Seit 35 Jahren begeistert das Musical „Starlight Express“ in Bochum Jung und Alt. Kinder, die früher mit ihren Eltern in die Show kamen, kommen heute mit ihren eigenen Kindern wieder - und bringen die Großeltern mit. Die außergewöhnliche Erfolgsgeschichte des Stücks auf Rollschuhen hat das Ruhrgebiet erobert und ist nicht nur deutschlandweit, sondern weltweit einmalig.
Nach einer 18 Monate langen Pandemie-Pause laufen im Bochumer Musical-Theater die letzten Durchlaufproben vor der lang ersehnten Wiederaufnahme des weltberühmten Rollschuhmusicals „Starlight-Express“ ab Sonntag. Lokomotive Rusty rollt eilig in Position, Electra singt sich nebenan schon mal warm und Dampflok Mama bekommt endlich ihre lockige Perücke aufgesetzt.
„Es britzelt so richtig“, beschreibt Theaterleiter Meinolf Müller das Gefühl der Vorfreude. In der mehr als 30-jährigen Geschichte des Andrew Lloyd Webber-Musicals am Standort Bochum war die längste Unterbrechung eine mehrwöchige Umbaupause vor einigen Jahren gewesen. Dann kam der Corona-Lockdown.
Vielen eingefleischten Musical-Fans dürfte das Herz aufgehen, das Stück über die Weltmeisterschaft von Lokomotiven in einem Kindertraum wieder live erleben zu können. So sei die Resonanz auf Social-Media-Beiträge von hinter den Kulissen in all den Monaten riesig gewesen. „Bei einem digitalen Tag der offenen Tür hatten wir Hunderttausende, die sich Videos angeschaut haben“, sagt PR-Managerin Manuela Wolf.
Die Vorfreude im Team und bei den Fans ist groß. „Ich bin mir sicher, dass wir Tränen auf und hinter der Bühne sehen werden, wenn es endlich wieder losgeht.“ 1200 geimpfte, getestete oder genesene Zuschauer können die Öffnungsshow am Sonntag (3. Oktober) sehen. Ab dann wird das Musical wieder sieben bis acht Mal die Woche aufgeführt. Die Zuschauerkapazitäten sind bis auf Weiteres um 450 Plätze reduziert worden, damit im Foyer Abstand gehalten werden kann. Bis zum Sitzplatz gilt Maskenpflicht.
Und doch war die showlose Zeit entbehrungsreich: Applaus und Zuschauerresonanz - das habe einfach allen Beteiligten vom Beleuchter bis zum Hauptdarsteller wahnsinnig gefehlt, sagt Müller. Sie hätten vom Kurzarbeitergeld profitieren können, ist Müller froh. „Anders als zum Beispiel ihre britischen Kollegen, mussten unsere Darsteller nicht Supermarktregale einräumen, um sich über Wasser zu halten“.
Die durch Corona auferlegte Pause habe wohl keinen Tag länger dauern dürfen, sagt sie. „Ich habe vor zwei Tagen erst gar nicht richtig in mein Kostüm gepasst“, verrät sie. Zwar habe sie die vergangenen Monate drei Tage die Woche mehrere Stunden auf Skates verbracht (Das ist für mich therapeutisch), regelmäßige Mahlzeiten in einem Leben ohne regelmäßige Shows zollten aber ihren Tribut, gesteht sie und tätschelt sich die straffen Hüften unter dem grau-grünen Kostüm der Traditionslok.
„Wir hatten vor der Rückkehr der Darsteller wirklich Sorge, ob sie vielleicht 20 Kilo schwerer zurückkommen oder das Rollschuhfahren verlernt haben könnten“, gibt Theaterleiter Müller zu. Doch die Befürchtungen seien unbegründet gewesen. Sogar diejenigen der Cast, die vor dem Lockdown noch ganz neu im Team gewesen seien, hätten es geschafft, sich durch autodidaktische Rollschuhtrainings daheim zu verbessern. Mit Online-Gesangseinheiten und digitalem Aussprache-Unterricht versuchte man zusätzlich, sie bei der Stange zu halten.
Dennoch sei die Wiederaufnahme unter Corona-Bedingungen ein großer logistischer Akt gewesen. Größtes Problem hinter den Kulissen: Fehlender Abstand. Daher habe man sich entschieden im Foyer eine Probenbühne zu errichten. Die Ballettsäle, die sonst für Trainings genutzt werden, sind einfach viel zu klein.
