Schwarzkopf Taft Haargel im Test: Ein umfassender Überblick

Die Frisur ist für viele Menschen ein wichtiger Bestandteil ihres Erscheinungsbildes. Knapp die Hälfte der Menschen in Deutschland greift täglich zu Stylingprodukten, um ihre Haare in Form zu bringen. Dabei stellt sich die Frage, welches Produkt am besten geeignet ist. In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf verschiedene Haargel-Tests, insbesondere den Schwarzkopf Taft Haargel Test, und beleuchten die Ergebnisse von Öko-Test und Stiftung Warentest sowie Kundenmeinungen.

Öko-Test hat rund 50 Haarwachse und Haargele auf Schadstoffe untersucht. Insgesamt wurden 51 Haarstylingprodukte getestet, darunter neun zertifizierte Naturkosmetik-Produkte. Die Tester:innen prüften, ob Formaldehyd, halogenorganische Verbindungen, PEG-Verbindungen, bedenkliche UV-Filter, Mikroplastik, Mineralölrückstände sowie problematische Konservierungsstoffe oder Duftstoffe (etwa Moschusdüfte) enthalten sind.

Das Ergebnis bei Öko-Test fällt sehr gemischt aus: 19 Haarwachse und -gele sind „gut“ oder „sehr gut“, darunter viele Naturkosmetik-Produkte. Vor allem Haarstyling-Produkte mit einem Naturkosmetik-Siegel konnten bei Öko-Test überzeugen, da sie frei von bedenklichen Inhaltsstoffen waren.

Deutlich schlechter schnitten viele bekannte konventionelle Produkte ab. Die Mängelliste bei Öko-Test ist lang: synthetische Polymere, Paraffine und Formaldehyd bzw. -abspalter wurden in vielen Produkten gefunden. Diese Stoffe können negative Auswirkungen auf die Gesundheit und die Umwelt haben.

Öko-Test kommt zu dem Schluss, dass der Preis für ein gutes Haarwachs und Haargel nicht unbedingt entscheidend ist. Bereits vor zwei Jahren hat Öko-Test Haarstylingprodukte im Labor prüfen lassen. Damals schnitten ebenfalls viele Naturkosmetik-Haarwachse und -gele „sehr gut“ ab.

Leider hat sich seitdem bei den meisten konventionellen Haargelen und Haarwachsen bekannter Marken nicht viel geändert.

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Testergebnisse von Stiftung Warentest

Stiftung Warentest hat in der September-Ausgabe 2018 insgesamt 15 Haargele getestet, die einen starken Halt versprachen. Neben der Verpackung und Kennzeichnung nahm Stiftung Warentest die Haargele auch in Bezug auf den kritischen Duftstoff Lilial näher unter die Lupe.

Als Testsieger ging das Produkt "Professional Osis + Rock Hard" von Schwarzkopf (Note: 1,7) mit dem Härtegrad "Ultra strong 4" hervor. Mit diesem Haargel konnte das beste Styling erreicht werden. Sehr gute Ergebnisse erzielte das Produkt auch bei der Haltbarkeit. Der kritische Duftstoff Lilial konnte nicht festgestellt werden.

Den zweiten Platz belegte das Produkt "Balea Men Maximum Power Styling Gel" von dm (Note: 1,8) mit dem Härtgrad "Turbo-Halt 8". Das Haargel bietet sehr guten Halt und verzichtet ebenfalls auf den kritischen Duftstoff Lilial.

Insgesamt vier Haargele sind mit 57 Cent je 100 Milliliter die günstigsten Produkte des Tests - und sie schließen im Vergleich nicht mal schlecht ab. Besonders hervorzuheben ist hier das Produkt "Kür Styling Haargel Ultimate" von Aldi Süd (Note: 1,9), welches nicht nur besonders günstig ist, sondern gleichzeitig den dritten Platz im Test belegt. Auch hier wird auf den kritischen Duftstoff verzichtet.

Für 57 Cent je 100 Milliliter wurden außerdem "Isana Styling Gel For Men" von Rossmann (Note: 2,6), "Elkos Hair Styling Gel" von Edeka (Note: 2,7) sowie "t. Today Power Gel Extreme Look" von Rewe und Penny (Note: 2,7) getestet.

Das Produkt "Styling Gel Power" von 3 Wetter Taft (Note: 3,1) bildet das Schlusslicht im Test und konnte vor allem mit seiner Haftung nicht überzeugen. Der enthaltene Duftstoff Lilial führte zu einer weiteren Abwertung.

Tabelle: Ergebnisse von Stiftung Warentest (2018)

Produkt Hersteller Note Härtegrad Kritischer Duftstoff
Professional Osis + Rock Hard Schwarzkopf 1,7 Ultra strong 4 Nein
Balea Men Maximum Power Styling Gel dm 1,8 Turbo-Halt 8 Nein
Kür Styling Haargel Ultimate Aldi Süd 1,9 - Nein
Styling Gel Power 3 Wetter Taft 3,1 - Ja

Erfahrungen mit Taft Power Produkten

Viele Verbraucher haben im Rahmen von Produkttests die Möglichkeit gehabt, die Produkte der Taft Power Linie zu testen und ihre Erfahrungen zu teilen. Egal ob Wax, Gel oder Haarlack, mit den Taft Power Produkten ist für jeden das passende Styling möglich. Ein weiterer Pluspunkt: die Power-Formel enthält Koffein, der für seine leistungsstarken Eigenschaften bekannt ist und dein Haar stärkt.

