IPL-Haarentfernung und Besenreiser: Methoden, Risiken und Behandlungen

In der heutigen Zeit, in der ein glattes und haarfreies Hautbild oft als Schönheitsideal gilt, gewinnen Methoden zur Haarentfernung immer mehr an Bedeutung. Ebenso rücken Behandlungen von Besenreisern, die zwar meist kein gesundheitliches Problem darstellen, aber als ästhetisch störend empfunden werden, in den Fokus. Dieser Artikel beleuchtet die verschiedenen Aspekte dieser Behandlungen, von den Methoden über die Risiken bis hin zu den Erfolgsaussichten.

Dauerhafte Haarentfernung mit Laser und IPL

Die dauerhafte Haarentfernung per Laser basiert auf kurzen und intensiven Laser- sowie Lichtimpulsen, die gezielt an die Haarwurzel abgegeben werden. Diese Impulse durchdringen die Haut, ohne sie zu schädigen und werden im Gewebe von der Haarwurzel sowie den Haarfollikeln aufgenommen. Daraufhin kommt es zu einer starken Temperaturerhöhung. Die Wärme schädigt die Haarwachstumszellen, woraufhin das Haar nicht mehr wachsen kann. Einige Zeit nach der Behandlung fällt das Haar unbemerkt aus. Durch die gezielte Schädigung der Haarwachstumszellen ist es dem Körper zudem nicht möglich, neue Haare an den behandelten Arealen zu bilden.

Vorteile der Laser-Haarentfernung

  • Langfristige Zeitersparnis: Ständiges Rasieren, Wachsen oder Epilieren entfällt.
  • Behandlung schwer erreichbarer Stellen: Auch Rücken oder Schultern können problemlos behandelt werden.
  • Schonende Behandlung: Die Laser- und Lichtimpulse dringen an die Haarwurzeln vor, ohne anderes Gewebe zu schädigen.
  • Kaum Schmerzen: Die meisten Patienten berichten von einem leichten Stechen oder Prickeln auf der Haut.
  • Hohe Sicherheit: Bei fachgerechter Anwendung gilt die dauerhafte Haarentfernung per Laser als sehr sicher.
  • Vielseitigkeit: Unterschiedliche Körperbereiche können enthaart werden.
  • Kosteneinsparungen: Auf längere Sicht können Kosten für wiederholte Behandlungen und Utensilien eingespart werden.

Nachteile und Einschränkungen

  • Nicht alle Haartypen sind geeignet: Helle Haare mit wenig Melanin sprechen möglicherweise nicht auf die Behandlung an.
  • Hauttyp kann eine Rolle spielen: Stark gebräunte oder dunkle Hauttypen sind möglicherweise ungeeignet.
  • Mehrere Behandlungen notwendig: Für ein optimales Ergebnis sind mehrere Sitzungen in mehrwöchigen Abständen erforderlich.
  • Behandlungskosten: Die Kosten pro Sitzung und Areal können sich summieren.
  • Veränderung des Schönheitsideals: Die dauerhaften Ergebnisse könnten in Zukunft nicht mehr dem persönlichen Geschmack entsprechen.

Für die meisten Menschen ist eine Laser Haarentfernung im Allgemeinen sicher und wirksam. Es ist zudem eine der fortschrittlichsten und sichersten Methoden für die Entfernung störender Haare an nahezu allen Bereichen Ihres Körpers. Ein weiterer Vorteil ist, dass sie bei allen Hauttypen funktioniert und für Frauen sowie Männer gleichermaßen geeignet ist.

Wie funktioniert HPL Haarentfernung auf Lichtbasis & was sind die Vorteile zur Laser / IPL Methode.

Wichtige Hinweise und Kontraindikationen

Ein Schlüsselelement für eine erfolgreiche Haarentfernung ist daher nicht nur die Wahl des richtigen Instituts, das mit den richtigen Geräten arbeitet und qualifiziertes Fachpersonal vorzuweisen hat, sondern auch die offene und ehrliche Kommunikation zwischen Kunde und Behandler.

