Tabletten gegen Haarausfall im Test: Was wirklich hilft

Sie gehören zu den Menschen, die mit zunehmendem Haarausfall zu kämpfen haben? Viele freiverkäufliche Mittel versprechen Abhilfe bei Haarausfall. Doch was bringen sie wirklich? Eine Vielzahl von Tests mit Haarwuchsmitteln verschiedener Marken und Hersteller zeigen, dass man mit dem richtigen Produkt durchaus einem Haarausfall entgegenwirken kann und sogar im besten Fall neues, gesundes Haar nachkommt. Entscheiden Sie sich jetzt für ein vielversprechendes Mittel aus unserer Produkttabelle, welches zum einen Ihren Haarwuchs anregt, aber auch komfortabel in seiner Anwendung ist.

Im Folgenden werden verschiedene Mittel gegen Haarausfall vorgestellt, ihre Wirkungsweisen erläutert und Empfehlungen für die Anwendung gegeben.

Haarausfall adé: Effektive Wege, um Haarausfall zu stoppen und das Haarwachstum zu fördern!

Überblick über Top-Haarwuchsmittel

Hier ist ein Überblick über einige der Top-Haarwuchsmittel und aktuelle Angebote:

PlatzProduktmodellPreis ca.InhaltsstoffPositivVerfügbarkeit
1Hair Serum von Beayossesca. 14 €keine HerstellerangabeLieferung inkl. DermarollerGleich lieferbar
2Hair Growth Activator von Panthrixca. 32 €RedensylSofortige DurchdringungGleich lieferbar
3Bio-Pilixin Serum von Scandinavian Biolabsca. 38 €Aloe barbadensis, Kurkuma lang, Niacinamid, VanillylbutyletherVeganer Haarwuchs-FormelGleich lieferbar
4Haarserum von Touliflyca. 12 €Ginseng, Polygonum multiflorum, Cacumen biotae, Ingwerkönig, Angelika, schwarzes Sesamöl, Ginkgo, Vitamin EWirksam gegen moderaten HaarausfallGleich lieferbar
5Haarwuchsmittel Männer von Hairlexierca. 82 €Rosmarinöl, Arganöl, Rizinusöl, Rosenblütenwasser, Lavendelöl, Aloe BarbadensisVielfältige pflegende Inhaltsstoffe für gesünderes HaarGleich lieferbar

Großes Augenmerk haben wir auf die Kategorien geeignet für, Anwendungsgebiet, Inhaltsstoff und Naturkosmetik gelegt.

Wirkstoffe und ihre Effekte

Minoxidil

Am ehesten helfen noch Produkte mit Minoxidil. Der Wirkmechanismus von Minoxidil bei Haarausfall ist nicht genau bekannt. Möglicherweise wird die Haarwurzel besser durchblutet. Denkbar ist auch, dass die Neubildung von Blutgefäßen gefördert wird, wodurch diese durchlässiger werden und mehr Wachstums- Faktoren im Gewebe vorhanden sind. Beides kommt auch dem Wachstum der Haarwurzel zugute.

Frauen sprechen nach diesen Ergebnissen besser auf den Wirkstoff an, bei ihnen genügen schon geringere Mengen an Minoxidil. Minoxidil kann den Haarausfall verlangsamen, sodass sich eine Glatze nur verzögert ausbildet und regt zudem den Haarwuchs wieder an. Ein kosmetisch akzeptables Ergebnis findet sich allerdings nur bei etwa 10 bis 20 von 100 Behandelten. Wird das Mittel weggelassen, setzt der Haarausfall unvermindert wieder ein.

Bei etwa einem von hundert Behandelten kann die Haut an der Stelle, an der das Mittel aufgetragen wurde, jucken, schuppen, sich röten oder entzünden. Minoxidil kann sich eventuell nachteilig auf Herz und Kreislauf auswirken, was insbesondere bei einer Langzeitbehandlung bedeutsam ist. Wenn das Mittel den Blutdruck senkt und Brustschmerzen, Schwindel, Schwächegefühl auftreten oder sich der Herzschlag beschleunigt, sollte die Behandlung abgebrochen werden.

Minoxidil wird auch als blutdrucksenkendes Mittel eingesetzt. Wenn Sie es dafür bereits angewendet und nicht vertragen haben, sollten Sie es auch als Haarwasser nicht einsetzen.

Minoxidil ist ein häufig verwendeter Wirkstoff gegen Haarausfall.

