Die besten Haarkuren gegen Spliss: Ein umfassender Test

Stylen, Färben, Föhnen, Glätten - unsere Haare machen so einiges mit. Unschöner Spliss und Haarbruch sind oftmals die Folge, sodass eine wirksame Haarpflege unumgänglich ist. Um dem geschädigten Haar wieder mehr Geschmeidigkeit und Glanz zu verleihen, sind vor allem Haarkuren sehr beliebt. Welche die beste Kur für Ihren Haartyp ist, erfahren Sie hier!

Wie beim Shampoo oder Conditioner ist es auch bei der Haarmaske wichtig, zum richtigen Pflegeprodukt zu greifen. Je nach Beschaffenheit des Haares sollten unterschiedliche Schwerpunkte im Fokus stehen. Wir stellen Ihnen die besten Haarmasken für Ihre Bedürfnisse vor:

Haarkuren enthalten Inhaltsstoffe, die in die Haarstruktur eindringen und Schäden reparieren. Diese können z. B. durch Sonneneinstrahlung, aggressive Styling-Produkte oder die Hitze von Glätteisen und Föhn entstehen. Das Ziel ist daher, die Gesundheit Deiner Haare zu fördern, sie zu pflegen und ihnen Feuchtigkeit zu spenden.

Viele Haarpflegeprodukte und Conditioner enthalten jedoch Silikone. Deren Wirkung ist stark umstritten: Einerseits bringen sie Glanz und Geschmeidigkeit ins Haar, andererseits können sie es austrocknen und verkleben. Möchtest Du Deine Haare schonend pflegen und langfristige Effekte erzielen, ist eine gute Haarkur ohne Silikone die richtige Wahl.

Eine Haarkur ohne Silikone verspricht schonende Pflege, ohne Haare und Kopfhaut unnötig zu belasten. Silikon wird häufig in Haarpflegeprodukten eingesetzt, da es Glanz verleiht und für Geschmeidigkeit sorgt. Diese Effekte sind jedoch nur von kurzer Dauer: Der künstliche Film, den Silikone bilden, trocknet Haar und Kopfhaut aus. Zudem gelangt der Wirkstoff ins Abwasser und verschmutzt die Umwelt.

Das Wichtigste in Kürze

  • 🤓 Warum sollte man eine Haarkur ohne Silikone verwenden? Silikone sind synthetische Stoffe, die das Haar mit einer Schutzschicht überziehen. Dadurch kann es austrocknen, verkleben und an Volumen verlieren. Haarprodukte ohne Silikon bieten eine schonende und nachhaltige Alternative.
  • Welche silikonfreie Haarpflege passt zu Dir? Welche Haarkur ohne Silikone die beste für Dich ist, hängt von Deinen Bedürfnissen ab. Hast Du sehr trockenes Haar, kommen Haarbutter und Feuchtigkeitsmasken in Frage. Fettige Haare profitieren von Leave-in-Kuren und Sprays.
  • Auf was sollte man beim Kauf einer silikonfreien Haarmaske achten? Silikone sind unter verschiedenen Bezeichnungen in der Liste der Inhaltsstoffe zu finden. Zudem gibt es weitere Zusätze, wie Sulfate oder künstliche Duftstoffe, die schädliche Nebenwirkungen haben können.

Silikone sind synthetische Polymere, die in verschiedenen Bereichen zum Abdichten und Versiegeln verwendet werden. So wird Silikon bei der Herstellung von Autolack oder zur Abdichtung von Fugen genutzt. In Haarwaschmitteln, Conditioner oder Haarmasken dienen Silikone dazu, dem Haar einen vermeintlich gesunden Glanz zu verleihen. Hierfür bildet der synthetische Stoff eine glättende Schutzschicht auf der Haaroberfläche, die immer dicker wird, je öfter man die Produkte verwendet.

