Shampoo mit guten Silikonen im Test: So finden Sie das richtige Produkt für Ihre Haare

Die richtige Pflege für das eigene Haar ist nicht immer einfach. Schnell fettendes Haar, empfindliche Kopfhaut oder Schuppen können die Suche nach dem passenden Shampoo erschweren. Zudem geht bei der Reizüberflutung an Angeboten in Drogeriemärkten schnell der Überblick verloren. Oftmals greift man aus Zeitgründen unüberlegt zu irgendeinem beliebigen Shampoo, welches nicht unbedingt auf die eigenen Haarbedürfnisse angepasst ist.

Wer sich hingegen bei der Shampoo-Auswahl mehr Zeit nimmt und ein auf die eigene Haarstruktur angepasstes Shampoo kauft, tut seinem Haar etwas Gutes. Mittlerweile gibt es neben dem flüssigen Shampoo auch festes Shampoo und Haarseifen.

Die verschiedenen Arten von Shampoos

Neben flüssigen Shampoos gibt es auch:

  • Festes Shampoo: Diesem wurde Wasser entzogen und es anschließend in Form gepresst. Wenn es mit Wasser in Berührung kommt, funktioniert es demnach wie flüssiges Shampoo. Die Konsistenz erweist sich jedoch als etwas bröckelig. Festes Shampoo schäumt man in den Händen auf oder reibt es direkt auf die Haare.
  • Haarseife: Sie funktioniert ähnlich wie festes Shampoo. Hier schneiden Nutzerinnen und Nutzer im Vorhinein ein kleines Stück der Seife ab, um nicht die ganze Seife auf einmal zu verwenden. Den Rest der Seife bewahrt man in einem Seifensäckchen oder einem Kunststoffgefäß auf. Haarseife zeichnet sich vor allem durch ihre schonende Reinigung aus.

Shampoo-Empfehlungen für verschiedene Haartypen

Nicht jeder ist von Natur aus mit schönem, glänzendem Haar gesegnet. Unterschiedliche Haartypen benötigen unterschiedliche Pflege:

  • Feines oder dünnes Haar: Wer feines oder dünnes Haar hat, sollte beim Waschen nur eine kleine Menge an Shampoo verwenden, um das Haar nicht zusätzlich zu beschweren. Um den feinen Strukturen ein wenig mehr Volumen und Schwung zu verleihen, eignen sich Volumen-Shampoos wie das Batiste Heavenly am besten. Zusätzliche Pflegeprodukte wie Kuren und Spülungen sollten Nutzerinnen und Nutzer nur in Maßen verwenden, da diese die Haare noch dünner und platter wirken lassen.
  • Dickes Haar: Dickes Haar lässt sich oft schwer bändigen und wirkt strohig. Aus diesem Grund greift man zu einem Feuchtigkeitsshampoo wie dem Kérastase Nutritive Bain Satin 2, welches dem Haar ausreichend Feuchtigkeit und Geschmeidigkeit verleiht.
  • Gefärbtes Haar: Gefärbtes Haar wäscht man grundsätzlich eher selten, um die Haare nicht zusätzlich zu strapazieren, denn Färben schädigt und strapaziert die Haare. Aus diesem Grund braucht es besonders viel Pflege. Zunächst greifen Nutzerinnen und Nutzer zu einem Color-Shampoo wie dem L'Oréal Serie Expert Vitamino Color Shampoo, welches speziell für gefärbtes Haar geeignet ist.
  • Trockenes Haar: Wer trockenes Haar hat, muss seine Haare mit viel Feuchtigkeit versorgen. Aus diesem Grund sind Haarkuren- und Öle, die pflegende Stoffe wie Mandel- oder Arganöl enthalten, empfehlenswert.
  • Schnell fettender Haaransatz: Nutzerinnen und Nutzer, die mit einem schnell fettenden Haaransatz zu kämpfen haben, können zu Produkten wie dem Head & Shoulders Citrus greifen. Diese nehmen das Fett auf und entfernen es.
  • Schuppige Kopfhaut: Um eine schuppige Kopfhaut zu verhindern, können Nutzerinnen und Nutzer feuchtigkeitsspendende Produkte verwenden. Hier eignen sich beispielsweise Shampoos mit Kokosöl. Das Sante Naturkosmetik Haarpflege Shampoo Kraft & glanz schneidet hier unter den Kundenbewertungen sehr gut ab.
  • Haarausfall: Wer unter Haarausfall leidet, sollte zu Produkten aus pflanzlichen Inhaltsstoffen wie Arganöl oder Aloe Vera greifen.
  • Haarbruch: Bei Haarbruch helfen Produkte mit Keratin. Keratin repariert die Haare und baut sie von innen auf. Ein gutes Shampoo mit Keratin ist laut Kundenbewertungen das Syoss Haarpflege Keratin Shampoo. Zudem ist die Anwendung von Nahrungsergänzungsmitteln möglich, welche gegen Haarbruch wirken.