Dort laufen sich nun einzelne rasende Eisenbahnen warm, üben vor den Spiegeln ihre Posen, während vom Bühnenraum bereits die ohrwurmverdächtigen Songs herüberdringen. „Oh my God, it's Starlight Express! Insgesamt 250 Mitarbeiter beschäftigt das Theater.
Um die Frische des Musicals zu bewahren, hat das Team hinter dem Musical im Laufe der Jahre innovative Neuerungen eingeführt. Die ursprüngliche Inszenierung wurde immer wieder überarbeitet und modernisiert, um den Ansprüchen des Publikums gerecht zu werden.
Schon für die deutsche Uraufführung 1988 hat das Stück einige Überarbeitungen erfahren. So gab es in der britischen Urversion beispielsweise den Schlafwagen „Belle“, der in der deutschen Fassung nie vorhanden war. Die erste größere Überarbeitung erlebte die Bochumer Fassung 2002. Neben einem überarbeiteten „Megamix“, in dem am Ende noch einmal die größten Melodien des Musicals zusammengefasst werden, wurde das Lied „Crazy“ hinzugefügt.
Jeder Zug hat seinen eigenen charakteristischen Musikstil: Draufgänger Greaseball ist durch klassische Rock- und Bluessounds gekennzeichnet, E-Lok Electra durch futuristische Synthesizer-Klänge.
Weil „Starlight Express“ nach 30 Jahren nicht mehr zeitgemäß erschien, initiierte Komponist Andrew Lloyd Webber im Jahr 2018 anlässlich des Jubiläums in Bochum eine weitere Überarbeitung. Die weiblichen Rollen wurden gestärkt, wodurch die alte Dampflok Papa durch Mama und die französische Lok Bobo durch eine weibliche Version namens Coco ersetzt wurde. Zudem sind die Rollen des Büfettwagens Buffy und des Raucherwagens Ashley durch den Gepäckwagen Carrie und den Barwagen Belle ersetzt worden, die drei Hip Hopper wurden zu drei Rockys.
Nicht alle Änderungen haben die Fans begrüßt. Einigen Songs, Kostümen oder Rollen weinen sie heute noch nach. „Insgesamt ist manches über die Jahre besser geworden, an den Ausbau der Anzahl weiblicher Rollen und den Wandel von Papa zu Mama konnte man sich mittlerweile gut gewöhnen, die Projektionen sind nicht zu kitschig und ergänzen das Bühnenbild sinnvoll“, findet Nathalie Kroj. Für den Song „Für immer“ kann sie sich allerdings nach wie vor nicht begeistern: „Der Wechsel von einem melodischen Duett zu einer Mitklatschnummer hat schon wehgetan.“ Und noch etwas kann sie nicht verschmerzen: „Was die Kostüme betrifft, sind Pearl und Electra zu farblosen Charakteren geworden.
Die Integration modernster Technologie spielt ebenfalls eine entscheidende Rolle für den Erfolg des außergewöhnlichen Musicals. Durch die Nutzung von LED-Technik und spektakulären Licht- und Lasereffekten sowie 29 Drohnen wird die Rennbahn in eine futuristische Welt verwandelt.
Martin Manneck ist von Anfang an für das Make-up und die Perücken bei Starlight Express zuständig. An den Job kam der gebürtige Bochumer durch Zufall. Eigentlich hatte er eine Ausbildung zum Maskenbildner an der Oper in Wuppertal gemacht und eng mit Pina Bausch gearbeitet. Anschließend tourte er durch ganz Deutschland, um an den größten Theaterbühnen zu arbeiten.
„Ich machte also hohe Kunst, wie es so schön heißt“, sagt er am Telefon. „Aber dann rief mich meine Mutter an und sagte, dass bei uns ein Musical eröffnen sollte.“ Manneck war zunächst empört. „Ich dachte: hohle Kunst. Und bewarb mich trotzdem - auf den schönsten Job, den ich mir vorstellen konnte!“
In zwei kleinen Räumen haben wir dort alles vorbereitet, weil das Theater in Bochum noch in Bau war. Meine Chefin war zuvor in London bei John Napier, der die Looks für „Starlight Express“ nach der Geschichte von Andrew Lloyd Webber konzipiert hatte. Sie brachte Fotos von Entwürfen mit. Nach diesen habe ich die Perücken gearbeitet, sie übernahm die Make-ups. Absolute Fließbandarbeit. Im April sind wir dann nach Bochum.