  • Schwangerschaft: Es ist sicherer, eine eventuell begonnene Behandlung zu unterbrechen, wenn man von der Schwangerschaft erfährt.
  • Gebräunte Haut: Bräunungen, ob durch die Sonne, Bräunungssprays oder Feuchtigkeitscremes verursacht, versetzen das Melanin in der Haut in einen unnatürlichen Zustand.
  • Haarentfernungsmethoden: Man darf also mindestens 4 Wochen vor der ersten Behandlung keine der genannten Haarentfernungsmethoden mehr anwenden, um sicherzustellen, dass während der Laserbehandlung alle Haare vollständig nachgewachsen sind.
  • Diabetes: Bei Patienten mit Diabetes Typ 1 und Typ 2 ist eine Behandlung nicht empfehlenswert.
  • Medikamente: Einige Medikamente, darunter Johanniskraut, können die Lichtempfindlichkeit der Haut erheblich erhöhen, was eine Behandlung riskant macht.
  • Antibiotika: Kunden, die Antibiotika einnehmen, müssen mindestens 7 Tage nach der letzten Einnahme warten, bevor sie mit der Laser Haarentfernung beginnen können.
  • Krebs: Die Behandlung ist nicht geeignet für Personen mit Hautkrebs oder Krebs in einer aktiven Phase, da der Laserstrahl das Tumorgewebe reizen und den Zustand verschlechtern könnte.
  • Krampfadern: Die Laser Haarentfernung ist bei Vorliegen von Krampfadern (Varikose) und nach Venenoperationen an den betroffenen Stellen nicht geeignet.

Besenreiser entfernen: Sklerosierung und Lasertherapie

Um Besenreiser gezielt zu entfernen, stehen zwei Methoden zur Verfügung - die Sklerosierungstherapie und die Lasertherapie. Welche davon zur Anwendung kommt, hängt von der Größe der zu behandelnden Besenreiser ab. Grundsätzlich lassen sich alle Formen von Besenreisern entfernen. Auch kleinste Äderchen im Gesicht.

Ablauf der Behandlung

  1. Beratungsgespräch: Im Beratungsgespräch lassen sich zudem eventuelle Fragen oder Bedenken klären.
  2. Untersuchung: Im Anschluss an das Gespräch folgt eine genaue Untersuchung der betroffenen Körperregionen, um die passende Behandlungsmethode zu wählen.

Sklerosierungstherapie

Bei dieser Methode werden die Besenreiser mit einer feinen Nadel punktiert und ein sogenanntes Sklerosierungsmittel injiziert - entweder in flüssiger oder in Schaumform. Letzteres ist besonders wirksam und eignet sich für stark geweitete Besenreiser. Die Injektion führt zu einer gewollten Entzündung. Warum? Durch die Entzündung verkleben die Gefäßwände der Besenreiser miteinander. Das Blut nimmt dann einen anderen Weg, das Venengewebe wird in Bindegewebe umwandelt und ist nach und nach nicht mehr als rotes Äderchen sichtbar. Um eventuelle Unverträglichkeiten in Bezug auf das injizierte Mittel auszuschließen, empfiehlt sich vor der Sklerosierungstherapie ein Allergietest.

Lasertherapie

Diese Methode verwendet man bei kleineren Besenreisern bis zu einem Durchmesser von zwei Millimetern. Die Besenreiser werden durch Wärmeeinwirkung verschlossen - durch einen Laser, eine Blitzlampe, Strom oder durch eine Hochfrequenz-Radiochirurgiebehandlung, die starke Hitze erzeugt. Dabei gerinnt das Blut in den betroffenen Arealen und wird anschließend vom Körper zersetzt und abgebaut. Sobald die Gefäßwand zerfallen und mit der Gegenseite verklebt ist, sind die Äderchen nicht mehr sichtbar.

Das Entfernen der Besenreiser erfolgt ambulant unter örtlicher Betäubung. Ein stationärer Aufenthalt ist somit nicht notwendig. Je nach angewandter Methode und Größe der betroffenen Körperpartien beträgt die Behandlungsdauer zwischen 15 Minuten und maximal anderthalb Stunden.

Ursachen und Risikofaktoren

  • Veranlagung: Die Veranlagung ist erblich.
  • Hormone: Die Besenreiser entstehen bei Frauen in der Regel in der Pubertät und erhalten in der Schwangerschaft oft einen zusätzlichen Schub.
  • Übergewicht: Andere Ursachen sind Übergewicht oder längeres Stehen im Beruf.