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Shampoo-Marken im Vergleich

Die Auswahl an Shampoos auf dem Markt ist vielfältig und reicht von teuren Spezialshampoos bis hin zu preisgünstigeren Drogerieprodukten.

Teurere Marken:

  • Olaplex: Olaplex zeichnet sich vor allem durch seine einzigartige Olaplex-Technologie aus, die Disulfidbindungen aufbaut, sodass gesunde und glänzende Haare das Ergebnis sind. Die Preise liegen hier bei ungefähr 24 Euro.
  • Kerastase Paris: Kerastase Paris ist die weltweit berühmteste Luxus-Haarpflege Marke und bietet eine breite Produktpalette für jeden Haartyp an. Sie ist eine Tochtergesellschaft der preisgünstigeren französischen Marke L’Oreal und zeichnet sich durch ihre Qualität und Vielfalt aus.

Günstigere Marken aus der Drogerie:

Neben diesen Produkten gibt es auch günstigere Marken aus der Drogerie, welche ebenfalls empfehlenswert sind. Zu ihnen gehören Nivea, Schauma, Pantene Pro-V, Guhl, Plantur, Sante, Garnier, Dove, Fanola, Schwarzkopf, Alpecin, Sebamed und Lavera. Auch hier gibt es eine umfangreiche Produktpalette, welche sich im preislichen Rahmen von 2 bis 15 Euro befindet.

Bio-Shampoos im Test

Bio-Shampoo schont die Umwelt und verzichtet auf zahlreiche schädliche Inhaltsstoffe. Beauty-Redakteurin Alexandra hat drei beliebte Shampoos getestet und ihren Naturkosmetik-Testsieger auserkoren. Es liegt im Trend und ist gut für Mensch und Natur: Bio-Shampoos in flüssiger Form oder als festes Shampoo, für jeden Haartyp und die unterschiedlichsten Bedürfnisse sind fester Bestandteil des modernen Naturkosmetik-Sortiments. Um den Trend unter die Lupe zu nehmen, habe ich drei beliebte Bio-Shampoos von den namhaften Naturkosmetik-Brands Sante, Logona und Urtekram auf Herz und Nieren, oder besser gesagt Haare, für Sie getestet. Welches Shampoo sich dabei zum Naturkosmetik-Testsieger krönen konnte, erfahren Sie in diesem Artikel.

Die getesteten Bio-Shampoos:

  1. Naturkosmetik-Testsieger: Kopfhaut-Shampoo von Urtekram: Das Cosmos Organic zertifizierte, vegane Naturshampoo der skandinavischen Brand Urtekram enthält wahlweise 250 oder 500 Milliliter und ist speziell für gestresste sowie gereizte Kopfhaut geeignet. Teebaum, Lavendel und Magnolienrinde reinigen und pflegen das Haar sanft und beruhigen zugleich juckende Kopfhaut. Letztere wird dank Aloe vera und Glycerin zusätzlich mit Feuchtigkeit versorgt. Des Weiteren werden Juckreiz und Schuppen mit dieser Haarpflege - die komplett ohne Silikone, Parabene und anderen Schnickschnack auskommt - effektiv bekämpft. Auch Tierversuche sind bei Urtekram ein No-Go, was ich natürlich super finde! Da ich Neurodermitis und deshalb sehr trockene Haut habe, besitze ich auch eine empfindliche Kopfhaut, die vor allem auf Wetterumschwünge mit Trockenheit reagiert. Das Pflege-Shampoo für Haare und Kopfhaut von Urtekram ist deshalb gerade richtig gekommen. Anders als man nach einem Blick auf die Liste der Inhaltsstoffe vermuten könnte, riecht das Shampoo angenehm frisch und nur nach einem leichten Hauch Teebaum und Lavendel, was mir sehr zusagt. Das Natur-Haarshampoo hat eine flüssige, klare Konsistenz und lässt sich mittels Kippverschluss perfekt dosieren. Man benötigt nur eine geringe Menge Shampoo, da es sehr gut schäumt. Auch hier entsteht beim Ausspülen wieder ein seltsam filziger Film auf den Haaren, aber dieses Thema habe ich ja bereits bei den vorherigen Test-Produkten ausführlich besprochen. Nach der Haarwäsche habe ich meine Mähne jedenfalls super durchkämmen können und von kleinen Schuppen am Haaransatz war weit und breit keine Spur. Auch meine Kopfhaut hat sich merklich erholt und weniger strapaziert angefühlt, während meine Haare Glanz sowie Volumen dazugewonnen haben - ich bin begeistert! Am nächsten Tag war meine Mähne noch genauso schön und tatsächlich bin ich sogar noch einen weiteren Tag ohne Haarewaschen oder Trockenshampoo ausgekommen (zwar mit Pferdeschwanz, aber immerhin). Eine echte Premiere für mich, schließlich muss ich normalerweise jeden zweiten Tag ran. Das Kopfhaut-Shampoo von Urtekram hat mich mit seiner Wirkung auf Kopfhaut und Haare also voll und ganz überzeugt. Das macht das Shampoo zu meinem Naturkosmetik-Testsieger und klarem Favoriten.
  2. Festes Shampoo von Sante im Test: Das beliebte Glanz-Shampoo von Sante, welches für geschmeidiges, glänzendes Haar sowie eine gut gepflegte Kopfhaut sorgt, gibt es neuerdings auch als festes Shampoo. Das ist sehr nachhaltig, da das 60 Gramm schwere Produkt vollständig aufgebraucht werden kann. Außerdem kommt es lediglich in einer kleinen Schachtel daher, welche aus 100 Prozent recycelten Fasern besteht. Unglaublich, aber wahr: Damit ersetzt das feste Shampoo sein Flaschen-Pendant mit 250 Millilitern, ohne viel Platz in der Dusche einzunehmen. Das Sante-Shampoo enthält außerdem keinerlei Silikone, sondern stärkt das Haar stattdessen mit Bio-Birkenblatt, Bio-Sheabutter sowie pflegender Kakaobutter. Besonders stolz ist der Hersteller darauf, dass das Produkt, ganz im Gegensatz zu vielen anderen festen Shampoos, wunderbar schäumt. Zudem ist das Glanz-Shampoo mit dem Natrue-Siegel zertifiziert und tierversuchsfrei sowie vegan. Ein weiterer Pluspunkt: Sante produziert an einem CO2-neutralen Produktionsstandort in Deutschland. Das feste Shampoo für mehr Glanz von Sante war mein erstes Testobjekt und ich habe es eine Woche am Stück getestet. Besonders überzeugend an dem festen Shampoo finde ich, dass es selbst sowie auch die Verpackung extrem nachhaltig ist. Ein schlechtes Gewissen gegenüber der Umwelt muss man mit diesem Pflege-Produkt also definitiv nicht haben. Laut Hersteller riecht das feste Shampoo nach Kokosnuss, was ich nicht bestätigen kann. Für mich ist das Produkt eher geruchslos, was ich allerdings nicht weiter schlimm finde, da ich ohnehin kein Fan von Duft-Overloads im Badezimmer bin. Beeindruckend ist, dass der Shampoo-Bar wirklich sehr schnell schäumt - und zwar ohne hartnäckiges Rubbeln. Man benötigt nur sehr wenig vom Produkt und der Schaum lässt sich prima in den Haaren verteilen und anschließend mit Wasser ausspülen. Kurzzeitig habe ich beim Auswaschen das Gefühl gehabt, dass sich meine Haare etwas filzig anfühlen. Das ist vermutlich den fehlenden Silikonen geschuldet, welche bekanntlich die Illusion von geschmeidig-weichen Haaren erwecken. Auch beim Kämmen hat sich meine Mähne noch etwas stumpf angefühlt. Da ich aber von Natur aus sehr glattes, dünnes Haar habe, war dies keine schmerzhafte Angelegenheit. Krause oder lockige Haartypen könnten dabei möglicherweise Probleme haben. Nach dem Föhnen habe ich bereits am ersten Anwendungstag mit Erstaunen festgestellt, dass meine Haare durch die Pflege mit dem Shampoo von Sante wirklich einen tollen Glanz erhalten haben und spürbar griffiger waren. Sogar mein Haaransatz hat geglänzt und war weder platt noch strähnig, wie es sonst oft der Fall ist. Deshalb und aufgrund des umweltfreundlichen Gesamtkonzepts hat mich das Shampoo wirklich überzeugt.
  3. Naturkosmetik-Volumen-Shampoo von Logona im Test: Das flüssige Shampoo von Logona ist in unterschiedlichen Größen - von 250 bis 750 Milliliter - erhältlich und eignet sich vor allem für schwaches, feines Haar. Es reinigt mit Zucker-Tensiden und pflegt mit Inhaltsstoffen wie Bier, Bio-Honig (nicht vegan), Aminosäure, Arginin, Bambusextrakt und Weizenproteinen. Silikone, Paraffine, Mineralöle und Co. sind bei Logona tabu. Stattdessen schenkt das gesunde Shampoo dem Haar auf natürliche Art und Weise mehr Volumen. Auch dieses tierversuchsfreie Produkt kann sich mit dem Natrue-Label schmücken, wird in Deutschland produziert und wartet zudem mit einer Flasche auf, die bereits zu 100 Prozent recycelt und erneut recycelbar ist. Ziemlich genial! Volumen ist definitiv etwas, das meine Haare und vor allem mein Haaransatz dringend gebrauchen können, weshalb ich besonders neugierig auf das Shampoo der Naturkosmetik-Marke Logona war. Beim Öffnen der Flasche ist mir sofort der aromatische, aber gleichzeitig angenehme Duft des Shampoos aufgefallen, welcher Lust auf mehr macht. Die transparente, flüssige Konsistenz lässt sich einfach verteilen und gut ins Haar einmassieren. Nach dem Waschen hat auch dieses Shampoo etwas strohig wirkende Haare hinterlassen. Solange meine Haare nach dem Trocknen wieder schön geschmeidig sind, nehme ich diese Eigenschaft von natürlichen Shampoos, denen Weichmacher oder Silikone fehlen, aber gerne in Kauf. Im trockenen Zustand habe ich mich nach den ersten Anwendungen sehr über mein schönes Haar gefreut, welches eindeutig eine Extraportion Volumen erhalten hat. Lediglich meine Spitzen waren etwas trocken. Leider hat der tolle, füllige Effekt bei meiner Haarstruktur nicht allzu lange angehalten, da meine Haare nach der Pflege mit dem Shampoo bereits am nächsten Morgen deutlich beschwert und am Ansatz leicht strähnig waren. Möglicherweise war die Testphase von einer Woche aber auch einfach zu kurz, um meine Haare vollständig an das Shampoo ohne Silikone und seine reinigenden sowie pflegenden Inhaltsstoffe zu gewöhnen. Da es mich deshalb leider nur zur Hälfte überzeugen konnte, hat das Volumen-Shampoo von Logona es nicht geschafft, mein Naturkosmetik-Shampoo-Testsieger zu werden.

