Der ikonische Meg Ryan Stufenschnitt: Eine Anleitung für den zeitlosen Look

Bestimmt hast auch du schon einmal einen Film gesehen und danach nach einem Kleidungsstück, Make-up oder einer Frisur der Schauspieler:innen recherchiert. Auch wenn Meg Ryan mit den Jahren viele weitere Haarschnitte zum Besten gab, ist es doch der ikonische Kurzhaarschnitt, der ihr Markenzeichen ist.

Du wünschst dir eine Frisur wie Meg Ryan? Dann findest du in diesem Artikel eine Auswahl ihrer schönsten Looks. Außerdem verraten wir dir, welche Tools du dafür brauchst. Viel Freude beim Ausprobieren!

Was ist überhaupt die "Meg-Ryan-Frisur"?

Wenn wir in diesem Artikel von der "Meg-Ryan-Frisur" sprechen, dann reden wir von dem Kurzhaarschnitt, den die Schauspielerin in den 1990er-Jahren getragen hat. Ein fransiger, stufiger Bob, der aber nicht ganz ein Bob ist. Eher eine Übergangsfrisur zwischen kurzem und schulterlangem Haar, eine Art Bixie Cut, die schön verwuschelt und wild getragen wird.

Vor Lässigkeit strotzt und den Out-of-Bed-Look perfektioniert. Besonders charmant ist die Tatsache, dass die Frisur eigentlich aus reinem Zufall entstanden ist. Die Frisur, die zu ihrem Markenzeichen wurde, kam durch einen Styling-Patzer zustande. Sie drehte die Haare der Darstellerin auf einem Lockenstab ein.

Nur vergaß sie, dass die Frequenz bei europäischen Steckdosen höher ist als in den USA. Und so passierte es, dass Ryans blonder Schopf anfing zu brennen und die Haare am Lockenstab hingen - abgetrennt. Also musste eine Notlösung her.

Sie schnitt Ryan die Haare und rief die Frisur ins Leben, die wir bis heute als DIE "Meg-Ryan-Frisur" erinnern. Übrigens: Hershberger stylt und schneidet nicht nur Stars, wie Meg Ryan die Haare. Auch Miley Cyrus, Kendall Jenner und viele weitere Celebrities saßen schon auf ihrem Friseurstuhl.

Stufen schneiden bei einer Frau, Spitzen, gleichmäßig gestufte Form

Meg Ryans Frisurenevolution: Ein Blick auf die ikonischen Looks

Schauen wir uns Meg Ryans Frisurenevolution von früher bis jetzt also einmal genauer an. Wichtig: Die Beispiele, die wir für diesen Artikel kuratiert haben, stellen nur Momentaufnahmen dar. Meg Ryan hat natürlich noch viele andere Frisuren getragen, die wir nicht alle abbilden.

