragen werden sollte. Zu Hause sollte der Patient dann die gelaserte Hautpartie mit einer entzündungs- und keimhemmenden Creme nachbehandeln. Wichtig ist, dass für mindestens 6 Wochen ein zuverlässiger UV-Schutz (mindestens LSF 50) erfolgt.
Achten Sie darauf, die Haut nach der Tattooentfernung so gut wie möglich zu schonen und zu kühlen. Weiterhin sollte die Haut über 3 Tage hinweg nur sanft gewaschen werden. Krusten etc. müssen von selbst abheilen können, um eventuelle Narbenbildung zu vermeiden.
Im Anschluss an die Tattooentfernung in Hannover ist die Haut ausgesprochen empfindlich und sollte vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden.
Halte die Haut möglichst trocken und vermeide Reibung. Kühle leichte Schwellungen mit sauberen Coolpacks und tupfe die Haut nach dem Duschen vorsichtig ab.
Halten Sie die Stelle nach der Behandlung möglichst trocken und tupfen Sie die Stellen nach dem Duschen vorsichtig ab. Vermeiden Sie zudem enge Kleidung und kühlen Sie schmerzende und geschwollene Hautstellen vorsichtig mit einem Kühlpad. Damit die Haut schneller heilen kann, sollten Sie die betroffene Stelle zu Hause nicht abdecken, sondern Luft ranlassen. Verzichten Sie zudem auf Sport, Schwimmbäder und Saunagänge.
In den ersten 3 Tagen nach der Laserbehandlung sollte das behandelte Areal sauber gehalten und vorsichtig mit einer Wundsalbe eingerieben werden. Wichtig ist zudem, dass die behandelte Stelle für mehrere Wochen nicht der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt wird. Dermatologen empfehlen daher die Bereiche mit ausreichend Sunblocker (LSF 30 und mehr) zu schützen.
Eine ärztlich durchgeführte professionelle Tattooentfernung per Laser ist eine risikoarme Methode für ein schönes Hautbild. Während der Behandlung sind wir bemüht, dass der gesamte Ablauf für Sie so angenehm wie möglich ist. Dennoch ist das Schmerzempfinden von Mensch zu Mensch unterschiedlich, sodass die Laserbehandlung teilweise mit unangenehmen Empfindungen einhergehen kann.
Nach der Laserbehandlung treten häufig Schwellungen und Rötungen auf, die innerhalb weniger Tage und Wochen wieder abklingen. Des Weiteren können die behandelten Areale ziehen, brennen oder jucken. Vereinzelt bildet sich auch eine leichte Kruste auf dem Hautbereich, die keinesfalls gewaltsam abgelöst werden sollte.
Das Schmerzempfinden ist sehr individuell. Die Laserbehandlung ist ein schonendes Verfahren. Dennoch arbeitet es mit konzentrierten Lichtimpulsen, die zu einem Zwicken oder Piksen auf der Haut führen können. Das Gefühl bei der Tattooentfernung lässt sich mit dem beim Stechen des Tattoos vergleichen. Zudem sind einige Körperstellen empfindlicher als andere. Um die Behandlung für Sie so angenehm wie möglich zu machen, verwenden wir eine medizinische Creme, die die Areale schmerzunempfindlicher macht.
Die Schmerzempfindlichkeit ist sehr individuell und z.T. auch situationsabhängig. Durch Applikation von kalter Luft während der Behandlung ist die Therapie für die meisten Menschen gut erträglich. In bestimmten Fällen kann die Anwendung von Lokalanästhetika die Schmerzhaftigkeit weiter vermindern.
Dank modernster Pikosekundentechnik mit extrem kurzer Impulsdauer ist eine Laserbehandlung weitestgehend schmerzfrei und in der Regel ohne Betäubung möglich. Bei Bedarf können wir wie auch jederzeit eine lokale Betäubung mit einer Creme oder einem Lokalanästhetikum vornehmen.
Als einziger Anbieter in weitem Umkreis ist bei uns eine Tattooentfernung mit Lachgas zur Schmerzreduzierung möglich. Der Effekt des Lachgases setzt innerhalb von Minuten ein und nach einer Gabe von Sauerstoff vergeht der Lachgaseffekt wieder innerhalb von Minuten. Je nach körperlichen Wohlbefinden können Sie nach wenigen Minuten schon wieder mit Ihrem Auto nach Hause fahren.
