Natriumthiocyanat gegen Haarausfall: Eine nebenwirkungsfreie Alternative?

Haarausfall ist ein weit verbreitetes Problem, das viele Menschen betrifft. Oft kommen hormonell wirksame Gegenmittel als Lösung zum Einsatz. Doch die bringen ernstzunehmende Nebenwirkungen mit sich.

Aber es geht auch anders… Das beweist das 2015 gegründete Start-up Thiocyn mit Sitz in Frankfurt am Main, das eine nebenwirkungsfreie, aber dennoch effektive Alternative entwickelt hat, die sowohl das Haarwachstum anregen als auch Haarausfall vorbeugen kann. Die Hauptrolle nimmt dabei der Wirkstoff Thiocyanat ein, der der Marke ihren Namen gab.

Was ist Thiocyanat?

Thiocyanat, genauer Natriumthiocyanat, ist ein natürliches, körpereigenes Molekül, von dem die Wissenschaft weiß, dass es im Körper viele Rollen spielt. Es stimuliert die Wundheilung, Immunreaktion und auch die Haarbildung. Dies gilt besonders bei Thiocyanatmangel oder einem erhöhten Bedarf. Zusätzlich wirkt Thiocyanat entzündungshemmend und schützt bei infektiöser und allergischer Belastung.

Die durch Oxidation entstehenden Hypothiocyanite sind antimikrobiell hochwirksam und sehr wichtig für die mikrobielle Abwehr.

Die Entdeckung der haarwuchsfördernden Eigenschaften

Die zufällige Entdeckung von Wissenschaftlern könnte diese Traumvorstellung jetzt wahrmachen: Bei Versuchen stießen sie auf die haarwuchsfördernden Eigenschaften des Moleküls Thiocyanat. Bei einem Tierversuch entdeckten Wissenschaftler zufällig seine haarwuchsfördernden Eigenschaften.

Axel Kramer, Facharzt für Hygiene und Umweltmedizin, erforscht den Stoff bereits seit 30 Jahren. Wir Menschen und das Leben um uns herum haben uns in der Evolution in einer Umwelt entwickelt, in der das Thiocyanatanion bereits vorhanden war: abiotisch aus Schwefelkohlenstoff und Ammoniak unter Druck und erhöhter Temperatur (110 °C) entstanden.

Thiocyanat wird mit der Nahrung aufgenommen, aber auch im Stoffwechsel von Mensch, Tier und Pflanze selbst gebildet.

Wie wirkt Thiocyanat gegen Haarausfall?

Thiocyanat ist ein körpereigenes Molekül, das die Zelltätigkeit anregt. In Bezug auf unsere Haare bedeutet das: Es wirkt antioxidativ und schützt die Haarwurzeln vor freien Radikalen, die beispielsweise durch Hormonumstellungen, Mangelernährung oder Rauchen entstehen.

Die mögliche Folge: Die Haarwurzel stellt die Produktion neuer Haare ein. Führt man nun Thiocyanat äußerlich zu, kann das die wachstumshemmenden Einflüsse kompensieren, da die Zellbildung aktiv gefördert und die Bildung neuer Haare stimuliert wird.

Gleichzeitig stimuliert der Wirkstoff die Haarfollikel zur Produktion neuer Haare und reguliert ihren natürlichen Wachstumszyklus.

Professor Kramer beschreibt die Wirkungsweise von Thiocyanat so: "Bei manchen Anwendern fielen zu Beginn verstärkt Haare aus, da die minderwertigen Haare erst abgestoßen wurden. Bereits nach ca. 4 Wochen haben die Anwender das Gefühl, dass ihre Haarstruktur kräftiger wird. Nach 4-5 Monaten kommt es dann zu einer Normalisierung des Ungleichgewichts.

Es dient als Stabilisator der Zellmembran und normalisiert damit vorhandene Ungleichgewichte im Zellhaushalt.

Was das Anion im Körper macht

Das ist gar nicht so leicht zu erklären: Denn es gibt keinen spezifischen Wirkungsmechanismus von Thiocyanat. Vielmehr ist die Wirkung als Summe verschiedener Teileffekte aufzufassen. So führt das Anion zu einer unspezifischen Stimulation der Immunantwort. Es aktiviert Eiweiße bzw. Enzyme, beeinflusst Stoffwechsel- und Transportvorgänge in Zellen, stabilisiert die Zellmembran und wirkt damit wie ein Schutzschild, den die Zellen aufbauen.

Radikale, die z.B. bei Entzündungen und Stress entstehen, werden entgiftet.

Lokal angewendet beruhigt es gereizte Haut (z.B. auch bei Neurodermitis) und fördert die Wundheilung, bei systemischer Anwendung wirkt es z.B. immunstimulierend.

Studienergebnisse und klinische Tests

Seit über 30 Jahren erforscht Prof. Dr. Alex Kramer, auf dessen Expertise das Unternehmen Thiocyn zurückgreift, Thiocyanat. Die Wirkung ist unbestritten.