17-alpha-Estradiol

17-alpha-Estradiol gehört zu den Östrogenen, wirkt aber nur sehr schwach hormonell. Es hemmt vielmehr das Enzym 5-alpha-Reduktase. Durch dieses entsteht aus dem männlichen Geschlechtshormon Testosteron das wirksamere Dihydrotestosteron. Dieses ist bei Männern und Frauen gleichermaßen vorhanden und kann den Haarwuchs an den Haarwurzeln behindern und so Haarausfall fördern. Bisher ist die therapeutische Wirksamkeit von 17-alpha-Estradiol bei Haarausfall aber nicht ausreichend nachgewiesen. Die Mittel mit diesem Wirkstoff sind deshalb wenig geeignet.

Finasterid

Der Wirkstoff Finasterid ist ein sogenannter Reduktasehemmer: Er verringert im Körper die Umwandlung des Hormons Testosteron zu Dihydrotestosteron (DHT). Damit kann er den Haarverlust reduzieren, denn bei Männern, die unter erblich-bedingtem Haarausfall leiden, reagieren Haarwurzeln und -follikel empfindlich auf DHT. Indem Finasterid die Bildung von DHT hemmt, kann sich der Haarausfall nicht weiter verschlechtern. Zusätzlich wird das Haarwachstum wieder angeregt und kahle Stellen bilden sich oftmals zurück.

Finasterid ist in Deutschland nur mit Rezept erhältlich: So können Ärzte und Apotheker sichergehen, dass das Medikament wirklich für die Patienten geeignet ist und diese über Anwendung und Nebenwirkungen aufgeklärt sind. Der Wirkstoff braucht 3-6 Monate, um seine volle Wirkung zu entfalten. Nach dem Absetzen der Behandlung geht der Haarzuwachs innerhalb eines Jahres wieder zurück.

Klinische Studien kamen zu dem Ergebnis, dass Tabletten mit Finasterid bei mehr als 95 % der Anwender den Haarausfall stoppen konnten. In rund 65 % der Fälle wies man nach, dass die Substanz sogar das Haarwachstum anregt.

Wie bei jedem Medikament ist es möglich, dass die Anwendung von Propecia® oder einem seiner Generika Nebenwirkungen mit sich bringt. Dazu gehören unter anderem Libidoverlust, Depressionen, Erektions- und Ejakulationsstörungen (bei bis zu 1 von 100 Anwendern).

Wichtig: Wenn Sie Propecia® nutzen möchten, sollten Sie sich immer an einen Arzt wenden - entweder vor Ort oder in einer Online-Arztpraxis wie ZAVA. Nur ein Mediziner kann Nutzen und Risiko gegeneinander abwägen und einschätzen, ob Sie das Arzneimittel einnehmen dürfen.

Koffein

Koffein hat gemeinhin eine anregende Wirkung auf den Stoffwechsel. Dies soll Patienten auch bei Haarausfall zugutekommen.

Koffein kann das Haarwachstum anregen.

Weitere Mittel und Behandlungen

Das Angebot an Mitteln gegen Haarausfall ist riesig: Shampoos, Medikamente, Nahrungsergänzung, Hausmittel und Therapien. Den Überblick zu behalten, ist schwierig. Doch welches Mittel wirkt gegen welche Art von Haarausfall? Viele Produkte werden gut beworben, sind aber nur bedingt wirksam. Entscheidend ist, dass das Mittel an der richtigen Ursache ansetzt.

Shampoos und Tinkturen

Es gibt verschiedene Shampoos und Tinkturen gegen Haarausfall, die in der Apotheke oder im Supermarkt erhältlich sind. Beliebt sind Shampoos, die Koffein enthalten, zum Beispiel Alpecin oder Plantur 39. Koffein soll die Haarwurzeln stärken und die Wachstumsphase der Haare verlängern. Shampoos oder Tinkturen mit Alfatradiol (zum Beispiel Ell-cranell) sind ebenfalls auf dem Markt erhältlich. Durch die lokale Anwendung haben sie in der Regel keine systemischen Nebenwirkungen. Alfatradiol ist für die Behandlung von hormonell bedingtem Haarausfall bei Männern und Frauen zugelassen und kann helfen, den Haarausfall zu verlangsamen.

