Die seborrhoische Dermatitis, auch als seborrhoisches Ekzem oder „Gneis“ bezeichnet, ist eine häufige, entzündliche Hauterkrankung, die hauptsächlich das Gesicht und die Kopfhaut betrifft. Sie ist durch Rötungen, fettige Schuppen und manchmal Juckreiz gekennzeichnet. Die Erkrankung ist chronisch und tritt in Schüben auf, wobei sich Phasen der Verschlimmerung mit Phasen der teilweisen oder kompletten Remission abwechseln.
Entzündliche Schübe können durch Jahreszeiten oder Stress ausgelöst werden, wobei sich die klinischen Anzeichen meist im Winter verschlimmern. Das Ekzem kann für soziales und funktionelles Unbehagen sorgen und die Lebensqualität maßgeblich vermindern.
Die Symptome eines seborrhoischen Ekzems können bei jedem Menschen unterschiedlich sein. Typische Anzeichen sind:
Oftmals sind gerade die gut sichtbaren Bereiche wie Gesicht, Haaransatz und Kopfhaut betroffen.
Betroffen sind hauptsächlich die öligen Gesichtspartien (reich an Talgdrüsen) auf beiden Seiten der Nase, die Nasenfalten, die Nasolabialen Falten, zwischen den Augenbrauen sowie die Augenbrauen selbst und der äußere Gehörkanal. Auf der Kopfhaut tritt die Krankheit am häufigsten auf, dort kann eine entzündliche Schuppenbildung ausgelöst werden die über die Kopfhaut hinaus geht.
Die Symptome einer perioralen Dermatitis ähneln auf den ersten Blick denen der seborrhoischen Dermatitis und lassen sich von Laien nur schwer unterscheiden. Eine periorale Dermatitis, auch „Mundrose“ genannt, entsteht oft durch eine „Überpflegung“ der Haut und zeigt sich vorwiegend im Mundbereich in Form von Rötungen und Pickelchen. Im Gegensatz zur seborrhoischen Dermatitis sind Schuppen bei der perioralen Dermatitis jedoch seltener. Für eine zuverlässige Diagnose solltest du allerdings immer einen Hautarzt besuchen.
Experten sind sich einig, dass es nicht nur eine einzige Ursache für seborrhoische Dermatitis gibt. Die Hautirritation kann durch verschiedene, in Kombination auftretende Faktoren verursacht werden. Bei einer seborrhoischen Dermatitis bei Säuglingen und Babys (umgangssprachlich Kopfgneis) wird angenommen, dass die Ursachen eine erhöhte Talgbildung (fettige Kopfhaut) ist, die mit einem übermäßigen Wachstum von Hefen einhergeht und so Entzündungen hervorrufen kann.
Bei der Entstehung der Hauterkrankung spielt der Hefepilz Malassezia furfur eine zentrale Rolle. Er gehört zwar zu den natürlichen Hautkeimen bei Menschen, aber bei einer entsprechenden Veranlagung kann sich der Pilz jedoch stark vermehren. Darauf reagiert die Haut mit einer Entzündungsreaktion, die Krankheitszeichen wie eine vermehrte Schuppenbildung, Rötungen und auch Juckreiz hervorrufen kann.
Auffällig ist, dass das seborrhoische Ekzem vor allem in talgdrüsenreichen Hautregionen auftritt. Bislang konnte allerdings nicht abschließend geklärt werden, ob eine gestörte Funktion der Talgdrüsen die Hautkrankheit mitverursacht. Seborrhoische Dermatitis tritt bevorzugt dort auf, wo viele Talgdrüsen sind - also häufig auf der Kopfhaut, im Gesicht (besonders um Nase, Stirn und Augenbrauen) sowie auf der Brust und in Hautfalten, zum Beispiel auch am Bauch. Dort kann sie durch vermehrte Talgproduktion und ein Ungleichgewicht der Hautflora Rötungen, Schuppen und Juckreiz verursachen.
