Outdoor-Duschen sind eine ideale Lösung, um sich schnell die nötige Abkühlung zu holen und auch wer keinen Pool sein Eigen nennt, muss im Sommer nicht auf das kühle Nass verzichten.
Es gibt verschiedene Arten von Gartenduschen, die jeweils unterschiedliche Vor- und Nachteile bieten:
Häufige Materialien sind Gartenduschen aus Edelstahl und Chrom, aber auch Holzduschen aus wetterfestem Hartholz sind auf dem Markt zu finden.
Zusätzlich zur Frage, welche der drei oberen Modelle Sie favorisieren, gilt es auch zu klären, ob Sie mobile oder fest installierte Outdoor Duschen im Garten bevorzugen. Bei mobilen Gartenduschen sind Sie nicht so sehr an einen Standort gebunden, sondern können diesen individuell platzieren und dort hinstellen, wo es gerade sinnvoll ist. Aber auch bei diesen Modellen ist es sinnvoll, dass der Wasseranschluss nicht allzu weit von Ihrer Gartendusche entfernt ist. So verhindern Sie lästige Stolperfallen durch herumliegende Gartenschläuche. Zum Schutz von Rasen und Beeten empfiehlt es sich auch bei mobilen Duschen, gerade bei häufiger Nutzung, für einen geeigneten Boden zu sorgen. Sei es eine Platte aus witterungsfestem Holz (z.B. Teak) oder auch Kiesfläche. Bei vielen Gartenduschen ist eine Bodenplatte sogar bereits im Lieferumfang enthalten.
Fest installierte Outdoor Duschen mit einer ansprechenden Verkleidung aus Holz oder Stein bieten Ihnen nicht nur mehr Privatsphäre, sie sehen auch schick aus. Bei einer Dusche am festen Ort kann man direkt auch für eine angenehme Bodenplatte (am besten direkt mit Ablauf) sorgen. Am günstigsten ist als Abfluss eine Sickergrube (mindestens 80 cm tiefen und 40 cm breit), die mit Kies gefüllt wird.
Zwar gibt es mittlerweile auch biologisch abbaubare Seifen, Duschgele und Shampoos auf dem Markt, der Umwelt zuliebe sollte Sie (gerade bei mobilen Duschen ohne richtigen Abwasseranschluss) auf Pflegemittel beim Duschen im Freien verzichten. Denn jedes Pflegemittel belastet das Grundwasser unnötig.
Wenn man sich die Inhaltsstoffe von Shampoos und Duschgels genauer anschaut, wird man zuerst einmal überfordert sein. In unserer fortschrittlichen Gesellschaft wurden Körperpflegemittel ursprünglich dafür entwickelt, den gewünschten Effekt auf der Haut oder auf den Haaren zu erfüllen. Die Auswirkungen, ob gesundheitsgefährdend oder umweltschädigend, wurden dabei außer Acht gelassen. Und da es den großen Herstellern darauf ankommt, immer mehr Gewinn zu machen, kommt der ökologische Gedanke leider nur langsam ins Rollen. Körperpflegemittel sind zwar von der Verordnung zur Kennzeichnung von Chemikalien ausgenommen. D.h., es müssen gesetzlich keine Warnhinweise auf der Packung abgebildet sein. Dennoch stehen auf einigen Shampoos oder Duschgels Hinweise, dass sie für die Augen oder Schleimhäute reizend sein können.
Darüber hinaus sind die chemischen Inhaltsstoffe nicht nur giftig für uns Menschen, sondern auch für die Umwelt. Einige Duschgels und Shampoos sind mit kleinen Kunststoffpartikeln, sogenanntem Mikroplastik versehen. Diese Plastikkügelchen sollen beim Waschen einen mechanischen Reinigungseffekt erzwingen - das Peeling. Dass dies jedoch weitreichende Umweltschäden mit sich bringt, bedenken die wenigsten. In den Abfluss gegossen, können die örtlichen Kläranlagen die Mikropartikel nicht aus dem Wasser filtern. Dementsprechend gelangen sie in die Flüsse, Seen und Meere. Hier bieten sie den optimalen Nährboden für die im Wasser befindlichen Giftstoffe. Diese lagern sich an den Partikeln ab. Über den natürlichen Wasserkreislauf sowie durch die Nahrungskette verbreiten sich die schädlichen Stoffe auf der ganzen Welt. Letztendlich landen sie wieder direkt bei uns Menschen. Das bedenkliche dabei ist, dass das Mikroplastik über Jahrhunderte im Kreislauf verbleibt.
