Glätteisen sind heutzutage unverzichtbare Styling-Tools, die mehr können, als nur Haare zu glätten. Mit einem guten Glätteisen lassen sich nicht nur Sleek-Looks kreieren, sondern auch Wellen, Locken und voluminöse Frisuren formen. Das Wichtigste dabei ist, dass die Haare glänzen und sich weich und geschmeidig anfühlen. Doch nicht jedes Glätteisen erfüllt diese Ansprüche. Eine Haar-Artistin hat zehn Produkte getestet, und ein Modell für unter 100 Euro konnte dabei besonders überzeugen.
Hier werden verschiedene Glätteisen und Glättbürsten vorgestellt, um Ihnen bei der Entscheidung zu helfen, welches Produkt am besten zu Ihren Bedürfnissen passt.
Sie wünschen sich glattes Haar, sind sich aber unsicher, ob Sie zur Glättbürste oder zum Glätteisen greifen sollen? Fest steht: Wer die Haare gerne glatt, aber nicht platt trägt, wird mit einer Glättbürste besser beraten sein als mit einem Glätteisen. Ein weiterer Vorteil einer Glättbürste gegenüber einem Glätteisen: Das Haarstyling geht wirklich schnell! Damit sind Glättbürsten sowohl für Gelegenheitstäter als auch für alle, die sich täglich die Haare glätten, tolle Helfer und für uns eine durchweg positive Überraschung.
Glättbürsten sind genau das, was ihr Name vermuten lässt: mit Keramik beschichtete Bürsten, die heiß werden und bei der Anwendung die Haare glätten. Statt einzelne Strähnen wie beim Glätteisen zwischen zwei Platten einzuklemmen, fährt man mit der Glättbürste nach und nach durchs Haar und macht so Wellen und Locken den Garaus.
Die Ausstattung der meisten Glättbürsten aus Keramik ist relativ ähnlich: Fast alle sind schon nach rund einer Minute aufgeheizt, verfügen über ein 360-Grad-Kabel, das beim Arbeiten nicht verheddert, und viele ermöglichen individuelle Temperatureinstellungen für verschiedene Haartypen. 130-150 Grad reichen dabei für helles, feines oder blondiertes Haar aus. Etwa 180 Grad sind die Standardeinstellung für normales Haar. Und richtig dickes oder krauses Haar wird bei um die 200 Grad am besten glatt. Die glättenden Borsten sind in fast allen Fällen keramikbeschichtet und von einer Reihe nicht heiß werdender Plastikborsten umgeben. Letztere sind etwas länger und verhindern, dass man sich die Kopfhaut verbrennt.
Bei der Form der Borsten gibt es große Unterschiede: von klein, eng und rund, wie bei einer echten Bürste, über grobe Zacken bis hin zu eng nebeneinanderliegenden Rillen, ähnlich einem Kamm. Einige Glättbürsten enthalten Zubehör wie eine Aufbewahrungstasche oder Handschuhe.
Eines muss gesagt sein: Ganz so super sleek wie mit einem Glätteisen werden die Haare mit einer Glättbürste nicht. Zumindest nicht bei vormals krausem, lockigem, dickem Haar. Dafür geht das Styling mit der Glättbürste schneller, einfacher und ist zudem schonender fürs Haar. Da die Haare hier nicht direkt zwischen zwei heißen Platten gepresst werden, sondern eher locker über die Keramikborsten gezogen werden, sind sie der Hitze nicht ganz so intensiv ausgesetzt. Zudem fährt man mit der Glättbürste zwar bei Bedarf öfter über dieselbe Haarsträhne, die Hitze bleibt aber nicht so lange an einer Stelle konzentriert.
Glättbürsten funktionieren zwar im Prinzip wie Bürsten - zum Haarekämmen sind sie jedoch nicht geeignet. Die beheizbaren Keramikborsten sind viel zu unflexibel und starr, um kleine Knoten zu lösen, zerren mehr an den Haaren und reißen diese eher aus als sie zu entknoten. 2-in-1 ist hier also der falsche Gedanke. Glättbürsten sollten (wie Glätteisen auch) nur auf trockenem Haar eingesetzt werden, da die Hitze nasses Haar zu stark beschädigen würde. Um die Haare möglichst wenig zu strapazieren, lohnt es sich, vor dem Loslegen einen Hitzeschutz aufzutragen. Manche Produkte unterstützen dabei auch den gewünschten Glätteeffekt.