Stress gilt als negativer Einflussfaktor und kann Schuppenbildung, Rötung und Juckreiz beim seborrhoischen Ekzem verschlimmern. Das ist nicht verwunderlich, denn bei vielen Hautproblemen wird ein Zusammenhang zwischen Psyche und Symptomen beobachtet. Achten Sie daher darauf, Ihren Stresslevel im Alltag unter Kontrolle zu behalten und steuern Sie rechtzeitig gegen.
Bislang gibt es keine Therapiemöglichkeit, die die Hauterkrankung endgültig heilen könnte. Die gute Nachricht ist jedoch, dass sich das seborrhoische Ekzem mit pilzhemmenden Mitteln meist gut unter Kontrolle bringen lässt. Da meistens die Kopfhaut betroffen ist, kommen medizinische Shampoos mit pilzhemmenden Wirkstoffen zum Einsatz. Besonders bewährt hat sich die Anwendung eines Anti-Hautpilz Shampoos mit Ketoconazol wie Ketozolin® 2 %.
Nach der Diagnose beim Arzt werden für die Behandlung einer stark ausgeprägten seborrhoischen Dermatitis meist antimykotische (pilzhemmende) Salben oder Cremes verschrieben. Solche Cremes gegen seborrhoische Ekzeme sind meist unerlässlich für einen vollständigen Rückgang der Symptome.
Im Kampf gegen das seborrhoisches Ekzem und Kleienpilzflechte ist Ketozolin® 2 % Shampoo Ihr zuverlässiger Partner. Der enthaltene Wirkstoff Ketoconazol hat sich als äußerst wirksam gegen diese Pilzinfektionen erwiesen. Der im Anti-Pilz Shampoo enthaltene Wirkstoff Ketoconazol wirkt bereits ab der 1. Anwendung gegen den Schuppenpilz.¹ Juckreiz, Rötungen, Kopfschuppen und Hautschuppen können damit bald der Vergangenheit angehören.
Ketozolin® 2 % Shampoo ist ein sogenanntes Antimykotikum, ein Arzneimittel zur Behandlung von Pilzinfektionen der Haut, verursacht durch Hefepilze der Gattung Malassezia. Das Shampoo ist für Erwachsene und Jugendliche zur Behandlung des seborrhoischen Ekzems und Kleienpilzflechte (Pityriasis versicolor) vorgesehen.
Ketozolin® 2% Shampoo gelangt nicht in den Körper, sondern entfaltet seine Wirkung in der obersten Hautschicht, wo es für eine Veränderung der Zellmembranen des Pilzes sorgt und die Pilzinfektion effektiv zurückdrängt. Ketozolin® 2% Shampoo enthält den pilzhemmenden Wirkstoff Ketoconazol, der den Hautpilz bekämpft.
Die pilzhemmende Wirkung von Ketozolin® 2 % Shampoo tritt schnell ein. Nach wenigen Anwendungen sehen Sie deshalb bei der seborrhoischen Dermatitis meist eine deutliche Besserung der Symptome. Bei der Kleienpilzflechte müssen Sie ein wenig mehr Geduld aufbringen, da Ihre Haut eine Weile braucht, bis sie sich regeneriert und wieder gleichmäßig pigmentiert ist.
Ketozolin® 2 % Shampoo ist ein medizinisches Anti-Pilz Shampoo, das effektiv zur Behandlung des seborrhoischen Ekzems und von Kleienpilzflechte eingesetzt wird:
Waschen Sie mit den Arzneimittel Haare und Kopfhaut.Oder: Reiben Sie das Arzneimittel auf die betroffene(n) Hautstelle(n) ein. Zuvor feuchten Sie die betroffene(n) Stelle(n) mit Wasser an. Das Arzneimittel sollte 3-5 Minuten auf der Haut einwirken. Danach spülen Sie es mit viel Wasser aus. Vermeiden Sie den versehentlichen Kontakt mit den Augen.
