Shampoo ohne schädliche Inhaltsstoffe: Was Sie wissen müssen

Der stolze Hinweis „ohne Silikone“ prangt heute schon auf vielen Shampoo Verpackungen - Tendenz steigend. Seitdem bekannt wurde, dass Silikone Haar und Kopfhaut versiegeln und langfristig schädigen, steigen immer mehr Verbraucher auf ein Shampoo ohne Silikone um. Doch was ist eigentlich mit den vielen anderen, meist chemischen Zusätzen in unseren Shampoos? Sind die alle unbedenklich? Weit gefehlt. Die Liste potenziell gefährlicher Inhaltsstoffe ist sehr lang. Hormonell wirksame und krebserregende Substanzen sind hierbei keine Seltenheit. Ein Shampoo ohne schädliche Inhaltsstoffe zu finden, ist oft gar nicht so einfach.

Die Werbung verspricht uns durchweg milde, hautsanfte Shampoos, die unserem Haar Volumen, Struktur und Glanz geben sollen und außerdem die Kämmbarkeit verbessern sollen. Anschauliche Videos und Vorher-Nachher-Fotos sollen uns überzeugen und zum Kauf des angepriesenen Produktes bewegen. Leider enthalten die allermeisten Shampoos aggressive Chemikalien, die unserer Gesundheit schaden und die Umwelt belasten. Das Gefährliche dabei ist: Die gesundheitlichen Schäden stellen sich nicht sofort nach der Anwendung ein, sondern reichern sich im Laufe des Lebens an. Es lohnt sich, wenn du jeden einzelnen Inhaltsstoff deines Shampoos anhand der Ingredients-Liste (INCI) auf der Verpackung sorgfältig nachprüfst, beispielsweise mit Hilfe der Codecheck-App oder Hautschutzengel.de. So kannst du gesundheitsschädliche Substanzen vermeiden und eine hochwertige Produkt-Qualität von einer minderwertigen unterscheiden.

In der folgenden Übersicht listen wir die wichtigsten gesundheitsschädlichen Inhaltsstoffe in Shampoos auf:

Schädliche Inhaltsstoffe in Shampoos

Viele herkömmliche Shampoos enthalten Inhaltsstoffe, die sowohl der Gesundheit als auch der Umwelt schaden können. Im Folgenden werden einige der häufigsten und bedenklichsten Stoffe aufgeführt:

  1. Sulfate (SLS/SLES):
    • INCI: Sodium Lauryl Sulfate (SLS), Sodium Laureth Sulfate (SLES)
    • Die Schaumbildner SLS (Sodium Lauryl Sulfate) und SLES (Sodium Laureth Sulfate) basieren auf ethoxilierten (alkoholischen) Erdölderivaten.
    • Beim Herstellungsprozess entsteht als Nebenprodukt die gefährliche Chemikalie Dioxan, die als krebserregend gilt.
    • Laurylsulfate wirken austrocknend und reizend auf Haut und Schleimhäute.
    • Sie entfernen zwar gründlich fetthaltige Schmutzpartikel, lösen aber die schützende Barriereschicht der Hautoberfläche an.
    • In der Folge neigt die Haut zu Juckreiz, Schuppen, Rötungen oder Ekzemen.
    • Außerdem machen Laurylsulfate die Haut durchlässig für Schadstoffe, die dann in den Organen eingelagert werden.
  2. Silikone:
    • INCI: Endungen mit „-cone“ oder „-xane“
    • Auf der INCI-Liste erkennst du Silikone an den Endungen „-cone“ oder „-xane“.
    • Silikone täuschen gesundes Haar vor, indem sie das Haar kurzfristig glatt und glänzend aussehen lassen.
    • Tatsächlich versiegeln Silikone die Kopfhaut und bilden einen Film um jedes einzelne Haar.
    • Da Silikone nicht wasserlöslich sind, können sie mit der Haarwäsche nicht einfach wieder ausgewaschen werden.
    • So sammelt sich eine immer dicker werdende Silikon-Schicht auf Kopfhaut und Haarfaser an (Build-up Effekt).
    • Das Haar wird zunehmend trocken und beschwert, der Ansatz wirkt platt und ohne Volumen.
    • Silikone verstopfen die Poren der Kopfhaut, sie fördern Unreinheiten und Pickel.
  3. Polyquaternium und Quaternium:
    • INCI: Polyquaternium-37, Polyquaternium-7, Quaternium-15, Quaternium-31, Quaternium-60
    • Polyquaternium und Quaternium, kurz Polyquats und Quats genannt, plus jeweils einer Zahl sind ebenfalls synthetische Haarpflegestoffe.
    • Beispiele sind: Polyquaternium-37, Polyquaternium-7, Quaternium-15, Quaternium-31, Quaternium-60.
    • Quats sollen - ähnlich wie Silikone - das Haar leicht kämmbar und glänzend machen sowie eine elektrostatische Aufladung verhindern.
    • Allerdings kann auch Polyquaternium Hautirritationen und allergische Reaktionen verursachen.
    • Zudem sind Quats / Polyquats biologisch kaum abbaubar.
  4. Mineralöle:
    • INCI: Paraffinum Liquidum, Petrolatum
    • Auf der Ingredients-Liste der Kosmetik-Verpackung wird Mineralöl als Paraffinum Liquidum oder Petrolatum deklariert.
    • Mineralöl wird in Shampoos als Weichmacher und Feuchtigkeitsspender eingesetzt und ist ein synthetisches Öl - also dasselbe Erdöl, aus dem auch Plastik und Auto-Kraftstoffe hergestellt wird.
    • Mineralöl kann Rückstände von krebserregendem Formaldehyd und Dioxan enthalten.
    • Mineralöl enthält weder Mineralien noch Vitamine oder Nährstoffe.
    • Mineralöl ist ein billiger Ersatz für hochwertige Pflanzenöle. Es bringt keinerlei Nutzen für die Haut.
    • Mineralöl ist komedogen. Das heißt, es verstopft die Poren der Haut und behindert die natürliche Hautatmung, so dass Giftstoffe nicht über die Haut ausgeschieden werden können.
  5. Parabene:
    • INCI: Benzylparaben, Butylparaben, Ethylparaben, Isobutylparaben, Heptylparaben, Methylparaben oder Propylparaben
    • Die gebräuchlichsten Namen, nach denen du auf der INCI-Liste suchen solltest, sind Benzylparaben, Butylparaben, Ethylparaben, Isobutylparaben, Heptylparaben, Methylparaben oder Propylparaben.
    • Parabene sind weitverbreitete synthetische Konservierungsstoffe, um die Haltbarkeit von Shampoos zu verlängern und das Wachstum von Schimmelpilzen oder Bakterien zu verhindern.
    • Parabene ähneln dem weiblichen Hormon Östrogen und können als endokrine Disruptoren wirken.
    • Sie können z.B. eine Brustentwicklung und Verweiblichung bei Männern begünstigen.
    • Bei Frauen kann eine Östrogen-Dominanz als Folge von hormonellem Ungleichgewicht zu Stimmungsschwankungen, PMS (praemenstruelles Syndrom) sowie zu Brustkrebs- oder Gebärmutterkrebs führen.
    • Ferner gelten Parabene als Kontakt-Allergene, die allergische Reaktionen auf der Kopfhaut auslösen können.
  6. PEGs und PEG-Derivate:
    • INCI: PEG“-xxx als Vorsilbe, oder xxx-„eth“ als Endung, z.B Sodium Laureth Sulfate (SLES), Ceteareth-33 oder Polysorbate, Copolyol, Polyglycol
    • PEG ist die Abkürzung für Polyethylenglykol.
    • Die extrem reaktionsfreudigen synthetischen Substanzen werden als Emulgator, Lösungsvermittler, Konsistenzgeber oder Perlglanz in Shampoos, Hautcremes, Deos oder Zahnpasta eingesetzt.
    • PEG-Verbindungen schädigen die Membranfunktion der Haut, weichen die Zellwände auf und machen sie durchlässig für das Eindringen von Schadstoffen.
    • Mögliche Folgen sind Hautreizungen, Allergien, Neurodermitis, Rötungen der Schleimhäute und Augen oder Kopfschmerzen.
    • PEGs beschleunigen die Hautalterung.
    • Sie werden aus dem hochgiftigen Gas Ethylenoxid hergestellt - eine extrem reaktive Chemikalie, die als potentiell erbgutschädigend, fruchtschädigend und krebserregend gilt.
    • PEGs sind enorm belastend für die Umwelt.
    • Es kann viele Jahrzehnte dauern, bis diese Chemikalien von Mikroorganismen vollständig abgebaut sind.