Viele beschreiben das Gefühl als ähnlich wie beim Tätowieren - nur etwas intensiver. Wir verzichten bewusst auf Betäubungscremes, weil sie die Haut beeinflussen können.
Dank der neuesten Technologien können Ärzte beim Lasern schonend und größtenteils schmerzfrei vorgehen. Jedoch ist jeder Körper unterschiedlich schmerzempfindlich und Personen mit empfindlicher Haut können mitunter leichte Schmerzen spüren.
Schwere Komplikationen wie Verbrennungen, Gefühlsstörungen oder Narben sind oft eine Folge von mangelnder Qualifikation des Behandlers. Bei einem erfahrenen und speziell ausgebildeten Arzt treten solche Beschwerden und Komplikationen für gewöhnlich nicht auf.
Über Risiken und Nebenwirkungen der Tattoo-Entfernung mit Laser-Technik werden die Patienten im Rahmen eines Beratungsgespräches umfangreich aufgeklärt. Trotz fachgerechter Anwendung und entsprechender Nachbehandlung können in seltenen Fällen Narben auftreten. Desweiteren treten gelegentlich unerwünschte Verfärbungen im behandelten Areal sowie in dessen Umgebung auf.In der Regel bildet sich die unerwünschte Pigmentierung innerhalb von sechs bis acht Wochen zurück. Zur Vermeidung derartiger Nebenwirkungen muss das behandelte Areal vor- und besonders nach -der Behandlung vor UV-Strahlung geschützt werden.
Durch physikalische bzw. chemische Veränderungen der Farbpartikel während der Behandlung kann es zu einem Farbumschlag kommen. Die bei der Laserbehandlung entstehenden chemischen Abbauprodukte lassen sich sehr schwer nachweisen. Es ist nicht völlig ausgeschlossen, dass, wenn auch in sehr geringer Konzentration, allergene, toxische oder krebserregende Stoffe (insbesondere bei roten Azofarbstoffen) entstehen. Negative gesundheitliche Auswirkungen diesbezüglich konnten bisher jedoch nicht sicher nachgewiesen werden.
Als seltenere Nebenwirkung treten auch größere Blasen-und Krustenbildungen auf, welche jedoch bei sachgerechter Nachbehandlung in der Regel folgenlos abheilen.
Wenn die Behandlung nicht sachgerecht durchgeführt wird, kann es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen, wie Verbrennungen, Pigmentveränderungen, Entzündungen oder Narbenbildung.
In der Regel ist das Risiko für auftretende Nebenwirkungen durch die Lasertechnologie relativ gering. Dank modernsten Verfahren kommt es nur noch selten nach der Behandlung zur Narbenbildung. Häufiger dagegen treten im direkten Anschluss der Anwendung vorübergehende, harmlose Schwellungen oder Rötungen auf.
Nd:YAG-Laser (Neodym-dotierte Yttrium-Aluminium-Granat-Laser), Rubinlaser oder Alexandrit-Laser. Die Pulsdauer beträgt wenige Nanosekunden (1 ns = 0,000.000.001 s) oder sogar nur Picosekunden (1 ps = 0,000.000.000.001 s). Die Auswahl des Lasers hängt vom zu entfernenden Farbstoff sowie von der Art des Tattoos ab. Zudem muss berücksichtigt werden, wie tief die Farbstoffe im individuellen Fall in die Haut eingebracht wurden.
IPL-Systeme ("Blitzlampen"), also inkohärente Strahlungsquellen, sind wegen der zu langen Pulsdauern und der breitbandigen, d.h.
Für schwarze, blaue, braune und grüne Farbpigmente greifen wir zum Rubin-Laser. Diese dunklen Pigmente lassen sich am besten entfernen. Der Neodym-YAG-Laser kommt bei orangefarbener und roter Pigmentierung zum Einsatz. Für gelbe, weiße und violette Pigmente gibt es dagegen kaum eine Behandlungsmöglichkeit. Hier hilft alternativ nur das Abdecken der Tätowierung; eine Möglichkeit ist das Cover-Up, bei dem das Tattoo mit einem neuen überstochen wird.