Was ist ein Bio-Shampoo?

Generell versteht man unter einem Bio-Shampoo ein Produkt, dessen Inhaltsstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau stammen, was durch ein entsprechendes Siegel belegbar sein sollte. Auf schädliche Silikone, Parabene, Mineralöle, künstliche Duftstoffe und Co. wird bei Bio-Shampoos deshalb vollständig verzichtet. Doch das Selbstverständnis der meisten Naturkosmetik-Marken reicht weit über die natürlichen Inhaltsstoffe hinaus.

So verzichten fast alle Naturkosmetik-Hersteller zugleich auf Tierversuche und weitestgehend auch auf tierische Inhaltsstoffe, weshalb viele Produkte zusätzlich als vegan gekennzeichnet sind. So auch im Falle meines Naturkosmetik-Shampoo-Testsiegers von Urtekram. Zudem wird viel Wert auf eine umweltbewusste Verpackung sowie Herstellungsweise gelegt. Wer also nicht nur sich selbst, sondern auch unserer Natur und der Tierwelt etwas Gutes tun möchte, steigt am besten auf ein zertifiziert biologisches Shampoo um.

Vorteile von Naturkosmetik-Shampoos:

  • Bei der Verwendung gelangen keine gesundheitsschädlichen Stoffe wie beispielsweise Mikroplastik ins Abwasser.
  • Auch Allergiker*innen können die Produkte bedenkenlos verwenden, da diese natürliche, milde Tenside enthalten und gut verträglich sind.
  • Auf Tierversuche wird (fast immer) verzichtet.
  • Die Inhaltsstoffe sind rein natürlich und stammen aus kontrolliert biologischem Anbau - Silikone, Parabene und Co. fallen dadurch automatisch weg.
  • Haare und Kopfhaut werden langfristig und auf natürliche Art und Weise gestärkt.
  • Meist kommen die Produkte in einer umweltfreundlichen Verpackung daher.

Selbstverständlich haben biologische Shampoos ohne Chemie auch ihre Nachteile.

