2-in-1 Shampoo und Duschgel für Frauen im Test: Was ist wirklich gut für Haut und Haar?

Glänzendes, voluminöses und seidig glattes Haar - wer wünscht sich das nicht? Und anders als viele andere Beauty-Träume lässt sich dieser mit der richtigen Pflege durchaus realisieren, oder zumindest ein Ergebnis erzielen, dass dem sehr nahe kommt. Allerdings ist es gar nicht so einfach, das richtige Produkt für sich selbst zu finden, da das Haar je nach Alter, Ernährung, Lebensumständen und Haarstruktur unterschiedliche Bedürfnisse hat. Zudem achten immer mehr Verbraucher darauf, dass sie Produkte kaufen, die möglichst wenige schädliche Inhaltsstoffe enthalten.

Kombiprodukte aus Duschgel und Shampoo stehen in vielen Badezimmern. Sie sind praktisch und preiswert. Haarshampoo und Duschgel in einem Produkt kombinieren? Das ist wirklich keine News. Sparfüchse und Pragmatiker haben Dusch-Shampoos schon lange im Pflegeportfolio. Auch Ressourcenschoner greifen gern auf ein «2-in-1»-Produkt zurück, denn so lässt sich die Duschzeit verkürzen und der Wasserverbrauch verringern. Die Umwelt dankt es uns, und Dermatologen raten ohnehin von langen Waschorgien ab.

Im Folgenden werden verschiedene Aspekte von Shampoos und Duschgels beleuchtet, von Inhaltsstoffen über Testergebnisse bis hin zu Tipps für die richtige Anwendung.

Shampoos für feine Haare, meine Empfehlungen

Shampoo: Reinigung und Pflege in Einem

Wir gebrauchen es nahezu tagtäglich, doch die wenigsten von uns wissen wahrscheinlich, wie ein Shampoo überhaupt funktioniert. Shampoo reinigt das Haar und befreit es von abgestorbenen Hautschüppchen, überschüssigem Fett und Kalkrückständen. Stylingprodukte wie Haarspray, Gel und Co. werden von einem Shampoo ebenso herausgespült wie Staub und andere Umwelteinflüsse. Um eine gründliche Reinigung zu garantieren, enthalten Shampoos Inhaltsstoffe - Stichwort: waschaktive Tenside -, die die Haarfasern öffnen.

Das Haar soll aber nicht nur sauber, sondern auch gepflegt werden. Damit ihr Shampoo optimal wirken kann, lohnt es sich beim Haarewaschen ein paar Dinge zu beachten. Schon bevor es unter die Dusche geht, können Sie Ihr Haar auf die bevorstehende Wäsche vorbereiten. Viele von uns verwenden beim Einschäumen der Haare zu viel Shampoo. Dabei ist bereits eine haselnussgroße Menge ausreichend. Mehr sollte - bei einem guten Shampoo - nicht nötig sein. Allen voran, weil stets nur der Ansatz und die Kopfhaut eingeseift werden sollten. Wird das Shampoo ausgespült, werden Längen und Spitzen automatisch mit gewaschen.

Stellen sie sicher, dass Sie ihre Haare gründlich Auswaschen. Shampooreste können das Haar unnötig beschweren und für schnelles Nachfetten sorgen. Deshalb so lange spülen, bis sich die Haare wirklich sauber und frei von Schaum und Shampoo anfühlen.

Shampoo-Arten für verschiedene Haartypen

Nicht jedes Shampoo funktioniert für jeden Haartyp und auch wenn wir uns in unserem Test auf normales Haar konzentriert haben, möchtet wir Ihnen hier einen kleinen allgemeinen Überblick über die verschiedenen Shampoo-Arten geben.