Brandneu auf dem Markt und in unserer Praxis ist der Alma Pico Clear Laser - ein sogenannter Pikosekundenlaser oder auch nur Pikolaser -, der sich dank der modernen Pikosekundentechnologie vor allem zum Entfernen von dunklen und farbigen Tätowierungen eignet. Im Vergleich zu anderen Technologien sind hierfür deutlich weniger Behandlungssitzungen erforderlich. Grund dafür ist die mit 300 bis 350 Pikosekunden derzeit kürzeste Pulsdauer auf dem Markt, mit der vorhandene Pigmente so präzise wie mit kaum einem anderen Lasersystem in der Haut in Mikropartikel gespalten und letztlich über das Immunsystem des Körpers abtransportiert werden. Aufgrund der minimalen Gewebereaktion kommt es nach der Anwendung lediglich zu einer geringen Krustenbildung. Die Downtime ist damit deutlich kürzer, als dies bei anderen Laserverfahren der Fall ist.
Zur Tattooentfernung nutzen wir primär einen sogenannten Pikosekundenlaser. Dieser bietet eine Reihe von Behandlungsvorteilen:
Dadurch wirkt der Laser tief in die Haut und zerkleinert die Farbpartikel der Tattoos mit einem Minimum an Wärmeentwicklung, wodurch die Behandlung deutlich schneller und schonender abläuft. Im Bedarfsfall können wir zur Tattooentfernung in Hannover auch ergänzend fraktionierte Co2- und Erbium:Yag-Laser anwenden.
Bei der Tattooentfernung werden verschiedene Laserarten eingesetzt. Dunkle Farben wie Schwarz oder Blau lassen sich mit einem Rubin- oder Alexandritlaser wirksam entfernen. Für die Entfernung von roten und orangefarbenen Pigmenten werden hingegen häufig Nd:Yag-Laser eingesetzt. Die einzelnen Laseraufsätze arbeiten mit unterschiedlichen Wellenlängen und zerstören dadurch auch unterschiedliche Farbpigmente. So eignet sich für die Entfernung von schwarzen und dunkelblauen Tattoos eine Wellenlänge im Bereich von 1064nm. Gelbe oder rote Tätowierungen dagegen lassen sich effektiver mit einer Wellenlänge von 532 nm zerstören.
Die neueste Entwicklung in der Lasertechnologie sind hochmoderne Pikosekunden-Laser - auch unter dem Namen PicoSure (Firma CynoSure) bekannt. Diese Laser arbeiten mit viel kürzeren Energieimpulsen im Bereich von 550 bis 750 ps und erzielen schneller und wirksamer die gewünschten Ergebnisse, da die Farbpigmente in viel feinere Teile aufgespalten werden. Für eine vollständige Tattooentfernung sind dadurch deutlich weniger Sitzungen erforderlich als bei einer Behandlung mit herkömmlichen Laserarten. PicoSure-Laser können je nach Bedarf auf die benötigten Wellenlängen eingestellt werden (755nm bis 532nm) und arbeiten mit einem Alexandrit-Laser.
Pauschal lässt sich nicht sagen, was eine Tattooentfernung kostet. Wie die Tätowierungen selbst unterliegt auch die Laserbehandlung zur Entfernung einer individuellen Planung und Durchführung. Je nach Größe, Farbe und Beschaffenheit des Tattoos sind unterschiedlich viele Sitzungen notwendig, um die Pigmente zu entfernen. Pro Sitzung liegen die Kosten bei etwa 75 bis 250 Euro, bei größeren Tattoos gegebenenfalls auch mehr.
Die Modalitäten und voraussichtlichen Kosten der Behandlung richten sich nach der Größe und Beschaffenheit der Tätowierung und werden in einem Vorgespräch bzw.
Ein Tattoo zu entfernen ist teurer, als die Tätowierung selbst. In der Regel sind mehrere Behandlungen benötigt, um das Tattoo verschwinden zu lassen. Die Preise für eine Behandlung mit dem Picocare® Laser richten sich nach der Größe des Tattoos und beginnen ab 99€ (zzgl. MWST).
Die Kosten einer Tattooentfernung setzen sich dementsprechend aus der Dauer und Anzahl der Sitzungen und dem verwendeten Laser zusammen.
