Auch, wenn der Sommer auf sich warten lässt, kannst du deinem Haar einen angesagten Beach-Look verpassen. Die nächste Reise liegt noch in weiter Ferne? Kein Problem, wir zeigen dir fünf DIY-Tricks für helle Haare wie frisch vom Strand. Sich die Haare aufzuhellen, ist vor allem im Sommer beliebt. Kleine Strähnchen im Haar sind für viele ein Hingucker und erinnern an Strand, Meer und Urlaub. Um deine Haare aufzuhellen, musst du nicht auf chemische Haarfärbemittel zurückgreifen.
Sie wünschen sich ein paar hellere Reflexe im Haar? Dann müssen Sie nicht direkt zur Blondierung greifen. Sie können Ihre Haare auch schonend und natürlich aufhellen. Zugegeben, braune Haare werden durch natürliches Aufhellen nicht blond, aber mit Hausmitteln wie Apfelessig oder Kamille gelingen angesagte Highlights und ein schöner dezenter Schimmer im Haar.
Beachte, dass das Aufhellen mit Hausmitteln zwar möglich ist, du deine Haare aber meist nur um wenige Nuancen aufhellen kann. Du solltest also keine Wunder erwarten. Das Aufhellen funktioniert bei ohnehin schon helleren Haaren meist besser als bei dunkleren. Hinzu kommt, dass jede Haarstruktur verschieden ist.
Du hast aktuell dunkelblonde oder hellbraune Haare? Dann kannst du sie ganz easy mit etwas Zitrone aufhellen. Zitronensaft hat nämlich einen natürlichen, aufhellenden Effekt und verpasst unserer Mähne mit wenig Aufwand den perfekten Sommer-Look.
Zitrone ist doch ein altbewährtes Mittel, um die Haare in der Sonne aufzuhellen. Soweit ich weiß, einfach den Zitronensaft in die Haare einkämmen und ab in die Sonne. Zitronensaft ist ein wahrer Alleskönner: Er stärkt nicht nur das Immunsystem, sondern hellt auch Haare auf. Die Säure der Zitrone hellt die Haare deutlich auf.
Anwendung:
Statt frischer Zitronen kannst auch auch Vitamin C-Tabletten verwenden. Presse die Zitronen aus und verdünne den Saft mit dem Wasser. Wenn dein Haar sehr strapazierfähig ist, kannst du den Zitronensaft auch pur auftragen. Den Zitronensaft musst du nun in die angefeuchteten und warmen Haare einmassieren und mit Hilfe eines Kammes gut verteilen. Jetzt heißt es ab in die Sonne! Du kannst diese Prozedur mehrmals wiederholen, bis die Haare den gewünschten Farbton haben.
Wichtig: Die Säure greift die Haarstruktur an und entzieht dem Haar Feuchtigkeit. Deshalb im Anschluss eine Haarmaske anwenden. Wer sehr trockenes oder geschädigtes Haar hat, sollte eine andere Methode wählen, um sein Haar natürlich aufzuhellen.
Deine Haare sind zu strapaziert für eine echte Blondierung? Dann kannst du den sanften Aufhellungs-Trick mit Kamillentee ausprobieren. Kamille ist ein probates Mittel zur Haaraufhellung - und pflegen tut's die Haare auch noch. Einfach die Haare nach der Wäsche mit Kamillentee ausspülen. Wer keine Zitronen zu Hause hat, kann auch Kamillentee zum Aufhellen der Haare verwenden. Die Kamille ist zudem sehr sanft zum Haar und zur Kopfhaut.
Anwendung:
Toll: Zwar ist der Aufhellungseffekt nicht so stark, wie bei anderen Methoden. Eine Kur mit Kamillentee kann das Haar um etwa einen halben Ton aufhellen. Kamillenblüten zaubern nämlich einen goldenen Glanz ins Haar. Vorteil gegenüber Zitronensaft: Da Kamille die Haare auch pflegt, kann man sein Haar damit ohne Schäden ganz natürlich aufhellen. Nun gibst du den Tee über das gewaschene Haar und massierst ihn gut ein. Jetzt kannst du deine Haare wie gewohnt frisieren. In der Regel reicht eine einmalige Anwendung nicht aus, da Kamillentee nur sehr langsam die Haare aufhellt.
Auch dieser beliebte Beauty-Allrounder schafft es unter die Top 5 für natürlich hellere Haare: Honig. Mischt man Honig mit Wasser, bildet sich das Enzym Peroxid, ein Bleichmittel, das in größeren Mengen auch in herkömmlichen Haarfarben und Blondierungen enthalten ist.
Anwendung:
Honig mit Wasser verrühren und die Masse auf nassem und gebürstetem Haar verteilen. Drei bis vier Stunden einziehen lassen. Tipp: Währenddessen eine Duschhaube aufsetzen, denn darunter staut sich die Körperwärme und das verstärkt den Aufhellungsgrad.
