Die Härchen und Stoppeln werden länger, die Temperaturen steigen - spätestens jetzt sollten Sie Ihre Beine rasieren. Dabei können jedoch lästige Rasierpickel und Co. auftreten. Mit den richtigen Tipps und Tricks können Sie diese jedoch vermeiden und eine seidig-glatte Haut erzielen.
Vorbereitung ist das A und O
Eine gute Vorbereitung ist entscheidend, um Stoppeln und Hautirritationen zu vermeiden. Hier sind einige wichtige Schritte:
- Anfeuchten der Haut: Befeuchten Sie die zu rasierenden Stellen mit lauwarmem Wasser. Dies öffnet die Poren und schafft beste Voraussetzungen, um möglichst alle Haare mit dem Rasierer zu erwischen.
- Peeling verwenden: Verwenden Sie ein sanftes Peeling, um abgestorbene Hautschüppchen zu entfernen. Das hat denselben Effekt wie das Anfeuchten mit warmem Wasser, öffnet die Poren und beugt eingewachsenen Haaren vor.
- Rasiergel oder -schaum auftragen: Tragen Sie ein pflegendes Rasiergel oder -schaum auf, um sanfter mit den Klingen über die Härchen gleiten zu können.
- Rasieröl nutzen: Vier bis fünf Tropfen eines speziellen Rasieröls pflegen Ihre Haut währenddessen ausgiebig und lassen die Klingen schöner über Ihre Haut gleiten.
Natürliche Öle wie Kokos- und Macadamiaöl werden gern anstelle von Rasierschaum, -gel und Co. eingesetzt, denn sie pflegen die Haut während der Rasur, machen sie aber auch schön lange geschmeidig - auch noch lange nach der Rasur. Das Beste: Die Öle sorgen auch nach der Rasur für eine optimale Pflege.
Die richtige Rasurtechnik
Die Art und Weise, wie Sie rasieren, hat einen großen Einfluss auf das Ergebnis. Beachten Sie folgende Punkte:
- Haarwuchsrichtung beachten: Rasieren Sie Ihre Beine immer entgegen der Haarwuchsrichtung, das heißt von unten nach oben. Wenn es um die Bikinizone geht, ist es deutlicher angenehmer, nicht entgegen sondern mit der Haarwuchsrichtung zu rasieren. Unter den Achseln können Sie sich in der Regel frei austoben, denn hier funktioniert es meist am besten kreuz und quer.
- Druck vermeiden: Achten Sie dabei unbedingt darauf, dass Sie den Rasierer nicht auf die zu rasierende Haut drücken, um unnötige Schnitte zu vermeiden.
- Klinge regelmäßig wechseln: Verwenden Sie keine stumpfen Rasierklingen. Je nachdem, wie häufig Sie sich die Beine rasieren, sollten Sie die Klingen mindestens einmal im Monat austauschen. Einwegrasierer werden nach einmaligem Gebrauch gewechselt.
- Rasierklingenanzahl: Je mehr Klingen Ihr Nassrasierer besitzt, desto gründlicher wird Ihre Rasur! Empfohlen werden mindestens drei oder mehr Klingen pro Nassrasierer - bestenfalls mit einem zusätzlichen Feuchtigkeitsgleitstreifen, so werden Hautirritationen verhindert.
- Klinge säubern: Säubern Sie Ihre Rasierklinge nach jedem Rasierstrich unter heißem Wasser abzuspülen. Andernfalls verstopfen die rasierten Härchen die Klinge und sorgen dadurch für unschöne Rasur-Ergebnisse.
Pflege nach der Rasur
Nach der Rasur ist die Haut besonders empfindlich und benötigt eine intensive Pflege:
- Kaltes Wasser: Waschen Sie Ihre Beine nach der Rasur mit kaltem Wasser, denn das sorgt dafür, dass sich die Hautporen schneller schließen und beugt so Irritationen vor.
- Feuchtigkeitspflege: Nachdem Sie Ihre Beine rasiert haben, brauchen Sie Ihre Haut nur trocken zu tupfen. Dann eine feuchtigkeitsspendende (After-Shave)-Lotion oder ein Körperöl (bestenfalls alkoholfrei) direkt auftragen, um die Haut mit ausreichend Feuchtigkeit zu versorgen, sie zu kühlen, zu regenerieren und zu beruhigen.
- Babypuder: Das Auftragen von Babypuder wird nach dem Rasieren ebenfalls empfohlen, denn es beugt in der Regel Juckreiz vor.
- Sonneneinstrahlung vermeiden: Wenn Sie Ihre Beine rasiert haben, sollten Sie unmittelbar davor und danach die direkte Sonneneinstrahlung meiden, denn das kann unnötige Rasierpickel und gereizte Haut hervorrufen.
- Lockere Kleidung: Vermeiden Sie enge Hosen nach dem Beinerasieren, denn so wird die Haut nicht unnötig gereizt. Geben Sie Ihrer Haut deshalb unbedingt mindestens 15 Minuten Zeit, um sich vollständig nach der Rasur zu erholen.