  • Die 90er Jahre: Wilde Fransen und das über den ganzen Kopf verteilt. Meg Ryans Kurzhaarschnitt aus den 90ern versprüht nicht nur ganz viel Lässigkeit, sondern ist auch jetzt wieder angesagt. Die Haare werden am kompletten Kopf durchgestuft, der Nacken bleibt ein Ticken länger. Wer mag, kann den Look zu einem fransigen Pony und leichtem Seitenscheitel kombinieren und die Haare für den Laissez-Faire-Look mit etwas Stylingcreme durchwuscheln.
  • Das Jahr 2000: Im Jahr 2000 zeigte sich Meg Ryan bei der "Proof of Life"-Premiere in Los Angeles mit einer Art Übergangsfrisur zwischen kurz und lang, die anmutet, wie ein Vokuhila. Auch hier sind die Fransen wieder ganz präsent und legen sich ganz leicht bis zu den Wangenknochen über die Augen. Eine Frisur, die in gewisser Weise eine Verwandtschaft mit dem Jellyfish Haircut in sich trägt, der 2025 nicht nur bei den Prominenten angesagt ist.
  • Die 2010er Jahre: In den 2010er-Jahren ging es dann wieder wuscheliger zu: Bei den Filmfestspielen in Cannes zeigte sich Ryan mit einem blonden Wuschelkopf, einem Curly Bob. Auch hier sind es die Stufen und der wilde Look, der der Meg-Ryan-Frisur aus den 90ern seinen Tribut zollt. Die Spitzen sind konkav geschnitten und bilden so eine harmonische Linie um Kopf und Gesicht. Ein Revival der früheren Meg Ryan aus "Stadt der Engel".
  • Pariser Fashion Week: Bei der Schiaparelli-Show auf der Pariser Fashion Week zeigte sich Ryan nicht mehr mit einem Kurzhaarschnitt. Aber die guten alten Stufen und den Mittelscheitel gab sie weiterhin zum Besten. Die Längen trägt sie etwa bis zum Schlüsselbein, während die Haare rund um den ganzen Kopf durchgestuft sind. Besonders die vorderen Pony-Partien, die sich nicht nur schön um ihr Gesicht legen, sondern der Frisur noch eine Extraportion Volumen und Sprungkraft verleihen. Eine Hommage an den angesagten "Rachel Cut", den Jennifer Aniston so populär machte.
  • Met Gala 2024: Zur Met Gala 2024 zeigte sich Meg Ryan mit ihrer ikonischen Frisur aus den 90ern. Sie trug ein schwarzes Abendkleid, das anlässlich des Dresscodes "The Garden of Time" mit glitzernden, floralen Applikationen verziert war. Dazu kombinierte sie ihren fransigen Bob, den sie, wie es ihre Signature-Frisur vorsieht, mit lebhaften Locken präsentierte.
  • Pariser Fashion Week 2024: Im September 2024 lief Meg Ryan als Gästin der Loewe-Show auf der Pariser Fashion Week auf. Ihr Haar trug sie zu einem mittellangen Bob mit soften Beach Waves. Dazu einen Mittelscheitel und einen leicht angeschrägten Pony, dessen längste Strähnen sich ganz harmonisch um ihre Gesichtszüge legten. Auch wenn die ikonischen Stufen nur subtil zum Vorschein treten, sind sie dennoch herauszulesen. Es zeigt sich: Dem Bob blieb die Schauspielerin über all die Jahre immer treu.

So stylst du den Meg Ryan Look

Für die glatte Variante, wie in diesem Instagram-Post, ersetzt du die beiden durch (Dampf-)Glätteisen und Hitzeschutzspray.

Wem steht der Kurzhaarschnitt?

Der Kurzhaarschnitt passt besonders gut zu Personen, die eine schmale oder leicht längliche Gesichtsform haben. Außerdem lässt er sich mit dickem Haar toll umsetzen, da ihm die vielen Stufen die Schwere nehmen. Aber auch feines Haar lässt sich mit der Meg-Ryan-Frisur gekonnt in Szene setzen - denn auch hier können die Stufen positiv hervorstechen. Sie schenken Sprungkraft und Volumen und verleihen dem Haar mehr Dynamik.

Das Gute ist auch, dass durch die Stufen Variation möglich ist. So kannst du dich mit deinem Friseur oder deiner Friseurin an einen Look herantasten, der der Meg-Ryan-Frisur ähnlich ist, aber auch zu deinem Typ passt. Prinzipiell kann es mit sehr glattem oder stark gelocktem Haar aber schwierig werden, die Meg-Ryan-Frisur umzusetzen.

Bixie Cut: Die moderne Interpretation

Bei der Meg-Ryan-Frisur handelt es sich nicht um einen Pixie Cut, sondern eher um eine Kombination aus Pixie Cut und Bob. Das nennt man einen Bixie Cut. In ihrem Fall ist es eine besonders stufige Variante. Aktuell trägt zum Beispiel Schauspielerin Emma Stone einen Pixie Cut.

Der Kurzhaarschnitt lebt gleichermaßen von den vielen Fransen und eignet sich besonders gut für diejenigen, die ihre Gesichtszüge akzentuieren wollen.

Ein Bixie ist mit jeder Haarstruktur möglich. Der Kurzhaarschnitt lebt von Leichtigkeit und Rafinesse und das lässt sich sowohl mit dünnem, feinen als auch mit dickem oder lockigem Haar umsetzen. Ein Bixie Cut betont deine natürliche Haarstruktur. So lässt er zum Beispiel feines Haar ohne große Mühe voluminöser erscheinen. Dagegen verliert dickes Haar an Schwere und Locken wirken definierter.