Diese Wirkung ist jedoch rein oberflächlich, denn Silikone dringen nicht tief in das Haar ein und bringen keine wertvollen Nährstoffe mit sich. Daher haben sie keinen positiven Effekt auf die Gesundheit von Haar und Haut. Bei dauerhafter Anwendung können sie sogar Deinen Haaren schaden.

Die negativen Auswirkungen von Silikonen sind in den letzten Jahren stärker in den Fokus geraten. Daher gibt es einige Hersteller auf dem Markt, die bewusst auf diese Inhaltsstoffe verzichten.

Vorteile einer silikonfreien Haarkur:

  • Pflegende Inhaltsstoffe wirken besser: Haarkuren enthalten Vitamine, Fette und andere wertvolle Inhaltsstoffe. Eine Silikonschicht verhindert, dass diese in das Haar eindringen.
  • Schadstoffe können leichter austreten: Silikonhaltige Produkte lagern sich ab und bilden mit der Zeit Schichten. Dieser sogenannte „Build-up-Effekt“ hindert die Haut daran, Schadstoffe, Bakterien und Schweiß auszustoßen. Das sorgt für eine trockene Kopfhaut, Schuppen und Juckreiz.
  • Haare werden mit Feuchtigkeit versorgt: Ein Silikonfilm ist wasser- und luftundurchlässig. Dadurch können die Haare Nährstoffe nicht mehr gut aufnehmen und trocknen unter der Hülle aus.
  • Langanhaltende Pflege: Silikone erzielen schnelle Effekte, ohne das Haar von Grund auf zu pflegen.
  • Gute Verträglichkeit: Je weniger künstliche Zusätze in Deinen Pflegeprodukten enthalten sind, desto geringer ist das Risiko von Allergien und Irritationen. Silikone sind dafür bekannt, die Kopfhaut auszutrocknen und Schuppenbildung zu fördern.
  • Nachhaltig und umweltschonend: Silikone gelangen ins Abwasser und sind nur schwer biologisch abbaubar.

Auf dem Markt gibt es eine Vielzahl an Produkten, die sich in ihrer Anwendungsart und Wirkung unterscheiden. Welche Haarkur ohne Silikon die beste für Dich ist, hängt von Deinen Bedürfnissen und Vorlieben ab.

Gesunde und gepflegte Haare sind das Ergebnis der richtigen Pflege.

Die besten Haarkuren für jeden Haartyp

Unsere Favoriten: Das sind die 7 besten Haarkuren für jeden Haartyp. Je nach Beschaffenheit des Haares sollten unterschiedliche Schwerpunkte im Fokus stehen.

1. Die beste Haarkur für trockenes Haar

Sehr trockenes Haar profitiert auf jeden Fall von einer intensiven Haarkur. Nur durch reichhaltige Pflege mit feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffen kann zu Trockenheit neigendes Haar auf Dauer wieder geschmeidig und glänzend werden und so weniger anfällig für Haarbruch sein.

Wir empfehlen die „Intense Hydrating Mask“ von Moroccanoil. Die hochwirksame Formel mit Arganöl hydriert das Haar und verspricht, sowohl die Struktur zu kräftigen als auch die Elastizität, Textur, Frisierbarkeit und den Glanz zu verbessern.

2. Die beste Haarkur für fettiges Haar

Bei fettigem Haar sollten Sie unbedingt ein Pflegeprodukt wählen, das speziell für diesen Haartyp geeignet ist und verhindert, dass die ohnehin schon auf Hochtouren laufende Talgproduktion in der Kopfhaut durch die cremige Maske noch mehr gefördert wird. Die „1-Minute-Haarkur“ von Garnier ist für eine schnell fettende Kopfhaut und trockene Haarspitzen konzipiert und reinigt die Poren mithilfe von Aktivkohle. Dabei spendet Schwarzkümmelöl den Längen die benötigte Feuchtigkeit, ohne sie zu beschweren. Die kurze Einwirkzeit stellt außerdem sicher, dass sich keine Rückstände auf der Kopfhaut bilden.

