Wir lieben alles rund um schöne Frisuren und ein gepflegtes Aussehen. Vor fast 50 Jahren gründete Frau Waltraud Reinbold einen Friseursalon in Denzlingen, einem kleinen Ort in Südbaden. Ihr Sohn und heutiger Inhaber, Stefan Reinbold, übernahm 1998 die Geschäfte als gelernter Friseurmeister. Nach der Eröffnung weiterer 7 Filialen erkannte er aber die zunehmende Bedeutung des Internethandels und startete 2011 mit dem Aufbau seiner Internetaktivitäten. Inzwischen vertreiben wir unsere Produkte in Deutschland, Frankreich und Großbritannien.
Wir geben jeden Tag unser Bestes, um Ihnen ein umfangreiches Angebot an Markenprodukten zu möglichst günstigen Preisen anbieten zu können. Fast immer gelingt es uns, Ihre Bestellungen, die bis 12.00 Uhr bei uns eingehen, noch am gleichen Tag auf den Weg zu Ihnen zu geben. Viele Kunden bestätigen uns einen guten Service und eine kompetente Beratung durch entsprechende Bewertungen bei eKomi The Feedback Company.
Noch immer steht Stefan Reinbold einmal die Woche in einer seiner Filialen und schneidet selber Haare, um den Kontakt zu den Kunden, aber auch die Nähe zu den Produkten nicht zu verlieren. Ansonsten zeichnet sich das gesamte Team durch Leidenschaft, Begeisterung für unsere Produkte, Fachkompetenz und einem hohen Maß guter Laune aus. Durch den intensiven Kontakt zu den Herstellern entdecken wir immer wieder neue Produkte oder Marken, die für Sie interessant sein könnten.
Wir sind offen für jede konstruktive Kritik, denn nur so können wir uns weiter verbessern. Daher gilt: Wenn Sie mit uns zufrieden sind, empfehlen Sie uns weiter!
Bei den ikonischsten Frisuren der Bundesliga war Borussia Mönchengladbach immer ganz vorne mit dabei. Stefan Effenberg (56) lief 1994 nach einer verlorenen Wette gegen TV-Moderator Thomas Gottschalk (75) mit dem legendären Tiger-Gesicht auf dem Hinterkopf auf. Bei Klub-Idol Günter Netzer (80) wurden die schulterlangen Haare mit Seitenscheitel zum Markenzeichen. Unverkennbar war auch Verteidiger Dante (41) mit seiner Afro-Frise.
Die aktuellen Gladbach-Stars setzen zwar nicht mehr auf Exzentrik, verfolgen dafür aber ein anderes Ritual: Die halbe Mannschaft vertraut demselben Friseur. Der Salon von Allen Elia in der Quadtstraße des Mönchengladbacher Stadtteils Wickrath ist inzwischen so etwas wie der geheime Treffpunkt der Borussia-Stars. Insgesamt zehn Profis und einige Klub-Mitarbeiter kommen meist wöchentlich hierher.
Nico Elvedi lässt sich von Star-Friseur Allen Elia die Haare rasieren. Der Salon in Wickrath ist inzwischen der heimliche Treffpunkt der Gladbach-Profis, ein weiterer in Meerbusch wird bald eröffnet. (Foto: Frederic Scheidemann)
SPORT BILD begleitete Innenverteidiger Nico Elvedi (28) zum Haarschnitt. Elvedi trug lange einen Undercut, diese Saison ließ er die Haare im Winter etwas länger, jetzt für den Sommer weiter kürzen. Er erklärt: „Allen zaubert jede Woche auf meinem Kopf. Mir ist es wie den meisten Fußballern wichtig, gepflegt auszusehen, wenn die Kameras auf uns gerichtet sind.“ Der Friseur selbst sagt: „Mein Motto ist dasselbe wie das der Spieler: siegen - im Sinne von: gut schneiden. Sportlich wird es immer, wenn alle am gleichen Tag kommen.“ Beim Schneiden wird fast nur privat und kaum über Fußball gesprochen.
Zu den Stammkunden gehören neben Elvedi Moritz Nicolas (27), Jonas Omlin (31), Stefan Lainer (32), Julian Weigl (29), Rocco Reitz (22), Kevin Stöger (31), Tomas Cvancara (24), Tim Kleindienst (29) sowie der verliehene Grant-Leon Ranos (21/Lautern). Von allen hängen signierte Trikots im Laden. Im Sommer eröffnet Allen Elia einen weiteren Salon in Meerbusch bei Düsseldorf, wo zahlreiche Spieler wohnen.
Elvedi über die Gladbach-Saison mit Platz 10: „Jeder von uns hat davon geträumt, dass wir kommende Saison wirklich in Europa spielen, daher kann ich die Enttäuschung der Fans verstehen. Sie müssen aber auch anerkennen, dass diese Saison fast alles besser gelaufen ist. Jetzt wollen wir den nächsten Schritt machen.“
Kein gutes Haar an der Jugend zu lassen, ist oft ein Zeichen dafür, dass jemand alt ist - zumindest im Kopf. Das scheint seit Jahrtausenden schon so zu sein. Apropos kein gutes Haar: Frisuren waren schon oft Anlass, Generationenkonflikte zu schüren. Beispiele: Hippies, Punks.
In den letzten Wochen war der Edgar Cut - eine moderne Version des Topfschnitts - ein Medienthema und oft auch eine haarige Angelegenheit. Schnell war er Spott-Ziel. Boah, ist das hässlich, äußern Ältere - ähnlich wie beim Vokuhila - und lästern über die «Gen Z» (Generation Z; die seit Mitte der 90er Geborenen).