John kam vier Wochen vor der Premiere nach Bochum und hat alles umgeschmissen. Er legte selbst Hand an, alles begann von vorn. Aber so etwas war damals normal, und irgendwie auch typisch „Starlight Express“. Bei der Bühne, die Bavaria Film gebaut hatte, wurde nicht eingerechnet, dass die Darsteller wegen ihrer Rollschuhe und Perücken eine gewisse Größe haben. Die Tunnel, durch die sie während der Vorstellung fahren sollten, waren deshalb viel zu niedrig.
Zwei Monate nach der Premiere wurde Manneck Chefmaskenbildner. Meine Chefin musste zurück nach Hamburg, meine Sachen gefielen John und der Regie gut.
Die Make-ups sind so aufwendig, daher schminken die Darsteller sich nicht für jede Vorstellung selbst, sondern bringen es ihnen bei, damit Sie es selbst machen können. Mein Team besteht aus sechs Leuten. Für eine 20-Uhr-Vorstellung müssten wir um 16 Uhr mit dem Schminken anfangen. Das ist viel zu lang. Deshalb muss jeder Darsteller selbst ran. Sobald jemand neu im Cast anfängt, kommt er zu einem Make-up-Call zu mir. Ich schminke dann eine Seite des Gesichts vor und erkläre jeden einzelnen Arbeitsschritt. Anschließend muss der Darsteller die andere Seite selbst schminken. Wir machen Fotos - und es wird so lange geübt, bis alles sitzt.
Es kommt schon mal vor, dass wir vor Lachen auf dem Boden liegen. Das gebe ich zu. Ich habe streckenweise Kandidaten, die wieder kommen müssen. Dann habe ich sie noch mal da, dann noch mal und manchmal noch mal. Das kann anstrengend werden. Man braucht viel Einfühlungsvermögen. Denn am Ende muss es klappen, da gibt es keinen Kompromiss. Ich habe aber auch Kandidaten, bei denen es schon beim ersten Versuch super aussieht.
Jahrelang das Gleiche machen wird ja irgendwann langweilig. Kleine Abänderungen sind in Ordnung, große allerdings nicht. Auf den Looks sind Copyrights.
Die, die am einfachsten aussehen, sind die aufwendigsten Make-ups. Greaseball, unser Dieselzug, hat eigentlich ein dekoratives Make-up. Wenn das nicht millimetergenau angebracht wird, ist das ganze Gesicht verunstaltet. Electra, die E-Lok, hat dagegen ein sehr plakatives Make-up. Eine geometrische Anordnung von Flächen und Formen in unterschiedlichen Farben. Die perfekt auf die Anatomie eines Gesichts zu setzen, ist jedoch auch Präzisionsarbeit.
Wenn ein Darsteller ausfällt, müssen wir einen anderen Darsteller schon mal in zwei Minuten in seine Rolle kriegen. Electra mit drei Pinselstrichen so aussehen lassen, dass das Publikum keinen Unterschied zum Original erkennt, ist die totale Improvisation und der reine Nervenkitzel. Manchmal nutzt man jede kleine Spielpause, um am Make-up noch weitermachen zu können. Eine Notfall-Make-up-Tasche haben wir immer dabei, mit Kleber, Kamm und Basis-Produkten.
Der Markt hat sich total verändert. Die Produkte sind leichter geworden. Früher musste man im wahrsten Sinne des Wortes dicker auftragen. Vieles ist teurer. Deshalb besteht ein Großteil meiner Arbeit auch im Suchen nach Alternativen.
Weil so viele Leute Extensions aus Echthaar tragen, haben sich die Preise mehr als verdoppelt. Wir knüpfen hier nach wie vor selbst und nehmen von jedem Kopf eines Darstellers aus der Erstbesetzung einen Gipsabdruck. Nur so sitzt alles perfekt. Eine Perücke wie die von Pearl, der 1.-Klasse-Waggon, hat deshalb heute aber auch einen Wert von rund 8000 Euro. Früher haben wir auch für alle Understudies nach Maß gefertigt. Aus Gründen der Nachhaltigkeit versuchen wir hier, nicht mehr genutzte Perücken umzuarbeiten und nur bei Bedarf neue zu fertigen.
Zuerst scary. Als es hieß, es wird überarbeitet, fragte nicht nur ich mich: Was passiert hier jetzt, was wird aus unserer Show? Am Ende war es genau der richtige Moment, um noch einmal an seine Grenzen zu gehen. Auch mit John, mit dem die Zusammenarbeit wesentlich reibungsloser ablief als in den Achtzigerjahren. Ich hatte in vielen Bereichen eine freiere Hand.