Übrigens: Eine weitere Maßnahme zur Pflege der Kopfhaut ist ein Kopfhaut-Peeling.

3. Die beste Haarmaske für strapaziertes Haar

Tägliches Haarewaschen, Glätten, Föhnen oder auch äußere Umwelteinflüsse, wie Hitze und Kälte, beanspruchen auf Dauer unsere Haarstruktur und sorgen dafür, dass das Haar mit der Zeit stumpf und trocken wird. Gegen strohiges Haar hilft dann nur noch eins: eine intensive Pflege speziell für strapaziertes Haar. Die „Leave-In-Molecular Repair Mask“ von K18 repariert die Haare von innen heraus: Die geschädigte Struktur im Inneren der einzelnen Härchen wird mithilfe in der Maske enthaltener Peptide wiederhergestellt. Damit das Produkt effektiv eindringen kann, wird es nicht wieder ausgewaschen, sondern verbleibt im Haar.

Die besten Tipps für kaputte Haare finden Sie hier.

4. Die beste Haarkur für coloriertes Haar

Sollten Sie gesträhntes oder gefärbtes Haar haben, sind Haarmasken speziell für coloriertes Haar die richtige Wahl. Im Vergleich zu anderen Pflegen reparieren sie nämlich nicht nur das Haar, sondern sorgen gleichzeitig auch für perfekten Farbschutz.

Die „Vitamino Color”-Haarkur von L’Oréal Professionnel Paris besitzt eine gelartige Konsistenz, die sich schützend um die Haare schließt und diese mit Antioxidantien zusätzlich vor äußeren Faktoren bewahrt. Außerdem sorgt die Kur für verstärkten Glanz und lässt die Farbe länger strahlen.

5. Die beste Haarmaske für blondiertes Haar

Die „Shade Variation Mask“ von Christophe Robin ist mit violetten Pigmenten getönt, die genau diesen Zweck erfüllen. Die genaue Einwirkzeit orientiert sich am individuellen Farbton Ihrer Haare. Sheabutter, Buriti-Öl und Mandelöl versorgen das Haar mit wichtiger Feuchtigkeit.

6. Die beste Haarkur für feines Haar

Wer dünnes Haar hat, hat oft mit Haarbruch zu kämpfen, da die zarten Härchen meist weniger widerstandsfähig sind als festes, dickes Haar. Doch gleichzeitig kann eine reichhaltige Haarmaske feines Haar schnell beschweren und es etwas schlaff wirken lassen. Sie sollten also bei der Wahl der Haarkur darauf achten, eine leichte und dennoch feuchtigkeitsspendende Formel zu wählen.

Die „Ouai Treatment Masque“ für feines bis mitteldickes Haar arbeitet mit Sheabutter, Panthenol und hydrolysiertem Keratin, um die Haare vor dem Fliegen zu bewahren und geschmeidig und gepflegt zurückzulassen.

7. Die beste Haarmaske für sonnengeschädigtes Haar

Meer, Sonne und Wind? Lieben wir - aber für die Haare ist der Sommer mit all seinen Umwelteinflüssen eher eine Belastung. Erhöhte UV-Strahlung und der Kontakt mit Chlor und Salzwasser trocknen das Haar aus und lassen es stumpf wirken. Deshalb ist eine buchstäbliche Kur nach dem Urlaub oder Schwimmbadbesuch sinnvoll, um die Haare wieder mit regenerierenden Nährstoffen zu versorgen.

Die „After-Sun Intensive Restructuring Hair Mask“ von Collistar enthält dementsprechend die Vitamine C und E, außerdem Panthenol, um das strapazierte Haar nicht nur gesund aufzubauen, sondern auch schön weich werden zu lassen.