    • Wie kannst du PEGs oder PEG-Derivate erkennen?
    • Zum einen ist es die Vorsilbe“ PEG“ in der Ingredients-Liste von Kosmetika, beispielsweise. PEG Stearate, PEG-55 Propylene, PEG-3 Distearate, PEG-12 Dimethicone, PEG-41 Aminoethyl.
    • zum anderen weisen Ingredients, die auf „eth“ enden, auf PEGs hin.
  7. Phthalate:
    • INCI: Dibutylphthalat (DBP), Dimethylphthalat (DMP) oder Diethylphthalat (DEP)
    • Phthalate sind eine Gruppe von Chemikalien, die als Weichmacher und Lösungsmittel in Seifen, Reinigungsmitteln und auch in Shampoos enthalten sind.
    • Auf der Ingredients-Liste werden Phtalate beispielsweise deklariert als Dibutylphthalat (DBP), Dimethylphthalat (DMP) oder Diethylphthalat (DEP).
    • Untersuchungen legen nahe, dass Phtalate hormonell aktiv sind, östrogene Wirkungen haben und als endokrine Disruptoren wirken können.
    • Endokrine Disruptoren sind Substanzen, die das hormonelle Gleichgewicht stören, die Produktion von Hormonen stoppen oder ihre Weiterleitung im Körper blockieren.
    • Dies betrifft eine verfrühte sexuelle Reifung bei Kindern, aber auch hormonell bedingte Erkrankungen wie Diabetes, Übergewicht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder bestimmte Tumore.
    • Die Phtalate DEHP, DBP, BBP, und DIBP sind als reproduktionstoxisch (fortpflanzungsgefährdend) eingestuft.
    • Im Tierversuch wirkt das Phtalat DPHP schädigend auf lebenswichtige Hormondrüsen, die Schilddrüse und die Hypophyse (Hirnanhangdrüse).
  8. Ethanolamine:
    • INCI: MEA (Monoethanolamin), Diethanolamin (DEA), Triethanolamin (TEA), Nitrosodiethanolamin (NDEA), TEA-Laurylsulfat, DEA-Cetylphosphat, Cocamide MEA
    • Zu den gebräuchlichen Namen gehören Monoethanolamin (MEA) , Diethanolamin (DEA), Triethanolamin (TEA), Nitrosodiethanolamin (NDEA) oder Cocamide MEA aus der Gruppe der krebserregenden und erbgutverändernden Nitrosamine, TEA-Laurylsulfat, MEA, DEA-Cetylphosphat.
    • Sie reizen die Schleimhäute und wirken allergen.
    • Oft reagieren diese Schadstoffe im Haarshampoo mit anderen chemischen Inhaltsstoffen und bilden dabei gefährliche Nitrosamine.
    • Nitrosamine gelten als stark krebserregend.
    • Sie können Erbgut, Leber und Nieren bleibend schädigen.
    • DEA und TEA trocknen Haut und Haare stark aus.
  9. EDTA:
    • INCI: : Ethylene-Diamino-Tetra-Acetate; Disodium EDTA, Tetrasodium EDTA oder Sodium EDTA
    • EDTA ist eine chemische Verbindung auf Erdöl-Basis, die extrem reaktiv ist.
    • In Shampoos verbindet es sich schnell mit anderen Schadstoffen wie Parabenen oder chemischen UV-Filtern und schleust diese in den Körper ein.
    • EDTA fördert allergische Reaktionen wie Hautausschläge, Rötungen und Juckreiz.
    • Es reichert sich im Körper an.
  10. Formaldehydabspalter:
    • INCI: DMDM Hydantoin, Diazolidinyl Urea, Sodium Hydroxymethyl Glycinate, 2-bromo-2-nitropropane-1,3-diol (Bromopol), Imidazolidinyl-Urea, Bronidox, 5-Bromo-5-Nitro-1,3-Dioxane
    • Formaldehydabspalter enthalten Formaldehyd in gebundener Form.
    • Sie wirken stark bakterizid und fungizid und werden daher als antimikrobielle Mittel zur Konservierung in Kosmetika wie Shampoos eingesetzt.
    • Bei der Haarwäsche mit einem Shampoo, das Formaldehyd enthält, wird der Schadstoff auf der (Kopf-) Haut freigesetzt.
    • Bereits in geringen Dosen reizt Formaldehyd die Schleimhäute, lässt die Haut schneller altern, kann Haarausfall und Allergien hervorrufen.
  11. Propylenglycol:
    • INCI: Propylenglycol (PG), 1,2-Propandiol, Propylenglycol, Dicaprylate/Dicaprate.
    • PG wird aus Erdöl hergestellt und soll als Feuchthaltemittel in Shampoos dienen.
    • Berüchtigt wegen seines hohen Reizpotenzials, kann Propylenglycol durch die Haut in den Körper gelangen, wo es die Zellstrukturen schwächt, Übelkeit und Kopfschmerzen auslösen kann.
  12. Synthetische Duftstoffe:
    • Synthetische Duftstoffe bestehen aus einer Vielzahl von chemischen Verbindungen und sollen den unangenehmen Geruch von anderen Chemikalien überdecken, die in Shampoos und sonstigen Kosmetika enthalten sind.
    • Sie können Reizungen der Atemwege, Kopfschmerzen, Schwindelgefühle, Übelkeit oder Hautausschläge hervorrufen.
    • Für einige künstliche Duftstoffe wurden neben einem hohen Allergiepotenzial auch toxische, krebserregende, erbgutschädigende Wirkungen im Tierversuch nachgewiesen.
    • Einige synthetische Duftstoffe reichern sich im Fettgewebe an und sind sogar in der Muttermilch nachweisbar.
  13. Synthetische Farbstoffe:
    • Synthetische Farbstoffe sind erdölbasierte Chemikalien.
    • Sie werden aus rein optischen Gründen eingesetzt, um ein Produkt attraktiver für den Verkauf aussehen zu lassen.
    • Synthetische Farbstoffe in der Kosmetik erkennst du an der Abkürzung CI (= Colour Index) mit einer 5-stelligen Zahl dahinter, unter anderem das rote Azo-Pigment CI 18050 oder CI 19140 für das gelbe Tatrazin.
    • Beide Inhaltsstoffe sind bedenklich.
    • Insbesondere Azo-Pigmente haben ein hohes Allergiepotenzial und können kanzerogen wirken.
    • Synthetische Farbstoffe werden mit schweren Gesundheitsproblemen in Verbindung gebracht.

