Secale cornutum: Ursachen und homöopathische Behandlung von Haarausfall

Haarausfall kann viele Ursachen haben, von hormonellen Veränderungen über Nährstoffmangel bis hin zu Stress. In der Homöopathie wird Secale cornutum (Mutterkorn) als ein mögliches Mittel zur Behandlung von Durchblutungsstörungen und damit verbundenem Haarausfall in Betracht gezogen. Dieser Artikel beleuchtet die verschiedenen Aspekte von Haarausfall, die potenziellen Ursachen und die Anwendung von Secale cornutum im Rahmen einer ganzheitlichen Behandlung.

Secale cornutum auf Roggen

Mögliche Ursachen für Kältegefühl und Haarausfall

Ein plötzliches Kältegefühl im Körper kann verschiedene Ursachen haben. Auch das Geschlecht spielt eine Rolle, da Frauen schneller frieren als Männer. Hier sind einige mögliche Gründe:

  • Dünne Haut: Die Epidermis ist bei Frauen dünner als bei Männern, wodurch der Schutz vor Kälte geringer ist.
  • Nährstoffmangel: Eine Unterversorgung mit Vitamin B12 und/oder Eisen kann die Durchblutung beeinträchtigen.
  • Hormonelle Störungen: Schilddrüsenunterfunktion führt zu einem verlangsamten Stoffwechsel und Frösteln.
  • Diät/Fastenkur: Reduzierte Nahrungsaufnahme fährt den Stoffwechsel herunter.
  • Niedriger Blutdruck: Beeinträchtigt die Durchblutung, besonders in den Extremitäten.
  • Alter: Verlangsamter Stoffwechsel im Alter.
  • Geringes Körpergewicht: Dünnere Fettschicht bietet weniger Isolation.
  • Stress oder Schlafmangel: Verengung der Blutgefäße durch Stress.
  • Erkrankungen und Infekte: Virusinfektionen und Fieberschübe.
  • Diabetes: Hohe oder niedrige Blutzuckerspiegel können Kältegefühle verstärken.
  • Stress und anhaltende Überforderung: Stresshormone können die Blutgefäße verengen.

Es ist wichtig, anhaltendes Frieren und Kältegefühl von einem Arzt abklären zu lassen, um Erkrankungen auszuschließen.

Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) und Kältezustände

In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) werden Kältezustände durch die Erwärmung des Inneren behandelt. Dies kann durch Moxabehandlung, Pflanzenheilmittel und eine Ernährungsumstellung erreicht werden.

Moxabehandlung zur Linderung von Kältegefühlen

Die Moxabehandlung, auch bekannt als Moxibustion, nutzt das Verbrennen von Beifußkraut (Moxa) in der Nähe bestimmter Akupunkturpunkte, um Wärme zu erzeugen und den Energiefluss im Körper anzuregen. Einige wichtige Akupunkturpunkte sind:

  • Dazhui (DU 14): Vertreibt Kälte aus dem Rücken.
  • Zusanli (ST 36): Stärkt die Magen- und Milz-Energie.
  • Guanyuan (Ren 4): Stärkt die Nieren und erhöht die Wärme im Unterleib.
  • Shenque (Ren 8): Stärkt das Verdauungssystem und vertreibt Kälte.

Die Moxabehandlung erfordert fachkundige Anleitung, um Verbrennungen zu vermeiden.

Moxibustion

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Pflanzenheilmittel und Ernährung zur Linderung von Kältegefühlen

Nicht nur in der traditionellen chinesischen Medizin gibt es viele Pflanzenheilmittel und Ernährungsempfehlungen, die dazu beitragen können, Kältegefühle im Körper zu mildern und das innere Gleichgewicht wiederherzustellen. Um das Wohlbefinden zu verbessern kann man darauf achten den Yang-Anteil in seinem Körper zu erhöhen. Das kann gelingen, indem man Lebensmittel zu sich nimmt, die besonders yanglastig sind.