Nahrungsergänzungsmittel

Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen ist nur dann sinnvoll, wenn auch ein nachgewiesener Mangel eines Nährstoffs besteht. Manche Mittel können jedoch auch gefährlich werden, wenn man sie im Übermaß zu sich nimmt. Dazu gehören zum Beispiel Eisenpräparate. Auch manche Vitamine können im Überschuss zu einer Vitaminvergiftung führen, weil sie fettlöslich sind und sich daher im Körper einlagern.

Ist ein Nährstoffmangel die Ursache von Haarausfall, kann nach dem Ausgleichen des Mangels das Haarwachstum wieder normal einsetzen. Es kann das richtige Haarausfall Mittel sein, sollte aber nur nach Bestätigung des Mangels genutzt werden.

Unser Rat an Sie: Eine zielgerichtete Therapie bedarf einer eingehenden Diagnostik, daher sollten vor jeder Einnahme von Vitaminen und sonstigen Spurenelementen eine Blutuntersuchung durch den Arzt veranlasst werden. Erst bei bestätigten Mängeln, sollten die fehlenden Substanzen ausgeglichen werden.

Hausmittel

Verschiedene Hausmittel gegen Haarausfall werden ebenfalls empfohlen. Beliebt sind hier insbesondere Apfelessig, Brennnesselextrakt, Kokosöl, Kaffee, Bier oder Arganöl. Was alle diese Mittel gemeinsam haben: Ein wissenschaftlich erwiesener Nutzen gegen Haarausfall besteht nicht. Dennoch können Sie damit ihren Haaren etwas Gutes tun. Sie können das Haar kräftiger und geschmeidiger machen und das Auftreten von Haarbruch und Spliss verringern.

Unser Rat an Sie: Einige Pflanzliche Mittel sind aufgrund von ihrer durchblutungsfördernden bzw. antientzündlichen Wirkung empfehlenswert.

Hausmittel können unterstützend wirken, aber ersetzen keine medizinische Behandlung.

Kopfhautmassage

Die Kopfhautmassage ist primär gut zur Entspannung und kann nützlich sein, wenn Stress eine der Ursachen für Haarausfall ist. Außerdem wird die Durchblutung der Kopfhaut angeregt, wodurch die Haarwurzeln besser mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden können. Das kann unterstützend zur Kräftigung der Haare beitragen.

Falsche Frisuren und Styling

Sogar die falsche Frisur kann zu Haarausfall führen. Dabei kommt es durch eine hohe Zugbelastung zu einem Ausfallen der Haare. Gefährdet sind vor allem Mädchen und Frauen, die häufig straffe Pferdeschwänze, Dutts oder Flechtfrisuren tragen. Aber auch enge Kopfbedeckungen können die Haarwurzeln schädigen wie Stirnbänder, Kopftücher oder Helme. Es kommt zu einem Haarausfall vor allem am Haaransatz an der Stirn und den Schläfen.

Auch verschiedene Stylingprodukte und -methoden können das Haar stark beanspruchen. Vor allem Färben, Tönen oder Bleichen gehört dazu, ebenso ein heißer Fön, Glätteisen oder Lockenstab.

Unser Rat an Sie: Das Tragen von Extensions als modisches Accessoires, sei es an Wimpern oder Kopfhaaren, führt unausweichlich zu einer Entzündungen der Haarfollikel und permanentem Haarausfall.

Sport und Ernährung

Sport kann einen wichtigen Beitrag zur Haargesundheit leisten. Die stressreduzierende Wirkung des Sports senkt den Spiegel an Stresshormonen im Blut, die das Haar dünn und spröde machen können. Außerdem wird neben dem restlichen Körper auch die Kopfhaut besser durchblutet, wodurch Sauerstoff und Nährstoffe besser zu den Haarwurzeln gelangen können.

Gesunde Ernährung ist ein wichtiger Faktor für die Haargesundheit. Durch die Ernährung nimmt der Körper Vitamine, Nährstoffe und Spurenelemente auf, die für ein gutes Haarwachstum wichtig sind. Fehlen diese Stoffe, wird das Haar schnell dünn, brüchig oder fällt aus.

Unser Rat an Sie: Eine ausgeglichenen Ernährung ist gut und wichtig.

Eine ausgewogene Ernährung unterstützt die Haargesundheit.