Alternativen und Tipps für die Auswahl unbedenklicher Shampoos

Angesichts der potenziellen Gefahren durch bestimmte Inhaltsstoffe in herkömmlichen Shampoos suchen viele Menschen nach sichereren Alternativen. Hier sind einige Tipps, wie Sie ein unschädliches Shampoo finden können:

  • Naturkosmetik wählen: Naturkosmetik-Shampoos verzichten auf bedenkliche Chemiecocktails und nutzen stattdessen die Wirkung natürlicher Inhaltsstoffe. Achten Sie auf Naturkosmetik-Siegel wie Cosmos, BDIH, Natrue oder Ecocert.
  • Inhaltsstoffe prüfen: Achten Sie auf Red Flags wie Sulfate (z.B. Natriumlaurylsulfat und Natriumlaurethsulfat), Parabene, Phthalate und synthetische Duftstoffe. Nutzen Sie Ressourcen wie die Datenbank CodeCheck oder ToxFox, die die Schädlichkeit von Hautpflegeprodukten bewertet.
  • Markentransparenz beachten: Nachhaltige und ethische Marken legen oft großen Wert auf Transparenz. Informieren Sie sich über die Philosophie und die Praktiken der Marke.
  • Auf persönliche Erfahrung setzen: Nicht jedes Produkt funktioniert für jeden Haartyp gleich gut. Achten Sie darauf, wie sich das Shampoo auf Ihrem Haar anfühlt und wie Ihre Kopfhaut reagiert.

Empfehlenswerte Shampoos und Marken

Abseits der bekannten Drogeriemarken wie Weleda*, Lavera* oder Sante*, die durchwegs hervorragende Produkte anbieten und sich zu Recht einen Namen gemacht haben, gibt es in der Welt der Naturkosmetik noch eine Reihe von Geheimtipps und aufstrebenden Stars zu entdecken. Diese Marken bringen frischen Wind in deine Haarpflegeroutine und verbinden innovative Pflegeformeln mit einem nachhaltigen Engagement. Von kleinen, handwerklich orientierten Herstellern bis hin zu innovativen Start-ups, die mit natürlichen Inhaltsstoffen experimentieren - die Auswahl ist so vielfältig wie die Natur selbst.