  • Anti-Frizz-Shampoo: Wer abstehenden Härchen und Krauselocken den Kampf ansagen möchte, sollte zu dieser Shampoo-Art greifen. Sie glättet die Haarstruktur sichtbar. Da Frizz viele Ursachen hat, wie beispielsweise feuchte Umgebungsluft, gibt es meist keine Möglichkeit, das Problem ganz loszuwerden.
  • Locken-Shampoo: Die Struktur lockiger Haare unterscheidet sich deutlich von der glatter Haare. Deshalb braucht man für diese auch eine speziell auf sie zugeschnittene Pflege.
  • Anti-Schuppen-Shampoo: Schluss mit Schuppen! Wie Frizz, kann auch schuppiges Haar viele Ursachen haben: genetische Veranlagung, Hormonschwankungen oder äußere Einwirkungen. Um gegen das Problem anzugehen, konzentrieren Anti-Schuppen-Shampoos sich auf die Kopfhaut.
  • Shampoo für koloriertes und dauergewelltes Haar: Dass es unser Haar strapaziert, wenn wir es färben, tönen oder uns eine Dauerwelle machen lassen, ist kein Geheimnis. Umso wichtiger ist es, dass wir es im Anschluss besonders gut pflegen. Shampoos für koloriertes und dauergewelltes Haar sind spezifisch darauf ausgelegt, den Haaren dieses Plus an Pflege zukommen zu lassen. Vitamine und Pflanzenextrakte stärken das Haar und helfen ihm dabei, sich zu regenerieren.
  • Shampoo für strapaziertes Haar: Am wohlsten fühlt sich unser Haar, wenn wir es möglichst naturbelassen tragen. Glätten, häufiges Frisieren mit Gel und Haarspray, aber auch das Föhnen strapaziert unser Haar. Auch hierfür gibt es Shampoos mit speziell darauf zugeschnittenen Rezepturen. Diese eignen sich auch sehr gut für besonders lange Haare, bei denen man oft mit ausgetrockneten, splissanfälligen Spitzen zu kämpfen hat.

Auch wenn in unserem Test viele Produkte mit vorwiegend natürlichen Inhaltsstoffen vertreten waren, bleibt bei den Flüssig-Shampoos stets das Problem der Verpackung. Immer mehr Menschen wechseln deshalb zu festem Shampoo oder Haarseifen, die einfach in einer umweltfreundlicheren Pappschachtel verpackt werden können.

Wie bei jeder Seife sind auch hier die Grundzutaten Fette und Laugen. Je nach Rezepturen gesellen sich dann noch unterschiedliche Öle dazu. Allerdings kommt es bei der Verseifung - ein komplizierter Prozess, dessen Erklärung hier den Rahmen sprengen würde - häufig zu Überfettung. Sicher, manche Haare mögen sich darüber freuen. Aber meistens führt dieser Effekt zu schweren und, wie sich erraten lässt, fettigen Haaren. Dem kann man mit einer sauren Rinse allerdings gut entgegenwirken. Die Rinse lässt sich ganz einfach selbst herstellen, indem man zwei Esslöffel Apfelessig zu einem Liter Wasser hinzugibt.

Festes Shampoo ist quasi flüssiges Shampoo, dem Wasser entzogen wurde. Viel mehr Unterschiede gibt es gar nicht. So schäumt eine Haarseife ebenso wie sein flüssiger Bruder und kann zudem mit den gleichen pflegenden Ergebnissen punkten. Deshalb entscheiden sich immer mehr für feste Shampoos, zumal diese umweltfreundlich in Papier oder Pappe verpackt werden können.

Übrigens: Auch auf der Liste der Inhaltsstoffe findet sich in der Regel kein Plastik, auch nicht in Form von Mikroplastik. Manch einem fällt allerdings gerade deshalb die Umstellung auf festes Shampoo schwer. Immerhin sind es im Besonderen Inhaltsstoffe wie eben Polyquaternium-7, die für Glanz und Geschmeidigkeit im Haar sorgen. Oft fühlen sich mit Haarseife gewaschene Haare vergleichsweise belegt, schwer und fettig an.

Die Plastikflut im Badezimmer lässt sich mit festem Shampoo etwas eindämmen. Die ökologische Revolution im Badezimmer ist fest in Stückform gepresst und in Pappe verpackt. Mit einem Shampoostück kommt man deutlich länger aus als mit einem flüssigen Shampoo. Die Vorteile liegen also buchstäblich auf der Hand. Mit den klassischen Haarseifen, die früher nur echte Idealisten auf Dauer überzeugen konnten, haben die festen Shampoos von heute nur noch wenig gemein.

Inhaltsstoffe im Fokus: Was ist drin im Shampoo?

Mikroplastik, Parabene & Co. Wie bereits erwähnt sind die Inhaltsstoffe auf die Haarstruktur und die Effekte, die das Shampoo erzielen soll, abgestimmt. Dennoch gibt es einige Inhaltsstoffe, die auf der Liste der Inhaltsstoffe regelmäßig zu finden sind. Beispielsweise Pflanzenextrakte, Duftstoffe, Konservierungsstoffe und Öle.

Dass diese Substanzen dennoch regelmäßig auf den Listen der Inhaltsstoffe zu finden sind, liegt unter anderem an ihren positiven Wirkungen. Das ist selbstverständlich keine Rechtfertigung für ihren fortwährenden Einsatz und wird zunehmend kritisch gesehen, was viele Verbraucher auch immer eindeutiger mit ihrem Kaufverhalten zeigen.