Die Anwender sind von der guten Haltekraft und der einfachen Anwendung der Produkte begeistert. Das Styling Wax schnuppert total gut und der Halt ist hervorragend. Durch die weiche Konsistenz lässt sich alles sehr gut im Haar verteilen. Auch mit dem Haargel sind viele zufrieden, da die Textur angenehm ist, es nicht in den Haaren fettet und sich super verteilen lässt!

Alternativen zu Haargel: Haarwachs im Test

Neben Gel, Paste, Pomade oder Schaum bietet Haarwachs eine vergleichsweise flexible und natürlich wirkende Möglichkeit, der Frisur einen soliden Halt zu verpassen. Die meisten Produkte richten sich an eine Zielgruppe mit kurzen bis mittellangen Haaren, oft, wenn auch nicht immer, mit klassisch »männlichen« Geruchsnoten.

Je nach Haartyp und gewünschter Frisur kann ein Wachs ideal bis weniger geeignet sein. Zudem ist die Anwendung entscheidend: Je nach Menge und Vorarbeit (z. B. Waschen) hinterlässt ein Wachs fluffig-leichte bis spröd-harte Mähnen.

Einige getestete Haarwachse im Überblick:

  • Syoss Haarwachs 3in1 Max Hold: Es ist schön geschmeidig, cremig und lässt sich hervorragend in das Haar einarbeiten. Dort entfaltet es dann seine angenehm süßliche Duftnote. Die Frisur lässt sich locker in die gewünschte Richtung manövrieren - und bleibt dann auch dort. Dabei klebt nichts oder härtet unangenehm aus. Einen Pluspunkt verdient sich das Wachs durch feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe.
  • Da‘ Dude Da‘ Wax: Der enthält eine appetitlich anmutende Creme mit sanft-kühlem Geruch. Das Haar lässt sich damit vorzüglich bearbeiten, sei es in einzelnen Strähnen oder mit breit nach oben gestyltem Look.
  • Swiss-O-Par Kokos Haarwachs: Wie dem Namen zu entnehmen ist, versprüht das Kokos Haarwachs von Swiss-O-Par einen Kokos-Duft - angenehm, wie wir finden, selbst ohne explizite Kokos-Fans zu sein. Der Halt ist nicht besonders stark, dafür klebt bei dem Wachs mit der Konsistenz von Vaseline nichts.
  • American Crew Fiber: Von der Konsistenz her handelt es sich um ein mittelhartes Wachs, das sich gut in den Fingern verreiben und anschließend in die Haare einarbeiten lässt. Dort hält es die Frisur mit mattem Finish in Form, ohne deswegen an Flexibilität einzubüßen.

Tipps zur Anwendung von Haarwachs

Zunächst lohnt es sich, zu prüfen, ob Haarwachs überhaupt das passende Produkt für die eigene Mähne ist. Ideal eignet es sich für kurzes bis mittellanges Haar, das sich damit hervorragend nach oben oder in Form stylen lässt, häufig in Verbindung mit einem stylishen Bart. Die Haare sollten dabei einigermaßen voll sein - bei dünnem und sehr feinem Haar kann Wachs beschwerend wirken. Auch für Locken ist es nur bedingt geeignet.

Die Anwendung ist weitgehend intuitiv: Man zerreibt einen Klecks Wachs in den Fingerspitzen und massiert ihn ins Haar.

Wichtige Tipps:

  • Nicht zu nasses Haar: Bei richtig nassem Haar ist es kaum möglich, das Wachs präzise zu verteilen, geschweige denn, der Frisur Form zu verpassen.
  • Geringe Menge: Meist reicht es, einen kleinen Klecks in das Haar zu geben. Eine größere Menge gibt der Frisur zwar Festigkeit, aber sie kann dadurch fettig wirken und ist auch schwieriger zu formen und weniger flexibel.
  • In den Händen anwärmen: Die Konsistenz von Wachs reicht von cremig bis hart. Zur Nutzung sollte man eine Fingerspitze in das Wachs tauchen und es dann in den Händen leicht zerreiben.
  • Auftragen: Mit welcher Technik man das Wachs einmassiert, hängt stark vom gewünschten Look ab. Um Volumen aufzubauen, kann es helfen, an den Haarwurzeln anzusetzen und das Wachs nach oben zu streichen.

Der bereits gewachsten Frisur kann nachträglich mit ein bisschen Wasser neue Form verliehen werden. Um das Wachs aber restlos aus dem Haar zu bekommen, ist es notwendig, es mit Shampoo zu waschen.

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