8. Die beste Haarkur für die Nacht

Nicht jede Haarmaske eignet sich für die Anwendung über Nacht. Wird die vom jeweiligen Hersteller angegebene Einwirkzeit überschritten, kann sich die gewünschte Wirkung ins Gegenteil verkehren und die Haare stattdessen strähnig herabhängen lassen. Sind Sie also auf der Suche nach einer intensiven Pflege, die Sie vor dem Schlafengehen auftragen können, greifen Sie besser zu einer eigens dafür ausgeschriebenen Haarkur. Die „Shine-enhancing Overnight Mask” von Grow Gorgeous ist mit einem Haferlipidkomplex angereichert, der die äußere Schuppenschicht der Kopfhaut mit Feuchtigkeit versorgt. Pataua-, Acai- und Süßmandelöl nähren die Haarfaser während Grüntee-Extrakt und Fruchtsäure die Haarwurzeln pflegen und dem Haar so mehr Vitalität verleihen.

Die richtige Anwendung einer Haarkur ist entscheidend für das Ergebnis.

Haarkur oder Haarmaske: Gibt es einen Unterschied?

Leidet man lediglich an trockenen Spitzen, ist eine Haarkur eine schnelle Maßnahme für eine Extra-Portion Feuchtigkeit. Eine Haarmaske ist etwas reichhaltiger formuliert und wirkt noch intensiver als eine reguläre Haarkur, da sie einen höheren Anteil an nährenden Ölen enthält. So eignet sich die Maske besonders gut für stark geschädigtes oder sehr trockenes Haar.

Damit sich die Wirkstoffe optimal entfalten können, sollten Sie eine Haarmaske deshalb auch immer etwas länger im Haar einwirken lassen. So kann sie noch tiefer in die Haarschichten eindringen und den Haaren von innen heraus mehr Feuchtigkeit spenden. Für welche Variante Sie sich entscheiden, kommt in erster Linie auf den Zustand Ihres Haares an. Die Begriffe Haarkur und Haarmaske werden jedoch von Ratgebern und Herstellern oft synonym verwendet, da es keine klar definierbare Abgrenzung gibt, wann die Kur als Maske gilt.

Anwendungsarten von Haarkuren ohne Silikone

Auf dem Markt gibt es eine Vielzahl an Produkten, die sich in ihrer Anwendungsart und Wirkung unterscheiden. Welche Haarkur ohne Silikon die beste für Dich ist, hängt von Deinen Bedürfnissen und Vorlieben ab.

Haartyp Haarkur-Art Wirkung
Trockene Haare Haarmaske, Haarbutter, Feuchtigkeitshaarkur Intensive Pflege, feuchtigkeitsspendend, fettend
Splissige Haare Anti-Spliss-Haarkur oder Serum Repariert & pflegt beschädigte Spitzen
Störrisches Haar Haarmaske oder Spray mit Jojobaöl oder Hyaluronsäure Anti-Frizz-Effekt, Geschmeidigkeit, bessere Kämmbarkeit
Fettiges Haar Leave-in-Haarkur, Haarkur-Spray nur für die Spitzen Leichte Pflege, ohne zu beschweren

Haarmaske

Eine Haarmaske entspricht am ehesten dem klassischen Bild, wie man sich eine Haarkur vorstellt: Eine dickflüssige Creme, die Du ins feuchte Haar einmassierst und einwirken lässt. Anschließend spülst Du sie vollständig aus. Es gibt auch Haarkuren, die über Nacht einwirken können, um eine extra Portion Feuchtigkeit zu liefern. Gute Haarmasken ohne Silikone, z. B. von Botanicals, enthalten hochwertige Öle, welche die wichtige Fettversorgung gewährleisten.

Leave-in-Haarkur

Eine Leave-in-Haarkur wird nicht ausgespült. Nach der Haarwäsche massierst Du sie gut ins handtuchtrockene Haar ein, wo sie den gesamten Tag bleibt. Dabei solltest Du die Haarkur nur in die Partien einkneten, die es wirklich nötig haben, also vor allem die Längen und Spitzen. Manche Haarkuren ohne Ausspülen sind extra für fettige Haare gedacht, z.B. das Haar-Balsam von Alkmene.