Auch dunklere Haare kannst du auf natürlichem Wege ein wenig heller zaubern. Das klappt zum Besipiel gut mit Backpulver. Keine synthetischen Pflegeprodukte mehr auf dem Kopf: Haare kannst du auch mit Backpulver aufhellen. Auch Backpulver kann deine Haare austrocknen.
Anwendung:
Einfach einen Esslöffel Pulver mit einem Schuss Wasser verrühren und die Masse in die Spitzen einarbeiten. Die Kopfhaut sollten Sie dabei aussparen, da Backpulver die Haut irritieren kann. Gerade für blonde Haare ist Backpulver das ideale Hausmittel, um die Haare in den Längen natürlich aufzuhellen. Übrigens: Auch hartnäckige Ablagerungen von Silbershampoo lassen sich so lösen.
Auch mit selbst gemachtem Salzwasser kannst du dir den Beachlook zurückholen. Sonne und Meerwasser hellen die Haare auf. Blondes Haar wie nach dem Strandurlaub funktioniert ganz ohne Sonne, Strand und Meer. Mit dem Aufhellen der Haare durch Salzwasser musst du etwas experimentieren. Denn es gibt keine Zauberformel, die auf jedes Haar anwendbar ist. Es kommt immer auf deine Haarfarbe, Länge und Struktur an.
Anwendung:
Dein Haar ist dir nach der ersten Salzwasser-Kur noch nicht hell genug? Spüle dann deine Haare mit dem Salzwasser und lasse es für ca. eine Stunde einwirken. Wichtig: Vergiss aber nicht, dass Salzwasser deinem Haar ganz schön zusetzt und es austrocknet. Wie ein Strandurlaub trocknet auch Salzwasser dein Haar aus. Du solltest also darauf achten, dass es mit Hilfe von Haarkuren genügend Feuchtigkeit erhält. Auch feuchtigkeitsspendende Shampoos helfen dabei.
Chemische Blondierungen können das Haar schädigen, es strohig und brüchig werden lassen. Das Risiko von Haarschäden sinkt, wenn Sie Ihre Haare mit Hausmitteln natürlich aufhellen. Der Vorher-Nachher-Effekt ist zwar in der Regel nicht so groß, je nach Haartyp und Ausgangshaarfarbe lassen sich die Haare aber auch mit natürlichen Mitteln zumindest um ein paar Nuancen aufhellen und ein schöner Glow erreichen.
Auch wenn die vorgestellten Methoden die Haare natürlich aufhellen und gerade bei gesundem Haar keine gravierenden Schäden verursachen sollten, zeigen die Erfahrungen, dass man auch das natürliche Aufhellen der Haare nicht täglich wiederholen sollte. Besser: Den Haaren zwischen den Behandlungen immer ein paar Tage Aufhell-Pause gönnen. Eine Spülung mit Zitronensaft oder eine Backpulver-Behandlung sollten Sie nicht öfter als einmal pro Woche anwenden.
Egal, ob chemisch oder natürlich aufgehellt: Feuchtigkeitsspendende Haarmasken sind ein Muss für alle, die sich gesundes und glänzendes Haar wünschen. Sie stärken das Haar von innen und machen es widerstandsfähiger gegen äußere Einflüsse. Tragen Sie deshalb einmal pro Woche eine Haarmaske auf.
Grundsätzlich lassen sich alle Haarfarben natürlich aufhellen. Je nach Ausgangshaarfarbe ist aber Geduld gefragt. Der Prozess kann sich über mehrere Wochen ziehen, ehe ein Vorher-Nachher-Effekt beim natürlichen Aufhellen der Haare sichtbar ist. Grundsätzlich gilt: Je heller die Ausgangslage, desto schneller sehen Sie Ergebnisse. Bei blondem Haare fallen hellere Reflexe schon nach ein paar Anwendungen auf.
Wer von braunem Haar zu einem blonden Ton wechseln möchte, kann sich mit den schonenden Methoden an eine hellere Haarfarbe herantasten, wird um einen Besuch beim Friseur aber nicht herumkommen. Aufpassen sollten Sie bei coloriertem Haar, es ist durch die chemische Farbbehandlung bereits strapaziert und könnte zum Beispiel durch das Aufhellen mit Zitrone weiter beansprucht werden. Vor allem dunkel gefärbtes Haar wieder heller zu bekommen ist anspruchsvoll. Oft muss die vorhandene Farbe zuerst abgezogen werden, bevor hell nachgefärbt werden kann. In diesem Fall besser nicht selbst experimentieren, sondern auf das Können von Profis vertrauen.