Regenerative Therapien

Dazu steht zum Beispiel die PRP-Therapie zu Verfügung (PRP= Platelet Rich Plasma). Es handelt sich um eine Eigenbluttherapie. Dem Patienten wird Blut entnommen und speziell aufbereitet, sodass ein Serum aus Blutplasma und Blutplättchen entsteht. Aus dem Bereich der Homöopathie kommt die Meso-Therapie infrage, bei der Vitamine, Aminosäuren, Spurenelemente oder homöopathische Mittel in die Kopfhaut injiziert werden.

Unser Rat an Sie: Die regenerativen Ansätze sind zurzeit die wirksamsten Therapien gegen Haarausfall.

Haartransplantation

Die Haartransplantation eignet sich am besten bei teilweisem Haarausfall an der Oberseite des Kopfes. Dabei entnimmt der Arzt Haare mitsamt der Wurzel vom Hinterkopf, wo die Haarfollikel in der Regel am längsten gesund bleiben, und setzt sie an den zu behandelnden Stellen wieder ein.

Die Haartransplantation ist aus medizinischer Sicht das Ultima Ratio, also der letzte Ausweg. Es geht nicht darum den Haarausfall zu stoppen, sondern nur um eine Umverteilung von Haaren. Daher ist der Haarausfall vorher zwingen zu behandeln, mit effektiven Therapieformen.

Als wichtigsten Punkt lässt sich festhalten: Ob ein Mittel gegen Haarausfall wirkt, hängt davon ab, ob die richtige Ursache gefunden wurde. Jedes Medikament und jede Therapie kann nur wirksam sein, wenn es für die vorgesehene Ursache eingesetzt wird.

Vitamine und Mineralstoffe gegen Haarausfall

Eisenmangel und Vitamin-D-Mangel, fehlendes Vitamin B und Aminosäuren (Protein) gehören zu den häufigsten Ursachen von Haarausfall und Haarverlust. Etwaige Nährstoffmängel können durch eine ausgewogene Ernährung mit wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen sowie durch Nahrungsergänzungsmittel nachhaltig harmonisiert werden.

Entsprechend stecken die besten Vitamine gegen Haarausfall in Multivitaminpräparaten mit Vitamin D, Zink und dazu Eisen. Sie erhöhen zügig die Nährstoffversorgung und regenerieren die Haargesundheit. Sie unterstützen das Haarwachstum und beugen übermäßigem Haarausfall vor.

Hier ist eine Übersicht über einige der besten Vitamine gegen Haarausfall:

  • Biotin-Tabletten: Fördern schnelleres Wachstum.
  • Biotin-Gummies: Für Wachstum und zusätzliche Vitamine.
  • Haar-Vitamine: Für dickeres Haar.
  • Mit Kollagen: Unterstützen die Kollagenbildung.
  • Bei stressbedingtem Haarausfall: Wirken beruhigend.
  • Bei Eisenmangel: Gleichen den Mangel aus.
  • Mit Folsäure: Stärken das Haar.
  • Für reifes Haar: Speziell für die Bedürfnisse von älterem Haar.
  • Haarwiederherstellung: Fördern das Haarwachstum.

Vitamine und Mineralstoffe können helfen, Haarausfall vorzubeugen.

Was tun bei starkem Haarausfall?

Wenn es um Vitamine zur Förderung von Haarwachstum geht, dreht sich alles um Biotin. Denn: Der Körper ist auf Biotin oder Vitamin B7 angewiesen, um Keratin, das wichtigste Protein im Haar, herzustellen. Ein weiterer wichtiger Inhaltsstoff ist Eisen. Es ist zwar nicht möglich, den natürlichen Haarwuchs zu beschleunigen, aber Eisen kann zur Aufrechterhaltung eines normalen Haarzyklus beitragen.

Um die Aufnahme von Eisen in unser Verdauungssystem zu erleichtern, ist die Erhöhung der Versorgung mit Vitamin C empfehlenswert sowie Folsäure und Zink.

Äußere Stärkung der Kopfhaut

Für gesundes Haar bzw. für ein gesundes Haarwachstum ist die Qualität der Haarwurzeln entscheidend. Ein voller Haarschopf wird mit Attraktivität gleichgesetzt. Lichtet sich das Haupt, leidet die Seele, die weibliche mehr als die männliche.

Als wichtigsten Punkt lässt sich festhalten: Ob ein Mittel gegen Haarausfall wirkt, hängt davon ab, ob die richtige Ursache gefunden wurde. Jedes Medikament und jede Therapie kann nur wirksam sein, wenn es für die vorgesehene Ursache eingesetzt wird.

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