Behandlungsmethoden im Detail

Die beste Methode ist die Verödung. Dabei wird eine Flüssigkeit in die Vene eingespritzt und so die Venenwand gereizt. Dies führt dazu, dass sich das Blutgefäß schließt. Kleinere Blutansammlungen in der verödeten Vene entfernen wir sofort durch einen kleinen Stich. Seltener wird die Lasertechnik verwendet, weil häufig kleine Närbchen oder störende Verfärbungen der Haut zurückbleiben. Bei der Laserbehandlung wird das Blut im Besenreiser erhitzt, möglichst ohne die darüberliegende Haut zu reizen. Das so erhitzte Blut führt wie bei der Sklerosierung zur Aktivierung in der Venenwand und gerinnt.

Mögliche Nebenwirkungen und Komplikationen

  • Die Injektion des Verödungsmittels brennt auf der Haut für wenige Sekunden.
  • Gelegentlich entstehen durch die Verödung oder die Laserbehandlung kleine Blutergüsse oder eine sehr leichte Venenentzündung.
  • Manchmal bleibt nach der Behandlung eine bräunliche Verfärbung an der Einstichstelle, allerdings nur für ein paar Monate.
  • In ganz seltenen Fällen kann es zu einer stärkeren Entzündung am Injektionsort kommen.

Zusätzliche Informationen zur Sklerosierungstherapie

  • Es empfiehlt sich, die Sklerosierungstherapie in den Herbst- und Wintermonaten durchzuführen, da nachfolgende intensive Sonneneinwirkung zu Pigmentstörungen führen kann.
  • Nach der Verödung sollten Sie möglichst für etwa 30 Minuten spazieren gehen. Sport ist 24 Stunden nach der Sklerosierung erlaubt.
  • Beim Veröden der Besenreiser kann es gelegentlich zu nachfolgenden Pigmentstörungen (bräunliche Verfärbungen im Gefäßverlauf) kommen.
  • In sehr seltenen Fällen kann es zu Unverträglichkeitsreaktionen oder Allergien auf das Sklerosierungsmittel mit einer nachfolgenden Entzündungsreaktion kommen.
  • Je nach Ausdehnung der Besenreiser werden eine oder mehrere Behandlungen notwendig sein.
  • Insbesondere dauert es mindestens 5-6 Wochen bis der endgültige Erfolg beurteilt werden kann.
  • An der Veranlagung zur Neubildung von Besenreisern lässt sich leider nichts ändern.

Lasertherapie als Alternative?

Wir sehen die Lasertherapie nicht als die Behandlungsmöglichkeit der 1. Wahl bei den Besenreisern, allenfalls als Alternative zum Veröden. Zum einen ist die Lasertherapie wesentlich teurer als die Sklerosierung. Darüber hinaus ist der Laser auch nur in ausgewählten Fällen wirkungsvoller als die Verödung. Zum anderen sind die Schmerzhaftigkeit, der Abheilungszeitraum und die Begleitreaktionen beim Lasern leider mitunter höher als bei der Sklerosierung.

Eingesetzt werden in der Regel der gepulste Farbstofflaser, der Diodenlaser und der Nd:YAG-Laser.

Vor der Behandlung

Es empfiehlt sich vor Beginn einer Sklerosierung in jedem Fall eine Untersuchung des Venensystems mittels Lichtreflexionsrheographie, gegebenenfalls auch Doppler- oder Duplexsonographieuntersuchung durchführen zu lassen. Grundsätzlich muss abgeklärt werden, ob das tiefe Venensystem intakt ist.

Radiofrequenztherapie als Ergänzung

Manchmal ist die Kombination aus operativem Eingriff, Sklerosierungsbehandlung und einer Behandlung durch Radiofrequenz oder Laser sinnvoll. Eine Behandlung des tiefen Venensystems erfolgt bei uns durch die Radiowellentherapie. Es handelt sich hierbei um eine minimal eingreifende Behandlung. In die betroffene Vene wird durch einen kleinen Einstich ein dünner Katheter eingeführt. Der Katheter überträgt gezielt Radiofrequenzenergie auf die Venenwand, was zu deren Erhitzung und zum dauerhaften sicheren Verschluss der vorgeschädigten Leitvene führt. Die Behandlung erfolgt ambulant in unserem Zentrum in örtlicher Betäubung und selbstverständlich ohne die Risiken einer Narkose.