Kurzhaarschnitte wie der Pixie Cut, der Bob und so auch der Bixie Cut betonen das Gesicht und akzentuieren die Konturen. Dadurch, dass sich die Spitzen ganz verspielt um Wangenknochen und Stirn legen, harmoniert der Bixie Cut perfekt mit runden, herzförmigen und ovalen Gesichtsformen.

Zu einem Bixie passt jede Haarfarbe. Möchtest du seinen romantischen Charakter akzentuieren, kannst du über dunkle Töne, wie Schokoladen-, Teddy- oder Herbstbraun sowie über ein dunkles, tiefes Rot nachdenken. Wenn du den lässigen Look auf die Spitze treiben willst, lohnt es sich über blonde Haare, zum Beispiel in Platinblond, nachzudenken.

Styling Tipps für den Bixie Cut

Das Gute an stufigen Kurzhaarschnitten wie dem Bixie ist, dass fürs Styling wirklich nur wenige Handgriffe notwendig sind. Im Vergleich zu anderen Frisuren kann es bei kurzen Haaren aber vorkommen, dass du sie täglich waschen musst. Denn stufige Strähnen können schnell fettig wirken oder zu viele Stylingprodukte die Haare strähnig aussehen lassen.

Hast du deinen Bixie frisch gewaschen, kannst du etwas Volumenpuder, Texturspray oder Schaumfestiger in die nassen Haare kneten und sie anschließend mit einem Föhn trocknen. Falls du Locken hast, hilft ein Diffuser-Aufsatz.

Ein fransiger oder gewellter Pony kann mit Haargel oder Haarpaste (z. B. Strandmatte von Got2b) für die nötige Präzision sorgen. Wer sich noch mehr Lässigkeit wünscht, kann den Lockenstab nutzen. Für eine Extraportion Eleganz setzt du das Glätteisen oder eine Glättbürste für glatte Haare an. Wer mag, kann sie zusätzlich mit Haargel in einen Sleek-Look versetzen.

Egal mit welchem Tool du arbeitest: den Hitzeschutz nicht vergessen! Tipp: Mit Haarreifen, einem Kopftuch, Haarpiercings oder Spangen setzt du obendrein modische Akzente.

Glass Hair: Der Trend für spiegelglatte Oberflächen

Glänzendes Haar, das aussieht wie Glas? Ein Trend, der aus Korea zu uns herübergeschwappt ist und auf die sogenannte Glass Skin folgt. Das Ziel? Kopfhaut und Haare so zu pflegen, dass Frizz, Babyhärchen und fliegende Haare passé sind.

Stattdessen ist vom Ansatz bis in die Spitzen eine spiegelglatte Oberfläche gewollt, die sich aber von trendigen Stylings wie Sleek-Look und Wet-Look unterscheidet. Schließlich geht es in puncto K-Beauty darum, die Haut und Haare so zu pflegen, dass sie gesund und wohlgenährt aussehen.

Dagegen funktionieren Haarlängen ab Bowl Cut bis Langhaarschnitt wunderbar. Wichtigstes Credo: Die Kopfhaut, Längen und Spitzen müssen gut gepflegt sein und die Strähnen spiegelglatt.

Haare, die so wunderbar glänzen, brauchen viel Pflege und Zeit. Die wichtigste Voraussetzung für Glass Hair sind gesunde Haare, sprich Feuchtigkeit und Pflege. Und das fängt am Ansatz an. Das bedeutet, dass auch die Kopfhaut gepflegt werden muss. Wende regelmäßig ein Kopfhautserum an und massiere deine Scalp mit einer Kopfhautbürste. Am besten, bevor du deine Mähne sowieso waschen würdest, denn die Anregung kurbelt die Talgproduktion an und dadurch werden die Haare fettig.