Haarmilch

Auch Haarmilch ist ein Leave-in-Treatment, wird also nicht ausgespült. Das Pflegeprodukt hat eine milchige Konsistenz, weshalb Du es leicht im handtuchtrockenen Haar verteilen kannst. Aufgrund des hohen Feuchtigkeitsgehaltes ist dieses Produkt vor allem für trockene, splissige Haare hervorragend geeignet. Es lässt sich zudem gut bei blondiertem und coloriertem Haar anwenden.

Haarbutter

Der hohe Fettgehalt in Haarbutter pflegt brüchige, strapazierte Haare besonders gut. Entsprechende Produkte enthalten oft Sheabutter aus der Nuss des afrikanischen Shea-Baums oder Kakaobutter. Häufig werden sie mit weiteren Fetten, z. B. Avocado-Öl, angereichert. Haarbutter solltest Du ins trockene Haar einmassieren und solange wie möglich einwirken lassen - gerne auch über Nacht. Anschließend wäschst Du sie mit warmem Wasser aus.

Haarkur-Spray

Haarkuren in der Sprühflasche sind sehr handlich und lassen sich unterwegs gut verwenden. Sie können ins feuchte oder trockene Haar gegeben werden, aber bitte nicht ausspülen! So entfalten die Produkte ihre feuchtigkeitsspendende Wirkung den ganzen Tag hindurch.

Feuchtigkeits-Haarkur

Eine Haarkur für Feuchtigkeit ohne Silikone ist speziell für sehr trockene, brüchige Haare gedacht. Davon profitieren auch Menschen mit Locken, welche häufig zu Trockenheit neigen. Die Haarkur sollte keine Stoffe enthalten, die Trockenheit verstärken, wie Alkohol oder starke Tenside. Zudem enthalten diese Haarkuren sogenannte „Befeuchter“. Das sind Inhaltsstoffe, die helfen, Feuchtigkeit in Deine Haare zu bringen. Diese Art von Haarkur kann als Haarmaske, Butter, Spray oder Serum daherkommen. Manche Produkte müssen ausgewaschen werden, andere nicht.

Anti-Spliss-Haarkur

Ihre Hauptaufgabe liegt darin, kaputte Spitzen zu pflegen und Spliss vorzubeugen. Dafür enthält sie verschiedene Öle und Proteine, wie die Anti-Spliss-Pflege-Kur von Sante mit Erbsenprotein.

Keratin-Haarmaske

Keratine sind natürliche Proteine, die in Haut, Haaren und Nägeln vorkommen. Sie helfen dabei, eine gesunde Haarstruktur aufzubauen und pflegen von innen. Dadurch wird das Haar geschmeidig und strapazierfähig. Auch gefärbte oder blondierte Haare lassen sich hiermit ohne Silikone pflegen. Eine gute Keratin-Haarmaske ohne Silikone bietet der Hersteller Dr. Schedu Berlin an.

Bio-Haarkur

Produkte aus Bio-Sparte sind in der Regel besonders schonend. Hersteller dieser Haarkuren verzichten nicht nur auf Silikone, sondern auch auf einige andere Zusatzstoffe. Parabene, Alkohol, künstliche Duft- und Farbstoffe sind hier - wenn überhaupt - nur in geringen Maßen zu finden. Stattdessen setzen Hersteller wie Weleda auf natürliche Erzeugnisse, etwa Öl, Hafer oder Aloe Vera. Viele Artikel sind zudem vegan. Eine Bio-Haarkur eignet sich besonders gut, wenn Du empfindliche Haut oder Allergien hast.

Worauf sollte man beim Kauf achten?

Ob Haarwaschmittel, Conditioner oder Haarkur: Silikon ist in zahlreichen Hair Treatments verschiedener Marken zu finden. Wenn Du silikonfreie Produkte kaufen möchtest, solltest Du wissen, wonach Du bei den Inhaltsstoffen Ausschau halten musst. Lass Dich dabei von den Marken und Preisen im Shop nicht blenden: Auch renommierte Unternehmen verwenden fragwürdige Zusätze.