Leider machen es einem die Hersteller alles andere als leicht und greifen bei der Auflistung der Inhaltsstoffe mit Vorliebe auf komplizierte chemische Bezeichnungen zurück, die gute und schlechte Inhaltsstoffe gleichermaßen fremd wirken lassen.

  • Silikone: Verspricht ein Shampoo Geschmeidigkeit und Glanz, sind meist Silikone im Spiel. Sie legen sich wie ein Film um das Haar und sorgen so für eine weiche und glänzende Oberfläche. Während Silikone oft haptische und optische Wunder wirken, beschweren sie allerdings allen voran feines Haar auch und sorgen zudem für schnelles Nachfetten. Und: Silikone lassen sich nicht einfach so ausspülen. Das bedeutet, dass sich bei jeder Haarwäsche neue Silikon-Partikel auf den Haaren und der Kopfhaut ansammeln und beides künstlich versiegeln. Weitere Pflege dringt dann erst gar nicht mehr zu den Haaren vor. Es wird zwischen wasserlöslichen und nicht wasserlöslichen Silikonen unterschieden, wobei erstere als besser gelten - zumindest was die Verträglichkeit für Haut und Haar betrifft. Im Test haben wir daher vor allem nicht wasserlösliche Silikone als problematisch bewertet. Gut für die Umwelt sind allerdings beide Varianten nicht, denn die feinen Partikel können im Klärwerk nicht komplett herausgefiltert werden.
  • Parabene: Einmal haltbar machen, bitte! Das ist die Hauptaufgabe von Parabenen im Shampoo. Allerdings steht das Konservierungsmittel in Verdacht, das Brustkrebsrisiko zu erhöhen. Sicher ist, Parabene wirken zumindest schwach hormonähnlich. Sie ähneln dem Hormon Östrogen. In puncto Umwelt können wir Entwarnung geben: Auch in Erdbeeren, Traubensaft und Co. kommen von Natur aus Parabene vor.
  • Sulfate: Sulfate sind Schwefelsalze oder -ester. Sie weisen eine starke Reinigungskraft auf und schäumen. Viel Schaumbildung wird bei Shampoos oft mit Sauberkeit und guter Reinigungskraft verbunden.
  • PEG: Das synthetische Polyethyenglykol (PEG) verbindet Wasser mit Ölen. Das ist allerdings auch schon der einzige positive Effekt dieses Inhaltsstoffes. Tatsächlich können Shampoos mit PEGs Rückstände des krebserregenden Stoffes Dioxan enthalten. PEGs auf der Liste der Inhaltsstoffe erkennen: Beispielsweise Polyglykol, Polysorbate, Copolyol.
  • Mikroplastik: z. B. Mikroplastik soll für gute Kämmbarkeit sorgen und gehörten in Shampoos und anderen Kosmetika viele Jahre zu den Standardzutaten. Wirklich sinnvoll sind die winzigen Partikel allerdings nicht. Vor allem nicht für die Umwelt. Mikroplastik gelangt nahezu ungehindert in die Natur, wo es gar nicht oder nur sehr, sehr langsam abgebaut wird. Aus diesem Grund ist die Verwendung von Mikroplastik in immer mehr Ländern - auch in Deutschland - verboten.

Duschgel für sensible Haut: Was macht es aus?

ÖKO-TEST hat Duschgel für sensible Haut unter die Lupe genommen. Sie sollen besonders schonend reinigen: Duschgele für empfindliche Haut. Doch eine verbindliche Definition, welche Eigenschaften Kosmetik haben muss, die speziell "für sensible Haut" oder als "sensitiv" ausgelobt ist, gibt es nicht.

ÖKO-TEST hat für die Ausgabe 6/2023 insgesamt 31 Duschgele mit entsprechenden Claims unter anderem auf problematische Inhaltsstoffe untersucht. Das Ergebnis: Zwölf Produkte schneiden "sehr gut" ab, darunter alle zehn zertifizierten Naturkosmetikprodukte im Test. Zwölf Duschgele wurden "gut" benotet, zwei schneiden "befriedigend" ab, vier "ausreichend". Ein Markenprodukt rasselt als "mangelhaft" durch.

Im Duschgel-Test für sensible Haut können einige Produkte überzeugen. Wir stellen Ihnen im folgenden eine Auswahl der Sieger vor.