Sind die Haare vorbereitet, die Glättbürste einstecken und die zum Haartyp passende, gewünschte Temperaturstufe auswählen. Nach etwa einer Minute sind die meisten Modelle einsatzbereit und können nun Strähne für Strähne über die Haare gezogen werden. Dabei mit einer Hand kleinere Haarpartien abteilen und etwas straff ziehen, mit der anderen Hand die Bürste über und/oder unter der Haarsträhne durchfahren. So fortfahren, bis Sie einmal um den Kopf herum gearbeitet haben. Wer eher feine Haare hat, kann auch versuchen, die Glättbürste einfach ganz normal wie beim Haarbürsten durch die Haare gleiten zu lassen, ohne einzelne Strähnen vorzubereiten. Größere Bürstenköpfe schaffen genug Haare auf einmal, sodass diese legere Vorgehensweise prima funktioniert, um leichte Wellen zu glätten. Haare bei Bedarf Waschen und trocknen lassen oder föhnen.
Das Ergebnis einer Glättbürste wird nie so sleek werden wie mit einem Glätteisen und hält auch nicht so lange.
In unserem Test haben wir uns 17 Modelle genauer angeschaut. Dabei konnten uns die meisten Glättbürsten mit einer kurzen Aufheizzeit von nur einer Minute, einer einfachen Anwendung, tollen Ergebnissen und einer schonenden Behandlung der Haare überzeugen.
Richtig spitze finden wir die dreieckig geformte Tymo Ring. Die futuristisch anmutende Glättbürste sieht nicht nur schick und modern aus, sondern sorgt auch für eine »sleeke« Haarpracht - selbst bei dickem, krausem Haar. Für uns ist sie die effektivste und hochwertigste Glättbürste im Test.
Mehr Glättkamm als Glättbürste ist die dreieckig geformte Tymo Ring. Dank der schmalen Form ist der Glättkamm mit Keramikbeschichtung super wendig im Einsatz und selbst bei kürzeren Haaren gut zu handhaben. Der Griff liegt schön in der Hand, die matte Oberfläche schmeichelt der Haut und auch die Knöpfe wirken hochwertig und sehr modern. Rund eine Minute nach dem Einschalten ist der Glättkamm für die Glättung einsatzbereit.
Die eng beieinanderliegenden Rillen des futuristisch anmutenden Glättkamms sorgen dafür, dass die Haare beim Glätten in besonders feine Strähnen unterteilt werden. Plastikborsten gibt es hier keine. Damit arbeitet der Tymo Ring aber auch sehr effektiv, selbst bei dicken Locken und Haaren, wenn auch nicht ganz so schnell wie Modelle mit großflächigen Bürstenköpfen. Lange braucht man für ein tolles Ergebnis trotzdem nicht und die Anwendung ist ebenso einfach wie bei anderen Glättbürsten.
Zusätzliche Unterstützung für ein optimales Stylingergebnis bieten die mitgelieferte Bürste im Tangle-Teezer-Stil, zwei Haarklemmen und ein Hitzehandschuh. Den haben wir beim Arbeiten allerdings nicht gebraucht, da die Verbrennungsgefahr viel geringer ist als bei einem Glätteisen. Eine praktische Reise- bzw.
Die Life HB1 Glättbürste von Medion sorgt im Handumdrehen für glattes, gepflegtes Haar und ist in Sekunden einsatzbereit. Mit fünf Temperaturstufen von 165 bis 210 Grad Celsius passt sie sich jedem Haartyp an und überzeugt mit Keramik-Tourmalin-Technologie für gleichmäßige Wärme und schonendes Styling. Der kompakte Bürstenkopf gleitet mühelos durchs Haar, reduziert Frizz und hinterlässt ein seidig glattes Ergebnis schon nach dem ersten Durchgang.
Schon beim ersten Anfassen überzeugt die Life HB1 Glättbürste von Medion mit einem wertigen, minimalistischen Design. Das Gehäuse wirkt hochwertig, liegt schwer und stabil in der Hand und sorgt damit für ein sicheres Gefühl beim Glätten. Die matte Oberfläche bietet eine gute Griffigkeit, das Gerät verrutscht nicht. Besonders gelungen ist das integrierte Display, das Temperatur und Betriebsstatus klar anzeigt.
Technisch ist die Glättbürste solide ausgestattet. Die Keramik-Tourmalin-Heizbeschichtung sorgt für eine gleichmäßige Wärmeverteilung und schützt das Haar vor Hitzeschäden. Dank der fünf Temperaturstufen von 165 °C bis 210 °C lässt sich das Gerät individuell an den Haartyp anpassen. Eine automatische Abschaltfunktion nach 60 Minuten sorgt für zusätzliche Sicherheit.
Im Praxistest zeigt die HB1, dass sie mehr kann, als ihr Preis im mittleren Segment vermuten lässt. Bereits nach dem ersten Durchgang werden die Haare sichtbar glatter, weicher und wirken gepflegt. Ein Ergebnis, das man eher von Glätteisen kennt, bei Glättbürsten aber eher untypisch ist, hauptsächlich in puncto Geschwindigkeit. Die Keramik-Tourmalin-Technologie sorgt dafür, dass die Hitze gleichmäßig über die gesamte Fläche verteilt wird, während die Ionentechnologie Frizz und statische Aufladung deutlich reduziert. Das Resultat: ein seidiges, glattes Finish, das dem Effekt eines guten Glätteisens sehr nahekommt, aber deutlich schonender ist.