Bei Kopfschuppen (seborrhoische Dermatitis) beträgt die Behandlung zwei bis vier Wochen und zur Vorbeugung gegen ein Wiederauftreten drei bis sechs Monate. Die Anwendungsdauer bei Hautflechte durch Kleienpilz (Pityriasis versicolor) beträgt zur Behandlung maximal 5 Tage und zur Vorbeugung gegen ein Wiederauftreten maximal 3 Tage.
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Sie sollten Ketozolin® 2 % Shampoo nicht verwenden, wenn Sie allergisch oder überempfindlich gegen Ketoconazol oder einen weiteren Bestandteil des Arzneimittels sind. Auch bei Kindern sollte Ketozolin® 2 % Shampoo keine Anwendung finden, da bisher keine Daten zur Wirksamkeit und Sicherheit vorliegen.
Es gibt zahlreiche dermo-kosmetische Behandlungs-Shampoos in der Apotheke zu kaufen. Es ist ganz einfach, sich im Sortiment zurechtzufinden, denn ihr Name wird in der Regel von den Initialen S.D., für seborrhoische Dermatitis, begleitet.
Diese Shampoos gegen das seborrhoische Ekzem kombinieren eine keratolytische Wirkung, um Schuppen zu beseitigen, mit einer antimykotischen Wirkung, um die Vermehrung von Hefepilzen der Gattung Malassezia zu begrenzen. Sie haben auch eine entzündungshemmende Wirkung, um die gereizte Kopfhaut zu beruhigen, Rötungen zu reduzieren und Juckreiz zu lindern.
Die Anwendungshäufigkeit dieser antiseborrhoischen Shampoos entspricht in etwa der von sogenannten "medizinischen" Shampoos. Sie werden zwei- bis dreimal wöchentlich angewendet.
Da es sich beim seborrhoischen Ekzem um eine chronische Erkrankung handelt, muss man damit rechnen, dass sich einige Zeit nach Beendigung der Behandlung erneut Symptome einstellen. Gut zu wissen: Ketozolin® 2 % Shampoo ist ein Arzneimittel mit belegter Wirksamkeit, das zur Akuttherapie und Vorbeugung des seborrhoischen Ekzems geeignet ist. Es bekämpft den Hautpilz, lindert den Juckreiz und löst die Schuppen langanhaltend ab.
Die beste Strategie für eine erfolgreiche Behandlung des seborrhoischen Ekzems ist die Bekämpfung der Pilzinfektion, die der Erkrankung zugrunde liegt. Denn hinter den lästigen Schuppen und der juckenden Kopfhaut steckt der Hefepilz Malassezia. Bei Menschen mit entsprechender Veranlagung kann sich der Hefepilz stark vermehren und eine Entzündungsreaktion der Haut auslösen. Die Folge: Die Haut schuppt, rötet sich und juckt. Abhilfe kann eine geeignete Behandlung schaffen, die den Hefepilz bekämpft. Wichtig: Stellen Sie sich darauf ein, dass die Anti-Pilz-Behandlung in regelmäßigen Abständen wiederholt werden muss (Erhaltungstherapie).
Bei einem seborrhoischen Ekzem im Gesicht und auf der Kopfhaut empfiehlt sich eine therapiebegleitende, sanfte Pflegeroutine. Der pH-Wert der Haut kann bei der täglichen Reinigung schnell aus dem Gleichgewicht geraten und so die Hautschutzbarriere geschwächt werden. Verwende daher sanfte Reinigungsprodukte, wie z.B. ein Mizellenwasser. Anschließend sollte die Haut mit einer Feuchtigkeitspflege versorgt werden. Wähle bei seborrhoischer Dermatitis an der Kopfhaut medizinische pilzhemmende Shampoos, die starken Juckreiz mildern. Diese werden meistens einmal in der Woche angewendet. Als Begleitpflege für die tägliche Haarwäsche eignet sich besonders ein sanftes Shampoo, das speziell für empfindliche Kopfhaut entwickelt wurden.