Silikon erkennen

Silikon tritt in Kosmetik- und Pflegeprodukten unter verschiedenen Bezeichnungen auf. Wasserlösliche Silikone sind deutlich leichter auswaschbar. Dadurch lagern sie sich seltener auf der Kopfhaut ab und verkleben die Haare nicht so stark. Solltest Du also um die synthetischen Inhaltsstoffe nicht herumkommen, sind diese die bessere Wahl für Dich.

Silikone, die nicht wasserlöslich sind, stellen eine größere Belastung für Haut und Haar da. Sie können die Poren verstopfen und die Haare dauerhaft verkleben, da sie schwieriger auszuwaschen sind. Zudem können sie die Kopfhaut austrocknen und Schuppenbildung fördern.

👍 Tipp: Silikone erkennst Du an den Endungen „-cone“ und „-xane“.

Weitere bedenkliche Inhaltsstoffe

Neben Silikonen gibt es noch andere Inhaltsstoffe, die Du bei Haarkuren oder Conditioner gut im Blick haben solltest. Manche von ihnen können Deine Haare zusätzlich belasten, andere bergen weitreichende Gesundheitsrisiken.

  • Parabene: Werden oft als Konservierungsmittel eingesetzt. Gesundheitliche Bedenken rühren daher, dass sie dem Hormon Östrogen stark ähneln. Daher können diese Inhaltsstoffe den Hormonhaushalt aus dem Gleichgewicht bringen. Das begünstigt eine Reihe von Erkrankungen bei Männern und Frauen.
  • Tenside: Sind waschaktive Substanzen, die bewirken, dass sich zwei eigentlich nicht mischbare Flüssigkeiten miteinander vermengen. Die am häufigsten verwendeten Tenside sind Sodium Laureth Sulfate und Sodium Lauryl Sulfate (SLS).
  • Alkohol: Hat eine desinfizierende Wirkung und dient als Konservierungsmittel. Jedoch handelt es sich um eine aggressive Substanz, die Reizungen von Haut und Schleimhäuten herbeiführt.
  • Formaldehyd: Ist ein Stoff, der z. B. beim Abbau von Alkohol entsteht. Er wird auch zur Konservierung oder als Bestandteil in Klebstoffen verwendet.
  • Synthetische Duftstoffe und Farbstoffe: Sollen Produkte attraktiver für Kunden machen. Jedoch können diese Inhaltsstoffe Unempfindlichkeiten verursachen und Allergien auslösen.

Wenn Du auf Nummer sicher gehen möchtest, kannst Du eine Haarkur kaufen, die auf mehrere fragwürdige Inhaltsstoffe verzichtet. Der Hersteller Jean & Len bietet eine Haarmaske ohne Silikone, Parabene und Sulfate an.

Anwendung einer Haarkur

Die Anwendung des Haarpflegemittels unterscheidet sich je nach Art des Produktes. Zudem wird sie Dir deutlich leichter fallen, je mehr Erfahrung Du mit silikonfreier Haarpflege hast.

  • Verteile die Haarmaske bzw. -butter im gesamten Haar oder nur in den Haarlängen oder Spitzen. Hast Du eher fettige Haare, solltest Du den Ansatz aussparen. Bei der Verteilung hilft Dir ein grobzinkiger Kamm, zum Beispiel von EQLEF. Massiere das Pflegemittel mindestens 30 Sekunden lang von oben nach unten ein. Lass es danach mindestens 10 Minuten einwirken.
  • Trage die Haarmilch oder das Spray auf das gesamte Haar oder die zu behandelnden Partien auf. Achte bei der Dosierung darauf, dass Du nicht zu viel von dem Produkt nimmst. Sonst trocknet das Hair Treatment evtl. nicht richtig ein. Lass das Produkt 5-10 Minuten einwirken und kämme Deine Haare mit einer weichen Bürste. Abschließend kannst Du sie ganz normal stylen.

