Viele Menschen wünschen sich im Sommer eine schöne Bräune, wissen aber um die schädlichen Auswirkungen von UV-Strahlen. Die Lösung: Selbstbräuner. Doch das Auftragen kann zur Herausforderung werden. Mit der richtigen Technik und Pflege gelingt Ihnen ein optimales Ergebnis.
Selbstbräuner erzeugt Bräune durch eine chemische Reaktion zwischen den Inhaltsstoffen des Produkts und der obersten Hautschicht. Der Hauptwirkstoff ist Dihydroxyaceton (DHA), ein Zucker, der mit Proteinen und Aminosäuren in der Hornschicht (Stratum corneum) reagiert. Dabei entstehen Melanoiden, braune Pigmente, die der natürlichen Bräune ähneln. Diese Bräune hält bis zu einer Woche und verblasst mit dem natürlichen Abschuppen der Haut.
Wichtig: Selbstbräuner bietet keinen Sonnenschutz! Verwenden Sie daher immer einen zusätzlichen SPF.
Eine gründliche Vorbereitung ist entscheidend für ein gleichmäßiges Ergebnis.
Der Selbstbräuner sollte in gleichmäßigen Bewegungen aufgetragen werden, an den Beinen beginnend und dann nach oben arbeitend.
Mischen Sie etwas Selbstbräuner in Ihre übliche Feuchtigkeitscreme, um eine sehr leichte und gleichmäßige Abdeckung zu erreichen. Dies verhindert eine zu starke Bräune und hilft, das Produkt besser in die tägliche Pflegeroutine zu integrieren.
Darüber hinaus gibt es graduelle Selbstbräuner, die langsam über mehrere Anwendungen eine Tönung aufbauen und so das Risiko von Fleckenbildung reduzieren.
Mit Selbstbräuner kann man, genau wie mit Bronzer, die sogenannten Sonnenterrassen, also Partien wie Wangenknochen, Stirn, Schultern und Dekolleté, die beim natürlichen Bräunen besonders der Sonne ausgesetzt sind, betonen.
Lassen Sie den Selbstbräuner mindestens zehn Minuten komplett einziehen, bevor Sie sich anziehen. Wer es besonders eilig hat, hilft mit dem Föhn nach, oder pinselt mit einem dicken Pinsel etwas losen Puder auf die Haut. Um Flecken zu vermeiden, tragen Sie lockere, dunkle Kleidung, oder schlafen Sie in einer dunklen Bettwäsche, wenn sie den Selbstbräuner über Nacht einwirken lassen.
Nach dem Auftragen des Selbstbräuners sollten Sie je nach Hersteller etwa drei bis sechs Stunden warten, bevor Sie duschen, um der Bräune Zeit zum Entwickeln zu geben. Möglichst kurz und nur lauwarm duschen, bis das Wasser klar ist und die Haut dann vorsichtig trockentupfen.
Damit der goldene Teint möglichst lange und schön gleichmäßig bleibt, alle paar Tage wirklich nur ganz leicht exfolieren und regelmäßig eincremen. Heiße Bäder und langes Duschen lieber vermeiden, genauso wie wildes Trockenrubbeln danach.
Es gibt verschiedene Arten von Selbstbräunern, die sich in ihrer Textur und Anwendung unterscheiden:
| Art | Beschreibung | Vorteile | Nachteile |
|---|---|---|---|
| Bräunungslotionen | Kombinieren die Pflegewirkung einer Bodylotion und spenden Feuchtigkeit während sie zart bräunen. | Pflegend, einfache Anwendung | Bräune verschwindet schnell, nicht so intensiv |
| Bräunungssprays | Werden auf die Haut gesprüht. | Einfache Anwendung, auch über Kopf | Muss gut trocknen, färbt sonst ab |
| Bräunungsgels | Leichte Textur, die sich gut verteilen lässt. | Schneller Effekt, da meist getönt | Erfordert Erfahrung, um gleichmäßig aufzutragen |
| Bräunungstücher | Praktisch für die Anwendung im Gesicht. | Perfekte Menge für das Gesicht | - |
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