Hier ist eine Tabelle mit wärmenden Nahrungsmitteln und ihren Eigenschaften:

Nahrungsmittel Wärmende Eigenschaften und Verwendung
Zimt Bekannt für wärmende Eigenschaften. Kann als Tee oder Gewürz verwendet werden. Zimttee ist an kalten Tagen wohltuend.
Ingwer Ein wärmendes Gewürz, das in Suppen, Tees oder Smoothies hinzugefügt werden kann. Ingwertee fördert die Durchblutung.
Chilis Scharfe Gewürze wie Chilis regen die Durchblutung an und erzeugen ein Wärmegefühl. Vorsicht bei empfindlichem Magen.
Wurzelgemüse Karotten, Rüben und Süßkartoffeln sind wärmende Nahrungsmittel, reich an Energie und schützen vor Kälte.
Suppen und Eintöpfe Hühnersuppe oder Eintöpfe mit wärmenden Gewürzen und Gemüse sind nahrhaft und lindern Kältegefühle.
Fenchel Fenchel hat wärmende Eigenschaften und kann in verschiedenen Gerichten verwendet werden.
Nüsse Nüsse wie Mandeln und Walnüsse sind energiereich und tragen zur Körperwärme bei.
Süßkirschen Süßkirschen können die Durchblutung fördern und wärmend wirken.
Trockenobst Trockenobst, wie Datteln und Rosinen, liefert Energie und hilft, Kälte zu vertreiben.
Knoblauch Knoblauch fördert die Durchblutung und kann in vielen Gerichten verwendet werden.
Kürbis Kürbis ist ein wärmendes Gemüse, das vielseitig in Suppen und Gerichten eingesetzt werden kann.
Hafer Hafer liefert Energie und hilft, den Körper von innen heraus zu erwärmen.
Ziegenkäse Ziegenkäse kann wärmend wirken und in verschiedenen Gerichten oder Salaten verwendet werden.

Vermeiden sollten Sie Quark, Joghurt, Käse mit wenig Fett, Salz, Muscheln, Sojasoße, Zitrusfrüchte und Blattsalate.

Bewegung und Saunabesuche zur Verbesserung der Durchblutung

Regelmäßige Bewegung und Saunabesuche können die Durchblutung verbessern und Kältegefühle vertreiben. Bewegung stärkt das Herz und fördert die Produktion von Stickstoffmonoxid, während Saunabesuche die Blutgefäße erweitern und die Zirkulation steigern.

Homöopathische Ansätze zur Durchblutungsförderung

In der Homöopathie gibt es verschiedene Mittel, die zur Förderung der Durchblutung verwendet werden können. Ein bekanntes Mittel ist Secale cornutum (Mutterkorn).

Secale cornutum (Mutterkorn)

Dieses homöopathische Mittel wird gelegentlich zur Behandlung von Kältegefühlen und Durchblutungsstörungen eingesetzt. Es kann dazu beitragen, die Blutzirkulation zu verbessern und das Gefühl von Kälte in den Extremitäten zu lindern. Die Auswahl und Dosierung von Secale cornutum sollte jedoch von einem qualifizierten Homöopathen durchgeführt werden, da die richtige Anwendung entscheidend ist.

Weitere Homöopathische Mittel

Neben Secale cornutum gibt es noch weitere homöopathische Mittel, die bei verschiedenen Symptomen und Beschwerden eingesetzt werden können:

  • Phosphoricum acidum: Bei Erschöpfung, verzögerter Rekonvaleszenz, Kopfschmerzen und Wachstumsschmerzen.
  • Allium cepa: Bei akutem Katarrh und Heuschnupfen mit wund machendem Fließschnupfen und reizlosem Tränenfluss.
  • Antimonium crudum: Bei Magenbeschwerden und Hautproblemen mit dicker, weiß belegter Zunge und Bläschenausschlägen.
  • Apis mellifica: Bei Schwellungen wie nach einem Bienenstich, brennend-stechenden Schmerzen und Ödemen.
  • Argentum nitricum: Bei Erwartungsangst, Schwindel, Magen-Darm-Erkrankungen und Halsentzündung mit splitterartigen Schmerzen.
  • Arsenicum album: Bei brennenden Schmerzen, wund machenden Sekreten und rasch auftretender Schwäche.
  • Barium carbonicum: Bei rezidivierender Mandelentzündung, Drüsenvergrößerung, Verstopfung, Altersbronchitis, Arteriosklerose und Haarausfall.
  • Belladonna: Bei plötzlich auftretenden Beschwerden mit Hitze, Röte, starken Schmerzen und Schwellung.
  • Bryonia: Bei stechenden Schmerzen, die durch kleinste Bewegung schlimmer werden, und trockenen Schleimhäuten.

Es ist wichtig, dass die Auswahl des homöopathischen Mittels individuell auf die Symptome und die Konstitution des Patienten abgestimmt ist.

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