👍 Tipp: Haarkuren können ins trockene, nasse oder handtuchtrockene Haar gegeben werden.

DIY SCHOKO HAARKUR selber machen (für weiches, glänzendes, gesundes Haar - ohne Kokosöl)

Haarkuren im Test

Alle Produkte in unserem Vergleich haben ihre eigenen Vor- und Nachteile. Zudem unterscheiden sich die Haarkuren in ihren Inhaltsstoffen, Pflegeeigenschaften und der Anwendung.

  • Aveda Haarkur: Bietet Hitzeschutz und ist nachhaltig. Der Hersteller des veganen Hair Treatment steht für Nachhaltigkeit ein. Allerdings hat sie einen starken Geruch.
  • Garnier Haarkur: Vielseitige Anwendung. Die Haarkur von Garnier kannst Du als Maske zum Auswaschen oder als Leave-in verwenden.

Die beste Haarkur: Mit diesen Pflegeprodukten von Ouai, Olaplex & Co. gönnt ihr eurem Haar eine Auszeit.

Die Haare sind trocken, strohig oder gar kaputt? Höchste Zeit für einen echten Feuchtigkeits-Booster, der unser strapaziertes Haar wieder geschmeidig glänzen lässt. Zugegeben, im Haarpflege-Dschungel gestaltet sich die Suche nach der besten Haarkur oder Haarmaske gar nicht mal so einfach - doch keine Sorge, wir haben die Herausforderung natürlich angenommen und für jeden Haartypen eine passende Pflege ausfindig gemacht.

Die 5 besten Haarmasken im Überblick

  1. Beste Haarkur für mittleres bis dickes Haar: “Kérastase Nutritive Masquintense”
  2. Beste Haarkur unter 10 Euro: “Garnier Wahre Schätze 1-Minute Haarkur - Reparierend”
  3. Beste Haarkur bei Haarausfall: “Kerargan 100 % Natural Castor Oil Mask”
  4. Beste Feuchtigkeits-Haarmaske: “K18 Leave-in Molecular Repair Hair Mask”
  5. Beste Haarkur für tief geschädigtes Haar: “Bond Maintenance No. 0” von Olaplex

Nicht nur bei Haarschäden, sondern vor allem, wenn du gefärbtes (blondiertes!) oder trockenes Haar hast, ist eine Haarkur oder -maske die letzte Rettung. Vor allem dann solltest du darauf achten, dass die Formulierung der Kur feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe enthält. Gerade Öle sind eine echte Erlösung für trockenes Haar und nähren es gut. Jojobaöl, aber auch Arganöl oder Olivenöl sind Inhalte, die deinem Haar wieder neues Leben schenken, und auch Panthenol ist eine Wohltat.

Die 5 liebsten Haarmasken der VOGUE-Redaktion:

  1. Die beste Haarkur für blondierte Haare: Christophe Robin Shade Variation Mask - Baby Blonde
  2. Die beste Haarkur für gefärbte Haare: Haarkur "Chroma AbsoluMasque Chroma Filler" von Kérastase
  3. Die beste Haarkur für brüchige Haare: K18 Haarpflege "Biomimetic Leave-In Molecular Repair Hair Mask"
  4. Die beste Haarkur für lange Haare: "Elvital Dream Length XXL Fiber Mask" von L'Oréal Paris
  5. Die beste Haarkur für feines Haar: Olaplex No.8 Bond "Intense Moisture Mask"-Haarpflege

Haarkuren bei Spliss stärken geschädigte Haarlängen durch intensive Nährstoffe, wodurch brüchige Spitzen wieder geschmeidig werden. Wenn Ihre Haare stumpf und kraftlos erscheinen, bieten wirksame Pflegeprodukte gegen Spliss die optimale Lösung für eine gesunde Haarstruktur. Die richtige Haarkur dringt tief in die Haarstruktur ein und repariert das Haar von innen heraus.

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