Viele Menschen leiden unter Kopfhautjucken, Schuppen, entzündeten Stellen und Haarausfall. Oftmals wird dann die Diagnose "Seborrhoisches Ekzem" gestellt. Doch was ist das eigentlich? Und gibt es noch andere Formen von Ekzemen? Wie unterscheiden sich diese?
Das seborrhoische Ekzem, auch seborrhoische Dermatitis genannt, ist eine chronische Hautkrankheit, die immer wieder Beschwerden verursacht. Es entsteht meist zu Beginn der Pubertät und ist nicht ansteckend. Das Ekzem entsteht, weil sich das Hautfett, der Talg, verändert. Wenn sich dieser Talg verändert, wachsen die Hefezellen auf der Haut wahrscheinlich schneller. Jeder Mensch hat Hefezellen auf der Haut, aber wenn es viele sind, können sie eine Entzündung der Haut verursachen.
Es ist nicht genau bekannt, was das seborrhoische Ekzem verursacht. Es ist jedoch bekannt, dass der Hefepilz Malassezia furfur eine wichtige Rolle spielt. Dieser Hefepilz ist bei vielen Menschen auf der Haut zu finden, bei manchen löst er jedoch eine Entzündungsreaktion aus. Stress und Kälte können nicht nur eine Ursache sein, sondern sie können Ekzeme auch verschlimmern. Daher ist es wichtig, auf diese Ursachen zu achten und ihnen nach Möglichkeit entgegenzuwirken, damit sich das Ekzem zumindest nicht verschlimmert.
Ekzeme sind auch bei Säuglingen weit verbreitet. Etwa 70 % aller Neugeborenen können daran leiden.
Typische Symptome eines seborrhoischen Ekzems sind:
Da das Ekzem meist an offensichtlichen Stellen wie der Kopfhaut oder dem Gesicht in Erscheinung tritt und Juckreiz verursachen kann, ist es für die Betroffenen oftmals störend und kann in heftigerer Ausprägung durchaus zur Belastung werden.
Es ist wichtig, einen Hautarzt (Dermatologen) aufzusuchen, um die Diagnose zu sichern. Zunächst gilt es zu klären, ob es sich tatsächlich um ein seborrhoisches Ekzem handelt. Denn es gibt Hautkrankheiten, die sich ähnlich äußern, aber anders behandelt werden - etwa eine Neurodermitis oder Psoriasis (Schuppenflechte).
Die Grenzen zwischen seborrhoischem Ekzem und Psoriasis können fließend sein, und eine genaue Diagnose ist nicht immer einfach. Es gibt sogar Mischformen, bei denen man nicht genau sagen kann, wie viel davon Psoriasis und wie viel seborrhoisches Ekzem ist. An der Uni-Hautklinik in Jena hat diese nervige Mischform aus Pso und Seborrhoischem Ekzem sich deswegen den Spitznamen "Seborrhiasis" eingefangen.
Unterscheidung von Psoriasis: Im Zweifelsfall kann eine Biopsie der betroffenen Hautstelle helfen, die Diagnose zu sichern.
Ein seborrhoisches Ekzem lässt sich nicht heilen. Es ist eine chronische, also dauerhaft bestehende Hautkrankheit, die immer wieder Beschwerden verursacht. Für gewöhnlich haben die Betroffenen mal mehr und mal weniger mit den Hautproblemen zu kämpfen - zwischenzeitlich kann das Ekzem auch fast vollständig abklingen.
Durch eine konsequente Behandlung lassen sich die Phasen, in denen die Ekzeme kaum oder nicht mehr zu sehen sind, verlängern. Wie genau die Behandlung optimalerweise gestaltet sein sollte, kann nur die Hautärztin oder der Hautarzt beurteilen. Diagnostiziert die Ärztin oder der Arzt tatsächlich ein seborrhoisches Ekzem, wird sie oder er ein Mittel zum Auftragen auf die Haut verschreiben. Welches und wie genau es anzuwenden ist, hängt vor allem von der betroffenen Hautstelle und vom Ausmaß der Beschwerden ab.
Zur Behandlung eines seborrhoischen Ekzems gibt es wirksame Mittel, die in Form von Cremes oder Shampoos auf die betroffenen Stellen aufgetragen werden.
Ein seborrhoisches Ekzem lässt sich in vielen Fällen durch ein Mittel lindern, welches Pilze auf der Haut abtötet oder deren Wachstum hemmt. Fachleute gehen davon aus, dass bestimmte Pilze an der Entstehung eines seborrhoischen Ekzems beteiligt sind. Welche Rolle sie dabei genau spielen, lässt sich noch nicht mit Gewissheit sagen. Fest steht aber, dass bestimmte Antipilzmittel gut zur Behandlung der Hauterkrankung geeignet sind.