In einer klinisch-dermatologischen Studie von 2016 hat etwa das Thiocyn Haarserum überzeugt: 86 Prozent der Proband*innen bemerkten einen Rückgang des Haarausfalls, 35 Prozent der Proband*innen freuten sich über mehr Haardichte. Weiterhin wurde bei 90% der Probanden eine gleichbleibend gute oder eine gesündere Kopfhaut als vor der Anwendung festgestellt.

Frankfurt am Main - In klinisch-dermatologischen Studien hat Thiocyn Haarserum bereits überzeugende Ergebnisse erzielt.

Thiocyn Haarserum: Anwendung und Ergebnisse

Thiocyn Haarserum mit dem körpereigenen Molekül Thiocyanat stärkt die Haarwurzel und schützt sie gegenüber wachstumsstörenden Einflüssen. Die wissenschaftlich fundierte Spezialpflege mit der patentierten Thiocyanat-Wirkformel ist deshalb zur Vorbeugung und Pflege bei Haarausfall, lichtem oder dünner werdendem Haar geeignet. Optimal geeignet auch bei Haarausfall durch Hormonumstellungen, wie z.B.

Anwendungsempfehlung: Eine tägliche Anwendung ist essentiell, um den positiven Effekt auf die Haarwurzel optimal zu unterstützten. 1 x am Tag auf die Kopfhaut aufgetragen (z. B. nach der Haarwäsche), 1 - 2 Minuten einmassieren, fertig. Nicht ausspülen. Wie gewohnt trocknen, föhnen, stylen. Mehrmaliges Auftragen trägt nicht dazu bei, dass sich der gewünschte Effekt schneller oder früher zeigt.

Die im Thiocyn Haarserum enthaltene Thiocyanat-Wirkformel kann ihre optimale Wirkung nur entfalten, wenn sie regelmäßig über einen längeren Zeitraum angewendet wird. Um wirklich bewerten zu können, ob das Thiocyn Haarserum bei Ihnen wirkt, sollten Sie es mindestens 4 bis 6 Monate lang regelmäßig anwenden.

Eine Flasche des Thiocyn Haarserums reicht je nach Größe des betroffenen Areals 6 bis 8 Wochen. Erste Erfolge können sich jedoch nach wenigen Wochen zeigen.

Zusammenfassung der Vorteile von Thiocyn Haarserum

  • Körpereigener Wirkstoff Thiocyanat, patentierte Wirkformel.
  • Entlastet die Kopfhaut, versorgt die Haarwurzel, aktiviert das Wachstum.
  • Beruht auf jahrzehntelanger Grundlagenforschung.
  • Sehr gute, dermatologisch geprüfte Verträglichkeit.
Merkmal Beschreibung
Wirkstoff Thiocyanat
Wirkung Stärkt Haarwurzel, schützt vor wachstumsstörenden Einflüssen
Anwendung Vorbeugung und Pflege bei Haarausfall
Verträglichkeit Sehr gut, dermatologisch geprüft

Gibt es Nebenwirkungen?

Und das Beste: Es handelt sich um einen natürlichen Baustein des Körpers. Dementsprechend gibt es keine relevanten Nebenwirkungen und auch unerwünschte Wechselwirkungen sind mir nicht bekannt.

Als natürlicher Bestandteil des Körpers löst Thiocyanat keine Nebenwirkungen aus und greift auch nicht in den körpereigenen Hormonhaushalt ein.

Genau deshalb ist Thiocyanat auch für Schwangere oder stillende Mütter geeignet, denn der Körper produziert es selbst.

Ernährung und Thiocyanat

Blumenkohl, Broccoli, Rotkohl und Grünkohl, Kohlrabi, Wirsing - die Kohl-Klassiker sind kleine Haarbooster. Aber auch mit Kichererbsen, Cashewkernen, Kresse und Süßkartoffeln kann man Thiocyanate aufnehmen.

Als Ergänzung zu den bereits bestehenden Produkten zur äußeren Anwendung launcht die Marke Thiocyn jetzt ein neues Nahrungsergänzungsmittel, um den Haarwuchs auch von innen anzuregen.

Das natürliche Nahrungsergänzungsmittel enthält neben Vitaminen und Mineralstoffen Brokkoli-Extrakt. Brokkoli ist besonders reich an Sulforaphan, einer Thiocyanat-Vorstufe, aus der unser Körper selbst Thiocyanat bilden kann.

Eine Kapsel pro Tag deckt mindestens 100% des Tagesbedarfs (laut EU-Verordnung) an allen wichtigen Mikronährstoffen und Spurenelementen wie Biotin, Zink und Selen, die außerdem für ein gesundes Haarwachstum essenziell sind.

Wichtiger Hinweis

Es gilt: Thiocyanat kann nur da wirken, wo Haarwurzeln noch vorhanden sind und nicht bei krankheitsbedingtem Haarausfall.

Haarexperte Bruce Reith empfiehlt generell: „Auch bei Haarausfall ist Vorsorge besser als Nachsorge, je früher der oder die Betroffene aktiv wird, desto höher sind die Chancen, dass die Haarwurzeln noch intakt sind“.

tags: #Natriumthiocyanat #Haarausfall

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