Empfehlenswerte Duschgels für sensible Haut

  • Zertifizierte Naturkosmetik:
    • Alverde Ultra Sensitiv Duschcreme (zu dm)
    • I+M Freistil Sensitiv Duschgel und Shampoo (zu Amazon)
    • Weleda Sensitive Zarte Cremedusche (zu Amazon)
  • Konventionelle Duschgels:
    • Frosch Senses Aloe Vera Sensitiv-Dusche (zu dm)
    • Speick Duschgel Sensitiv Hair + Body (zu DocMorris)

Obwohl diese Produkte allesamt "sehr gut" abschneiden, sollten Sie bei Duschgel trotzdem genau hinschauen. Ein Kritikpunkt der Experten: Insgesamt 19 der 21 konventionellen Produkte im Test arbeiten mit Polyethylenglykol (PEG) oder PEG-Derivaten wie Sodium Laureth Sulfate. Viele dieser Verbindungen könnten die Haut durchlässiger für Fremd- und Schadstoffe machen, so ÖKO-TEST.

Weil empfindliche Haut ganz unterschiedliche Bedürfnisse hat, etwa bei einer Duftstoff- oder Konservierungsmittelallergie oder bei Neurodermitis, empfehlen die Öko-Tester allerdings selbst die "sehr gut" bewerteten Produkte nicht pauschal für jede Haut.

Sie raten für eine schonende Körperpflege: Möglichst nicht mehr als einmal am Tag duschen. Und auch mit dem Duschgel geizen. "Man muss es nicht am ganzen Körper verwenden", heißt es im Testbericht.

Punkteabzüge gab es außerdem für vier Produkte, in denen die Öko-Tester Gehalte an halogenorganischen Verbindungen nachweisen konnten. Unter ihnen können sich hautreizende Stoffe befinden. ÖKO-TEST geht zwar von ungewollten Rückständen aus.

2-in-1-Shampoos im Vergleich

K-Tipp, das Schweizer Pendant zur deutschen Stiftung Warentest, hat einige Dusch-Allrounder unter die Lupe genommen.Was der Laborvergleich zutage förderte, spricht jedoch nicht für die Kombiprodukte: Von insgesamt zwölf getesteten Artikeln wiesen neun heikle Inhaltsstoffe auf. Dabei sind einige bekannte Hersteller wie Kneipp, Head & Shoulders und Axe auf den hintersten Rängen gelandet. Damit werden sie vom Wissenschaftlichen Ausschuss für Verbrauchersicherheit der EU (SCCS) nicht als sicher eingestuft.

Einige Duftstoffe können bei häufigem Kontakt zu Allergien führenAuf Anfragen der K-Tipp-Redaktion gab es diverse Reaktionen der Hersteller. Procter & Gamble, die das Dusch-Shampoo Head & Shoulders produzieren, verweisen darauf, dass das Mittel aus dem Schweizer Sortiment genommen sei. Kneipp hingegen rechtfertigt seinen Einsatz allergisierende Stoffe mit einem «zitrus-fruchtigen Duft­erlebnis». Außerdem reiche die Deklaration der Substanzen aus, um einen sicheren Gebrauch zu gewährleisten. Hersteller Unilever argumentiert, dass sein Axe-Produkt die Regeln der Schweizer Kosmetikverordnung erfülle.

Insgesamt ist der Test ein anschauliches Beispiel dafür, dass viele Dusch-Shampoos durch allergieauslösende und umweltschädliche Substanzen auch schnell zum Antipflegeprodukt werden können. Übeltäter sind oftmals die enthaltenen Duftstoffe. Parfümbestandteile wie künstliche Moschusverbindungen oder auch Cumarin, Limonen oder Linalool können zum Problem auf der Haut oder in der Natur werden.

Grund ist, dass solche Stoffe in der Dusche durch den Kontakt mit Sauerstoff und Wärme schneller oxidieren und den Körper viel stärker reizen als in ihrer ursprünglichen Form. Die Bandbreite möglicher Auswirkungen reicht von Rötungen, Schwellungen oder Bläschen bis hin zu Unwohlsein und Kopfschmerzen. Und auch für viele Wasserlebewesen sind einige dieser Substanzen fatal, da sie Flüsse und Gewässer langfristig verschmutzen. Die Klärwerke können nicht alle Inhaltsstoffe herausfiltern, die in den Abfluss gespült werden. So werden ausgerechnet blumig-frische Lavendel- und Zitronen-Düfte, die an die Natur erinnern, zum Feind ebendieser.

Wer sich und der Umwelt etwas Gutes tun will, setzt also eher auf duftstoffarme Kosmetik. Wie etwa einwandfreie Dusch-Shampoos aussehen können, zeigen beispielsweise Ph Balance, Nivea und Alterra Naturkosmetik. Letztere geht sogar als Preissieger dieser drei hervor und beweist: Gute umweltschonende Pflege muss nicht teuer sein.