Wie bei vielen Hautanliegen kann auch eine angepasste Ernährung einen positiven Effekt auf eine seborrhoische Dermatitis haben. Bei einem leichten seborrhoischen Ekzem können auch Hausmittel Schuppen und Juckreiz mildern. So hat z. B. Aloe vera oder Ringelblumensalbe eine beruhigende Wirkung. Aber auch Apfelessig oder Olivenöl können bei regelmäßiger Anwendung helfen, die Abschuppung zu mildern.
Die ohnehin schon entzündete (Kopf-)Haut sollte nicht noch zusätzlich strapaziert werden. Beim Duschen, Pflegen und Stylen sind daher folgende Maßnahmen sinnvoll:
Viele Betroffene kennen das Phänomen: Im Winter verschlechtert sich der Hautzustand, in den Sommermonaten tritt oft eine deutliche Besserung ein oder die Symptome verschwinden sogar ganz. Man geht davon aus, dass sich das vermehrte Sonnenlicht positiv auf den Krankheitsverlauf auswirkt.
Eine seborrhoische Dermatitis kann für Betroffene sehr belastend sein. Da es sich meistens um eine chronische Dermatitis handelt, können die roten Hautstellen, fettigen Schuppen und Juckreiz auf der Kopfhaut immer wieder auftreten. Um Schübe und die damit einhergehenden Symptome zu mildern, können eine angepasste Ernährung und Pflegeroutine mit geeigneten Produkten jedoch helfen.
Schuppen, Juckreiz und Hautrötungen können auch auf andere Hauterkrankungen zurückgehen, die eine spezielle Behandlung erfordern. Dazu zählen zum Beispiel die Schuppenflechte oder Neurodermitis. Wenn Sie sich nicht sicher sind, was die Ursache für Ihre Hautprobleme ist, sollten Sie einen Termin beim Dermatologen vereinbaren.
Psoriasis ist eine chronische, nicht-ansteckende Hauterkrankung, die 2 bis 3% der Bevölkerung betrifft. Sie kann n jedem Alter auftreten. Spezielle Reizfaktoren können eine genetische Veranlagung offenbaren, und die Krankheit kann ausbrechen. Psoriasis-Flecken sind rot (erythematös) und mit dicken, weiplichen Schuppen bedeckt. So ist das Hautbild klar abzugrenzen von gesunder Haut.
In den meisten Fällen sind die Ellbogen und Knie betroffen (Hautstellen, die Mikrotraumata ausgesetzt sind) , jedoch können auch andere Hautpartien betroffen sein. Auch die Kopfhaut ist häufig betroffen (insbesondere der Hinterkopf). Wenn die Schuppenflechte in Hautfalten in Erscheinung tritt (Intimbereich, Achseln etc.) dann handelt es sich um eine inverse Psoroasis, die deutlich weniger schuppig erscheint. Manchmal tritt die Psoriasis auf der Haut in Form von sehr kleinen, getöteten Flecken oder Pusteln.
In Hautfalten kann die Psoriasis Juckreiz und selbst Brennen hervorrufen. Sie betrifft nicht nur die Haut, sondern kann auch rheumatische Probleme auslösen. Rund 25% der Menschen mit einer Hauterkrankung sind betroffen. Die Psoriasis-Arthritis kann axial (Wirbelsäule) oder peripheral auftreten (v.a.
| Merkmal | Seborrhoische Dermatitis | Psoriasis (Schuppenflechte) |
|---|---|---|
| Schuppen | Gelblich, fettig | Dick, weißlich |
| Hautrötung | Unter den Schuppen | Klar abgegrenzt von gesunder Haut |
| Betroffene Bereiche | Talgdrüsenreiche Bereiche (Kopfhaut, Gesicht) | Ellbogen, Knie, Kopfhaut, Hautfalten |
| Juckreiz | Häufig, besonders auf der Kopfhaut | Kann auftreten, auch Brennen |
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