Der BUND hat einen Einkaufsratgeber für Pflegeprodukte mit Mikroplastik online gestellt.
Beim Palmöl denkt man zuerst einmal nicht an den Umweltschutz. Schaut man jedoch mal genauer hin und informiert sich, wie das sehr billige Pflanzenöl angebaut wird, erkennt man das Problem. Für den Anbau werden riesige Flächen des für unser Klima so wichtigen Regenwalds brandgerodet. Dabei sterben auch zahlreiche Tier- und Pflanzenarten.
Verdeutlicht man sich die oben aufgeführten Auswirkungen, so ist die Lösung naheliegend: ein biologisch abbaubares Shampoo oder Duschgel.
Vorteile:
Obwohl es zertifizierte Bio-Pflegeprodukte sind, sind nicht alle sind zu 100% biologisch abbaubar. Beim Kauf empfiehlt es sich, auf entsprechende Siegel zu achten. Das bekannteste ist das Kontrollierte Naturkosmetik Siegel des BDiH. Das NaTrue-Siegel wurde von Dr. Hauschka, Weleda oder LOGOCOS gegründet. EcoCert ist eine Kontroll- und Zertifizierungsstelle für nachhaltige Entwicklung. 95% der Inhaltsstoffe müssen natürlichen Ursprungs sein, mind. Transparenz im Herstellungsverfahren. Demeter stellt strengste Kriterien für Anbau und Verarbeitung von Naturkosmetikprodukten.
Trotz der Öko-Siegel und der Aufschrift „biologisch abbaubar“ sind die Produkte niemals ganz unbedenklich für die Natur. Deshalb sollte man sich beim Campen nie direkt in einem Gewässer waschen. Eine Campingdusche ist immer vorzuziehen.
Einige Gartenbesitzer nutzen ihr Duschwasser zur Gartenbewässerung. Ob das wirklich funktioniert und ob Pflanzen und Rasen dadurch kaputtgehen, hängt von verschiedenen Faktoren ab:
Alle anderen Chemikalien müssen über den Hausabfluss entsorgt werden, damit die Stoffe zur Reinigung in die Kläranlage gelangen. Putzwasser darf man auch nicht in den Gully schütten, weil es dann ungeklärt in Bächen und Flüssen landet.
Insofern Sie sich für eine mobile Outdoor Dusche entschieden haben, können Sie die im Herbst ganz einfach abmontieren (Wasser ablaufen lassen) und frostsicher einlagern. Bei fest installierten Modellen sollten Sie zunächst sämtliches Wasser aus Tanks, Rohren und Duschköpfen ablassen. Ist sichergestellt, dass kein Restwasser mehr in Leitungen, Schlauchverbindungen und Co. Restwasser in der Dusche kann bei Frost zu erheblichen Schäden an Ihrer Outdoor-Dusche führen. Seien Sie hier also genau und nehmen Sie sich Zeit, das Wasser aus der Dusche zu entfernen!
Das Einwintern im Herbst ist immer auch eine gute Gelegenheit Ihrer Gartendusche nach der Reinigung etwas Pflege zukommen zu lassen. Wie intensiv und aufwändig, das hängt vom Material ab. Sind an der Dusche Holzteile enthalten (oft die Bodenplatte), lohnt es sich diese jetzt mit einem speziellen Holzpflegemittel zu ölen. So sind diese im nächsten Sommer wieder resistenter gegen Wasser.
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