Die genauen Kosten lassen sich erst nach Begutachtung des betroffenen Tattoos bestimmen und sind abhängig von der Komplexität und den Farben des Tattoos. Auch die Größe und Professionalität sind ausschlaggebend.
Grundsätzlich lässt sich zunächst festhalten: Eine Entfernung des Tattoos kostet weitaus mehr, als es sich stechen zu lassen. Die Kosten für eine Tattooentfernung variieren je nach Größe des Tattoos, die Anzahl der Farben und seiner generellen Beschaffenheit (bspw. Tiefe, Alter, etc.). Je nachdem wie gut sich das Tattoo entfernen lässt, sind unterschiedlich viele Sitzungen notwendig. Mit jeder Sitzung steigen somit die Gesamtkosten der Tattooentfernung. Viele Arztpraxen und Kliniken berechnen den Preis der einzelnen Sitzungen nach Fläche des Tattoos. Ein kleines Tattoo von einer Fläche bis zu 20cm² bspw. kostet etwa je nach Praxis 50 bis 150 EUR pro Sitzung.
Kosten-Beispiel für eine Tattoo-Entfernung:
| Größe des Tattoos | Kosten pro Sitzung (ca.) |
|---|---|
| Klein (bis 20cm²) | 50 - 150 EUR |
| Mittel (20-50cm²) | 150 - 300 EUR |
| Groß (über 50cm²) | 300 - 500+ EUR |
Tattoos können prinzipiell auch mittels chirurgischer Entfernung, Abschleifen der Haut, Waterjet-Cutting und chemischen Mitteln entfernt werden.
Welche alternative Behandlungsmöglichkeiten gibt es? In den meisten Fällen ist die Entfernung der Tätowierung mittels Laser das Mittel der Wahl, da es sich um ein besonders sicheres und i.d.R. Das mit dem Laser nur unvollständig entfernte Tattoo wird zum Aufbau eines neuen Tatto-Motives genutzt. Mittels Diamant-Schleifkopf oder Sandstrahler/ Salzstrahler werden die pigmenttragenden oberen Hautschichten abgetragen. Dieses mechanische Verfahren hinterläßt Narben, die jedoch bei sachgerechter Durchführung und Indikationsstellung in vielen Fällen tolerabel sind.Ein ähnliches Verfahren kommt beim Waterjet-Cutting zum Einsatz. Bei der sogenannten Hochfrequenzthermotherapie handelt es sich um ein elektrophysikalisches Verfahren. Die Abtragung der Haut bzw. die Freisetzung der Pigmente erfolgt bei diesen Verfahren durch das Auftragen von chemischen Stoffen. Insbesondere Fruchtsäure, Milchsäure und TCA kommen zum Einsatz.
Neben der Laserbehandlung besteht auch die Möglichkeit der Erweiterung oder des Überstechens des ursprünglichen Tattoos mit einem sogenannten Cover-Up. Diese Methode ist jedoch nicht immer realisierbar und erfordert eine weitaus größere Übertatowierung. Auch für das Gelingen eines Cover-Ups kommt manchmal ein Laser zum Einsatz, um zuvor die Intensität der alten Tattoofarben mit der Abtragung einzelner Segmente abzuschwächen. Eine weitere Variante, um ein Tattoo permanent zu entfernen, umfasst die Plasmabehandlung mit dem PlexR-Gerät. Diese Anwendung bieten wir ebenfalls in unseren Praxisräumlichkeiten in München an.
Manchmal wünschen sich Frauen oder Männer eine Überarbeitung ihres Tattoos beziehungsweise möchten sie es durch ein anderes Motiv überdecken, da das alte nicht mehr gefällt. Diese Technik wird als Cover-up bezeichnet. Damit das neue Bild gestochen werden kann, ist es zumeist ratsam, das alte Tattoo abzuschwächen. Hierfür eignet sich die Laserbehandlung, die die Tätowierung nach und nach verblassen lässt.
Ein unvollständig entferntes Tattoo kann jedoch als Cover up Vorbereitung für ein neues Tattoo sein.
Wie funktioniert der Laser bei einer Tattooentfernung ? | LASER ÄSTHETIK INSTITUT |
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