Mit dem Musical "Starlight Express" wird Geld verdient. Über 26 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftete das Bochumer Theater im vergangenen Jahr, sagt der Geschäftsführer des in Düsseldorf sitzenden Veranstalters Mehr! Entertainment, Maik Klokow. Knapp 4,5 Millionen Euro habe die Überarbeitung der Show gekostet. "Wir gehen davon aus, dass wir nochmal fünf bis zehn Jahre spielen können."
Auch bei der Stadt Bochum ist man froh, dass das Musical so gut läuft. "Starlight Express ist ein kultureller Leuchtturm in Bochum und in der Region", sagt Thomas Weckermann, Prokurist bei Bochum Marketing. Und ein gewichtiger Wirtschaftsfaktor: So sei allein die Zahl der Übernachtungen von 166 000 im Jahr 1987, also vor dem Musical, auf mittlerweile 646 000 im vergangenen Jahr gestiegen. Weckermann schreibt die Steigerungen im Wesentlichen dem Musical zu. Und: "Die Leute wollen auch ein bisschen drum herum machen." So nutzten viele den Besuch in Bochum etwa für einen Abstecher in das Vergnügungsviertel Bermudadreieck. Wer länger bleibe, gehe auch gern ins Planetarium, das Deutsche Bergbaumuseum oder fahre nach Essen zur Zeche Zollverein.
Rund die Hälfte der deutschen Besucher kommt aus Nordrhein-Westfalen, auch viele Baden-Württemberger (10 Prozent) und Bayern (8 Prozent) sind unter den Zuschauern. Die sind zu gut 60 Prozent weiblich. Ein Drittel der Gäste kommt mit Familie. Und was ist die Botschaft des Stücks? "Der Glaube an sich selbst, dass man den nicht verlieren darf", sagt Müller.
Starlight Express Bochum ist das derzeit am längsten laufende Musical der Welt. Das konnte man bei der Premiere nicht erwarten. Schon der Bau des Theaters brachte die Intellektuellen auf. „Zu teuer, zu groß, zu seicht“, fanden die Kritiker schon vor dem Start der Wettrennen um den Titel der schnellsten Eisenbahn der Welt. Der Intendant des Bochumer Schauspielhauses, Frank-Patrick Steckel, sprach gar von „Schrott auf Rädern“.
Musicalproduzent Friedrich Kurz versprach in den Achtzigern vollmundig: „Ich will in Bochum das beste Musical der Welt bieten.“ Doch schon einen Monat nach der Premiere, die wegen Problemen mit der Bühnenhydraulik verspätet erst am 12. Juni statt am 27. Mai 1988 über die Bühne ging, spielte die Show vor leeren Reihen - wohl auch wegen eines Fehltritts in der Kommunikation des Produzenten, der damals in einem Zeitungsinterview behauptete, „Starlight Express“ sei schon bis Januar 1989 ausverkauft.
So kam es, dass Tickets in der Tageszeitung zu stark reduzierten Preisen angeboten wurden: Reihe 1 im Parkett für 25 Mark, einen Platz auf der Seitentribüne gab es schon für 12,50 Mark. Doch nach TV-Terminen, Auftritten auf Stadtfesten und weiterer Promotion lief der Kartenverkauf endlich an, immer mehr Menschen berichteten Freunden, Verwandten, Kollegen und Bekannten: „Das müsst ihr gesehen haben!“
Einer der Gründe für den bis heute anhaltenden Erfolg von „Starlight Express“ ist die Zeitlosigkeit seiner Themen. Die Geschichte von Liebe, Wettbewerb und Selbstfindung spricht ein breites Publikum an.
Inzwischen hat sich die „aufgeblasene, kommerzielle Verblödungsmaschine“ zum kulturellen Aushängeschild für Bochum entwickelt: 89 Prozent aller Deutschen kennen laut einer repräsentativen Marktforschungsstudie aus dem Jahr 2017 das Rollschuh-Musical und verbinden es untrennbar mit der Stadt. In mehr als 13.000 Vorstellungen lockte „Starlight Express“ knapp 19 Millionen Menschen in die Stadt und bringt Bochum einen Jahresumsatz von 60 Millionen Euro ein.
