Haben Sie beim Streicheln bemerkt, dass Ihre Katze Schuppen hat? Wenn Sie Veränderungen an Fell und Haut Ihrer Katze wahrnehmen, sollten Sie unbedingt genauer hinsehen und den Auslöser für die Schuppen im Katzenfell herausfinden. Woran es liegen kann, dass eine Katze Schuppen hat und wie Sie diese wieder loswerden, lesen Sie hier.
Schuppen bei Katzen sind relativ häufig und können aus verschiedenen Gründen auftreten. Häufig ist es völlig harmlos, wenn die Katze Schuppen hat. Doch da Schuppen auch ein Anzeichen für ein gesundheitliches Problem sein können, sollten Sie diese nicht ignorieren sondern genauer untersuchen.
Schuppen sind winzige, graue oder weiße Hautpartikel, die lose im Katzenfell hängen oder beim Streicheln herunterfallen. Häufig bemerkt man sie am Rücken und Schwanzansatz der Katze - aber sie können auch am Kopf und hier vor allem rund um die Ohren auftreten.
Gesunde Katzen haben ein gepflegtes, sauberes und glänzendes Fell. Hat die Katze Schuppen, sind diese besonders bei dunklen Katzen im Fell gut zu sehen. Normalerweise sind die alten Hautschuppen, die abgestoßen werden, so klein, dass man sie gar nicht sieht.
Wenn die Schuppen jedoch Überhand nehmen, kann einer dieser Auslöser dahinterstecken:
Überlegen Sie genau, welcher dieser Auslöser Schuld sein könnte, dass Ihre Katze Schuppen hat. Die richtige Behandlung von Schuppen richtet sich immer nach der Ursache.
Achtung: Wenn Sie befürchten, dass Ihre Katze unter einem Parasitenbefall oder einer Pilzinfektion leidet, sollten Sie umgehend einen Tierarzt aufsuchen.
Ihre Katze kann Parasiten bzw. einen Pilzbefall auch auf Menschen übertragen und sollte daher so schnell wie möglich behandelt werden.
Hat Ihre Katze Schuppen, gibt es unterschiedliche Behandlungsmethoden und Hausmittel, die helfen können. Die Therapie richtet sich dabei immer nach dem Auslöser.
Leidet Ihre Katze während des Fellwechsels im Frühling und Herbst an Schuppen, können Sie Ihre Katze bei der Fellpflege unterstützen. Bürsten Sie sie jeden Tag vorsichtig mit einer Katzenbürste* aus.
Besonders reine Wohnungskatzen leiden im Winter an trockener Haut. Dies kann begünstigen, dass die Katze Schuppen hat. In der Regel ist die trockene Heizungsluft der Auslöser. Messen Sie die Luftfeuchtigkeit mit einem Hygrometer*. In Wohnräumen sollte sie zwischen 40% und 60% liegen.
Luftbefeuchter können Abhilfe verschaffen, zudem können Sie einen Trinkbrunnen* für die Katze aufstellen. So wird die Katze zum Trinken angeregt und die Luft zugleich befeuchtet.
Ein Befall mit Milben, Haarlingen oder Flöhen, kann zu Schuppen bei Katzen führen. Meistens leidet die Katze dabei auch an starkem Juckreiz. Daher kratzt und beißt sie sich auffällig viel. Wenn Sie einen Parasitenbefall vermuten, sollten Sie die Katze unbedingt einem Tierarzt vorstellen.
Auch andere im Haushalt lebende Tiere müssen mitbehandelt und die Umgebung sorgfältig gereinigt werden, um einen erneuten Ausbruch zu verhindern.
Auch bei Hautpilz kann es sein, dass die Katze Schuppen hat. Häufig leidet die Katze dabei auch an Juckreiz und das Fell fällt aus. Oft sind Katzen betroffen, deren Immunsystem bereits angegriffen ist. Stellen Sie die Katze unbedingt einem Tierarzt vor.
Achtung: Der Hautpilz kann für den Menschen ansteckend sein.
Auch Fehler oder Unverträglichkeiten bei der Ernährung können dazu führen, dass die Katze Schuppen hat. Wenn Sie dies als Ursache vermuten, sollten Sie die Fütterung Ihrer Katze langsam umstellen. Achten Sie auf Katzenfutter von hochwertiger Qualität mit natürlichen Inhaltsstoffen. Halten Sie am besten Rücksprache mit Ihrem Tierarzt. Auch ein Nährstoffmangel kann zu Schuppen führen. Dies findet der Tierarzt mittels Bluttest heraus.
Die Haut ist ein besonders großes Organ und steht in enger Beziehung mit anderen Organen. Sind diese geschädigt, wie z.B. bei Niereninsuffizienz oder Schilddrüsenüberfunktion, kann sich das auf die Haut auswirken. Bei regelmäßigen Check-Up Untersuchungen, kann Ihr Tierarzt solche Erkrankungen frühzeitig erkennen.
Lachsöl ist bei Katzen sehr beliebt und enthält wichtige essentielle Fettsäuren. Diese wirken unterstützend auf Haut und Fell sowie Stoffwechsel der Katze. Leidet Ihre Katze an trockener, schuppiger Haut, können Sie ihr täglich ein paar Tropfen hochwertiges Lachsöl* über das Futter geben. Auch im Fellwechsel und im Winter kann Lachsöl helfen, die Haut gesund zu halten.
Achtung: Ist eine Grunderkrankung bei Ihrer Katze bekannt oder eine medizinische Diät erforderlich, sollten Sie unbedingt Rücksprache mit Ihrem Tierarzt halten, ehe Sie Lachsöl füttern.
Hat Ihre Katze Schuppen, sollten Sie dies nicht einfach ignorieren, sondern die Ursache herausfinden und abstellen. So verschwinden auch die lästigen Schuppen rasch wieder. Leidet Ihre Katze jedoch über längere Zeit an Schuppen oder sind diese besonders stark, sollten Sie einen Tierarzt aufsuchen.
Auch bei folgenden Begleitsymptomen, sollten Sie die Katze zum Tierarzt bringen, wenn sie Schuppen hat:
Der Tierarzt wird eine Hautprobe unter dem Mikroskop anschauen, um die Ursache für die Schuppen herauszufinden. Mittels Blutuntersuchung kann er auch Unverträglichkeiten und andere Grunderkrankungen erkennen und gezielt behandeln.
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