Möchtest du deine Haare schonend aufhellen? Jörg Oppermann ist Friseur und Experte für Blondtöne aus Hamburg. Hier verrät er seine besten Tipps, um deine Haare möglichst sanft heller zu färben. Im Prinzip lässt sich jedes Haar aufhellen. Zwei Fragen sind dabei entscheidend:
Die Antworten sind entscheidend dafür, ob du den gewünschten Farbton mit einer Aufhellung erreichen kannst oder eine Blondierung nötig ist.
Bei einer Aufhellung, auch Hellerfärbung genannt, werden dem Haar natürliche Pigmente entzogen. Gleichzeitig werden künstliche Pigmente angelagert. So lässt sich beispielsweise von Natur aus dunkelblondes Haar in ein hübsches Gold- oder Honigblond färben.
Wichtig: Du kannst nur uncoloriertes Haar heller färben und das auch nur um wenige Nuancen. Aschtöne sowie sehr helle, kühle Nuancen (wie Platinblond) sind mit dieser Variante also nicht möglich. Dunkelbraunes Haar wird mit einer Hellerfärbung also niemals hellblond, sondern im besten Fall karamellfarben.
Hast du von Natur aus sehr dunkles Haar und/oder wünschst du dir ein möglichst kühles Hellblond, führt kein Weg an der Blondierung vorbei. Die hat leider nicht den besten Ruf, weil sie das Haar bei falscher Anwendung extrem strapaziert. Beim Blondieren werden dem Haar die Pigmente entzogen - das klappt sowohl mit natürlichem als auch mit gefärbtem Haar.
Während der Blondierung wird das Haar nach und nach immer heller. Dabei durchläuft es die Farbveränderung immer in exakt dieser Reihenfolge:
Nur mit Blondieren wirst du also nicht dein Wunschblond erhalten. Deshalb tönt deine Friseurin oder dein Friseur die Haare im Anschluss. So erreichst du deinen gewünschten Blondton.
Laut Jörg Opperman sind Blondierungen deutlich belastender fürs Haar. Daher rät er immer erst zu einer helleren Färbung. "Sollte dann die Nuance nicht aschig oder hell genug sein, kann man mit einer Blondierung weiterarbeiten", so der Profi.
Es gilt aber auch: Ganz gleich, für welche Variante du dich entscheidest - spurlos wird die Farbveränderung nicht an deinem Haar vorübergehen, denn "die Schuppenschicht wird lange geöffnet, um Pigmente zu entziehen", so Oppermann.
Schone dein Haar und insbesondere die Spitzen: Lass die Farbe nicht länger als nötig einwirken und pflege sie danach sofort mit einer reichhaltigen Kur - so bleiben sie weich und glänzend.
Ja, die Haarstruktur ist entscheidend, wie Studien zeigen: Dickes Haar ist grundsätzlich strapazierfähiger und lässt sich - von Profihänden - problemlos bleichen. Sind die Haare sehr fein, sieht das anders aus: Es ist sinnvoll, sehr dünne Haare heller zu tönen, statt sie zu blondieren. Durch eine Blondierung kann feines Haar schnell abbrechen.
Du kannst die Haare heller färben oder blondieren: Beide Methoden entfernen die Pigmente dauerhaft. Die farblich veränderten Bereiche der Haare wachsen also heraus. Früher oder später sieht man einen Ansatz. Somit halten auch beide Verfahren gleich lang.
Wenn du deine Haare heller bekommen möchtest und beispielsweise von dunkel nach hell gehen willst, gehen die Kosten in den dreistelligen Bereich. Ob du deine Haare ohne Blondierung aufhellst oder dich für eine Blondierung entscheidest, ist nicht maßgeblich. Wesentlich ist stattdessen der Aufwand - also die Dauer deines Friseurbesuchs.
Plane zwischen 3 und 6 Stunden ein. "Eine genaue Zeitspanne lässt sich hier nicht festlegen, da dies von der Wunschfarbe und der Ausgangslage abhängig ist“, sagt Oppermann. „Eine Blondierung dauert oft länger als eine Aufhellung. Die Einwirkzeit ist deutlich länger als bei anderen Farben und dunkleren Tönen“, so der Experte.
Blond ist nicht gleich blond. Deshalb gibt es auch bei den Blondtönen Trends. Möchtest du dunkelblonde Haare aufhellen oder direkt zu Platinblond wechseln? Trau dich! Die folgenden Blondtöne sind aktuell in Mode.
Möchtest du die Haare aufhellen ohne Blondierung? Abhängig von deinen Haaren lassen sich damit gute Ergebnisse erzielen. Oder soll es doch eine schonende Blondierung sein? In beiden Fällen ist eine kompetente Farbberatung wichtig. Die bekommst du im Friseursalon deines Vertrauens.
Fazit: Verschiedene Wege führen zum gewünschten Blondton: Du kannst blonde Haare aufhellen oder dunklere Haare schonend blondieren. Da beide Verfahren dem Haar einiges abverlangen, sind Profis gefragt: Überlasse deiner Friseurin oder deinem Friseur diese Arbeit.
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