Hier sind einige empfehlenswerte Shampoos und Marken, die für ihre natürlichen und unbedenklichen Inhaltsstoffe bekannt sind:

  • Innersense Color Awakening Hairbath: Dieses Shampoo revitalisiert coloriertes Haar und bewahrt die Lebendigkeit der Farbe. Es enthält sanfte und pflegende Inhaltsstoffe wie Kokosnuss, Glycerin und Honig.
  • Mádara's Gloss and Vibrancy Shampoo: Dieses Shampoo verbessert den natürlichen Glanz und die Lebendigkeit der Haare. Es enthält Rosenwasser, Birkenblattextrakt und Preiselbeerfruchtextrakt.
  • i+m Hair Care Zitrone Glanz Shampoo: Eine erfrischende Wahl für normales Haar, die durch ihren zarten Zitronenduft besticht und für einen schimmernden Glanz sorgt.

Die Vorteile von Shampoos ohne schädliche Inhaltsstoffe

Die Wahl eines Shampoos ohne schädliche Inhaltsstoffe bietet zahlreiche Vorteile:

  • Sanfte Pflege, die beruhigt: Ungiftige Shampoos sind wie ein sanfter Regenschauer für Ihre Kopfhaut und Haare. Sie reduzieren das Risiko von Reizungen, Trockenheit und Schäden.
  • Weniger Chemie, mehr Wohlbefinden: Indem Sie schadstofffreie Shampoos wählen, reduzieren Sie die Belastung Ihres Körpers durch Chemikalien, die über die Haut aufgenommen werden.
  • Ein High-Five für Mutter Natur: Diese Shampoos sind oft nicht nur sanft zu Ihnen, sondern auch zu unserem Planeten.
  • Ethisch und engagiert: Viele Hersteller von natürlichen Haarpflegeprodukten verpflichten sich zu ethischen Standards, wie tierversuchsfreie Tests und nachhaltige Produktion.

Tipps für die Umstellung auf natürliche Shampoos

Wenn Sie zum ersten Mal auf natürliche Shampoos umsteigen, kann es einige Zeit dauern, bis sich Ihr Haar daran gewöhnt hat. Hier sind einige Tipps, um die Übergangsphase zu erleichtern:

  • Anfängliche Übergangsphase: Wenn du zum ersten Mal auf natürliche Shampoos umsteigst, könntest du bemerken, dass sich dein Haar anders anfühlt. Das ist normal! Herkömmliche Shampoos entziehen deinem Haar natürliche Öle, und deine Kopfhaut hat möglicherweise überkompensiert, indem sie mehr Öl produziert hat. Ein natürliches Shampoo ermöglicht es deiner Kopfhaut, ihre Ölproduktion neu auszubalancieren.
  • Geduld ist gefragt: Es kann einige Wochen dauern, bis sich dein Haar angepasst hat. Während dieser Zeit kann sich dein Haar fettiger oder trockener anfühlen als sonst. Bleib geduldig, während sich deine Kopfhaut an die mildere Formel gewöhnt.
  • Entgiftungsprozess: Dein Haar durchläuft einen Entgiftungsprozess, bei dem Rückstände herkömmlicher Produkte entfernt werden. Dabei kann es zu Veränderungen der Haartextur oder zu vermehrter Schuppenbildung auf der Kopfhaut kommen, während das Haar in seinen natürlichen Zustand zurückkehrt.
  • Styling und Aussehen: Möglicherweise musst du mit Stylingtechniken experimentieren, da dein Haar unterschiedlich auf natürliche Shampoos reagieren kann.

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Fazit

Ein Shampoo ohne schädliche Inhaltsstoffe ist nicht nur eine Wohltat für Ihr Haar, sondern auch für Ihre Gesundheit und die Umwelt. Indem Sie auf natürliche Inhaltsstoffe achten und bedenkliche Chemikalien vermeiden, können Sie sicherstellen, dass Ihre Haarpflege-Routine sowohl effektiv als auch unbedenklich ist.

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