Auch die Handhabung überzeugt: Das Gerät ist ergonomisch geformt, das 360-Grad-Drehgelenk am Netzkabel verhindert Kabelsalat und ermöglicht freie Handhabung, ohne sich in zeitarmen Situationen ärgern zu müssen. Einen Pluspunkt gibt es auch für das Zubehör. Mitgeliefert werden eine Silikonmatte, auf der die Bürste während des Stylings sicher abgelegt werden kann, sowie eine Samt-Transporttasche, die sie vor Staub schützt und ideal für Reisen ist. Eine kleine, leicht verständliche Bedienungsanleitung liegt ebenfalls bei.
Kritikpunkte gibt es kaum: Die Verarbeitung wirkt robust, allerdings könnten die Tasten etwas präziser reagieren. Fazit: Die Medion Life HB1 Glättbürste ist ein leistungsstarkes Gerät mit edlem Design und toller Performance. Sie heizt schnell auf, liefert schon beim ersten Bürstenzug ein glattes, seidiges Ergebnis und punktet mit sinnvoller Ausstattung.
Ein Highlight gleich beim Einschalten: Die Glättbürste ist stufenlos einstellbar von 120 bis 230 Grad Celsius und ermöglicht damit die Benutzung sowohl bei feinem und strapaziertem als auch bei dickem, krausem Haar. Die Handhabung ist denkbar einfach: mit einem Knopf einschalten und mit den Plus- und Minustasten die Temperatur auswählen, dann zählt die Anzeige auf dem Display hoch, bis die gewünschte Hitzeeinstellung erreicht ist.
Der rechteckige Bürstenkopf lässt sich gut handeln, einzig sehr dickes, krauses Haar bekommt eventuell Probleme bei den eng zusammenstehenden Keramiknoppen und benötigt eine Aufteilung in feinere Strähnen. Bei normalen Haaren gleitet die Bürste gut, ist dank 360-Grad-Kabel wendig und bezwingt nach kürzester Zeit Frizz, Locken, Knicke und Wellen.
Die Ionentechnologie reduziert die statische Aufladung der Haare und verhindert, dass sie nach dem Glätten elektrisiert zu Berge stehen. Die Glättbürste liegt gut in der Hand und wird beim Betrieb nur an der Keramikbeschichtung warm, Griff und Rückseite bleiben kühl. Insgesamt wirkt die Verarbeitung hochwertig. Wird die Glättbürste länger nicht verwendet, schaltet sie sich nach 60 Minuten automatisch aus.
Praktisches Gimmick: Bei der nächsten Benutzung heizt sich das Gerät automatisch auf die zuletzt benutzte Temperatur auf. Zur Reinigung einzelner in der Bürste hängen gebliebener Haare gibts einen kleinen Kamm, außerdem eine Aufbewahrungstasche, einen Handschuh und zwei Haarklemmen.
Die Landot QF-S200 verleiht glattes Haar mit minimalem Aufwand und ist dabei blitzschnell aufgeheizt. Dank der stufenlos einstellbaren Temperatur von 120 bis 230 Grad Celsius ist sie für alle Haartypen bestens geeignet. Der rechteckige Bürstenkopf mit breiten Keramiknoppen bearbeitet viele Haare auf einmal, elektrisiert wenig und macht das Glätten zum Kinderspiel, sogar für Ungeübte und Styling-Muffel.
Neben den genannten Modellen wurden auch weitere Glättbürsten getestet, die jedoch nicht alle überzeugen konnten:
Der Rowenta x Karl Lagerfeld SF161L Easyliss Haarglätter bietet eine Vielzahl von Vorteilen für die Anwender. Mit seiner schnellen Aufheizzeit und der soliden Verarbeitung ermöglicht er ein effizientes Styling-Erlebnis. Besonders hervorzuheben ist das bewegliche Platten-System, das es erleichtert, verschiedene Frisuren zu kreieren.
Dieser Haarglätter eignet sich ideal für Personen, die viel Wert auf ein schnelles und unkompliziertes Styling legen. Durch die Straight & Curl-Funktion können sowohl glatte als auch lockige Looks problemlos umgesetzt werden. Die konstante Temperatur von 200°C sorgt zudem für gleichmäßige Ergebnisse ohne Hitzeschäden am Haar. Das schwarz/rote Design verleiht dem Gerät zudem eine edle Optik.
Der Rowenta x Karl Lagerfeld SF161L Easyliss Haarglätter wird generell positiv bewertet für seine schnelle Aufheizzeit und solide Verarbeitung. Einige Nutzer loben auch das bewegliche Platten-System. Hierbei handelt es sich um eine Zusammenfassung der Kundenmeinungen.
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