Gefahren beim "Venen veröden"

Eine der häufigsten Komplikationen nach Verödung einer Krampfader ist die Entwicklung von bräunlichen Flecken im Verlauf der ehemaligen Vene. Dieses Risiko der sogenannten bräunlichen Hyperpigmentierung beträgt knapp 15 %. Dieses Risiko steigt noch, wenn die so behandelte Krampfader für anschließend 6 Wochen der Sonne ausgesetzt wird. Daher sollte eine Verödungstherapie nicht vor einem geplanten Sommerurlaub sondern erst danach erfolgen.

Häufig beobachtet der Patient nach der Schaumverödung einer größeren Krampfader deren Verhärtung und einen ziehenden Schmerz in der Nähe der Verhärtung. Dies ist Folge der Verödung und kann mehrere Wochen anhalten.

Weitere Risiken sind die Entwicklung einer tiefen Beinvenenthrombose (Risiko unter 1 Prozent) oder die Entstehung von Entzündungen im Bereich der behandelnden Vene. Sollte es zu einer oberflächlichen Gerinnselbildung kommen, welche durch Ausbildung kleinster bläulicher Knötchen in der Vene erkenntlich wird, ist eine Eröffnung des Befundes mit Stichelung und Exprimieren (Ausdrücken) der Gerinnsel notwendig, um eine spätere bräunliche Pigmentierung zu vermeiden.

IPL-Geräte in der Kritik

Die Anwendung von IPL-Geräten ist aus 3 Gründen in die Kritik geraten:

  1. Es gelangen zunehmend technisch unsichere Geräte nach Deutschland
  2. IPL-Geräte werden oft von unqualifizierten Laien betrieben
  3. Die Nebenwirkungsrate bei IPL-Geräten ist höher

Aufgrund der Vielzahl möglicher Filteraufsätze und Einstellungsmöglichkeiten ist die Nebenwirkungsrate deutlich höher als bei Lasergeräten. Sowohl technische Fehler als auch Anwendungsfehler haben zu einer starken Zunahme von Fehlbehandlungen mit teils schweren Verletzungen geführt.

Wichtige Hinweise für Patienten

  • Lassen Sie sich nur von (Haut-) Fachärzten an der Haut behandeln.
  • Meiden Sie unpersönliche Ladenketten, da hier fast immer unqualifiziertes Personal die Anwendungen durchführt.
  • Achten Sie auf die Aufklärung vor der Behandlung: wurden Sie umfassend mündlich und schriftlich über Risiken, Nebenwirkungen und Kosten aufgeklärt?
  • Konnten Ihre Fragen kompetent beantwortet werden? Gibt es eine Haftpflichtversicherung? Fragen Sie nach der Qualifikation der Anwender.
  • Zumindest eine Vorbildung als Kosmetikerin, Arzthelferin oder Krankenschwester sollte vorliegen.

Lasertherapie von Besenreisern: Details

Mit einigen Lasertypen (Nd:YAG-Laser) können prinzipiell auch Besenreiser der Beine therapiert werden. Eine Laserbehandlung ist jedoch nur dann erfolgreich, wenn die Besenreiser klein sowie wenig stark ausgeprägt sind und kein Zufluss aus tiefer gelegenen Venen erfolgt. Das liegt daran, dass die Eindringtiefe der Laserstrahlen nicht ausreicht, um die tieferen, erkrankten Venen mit zu verschließen. Für eine erfolgreiche und dauerhafte Therapie müssen aber gerade diese tiefen Venen behandelt werden, da die Besenreiser sonst nicht verschwinden und immer wieder kommen.

Bei der Lasertherapie wird nur dort punktuell eine Wirkung erzielt, wo die gebündelten Strahlen auftreffen. Das bedeutet, dass unter Kühlung der Haut der Besenreiser über seinen gesamten Verlauf (mehrmals) punktförmig mit geringen Überlappungen gelasert werden muss, um das gesamte Gefäß zu verschließen. Bei starken Überlappungen kann es zu unerwünschten Hautschäden kommen.