Seit dem Start des Musicals vor 36 Jahren haben sich die Übernachtungszahlen in der Ruhrgebietsstadt versechsfacht. Und es ist das weltweit am längsten laufende Musical an einem Spielort.
Wenn Sie Kostüme selber machen möchten, gibt es einige Tipps und Tricks. Beim alljährlichen "Tag der offenen Tür" wird immer eine Versteigerung von originalen Kostümteilen gemacht. Meistens ist darauf dann ein Autogramm des Darstellers, der das Kostümteil getragen hat.
Einige Leute in diesen Gruppen sind sehr begabt und auch sehr freundlich und hilfsbereit (ja, ich bin da selber drin xD).Zum Make Up - zumindest von Dinah, Pearl, Buffy & Ashley - kann ich dir selber Tipps geben.
Als erstes braucht ihr irgendeinen Unitard oder etwas dass ihr als Basic verwenden könntet. dann müsst ihr gucken wie ihr z.B. den Roch macht. für den Gürtel würde ich einen recht breiten Gürtel kaufen und dann mit ein wenig Pappmasche usw. umgestallten. die daran befestigten Handringe kanst du aus stabilen Tauen oder Gummieringen machen...
Die Perücke muss halt entweder gklebt oder genüpft werde wobei ich ja für kleben bin ;) Also einfach ne alte Strumpfhose als Basis(kann man auch aus Styropor machen ist aber schwerer) und dann einfach das Kunsthaar draufkleben und Stylen (Kanekalon ist da mein Favoriet ;) ) WObei dass aber gar nicht so einfach ist. Die Handschuhe zu nähen ist denke ich mal nicht das Problem.. nur bei den Beinstulpen bin ich ehrlich gesagt ratlos....
Wir haben dazu Türknöpfe in den passenden Farben verwendet, gegenfalls mit der richtigen Farbe besprüht und sie dann mit einem stark haftenden Kleber an die Schalen (mehr haben wir von den käuflichen Schützern nicht verwendet) geklebt oder auch mit einer Schraube von der unteren Seite aus fest gebohrt!
An der Stelle nochmal zu den Schonern: Wir haben die wirklich bis auf die Schalen auseinander gebaut, das strapazierbare Gummiband der Schoner abgeschnitten, befestigt und mit Klett konnte man das ganze dann an Ellenbogen und Knien befestigen. Man hat so mehr bewegungsfreiheit!
Auf jeden Fall eine graue Cap besorgen und sie mal versuchen mit silbernen Spray zu besprühen. Ich würde nach lockeren 'Jogginghosen' suchen, die bereits grau/silber sind und diesen glänzenden Effekt haben und letztendlich das Muster mit einem Pinsel aufmalen. Die Knieschoner würde ich beim Hopper/Rocky nicht auseinanderbauen, da man dieses breitflächige benötigt.
Für das Oberteil muss ein schön großes und lockeres, rotes 'Hemd' her, wie man's in Läden oder zumindest im Internet finden kann/könnte. Mit oder ohne Ärmel ist erstmal kein Thema, das folgt gleich. Die vielen, schwarzen Rauten müsste man eigenhändig mit Pinsel aufmalen. Die weiß/silberne Graffiti Sache ist wiederum aus einem glänzenden Stoff. Wenn es dir egal ist, ob es glitzert oder nicht, würde ich einfach so etwas aus einem weiß/silber/grauen Stoff schneiden und aufnähen, bzw. mit Textilkleber anbringen.
Die Ärmel würde ich selber aus weißen, roten und schwarzen Stoff zusammen nähen und letztendlich an das Oberteil annähen. Die 'Schulterboxen' der Hopper/Rockys sind ja etwas ganz spezielles... Entweder baust du dir das komplette Ding aus Pappmasche oder versuchst dir etwas Ähnliches zusammen zu nähen. Was dieses Teil angeht, kann ich sonst nicht mehr wirklich weiterhelfen, tut mir leid!
Fingerlose Handschuhe kriegt man in Läden oder auch haufenweise im Internet. Schwarz ist ebenfalls eine gängige Farbe, dürfte kein Problem sein. An den Armen gibt es dann noch diese... ich nenne sie mal Armstulpen. Ich würde dafür irgendein Kledigunsstück (dessen Ärmel relativ eng anliegen) opfern und zurecht schneiden. Wenn dieser Pulli o. Sonstiges grau wäre, wär's schon ziemlich passend. Ansonsten findet ihr vielleicht einen Weg den Stoff zu färben.
tags: #starlight #express #pearl #perücke #informationen
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