Ein Schweizer Friseur, Cheyne Lewin Hofer, machte Edgar auch in Europa zum Internet-Hit. werden millionenfach geklickt. Auch deutsche Fans reisen demnach extra nach Zuchwil (Kanton Solothurn) zwischen Basel und Bern.
Der Edgar Cut: Eine moderne Version des Topfschnitts.
Die Vorher-Nachher-Videos bringen den Kunden Fame. Viele Zuschauer sind vom Fachvokabular in den Clips mit Begriffen wie Taper-Fade, Hair-Line und cleanes Line-up belustigt. Es gibt eine Menge Lästervideos und Gags. Aktionen in TV-Shows wie «ZDF Magazin Royale» mit Jan Böhmermann oder «Late Night Berlin» mit Klaas Heufer-Umlauf kamen hinzu. «Warum haben sie dem das Toupet falschrum aufgesetzt?»
Die Männerfrisur «Edgar»: Das ist oben längeres, wuscheliges Haar, gar Dauerwelle, und eine harte Kante am Pony - und dann ganz akkurat ausrasiert an den Seiten und hinten. Pisspottschnitt, Pilzfrisur sagen böse Zungen, Fachleute sagen auch «Hi-Top Fade» oder «Box Fade».
Erst war der Schnitt wohl Mode in Nord- und Südamerika. Der Name soll auf den Baseballspieler Edgar Martínez zurückgehen, manche nennen auch den 90er-Jahre-Rapper Edgar Esteves. Aber irgendwie weiß man es nicht so recht. Klischee-Träger sind jedenfalls Latino-Jungs.
Erst die Perlenkette, nun total akkurate Haarschnitte, für die man eigentlich alle paar Tage zum Friseur muss - und dann womöglich auch noch Dauerwelle?! Sind junge Männer auf der Suche nach dem Oma-Lifestyle und 80er-Minipli-Look?
Falsche Fragen, findet Diane Weis, Professorin für Modejournalismus in Berlin. Fast skurriler als dieses Aussehen sei meist das Bedürfnis von Leuten, sich darüber lustig zu machen. «Die Zuschreibung als "hässlich" oder "Oma-Frisur" - das sehen viele 18-Jährige einfach gar nicht so, weil es für sie historisch unbelastete Looks sind.»
Weis erklärt, es gebe nun auch in Deutschland die Kultur, dass sich Männer beim Friseur (besser: Barbier) zum Styling treffen. Geprägt sei das von türkischen und arabischen Bräuchen, Einflüssen afroamerikanischer Kultur oder auch von Latinos. «Wer eine akkurate Frisur will, der geht dann öfter zum Barber. Und das ist dann auch ein soziales Event. Als Verweiblichung oder aber als queer müsse man den Kult um Männerfrisuren dabei übrigens nicht deuten, sagt Weis. «Das sind meist heteromännliche Selbstentwürfe. Viele Frauen kennen das nur schon länger, dass ein Friseurbesuch durchaus ein Mental-Health-Tool sein kann, also dass es gut tut, sich Zeit für sich selber zu nehmen. Man bekommt danach Komplimente in den Kreisen, die einem wichtig sind, man fühlt sich einfach gut.»
Auch der Kulturwissenschaftler Moritz Ege von der Universität Zürich sieht einen grundsätzlichen Wandel bei vielen Jungs und jüngeren Männern: «Dieses Bekenntnis dazu, gut aussehen zu wollen und sich dafür auch anzustrengen, das ist etwas, das lange Zeit in vielen Kontexten als unverträglich mit konventioneller Männlichkeit galt. Das hat sich aber in den letzten Jahrzehnten qualitativ verändert.»
Ege, Professor für Populäre Kulturen und Empirische Kulturwissenschaft, sieht das als schleichenden Prozess seit der medialen Figur des Metrosexuellen in den späten 90ern und frühen Nullerjahren. Körperpflege und Körpermodellierung seien für Männer seitdem viel selbstverständlicher geworden.
«Damals wurde mit Verwunderung über gestylte junge Männer als "Metrosexual" gesprochen. Hetero-Männer würden sich jetzt - wie sonst angeblich nur Schwule - aufwendig hübsch machen», sagt Ege. «Das alles ist etwas, was heute bei den Kategorien vieler junger Menschen keinen Sinn mehr ergibt, einfach weil es diese Verblüffung nicht mehr so gibt.»
Zur Edgar-Frisur sagt Ege allgemein: «Kopfhaar hat immer eine gewisse Sprengkraft, weil es mit seinem ständigen Nachwachsen Vitalität symbolisiert und sich auch deshalb als Natursymbol anbietet und Haareschneiden dann für die Bändigung des Natürlichen steht.» Das sei ein Spiel von Natur und Kultur, eine Selbstdisziplinierung, wenn man an den Aufwand denkt, der für eine korrekte Haartracht nötig ist.
Hier ist eine Tabelle, die die verschiedenen Aspekte des Edgar-Cuts zusammenfasst:
| Aspekt | Beschreibung |
|---|---|
| Definition | Moderne Version des Topfschnitts |
| Merkmale | Längeres, wuscheliges Haar oben, akkurat ausrasierte Seiten und hinten |
| Ursprung | Nord- und Südamerika, möglicherweise benannt nach Edgar Martínez oder Edgar Esteves |
| Zielgruppe | Junge Männer, oft mit Latino-Hintergrund |
| Bedeutung | Ausdruck von Selbstentwurf und Körperpflege, soziales Event beim Barber |
tags: #stefan #schweizer #frisuren
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