Empfehlenswerte 2-in-1-Shampoos

Hier eine Übersicht einiger empfohlener 2-in-1-Shampoos mit ihren Eigenschaften:

Modell Haartyp Shampoo für Besondere Inhaltsstoffe Preis pro l
Shea Moisture Kids Curl & Shine 2-in-1 Jedes Haar Kinder Kokos, Hibiskus, Ulme, Sheabutter 91,57 €
Curlsmith Curl Quenching Conditioning Wash 2-in-1 Gewelltes/lockiges Haar Frauen/Männer Eibisch, Aloe vera, Avocado, Sheabutter 295,25 €
Cremo - Barber Grade 2 in 1 Jedes Haar Männer Rose, Kokos, Zitrus, Minze 36,06 €
Revlon Professional 45 Days Total Color Care 2-in-1 Jedes Haar Frauen/Männer Panthenol, Glycerin, Zitrus, Minze 47,24 €
Paul Mitchell MITCH Double Hitter Trockenes Haar Männer Aloe vera, Zitronensäure, Glycerin 272,00 €
Nivea 2-in-1 Pflege Express Jedes Haar Frauen/Männer Mandelöl, Kokos 11,00 €
Timotei 2-in-1 Shampoo Jedes Haar Frauen/Männer Zink, Magnesium 15,76 €
Head & Shoulders 2-in-1 Classic Clean Jedes Haar Frauen/Männer Keine Angaben 21,35 €

Diese Tabelle bietet einen Überblick über verschiedene 2-in-1-Shampoos, ihre Inhaltsstoffe und für wen sie geeignet sind.

Feste Shampoos im Test

Wir haben 32 feste Shampoos eingekauft und im Labor untersuchen lassen. Das Ergebnis ist erfreulich: Wir können mehr als drei Viertel der Shampoostücke im Test empfehlen. Aber ganz ohne Problemstoffe kommt auch diese Produktgruppe nicht aus. Die setzen Hersteller entweder bewusst ein, wie problematische Duftstoffe - oder sie gelangen als Verunreinigungen der Rohstoffe ins Produkt, wie Schwermetalle.

Neben festen Shampoos gibt es inzwischen auch zusätzliche feste Conditioner. Problematische Duftkomponenten hat das Labor in zwei festen Shampoos im Test gefunden. Doch problematische Duftstoffe sind nicht das einzige Manko: In drei festen Shampoos im Test sind wir auf Blei gestoßen. Giftige Schwermetalle wie Blei sind in Kosmetik per Gesetz verboten. Eigentlich. Die im Labor gemessenen Bleigehalte in den drei betroffenen festen Shampoos liegen darüber.

Zum Schluss noch eine gute Nachricht: In den festen Shampoos im Test sind wir auf keine weiteren Problemstoffe, die zu Punktabzügen führen würden, gestoßen. PEG-Verbindungen und deren Abkömmlinge, die vor allem in flüssigen Shampoos, Duschgelen und Seifen häufig als Tenside für mehr Schaum und Waschkraft eingesetzt werden, waren bei keinem der festen Produkte in diesem Test mehr ein Thema.

Festes Shampoo lässt sich entweder zwischen den feuchten Händen oder direkt im nassen Haar aufschäumen. Zum Trocknen eignen sich beispielsweise eine Seifenschale, ein Seifenkissen aus Luffa oder ein kleines Säckchen, etwa aus Sisal, in dem das feste Shampoo hängend aufbewahrt wird.


Trockenshampoo kann eine gute Alternative sein, um die Haare aufzufrischen

Testverfahren für feste Shampoos

Für unseren Test haben wir insgesamt 32 feste Shampoos ausgewählt - darunter mit 16 Produkten fast die Hälfte mit Naturkosmetik- Zertifikat. Wir kauften die Shampoostücke in Drogerien, bei Discountern, in (Bio-)Supermärkten und im Internet.

Unabhängige Labore prüften die Produkte in unserem Auftrag auf halogenorganische Verbindungen, Diethylphthalat, deklarationspflichtige Duftstoffe, die Allergien auslösen können, auf polyzyklische und Nitromoschusverbindungen sowie auf Cashmeran. Enthielten die Rezepturen bestimmte mineralische Inhaltsstoffe, analysierte ein Labor zusätzlich den Gehalt an Schwermetallen und anderen Elementen.

Fazit

Kaufentscheidungen nicht mit der Nase treffenWer sich und der Umwelt etwas Gutes tun will, setzt also eher auf duftstoffarme Kosmetik.

tags: #shampoo #und #duschgel #2in1 #für #frauen

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