Alle Jahre wieder: Im Winter leiden unsere Haare unter trockener Heizungsluft und eisiger Kälte. Sie fühlen sich spröde und trocken an, laden sich statisch auf und stehen in alle Richtungen ab. Doch keine Sorge, mit den richtigen Tipps und Tricks können Sie Ihre Haare auch im Winter bändigen und auf der Piste eine gute Figur machen.
Nicht nur die Haut, auch das Haar braucht im Winter eine Extraportion Feuchtigkeit. Schuld daran ist die trockene Heizungsluft und die Kälte, die dem Haar - ähnlich wie der Haut - Feuchtigkeit entziehen und zusammen mit Reibung für elektrische Aufladung verantwortlich sind.
Hier sind einige Tipps für die optimale Winterhaarpflege:
Merke: Sind die Haare satt, werden sie weniger platt. Jörg Oppermann empfiehlt, die Haare mit Feuchtigkeitsconditioner zu behandeln. Wachs im Haar helfe ebenfalls, hinterher die Fasson zu behalten.
Ob Mütze, Hut oder Kapuze - sie alle sind im Winter wichtig, um einen warmen Kopf zu behalten. Doch das Haarstyling geht, so cool die Kappe auch sein mag, leider meist flöten. Um das zu vermeiden, sollte man vor dem Styling eine gute Portion Ansatzspray verwenden und die Haare am besten kopfüber föhnen.
Auch an Stylingschaum sollte nicht gespart werden, um der Frisur Standfestigkeit und Volumen zu verleihen. Empfehlenswert sind auch Trockenshampoo und Ansatzpuder: Die machen das Haar luftig und unbeschwert und stellen zugleich sicher, dass zu häufiges Haare waschen der wintermüden Matte nicht den Rest gibt!
Hier sind einige Tipps, um Ihre Frisur unter der Mütze zu bewahren:
Wenn die Kopfbedeckung abgesetzt wurde, unbedingt rasch einen Blick in den Spiegel werfen und, wenn möglich, den Haaransatz mit den Fingern oder einem Kamm schnell auf die Beine helfen.
Zum Glück ist Mütze nicht gleich Mütze! Es gibt sie eng an den Kopf geschmiegt und sie sehen zu langem, glattem Haar einfach toll aus. Wer seinem Haar jedoch morgens eher mühsam zu ein wenig Stehvermögen verhelfen muss, der sollte sich eher eine weite Grobstrickmütze zulegen, unter der man auch eine volumigere Mähne locker verstecken kann.
Entscheidend ist nicht die Mützenform. "Die Mützenform ist nicht entscheidend, wichtiger ist, dass die Kopfbedeckung zum Stil und zum Typ passt", so Oppermann. Wer gerne mit der Mode geht, dem empfiehlt Graf-Pagel Mützen in knalligen Farben wie Gelb, Rot oder Grün.
Auf der Piste ist man dick eingepackt, trägt Stirnband oder Mütze, Schal und Skibrille. Die Haare trägt man dabei am besten so praktisch wie möglich. Die meisten Frauen tragen zur Skiausrüstung offenes Haar.
Dabei hängen die Haare unten aus der Mütze heraus und sehen mit leichten Wellen sogar schön und feminin aus. Um zu vermeiden, dass die Haare ständig ins Gesicht fliegen oder zerknoten, kann man sie auch flechten - zu einem Zopf an der Seite oder zu zwei Zöpfen an jeder Seite.
Lockern Sie die Zöpfe etwas auf, indem Sie ganz leicht an den Strähnen ziehen. So sehen sie auch gleich voluminöser aus. Als Alternative zum Pferdeschwanz können Sie unter der Mütze auch einen geknoteten Low-Ponytail tragen. Dafür knoten Sie am Hinterkopf von oben nach unten einzelne Partien zusammen und verbinden Sie mit der jeweils unteren Partie bis in den Nacken zu einem tiefen Pferdeschwanz. Diese Variante eignet sich auch gut für kurze und mittellange Haare.
Nach der Piste zieht es viele Skifahrer in die gemütlichen Hütten zum Après Ski. Damit man dort nicht mit einer plattgedrückten Helmfrisur auftaucht, gibt es ein paar kleine Tricks.
Wenn Sie auf der Piste einen geflochtenen Zopf getragen haben, können Sie diesen in der Hütte aufmachen und haben tolle sanfte Wellen. Gegen zerzauste und zerknotete Haare haben Sie am besten immer eine kleine Bürste oder noch besser einen Kamm dabei. Der ist sanfter zu Ihrem Haar und lädt die Strähnen nicht so sehr auf.
Falls Ihr Haar trotzdem aufgeladen ist, gibt es kleine S.O.S.-Tricks: Sie können nach dem Händewaschen mit den leicht feuchten Händen durch Ihre Haare fassen oder sie verteilen eine Fingerspitze Handcreme in Ihren Handflächen und fahren mit diesen anschließend über Ihre elektrischen Haarspitzen (bitte nur die Spitzen!), um sie wieder zu glätten.
Gegen plattgedrückte Haare hilft ein kleines Reise-Haarspray, das Sie kopfüber auf Ihr Haar sprühen. Sind Ihre Haare auch mit diesen Tricks nicht mehr zu retten? Dann knoten Sie sie einfach zu einem modernen Messy Bun oder zu einem hohen Pferdeschwanz. Dafür haben Sie am besten immer ein Zopfgummi und ein paar Haarnadeln in der Tasche.
Kérastase-Experte Stefan M. Pauli erklärt: Kalte Temperaturen und sportliche Aktivitäten wie Skifahren, können das Haar schnell strapazieren. Durch die Kälte werden Haar und Kopfhaut empfindlicher und neigen zur Trockenheit. Deswegen ist in dieser Jahreszeit besonders intensive Pflege nötig, wobei die richtige Pflegeserie natürlich auf die individuellen Haarbedürfnisse abgestimmt sein muss.
Feuchtigkeitsspendende Produkte und eventuell ein Haaröl für trockene Spitzen sollten in den Ski-Ferien nicht fehlen. Ein bekanntes Problem ist auch Frizz, weswegen Frizz-vorbeugende Pflegeserien ebenso ins Reisegepäck gehören.
Die ideale Star-Frisur zum Skifahren sind Flechtfrisuren! Ein simpler geflochtener Zopf oder ein Fischgrätenzopf bleiben in ihrer Form und stören die Sicht beim Skifahren nicht. Man kann den Haaransatz auch kreativ einflechten, Hauptsache der Ski-Helm knickt das Haar nicht ein. Wenn es noch einfacher gehen soll, kann ein lockerer Knoten im Nacken Abhilfe schaffen. Aufpassen sollte man mit Haarnadeln, die bei einem Helm eher unvorteilhaft sind.
Wenn das Haar den ganzen Tag durch Kälte, Sport und Kopfbedeckungen beansprucht wurde, braucht es am Abend Entspannung und Pflege. Eine ausgiebige Wellnessbehandlung ist da genau das Richtige. Man kann Kopfhaut und Haar zum Beispiel mit einer reichhaltigen Maske und einer Kopfmassage verwöhnen. Danach ist man nicht nur perfekt entspannt, sondern kann sich auch über vitales, gekräftigtes Winterhaar freuen.
tags: #ski #frisuren #kurze #haare
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