Generell sollten Sie fernab der Beinrasur daran denken, Ihre Beine mit Körpermilch zu pflegen, damit sie erst gar nicht austrocknen und womöglich zu jucken anfangen.
Was tun bei Rasurbrand und Juckreiz?
Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen kann es zu Rasurbrand und Juckreiz kommen. Hier sind einige Tipps zur Linderung:
- Kühlen: Kühlen Sie die betroffene Stelle mit Eiswürfeln oder legen Sie ein warmes Handtuch für einige Minuten auf die betroffene Stelle. Das lindert die Rasierpickel und die eingewachsenen Haare können besser durch die Haut kommen.
- Feuchtigkeit: Durch eine feuchtigkeitsspendende Pflege fangen die geröteten Pickel bestenfalls gar nicht erst zu jucken an. Bei Rasurbrand gilt außerdem: Kühlen mit einer Lotion mit Aloe Vera oder ein kaltes Tuch, um die gereizte Haut zu beruhigen.
- Spezielle Cremes: Cremes mit Aloe Vera beruhigen und kühlen die Haut, wirken Entzündungen entgegen und dämmen den Juckreiz ein.
- Hausmittel: Umschläge mit verdünntem Apfelessig (ein Esslöffel auf einen Liter Wasser) oder mit Joghurt/Quark können den Juckreiz lindern.
- Öle: Wacholderbeer-Öl oder Johanniskrautöl und Nachtkerzenöl können helfen, die Haut zu beruhigen und das Jucken zu lindern.
So lange Ihre Haut nach der Rasur juckt, sollten Sie sich an den betroffenen Stellen nicht erneut rasieren. Erst, wenn der Juckreiz vollständig abgeklungen ist, ist ein Rasieren wieder empfehlenswert.
Sollten sich die Rasierpickel oder geröteten Stellen entzünden, ist eine Behandlung bei einem Dermatologen ratsam.
Dauerhafte Haarentfernung als Alternative
Wenn Sie dauerhaft glatte Haut wünschen, kann eine dauerhafte Haarentfernung eine gute Alternative sein. Mit einer Laserbehandlung oder der IPL-Technologie lassen sich Rasurschatten und Hautreizungen ganz einfach vermeiden.
Haarentfernung mit Laser: So gut ist die Methode wirklich I ARD Gesund
Es gibt verschiedene Methoden zur nahezu dauerhaften Haarentfernung zu gelangen. Die IPL (Intense Pulsed Light) Methode ist effizient und schmerzfrei. Bei der Behandlung wird die Haarwurzel mit Hilfe einer sogenannten Xenon Lampe geschwächt, welche dann nach mehrmaligem Wiederholen absterben.
Bei der Haarentfernung mit dem Laser werden kurze Lichtblitze und Lichtimpulse an die Haut gegeben, wodurch das vorhandene Melanin in Wärme umgewandelt wird und die Haarwurzel zerstört.
Die Behandlungen müssen allerdings mehrmals durchgeführt werden, da sich die einzelnen Haare in unterschiedlichen Wachstumsphasen befinden.
Erdbeerbeine vermeiden
Erdbeerbeine sind kleine rote Flecken oder Beulen, die nach der Rasur an den Beinen auftreten. Diese entstehen durch eingewachsene Haare, Rasurbrand oder unsachgemäße Pflege. Hier sind einige Tipps, um Erdbeerbeine zu vermeiden:
- Pre-Shave-Oil verwenden: Diese speziellen ätherischen Öle werden vor der Rasur sanft in die Haut einmassiert und sollen die kleinen Härchen weicher machen und Irritationen oder Erdbeerhaut vorbeugen.
- Rasierschaum verwenden: Dies lässt die Klingen vom Rasierer sanfter gleiten und die Härchen werden aufgestellt, sodass diese leichter abrasiert werden können.
- Klinge regelmäßig tauschen: Eine gute Klinge sollte nach 5 bis 10 Rasuren getauscht werden und Einwegrasierer nach ca. einem Monat entsorgt werden.
- Nach der Rasur eincremen: Verwenden Sie eine beruhigende Feuchtigkeitslotion, ein Körperöl oder eine Aloe Vera Creme.
Tabelle: Vergleich verschiedener Haarentfernungsmethoden
| Methode | Vorteile | Nachteile |
| Rasieren | Schnell, einfach, kostengünstig | Kurze Haltbarkeit, Stoppeln, Rasurbrand möglich |
| Epilieren | Längere Haltbarkeit als Rasieren | Schmerzhaft, eingewachsene Haare möglich |
| Enthaarungscreme | Schmerzfrei, einfache Anwendung | Kann Hautreizungen verursachen, unangenehmer Geruch |
| Laser/IPL | Dauerhafte Haarentfernung | Teuer, mehrere Sitzungen erforderlich |
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