Zu den bewährten Wirkstoffen zählen insbesondere Ketoconazol und Ciclopirox, die je nach betroffener Körperstelle als Shampoo oder Creme zum Einsatz kommen.
Die Creme wird einmal täglich auf das Ekzem aufgetragen. Ist dieses stark ausgeprägt, eventuell auch zweimal täglich. In den meisten Fällen gehen die Beschwerden innerhalb von zwei Wochen deutlich zurück. Um ein erneutes Auftreten zu vermeiden, ist es jedoch sinnvoll, die Behandlung noch einige Tage fortzusetzen.
Das Shampoo sollte über einen Zeitraum von zwei bis vier Wochen zweimal wöchentlich zur Haarwäsche angewendet werden. Die empfohlene Einwirkzeit beträgt üblicherweise fünf Minuten. Möglicherweise rät die Ärztin oder der Arzt dazu, das Shampoo anschließend weiterhin ein- oder zweimal wöchentlich zu verwenden, um Rückfällen vorzubeugen.
Manchmal empfiehlt die Ärztin oder der Arzt für die weitere Behandlung noch andere Mittel, um das Ekzem langfristig in Schach zu halten. Dazu können etwa Produkte zur regelmäßigen Reinigung und Pflege der Haut gehören, zum Beispiel mit dem Wirkstoff Pirocton-Olamin, welcher der Vermehrung von Pilzen entgegenwirkt.
Zusätzlich zu den oben genannten Mitteln werden aufgrund ihrer entzündungshemmenden Eigenschaften häufig Kortikosteroide zur Behandlung verschiedener Kopfhautprobleme empfohlen. Obwohl Kortikosteroide bei der Behandlung verschiedener Kopfhautprobleme wirksam sein können, ist es wichtig, sie richtig und unter Aufsicht eines Arztes anzuwenden. Denn eine längere oder übermäßige Anwendung von Kortikosteroiden kann zu schwerwiegenden Nebenwirkungen führen.
Neofollics Shampoo: Dieses Shampoo enthält Pirocton-Olamin und fördert ebenfalls das Haarwachstum. Neben 12 haarwachstumsfördernden Inhaltsstoffen bekämpft dieses Shampoo auch Kopfhautprobleme wie das seborrhoische Ekzem.
Scalp Therapy Paket von Neofollics: Bietet Linderung bei verschiedenen Kopfhautproblemen wie seborrhoischem Ekzem, Schuppenflechte, Schuppenbildung und gereizter Kopfhaut.
Wichtig: Wenn die Kopfhautprobleme nach der Kur und der Anwendung der Erhaltungsdosis verschwunden sind, bleiben sie in der Regel auch weg. Wenn die Probleme wieder auftreten, können Sie eine andere Behandlung in Betracht ziehen.
Wer im Internet nach Mitteln gegen das seborrhoische Ekzem sucht, stößt neben den medizinischen Cremes und Shampoos auch auf angeblich hilfreiche natürliche Mittel wie Apfelessig, Teebaumöl oder Aloe vera. Es hat sich gezeigt desto weniger Fett im Haar bzw. auf der Kopfhaut zurückbleibt, umso mehr Juckreiz entsteht.
Hinweis: Die Informationen in diesem Artikel ersetzen nicht die Beratung durch einen Arzt oder Apotheker. Bei Fragen oder Unsicherheiten sollten Sie immer einen Fachmann konsultieren.
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Es gibt Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen seborrhoischem Ekzem/Psoriasis und Hashimoto-Thyreoiditis (einer chronischen Schilddrüsenentzündung). Die Beziehung zwischen Hashimoto-Thyreoiditis und Psoriasis besteht darin, dass beide Erkrankungen mit einem Autoimmunprozess verbunden sind. Die Hashimoto-Thyreoiditis bewirkt am Anfang eine Überfunktion, später mit zunehmender Zerstörung der Schilddrüse eine Unterfunktion.
Wenn die Schilddrüse aufgrund einer Hashimoto-Thyreoiditis keine Funktion mehr hat - oder auch aus einem anderen Grund, dann ist es unbedingt erforderlich, dass der Mensch Thyroxin nehmen muss. Der Normalwert bei Erwachsenen für TSH ist: 0,73-1,95 ng/dl. Wenn er höher liegt zweigt das einen Thyroxinmangel an.
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