Einschränkungen und Empfehlungen

  • Zusammenfassend wird die Laserbehandlung in den Leitlinien der deutschen und europäischen phlebologischen Gesellschaften nicht als Behandlungsmethode für Besenreiser empfohlen.
  • Sinnvoll kann ein Laser möglicherweise da eingesetzt werden, wo die Mikro-Sklerotherapie nicht durchgeführt wird, z. B. bei winzigen, erweiterten Äderchen im Nasen- und Wangenbereich oder bei Feuermalen im Gesicht.

Allgemeine Hinweise zur Behandlung

  • Die vererbte Bindegewebsschwäche, also die Neigung zu Besenreisern, kann nicht geheilt werden.
  • Wenn ein Besenreiser erfolgreich beseitigt ist, können sich nach einiger Zeit erneut Besenreiser bilden und weitere Behandlungen notwendig machen.
  • Es gibt keine Behandlung, die die Besenreiser von heute auf morgen verschwinden lässt.
  • Sie müssen sich darauf einstellen, dass Sie eventuell mehrmals zum Arzt gehen müssen. Eine einmalige Sitzung reicht nicht aus, um die Besenreiser zu entfernen.
  • Prinzipiell kann das ganze Jahr über behandelt werden. Da man für einige Wochen nach der Behandlung auf Sonnenbäder verzichten sollte, ist es wünschenswert, dass die Urlaubszeit bereits abgeschlossen ist.

Kosten der Behandlung

Besenreiser und netzförmige Krampfadern werden normalerweise als ästhetisches Problem angesehen und die Kosten der Behandlung werden daher von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen. Die Behandlung von Besenreisern und netzförmigen Krampfadern wird daher vom Arzt meist als so genannte individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) angeboten, die der Patient selber bezahlen muss.

Besenreiser können stark in ihrer Größe, Intensität und Ausdehnung variieren, daher kann nur Ihr behandelnder Arzt realistisch beurteilen, mit welchen Kosten Sie rechnen müssen. Lassen Sie sich vor der Therapie von Ihrem Arzt einen individuellen Kostenplan erstellen.

Kontraindikationen und Risiken

  • Aufgrund der fehlenden Studien ist eine endgültige Abschätzung der Gegenanzeigen nicht möglich.
  • Allgemein herrscht die Meinung, dass Patienten, die zu Narbenbildung neigen, von einer Laserbehandlung Abstand nehmen sollten.
  • Die Patienten sollten bei der Laserbehandlung ihre normale Hautfarbe haben und nicht gebräunt sein.

Ablauf der Laserbehandlung

  • Die Behandlung selbst wird im Liegen durchgeführt.
  • Der Laser wird von außen auf die Haut gehalten und der Besenreiser in seinem Verlauf mehrmals gelasert, so dass das Laserlicht durch die Haut möglichst auf die gesamte Vene trifft.
  • Ein Kühlsystem schützt die Hautoberfläche vor Überwärmung. Eine ausreichende Hautkühlung ist wichtig, um die Schmerzen zu reduzieren und eine Narbenbildung zu verhindern.
  • Eine Laserbehandlung dauert üblicherweise 10 bis 20 Minuten.

Nach der Behandlung

  • Von intensiven sportlichen Aktivitäten in den ersten zwei Wochen nach der Therapie wird abgeraten (z. B. intensives Joggen, stundenlange Bergtouren, Fußball).
  • Nach der Behandlung sollten Sie für einige Wochen auf die Sauna, längere heiße Bäder oder Duschen, das Solarium und ausgiebige Sonnenbäder verzichten.

Mögliche Komplikationen

  • Bekannt ist, dass im Bereich der behandelten Besenreiser Hautrötungen, Schwellungen, Quaddelbildungen und vorübergehende Verfärbungen entstehen, die sich normalerweise bald zurückbilden.
  • Die Schmerzen während der Laseranwendung werden von vielen Patienten als stark beurteilt.
  • Eine leichte Schorfbildung gilt als normal.
  • Hitzeschäden der Haut bis hin zu Verbrennungen und Narbenbildungen können vorkommen.

Es ist wichtig, sich vor jeder Behandlung umfassend über die Methoden, Risiken und Erfolgsaussichten zu informieren und sich von einem qualifizierten Arzt beraten zu lassen.

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