Die Schritte zum Glass Hair Look

  1. Die Haare mit einem feuchtigkeitsspendenden und glanzgebenden Shampoo waschen.
  2. Dann kommt die Haarmaske, die du zehn bis 15 Minuten lang einwirken lässt und dann gründlich ausspülst.
  3. Den Conditioner nicht vergessen! Der schließt nämlich die Schuppenschicht und sorgt für mehr Geschmeidigkeit. Die Spülung wird in den Längen verteilt und dann ausgespült.
  4. Nach der Haarwäsche zwei bis drei Tropfen Haaröl oder Glanzserum in den Händen verreiben und mit gespreizten Fingern in die Längen und Spitzen einarbeiten.
  5. Erst dann kommt der Hitzeschutz aufs Haar.
  6. Nun einen akkuraten Mittelscheitel ziehen und die Haare über eine große Rundbürste trockenföhnen. Vorsicht bei synthetischen Borsten: Die sorgen dafür, dass sich die Haare elektrisch aufladen.
  7. Anschließend die Haare partienweise durch ein Glätteisen ziehen. Diesen Vorgang am besten doppelt durchführen. Mit etwas Glanzspray oder einem Glanzserum lässt sich der Schopf zum Schluss noch auf den gewünschten Spiegelglanz optimieren.
  8. Die Haare mit einer Paddle Brush durchbürsten.
  9. Wer möchte, kann das Ganze noch mit einem Sleek-Stick "glattziehen" und so selbst kleinste fliegende Härchen bändigen. Et voilà!

Dazu kommen pflegende Produkte, wie Shampoo, Conditioner oder Leave-in-Conditioner, Haarmaske und Haaröl, die deinen Haaren zur Glanzoberfläche verhelfen. Stylingtools wie Rundbürste, Föhn, Glätteisen und Paddle Brush dürfen für den ultimativen Spiegellook auf dem Kopf nicht fehlen.

Bella Hadid, Hailey Bieber, Olivia Palermo, Kim Kardashian, Ashley Graham, Olivia Culpo und natürlich Anna Wintour: Die Liste der Promi-Ladies, die Glass Hair für sich entdeckt haben, ist lang.

Der Bob: Ein zeitloser Klassiker

Was haben Kleopatra, Angela Merkel und Katie Holmes gemeinsam? Sie alle schwören auf den Bob. Wir haben uns auf Spurensuche begeben und stellen die Geschichte dieser Frisur näher vor - mit Bildern von den schönsten Bob Frisuren.

Ob lockig, asymmetrisch oder überlang - der Bob ist die Trendfrisur unter den Frisuren schlechthin! Kein Wunder, er ist leicht zu stylen, unendlich vielfältig und steht wirklich jeder Frau!

Wirklich populär wurde der Bob als sogenannter "Garçon-Schnitt" (dt.: Jungen-Schnitt) in den 20er Jahren. Zu dieser Zeit stand er als klares Styling-Statement für die einsetzende Emanzipation der Frau, die nun erstmals auch modische Hosenanzüge trug.

Gerader Pony, die Haare bis knapp zu den Ohrläppchen geschnitten, glatt oder gewellt - Stummfilm-Stars wie Louise Brooks oder Mode-Ikone Coco Chanel verhalfen der Bob Frisur zum Durchbruch.

Bob Varianten im Überblick

Der Bob hält sich wacker und feiert, dank berühmter Trägerinnen und immer neuen Variationen ein Revival nach dem anderen.

  • Asymmetrischer Bob: Der Nacken wird asymmetrisch kurz geschnitten, nach vorne hin werden die Haare immer länger.
  • Long Bob: Hier sind die Haare knapp schulterlang, gescheitelt und fallen in weichen Wellen - ideal für alle, die sich nicht ganz so radikal von ihrer langen Mähne trennen wollen.
  • Mod Bob: Eine durchgestufte Variante mit langem Pony, die zum Kinn hin ausgefranst wird.
  • A-Line Bob: Ein exakt gerader Schnitt in A-Form: kinnlang und mit einem schnurgeraden Pony.
  • Stufenbob: Hier werden Bob und Pony rundherum stufig geschnitten, die Länge kann variieren.
  • Pilzbob: Für Mutige! Symmetrisch geschnittener, kurzer (Topf-)Bob mit viel Volumen, der einmal in derselben Länge um den Kopf "rumgeht".
  • Klassischer Bob: Der Evergreen mit kurzem Pony und maximal kinnlang geschnittenen Haaren.

Durch die vielen Schnitttechniken und Varianten ist der Bob für jede Gesichtsform und für jeden Haartyp geeignet. Je länger er ist, desto schmaler wirkt das Gesicht. Stumpfe Spitzen lassen das Haar voller wirken.

Zusätzliches Plus: Ist der Bob präzise geschnitten, braucht er kein aufwendiges Styling und kann schon mit ein wenig Wachs oder Gel in Form gebracht werden. Dafür muss man allerdings auch etwa alle sechs Wochen zum Friseur.

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