Problemstoffe in Shampoos

Silikone

Silikone werden in Shampoos verwendet, um das Haar geschmeidig und glänzend zu machen. Sie legen sich wie ein Film um das Haar und versiegeln es. Dies kann jedoch langfristig zu Ablagerungen führen, die das Haar beschweren und stumpf erscheinen lassen. Daher bevorzugen viele Menschen silikonfreie Shampoos.

Parabene

Parabene sind Konservierungsstoffe, die in vielen Kosmetikprodukten verwendet werden, um deren Haltbarkeit zu verlängern. Sie verhindern das Wachstum von Bakterien und Schimmel. Allerdings stehen Parabene im Verdacht, hormonell wirksam zu sein, weshalb einige Verbraucher:innen und Hersteller auf parabenfreie Produkte setzen.

Sulfate

Sulfate sind Tenside, die für die Reinigungskraft und den Schaum eines Shampoos verantwortlich sind. Sie entfernen Schmutz und Fett effektiv, können jedoch die Kopfhaut austrocknen und irritieren. Besonders Menschen mit empfindlicher Haut oder trockenem Haar greifen daher oft zu sulfatfreien Shampoos.

Mikroplastik

Mikroplastik sind kleine Kunststoffpartikel, die in Kosmetikprodukten als Peelingkörper oder Füllstoffe verwendet werden. Sie sind umwelttechnisch problematisch, da sie schwer abbaubar sind und die Gewässer belasten. Viele Hersteller verzichten inzwischen auf Mikroplastik und setzen auf natürliche Alternativen.

PEG (Polyethylenglykole)

PEG (Polyethylenglykole) sind Emulgatoren, die in Shampoos verwendet werden, um wasser- und fettlösliche Bestandteile zu verbinden. Sie können jedoch die Haut durchlässiger für schädliche Stoffe machen und sind daher in die Kritik geraten. Auch hier setzen viele Hersteller inzwischen auf alternative Inhaltsstoffe.

Die richtige Anwendung von Shampoo

Um das Haar richtig zu shampoonieren, solltest du es zunächst gründlich mit Wasser befeuchten - sonst lässt sich das Shampoo nicht richtig schäumen. Eine kleine Menge Shampoo in den Händen verteilen (je nach Haarlänge reicht eine Menge in der Größe einer kleinen Münze bis zu etwa 2 bis 3 Teelöffeln) und sanft in die Kopfhaut einmassieren. Anschließend das Shampoo gründlich (!) ausspülen (auch den Nacken), da Rückstände das Haar stumpf machen können.

Die Häufigkeit des Haarewaschens hängt vom Haartyp und den individuellen Bedürfnissen ab. Während Menschen mit fettigem Haar möglicherweise täglich waschen müssen, reicht es bei trockenem Haar oft aus, alle drei bis vier Tage zu waschen.

Shampoos im Test: Ergebnisse der Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest hat zahlreiche Shampoos auf Wirkung und Umweltfreundlichkeit getestet. Hier sind einige Ergebnisse:

Ein gutes Shampoo für geschädigtes Haar hilft, die Haar­struktur zu glätten und es so leichter kämm­bar, geschmeidig und glänzend zu machen. Ihre Wirkung verdanken Repair-Shampoos - wie auch Conditioner - verschiedenen Pfle­gestoffen wie etwa Sili­konverbindungen. Ihr Nachteil: Sie sind teils biologisch schwer abbaubar. Auch die Angabe „ohne Silikone“ ist kein Garant für ein umwelt­freundliches Pflegeshampoo, viele andere Pfle­gestoffe sind ebenfalls schwer abbaubar. Welche Auswirkungen das für die Umwelt hat, ist unzu­reichend erforscht.

Im Repair-Shampoo-Test haben Friseu­rinnen für die Stiftung Warentest alle Produkte an je 20 Test­personen mit leicht bis mittel­stark geschädigtem Haar angewendet. Sie beur­teilten, wie gut sich die Produkte anwenden ließen und bewerteten die Pfle­geeigenschaften und -Wirkungen − zum Beispiel Geschmeidig­keit und Glanz des Haars nach der Anwendung.

Tabelle: Inhaltsstoffe und ihre Auswirkungen

Inhaltsstoff Funktion Potenzielle Auswirkungen
Silikone Machen das Haar geschmeidig und glänzend Können sich im Haar ablagern und es beschweren
Parabene Konservierungsmittel Stehen im Verdacht, hormonell wirksam zu sein
Sulfate Reinigungsmittel Können die Kopfhaut austrocknen und irritieren
Mikroplastik Peelingkörper, Füllstoffe Umweltschädlich, schwer abbaubar
PEG Emulgatoren Können die Haut durchlässiger für Schadstoffe machen

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